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Tierschutz im Islam

Erstellt von AlbaMuslims, 14.06.2012, 11:15 Uhr · 137 Antworten · 7.755 Aufrufe

  1. #131
    Avatar von -Troy-

    Registriert seit
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    5.112
    Ich kann euch nur sagen... solltet ihr mal viel Blut verlieren, dann wisst ihr wie es einem Tier bei einer Schächtung geht, zusätzlich bekommt man keine Luft mehr ist aber bei vollem Bewusststein. Selbst wenn eine Schächtung "schnell" abläuft ist sicher, dass das Tier am Boden liegt und noch lebt. Das ganze dauert über eine Minute, die einem länger vorkommt als der Rest des Lebens.

    Wenn ihr bekannte habt, denen sowas mal passiert ist. Selbtmordversuch z. B. dann solltet ihr die echt mal fragen. Wahrscheinlich können 90% von denen noch nicht einmal darüber reden. Mir wird jetzt schon übel, wenn ich nur kurz darüber schreibe.

    Die Sikh eine Religion in Indien/Pakistan hat die Schächtung explizit aufgrund von Grausamkeit verboten, so viel dazu wie andere Religionen dazu stehen.

  2. #132
    Avatar von Sazan

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    13.046
    Zitat Zitat von Kure Beitrag anzeigen
    Ich hab mich nicht darüber beklagt.
    Ich frage mich nur, warum die Schächtung heute immernoch praktiziert und befürwortet wird,
    wenn es mittlerweile viel wirkungsvollere Methoden gibt, um dem Tier leid zu ersparen.
    ok, sollen jetzt afrikaner komplett auf fleisch verzichten und den hungertod in kauf nehmen, weil sie sich keine betäubungsmittel leisten können?

  3. #133

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    26.01.2012
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    7.427
    Zitat Zitat von Sazan Beitrag anzeigen
    ok, sollen jetzt afrikaner komplett auf fleisch verzichten und den hungertod in kauf nehmen, weil sie sich keine betäubungsmittel leisten können?
    Fische muss man nicht einmal betäuben. Jetzt stellen sie sogar Klassen zwischen den Tieren auf. Fische sind leider nur drittklassig und können auch lebendig verspeist essen.

  4. #134
    public enemy
    Wenn die Blutzufuhr zum Gehirn unterbrochen wird dauert es keine 3 Sekunden bis das Tier nichts mehr mitkriegt, dazu kommt das Adrenalin. Troy isst du Fleisch?

  5. #135
    Avatar von Cobra

    Registriert seit
    08.06.2009
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    64.190
    In einem Bericht des Eidgenössischen Bundesamt für Veterinärwesen (BVET), der nach einem Besuch im Schächthof in Besancon entstand, wird berichtet, dass die Aussagen, „wonach das Schächten nicht tierquälerisch sei, nicht bestätigt werden. Zahlreiche Tiere, an denen der Schächtschnitt korrekt ausgeführt wurde, zeigten nach dem Schnitt heftige Abwehrreaktionen; der Augenreflex (Cornealreflex), der als anerkanntes Mass für den Verlust des Bewusstseins gilt, war teilweise bis 30 Sekunden nach dem Schnitt noch deutlich festzustellen.

    Gegner des Schächtens kritisieren, dass die Bewusstlosigkeit des Tieres nicht sofort eintritt, da die Blutversorgung des Gehirns auch durch nicht durchtrennte Gefäße im Bereich der Wirbelsäule und des tiefen Nackens erfolgt, und verweisen auf manche Video-Aufnahmen geschächteter Tiere, die einen teilweise mehrminütigen Todeskampf durchleben, obwohl sichtbar die Luftröhre und Halsschlagadern durchtrennt wurden. Eine sofortige Bewusstlosigkeit sei daher beim Schächten nicht automatisch gegeben, was darauf zurückzuführen sei, dass der Ausblutungsprozess eine gewisse Zeit benötigt. Auch sei ein Beharren auf dem Schächten ohne vorherige Betäubung mit dem Hinweis auf das erforderliche Ausbluten nicht überzeugend, da ein betäubtes Tier in gleicher Weise ausblutet wie ein nicht betäubtes. Außerdem würden auch beim besten Ausbluten immer noch Blutrückstände im Fleisch bleiben, so dass dieses Argument angezweifelt werden kann.



  6. #136
    Avatar von -Troy-

    Registriert seit
    21.05.2009
    Beiträge
    5.112
    Zitat Zitat von public enemy Beitrag anzeigen
    Wenn die Blutzufuhr zum Gehirn unterbrochen wird dauert es keine 3 Sekunden bis das Tier nichts mehr mitkriegt, dazu kommt das Adrenalin. Troy isst du Fleisch?
    Bullshit...

