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Tadic, Großer Constantin und die kleine Manipulation

Erstellt von ooops, 04.07.2010, 11:56 Uhr · 3 Antworten · 1.615 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    19.09.2008
    Beiträge
    16.600

    Tadic, Großer Constantin und die kleine Manipulation

    Deklaration von Tadic auf seinem Besuch in Wien über Geschichte, großen Konstantin, Zivilisation und Identität das was mit Serbien und Kosovo zu tun hat, Christentum usw bei Einweihung der serb. orthodoxen Kirchengemeinde, schien eine Lektion zu sein die die Geschichtslehre schwer beleidigte.

    seine Worte: Christentum als europäische Identität die im heutigen Serbien geboren wurde, wird heute "im Kosovo gefährdet". er lehnte sich darauf dass der Große Konstantin der in Nis (Nissus) Geboren wurde und auf Grund dessen in Serbien Feierzeremonie im 2013 stattfinden wird, und zugleich diese Identität des Christentums und Zivilisation wird durch Europa auf Kosten Serbiens gefährdet in dem sie die "Künstliche Identität" Kosovos unterstützen. das scheint (wenn das nicht eine mangelnde ABC-Kenntnisse über die Geschichte Balkans ist) nichts anders als ein ausgebleichtes, verzweifeltes propagandistisches Flugblatt zu sein.

    im Namen der Wahrheit muss man Tadic an die historischen Fakten die man heute kennt und in Grundschule lernt, erinnern.

    Caesar Flavius Valerius Aurelius Constantinus Augustus bekannt als Großer Konstantin geboren am 27 Feb 272 und gestorben am 22 Mai 337, war einer der größten Herrscher Roms seit 306 und als alleiniger Träger des Throns regierte 324 bis 337 als er dann starb. er legalisierte Christentum im Jahre 313 wo er gemeinsam mit Licinius den sogenannter "Meiländer Vereinbarung" unterschrieb, nach seinem Tot wurde er und seine Mutter Helena von der Kirche als Heilig gesprochen.
    zu Geburtszeiten des Großen Konstantin waren die Vorahnen von Tadic mindestens 1000 km weit vom Nis (Nissus) entfernt. der großer Herrscher hat Rom reformiert und stellte das Fundament von Byzanz dar und dies geschah nicht weniger als 338 Jahren bevor der erste geschätzte Urahne Tadics seinen Fuß auf den Balkan setzte, die Rede ist von Überquerung der Slawen über Donau das im Jahre 610 geschah, bekannt als "Durchbrechung des Lims von Rom"
    Wenn wir auch historische Fakten anschauen, die Serben in ihrer neuen Heimat "Balkan" haben Christentum nicht vor dem 9 Jahrhundert angenommen d.h. 5 Jahrhunderte später nach dem Tot Konstantins. Stattdessen Christentum war im 4 Jahrhundert auf dem Balkan schon Verbreitet in Dardania und das nicht nur in Nissus und Scupi als größere christliche Zentren sondern auch in Ulpiana (nähe Prishtina) die später in Justinia Secunda (nach dem byzantinischen Herrscher dardanischer Ursprungs) umbenannt wurde, dafür gibt es christliche Diözesen die dies belegen die gerade durch Einwanderung der slawischen Barbaren zerstört wurden.
    Geschichtsquellen belegen dass Konstantin in einer prätarischen (Führerfamilie) dardanischen Familie geboren worden war die vor Annahme des Christentums bekannt durch einen dardanischen Kultus waren. Sein Vater Constantinus Chlorus war bekannt durch Gründung des Familienkults "Dea Dardanie" dass anfing überall in Dardanien zu verbreiten die bekannt als "Göttin der Heimat" (Dea Patrie) ein Kultus dass auch in im heutigen Kosovo bekannt war, in "Gusice und Smire bei Vitia". diese Angaben hat man nicht in Geschichtsbüchern gelernt sondern man nahm sie aus der "geschichte Serbiens" von Ivana Popovic die unermüdlich sich mit dem Kult beschäftigte

    Konstantin reformierte Rom, verlängerte das Leben des gefährdeten römischen Reichs und gründete eine der größten römischen Provinz die "Illyrische Provinz" mit Zentrum in Thessaloniki mitm Namen "Praefetura praetorio Illyrici"

    Konstantin gehörte also Zeiten der Illyrier und dies verlange keine besondere Geschichtskenntnise, man kann sie sogar googeln, somit kann man nicht dem Gefühl entgehen dass der serbische Präsident nicht die geschichte so erklären will wie sie bekannt ist sondern sie manipuliert, sie so wie sie seiner Tagespolitik passt. damit man nicht in die "Westenfalle" rein fällt, die eine Eroberung und Manipulation der "Kulturerbe und Zivilisation" die in Verbindung mit einer ruhmreiche Person wie die des Constantin des Großen gebracht wird, kann man sagen dass einem jeden heutigen albanophoben "Kosovaren" mehr Ansprüche an diese ruhmreiche Person stellen kann als jeder serbischer Präsident. aber das wäre ein Fehler und eine Vereinfachung der Erbe Constantins das was er für das Christentum tat und auf seine eigenen Schulter trägt und schlussendlich dies gehört auch dem Volk das Tadic vertritt das als geistliche Erbe Konstantins tragen darf und niemand will Teilnahme der Serben verneinen an dieser byzantinischen Erbe. Aber die Äußerung dass Konstantin sei eine serbische Erbe und der Westen soll sich schämen für die Unterstützung der künstlichen Identität Kosovos, ist nicht nur eine geschmacklose Manipulation ohne jeglichen Respekt für Geschichte und Kultur sondern eine Beleidigung gegenüber dem Westen, insbesondere gegenüber den Kosovaren. unter anderem die Idee der Feier von "Meiländer Vereinbarung" in Nis im 2013 die versucht die Erbe Constantins zu monopolisieren, wobei VIP-Gäste wie zB Papst vielleicht eingeladen werden, wird dies nicht nur ein als ein schlechter Geschmack für politisches Lobbyieren ausgenutzt sondern es wird eine Verfälschung arrangiert in dem Tadic versucht den Dardanen die Als Erbe dessen sind, dies abzusprechen, so viel zur "Nächstenliebe" des christlichen Serbiens

    Wenn Tadic die Feier eines solch großen Ereignis wirklich feiern wollte, dann würde er eine Zivilisationsgeste begehen in dem er alle führenden geistliche und politische Kosovaren einladen dann dann könnte man meinen "er meint tatsächlich ernst" und wäre konform dieser Anmaßung dass zivillisierend und versöhnend sein sollte und nicht politische Manipulation Betreiben



    Ladys & Gentlemen we present you the newest fiction of serbian History

  2. #2

    Registriert seit
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    4.414
    seine Worte: Christentum als europäische Identität die im heutigen Serbien geboren wurde, wird heute "im Kosovo gefährdet". er lehnte sich darauf dass der Große Konstantin der in Nis (Nissus) Geboren wurde und auf Grund dessen in Serbien Feierzeremonie im 2013 stattfinden wird, und zugleich diese Identität des Christentums und Zivilisation wird durch Europa auf Kosten Serbiens gefährdet in dem sie die "Künstliche Identität" Kosovos unterstützen. das scheint (wenn das nicht eine mangelnde ABC-Kenntnisse über die Geschichte Balkans ist) nichts anders als ein ausgebleichtes, verzweifeltes propagandistisches Flugblatt zu sein.
    und das aus dem mund eines neurotisch warmen Tunte. verjagt hätt ich diesen abfall.

  3. #3
    Avatar von Thrakian

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    Praefetura praetorio Illyrici

  4. #4
    Avatar von Thrakian

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    2.437
    Äußerung dass Konstantin sei eine serbische Erbe und der Westen soll sich schämen für die Unterstützung der künstlichen Identität Kosovos, ist nicht nur eine geschmacklose Manipulation ohne jeglichen Respekt für Geschichte und Kultur sondern eine Beleidigung gegenüber dem Westen, insbesondere gegenüber den Kosovaren.
    Der Westen sollte sich wirklich was schaemen was konstantin und byzanz angeht.

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