  7. #137
    public enemy
    Junge antworte auf die Frage

  8. #138
    Avatar von liberitas

    Registriert seit
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    11.790
    Der bekannte deutsche Chirurg und Tierfreund, Dr med Hartinger beschreibt den Schächtvorgang in seinem Buch "Das betäubungslose Schächten der Tiere im 20. Jahrhundert" wie folgt:
    Entsprechend den Vorschriften der Shechita müssen dem Schlachttier die Beine zusammengebunden werden, anschließend wird es so gefesselt auf die Seite geworfen. Dann wird der Kopf mit maximaler Kraft nach hinten gezogen, um den Hals zu überstrecken. In dieser Stellung werden die beugeseitigen Hals-Weichteile mit einem Messer querverlaufend durchtrennt. Noch vorher oder auch unmittelbar danach wird es zum Ausbluten am Hinterlauf aufgehängt. Beim Schächtschnitt werden zunächst die Haut und die oberflächliche Halsmuskulatur durchschnitten. Dann die tiefer liegende Luftröhre und die Speiseröhre. Gleichzeitig werden dabei die unmittelbar daneben liegenden Nervendurchtrennt, die das Zwerchfell motorisch versorgen. Jeder Medizinstudent hat gelernt und jeder Mediziner mit operativer oder anaesthesiologischer Erfahrung hat gesehen, daß die Luftröhre, der Kehlkopf und die Speiseröhre besonders schmerzempflndliche Organe sind, deren Verletzung noch in tiefer Narkose erhebliche Schmerzreaktionen mit Atemstörungen, Pulsfrequenz- und Blutdruckerhöhungen sowie EKG-Veränderungen verursacht und daß beim Verletzen der Halsschlagader der bekannte Carotis-Sinus-Effekt die besondere Sensibilität dieser Halsregion belegt. Während des langsamen Ausblutens thrombosieren und verstopfen vielfach die durchtrennten Gefäßenden und es muß nachgeschnitten werden. Wegen der verletzten Zwerchfell-Nerven kommt es zu einer schlaffen Lähmung der Zwerchfell-Muskulatur und zu einem immobilen Zwerchfellhochstand, das heißt zu einer bewegungsunfähigen Erschlaffung des Zwerchfelles, das durch den Bauchinhalt beim Aufhängen kopfwärts gedrängt wird. Darus resultiert eine weitere erhebliche Beeinträchtigung der Atmung, die überwiegend auf der Bewegung dieser Muskel-Sehnen-Platte beruht. Zu den unerträglichen Schnittschmerzen bekommt das Tier somit noch Todesangst durch Atemnot. Infolge dieses atemnot-, angst- und schmerzbedingt verstärkten Atmungsvorganges wird das Blut und der aus der durchtrennten Speiseröhre austretende Vormageninhalt in die Lungen aspiriert, was zusätzlich zu schweren Erstickungsanfällen führt. Und das alles - im Gegensatz zu den Behauptungen der Schächt-Beftürworter - bei vollem Bewußtsein des Tieres! Denn die Blutversorgung des Gehirnes ist noch gegeben. Filmaufnahmen belegen die volle Reaktionsfähigkeit und bewußte Orientierung des ausgebluteten Tieres, das nach dem Entfesseln mit der entsetzlichen Halswunde aufsteht und orientiert dem Ausgang des Raumes zutaumelt. Der Oberveterinär-Rat und Schlachthofdirektor Dr Klein hat diese Beweisführung über das noch vorhandene Bewußtsein des Tieres in Bildreihen festgehalten. Gleichwertige Aussagen finden sich in dem Buch ,Tierschutz und Kultur'von M. Kyber mit Vorwort des Präsidenten des Deutschen Tierschutzbundes Dr. A. Grasmüller. Die Blutversorgung des tierischen Gehirnes erfolgt durch drei paarig angelegte Gefäß-Stränge. Zwei Hals-Schlagadern, zwei Arterien innerhalb der Halswirbelkörper und zwei weitere in der Nackenmuskulatur. Diese sechs Hauptarterien anastomosieren im oberen Halsbereich, da weitere Gefäßverbindungen im vorderen Kopfbereich über die Arteria maxillaris zur Schädelbasis vorhanden sind. Außerdem existieren Gefäß-Anastomosen über die massive Nackenmuskulatur zum Kopfesinneren. Diese Vernetzung der Gefäße haben auch bei Durchtrennung der Halsschlagadern eine noch ausreichende Blutversorgung des Gehirnes zur Folge. Entsprechend dem bekannten physiologischen Vorgang reduziert der Körper beim Ausbluten seine periphere Durchblutung zugunsten von Hirn, Herz und Nieren bis auf Null. Das hält das Tier bei Bewußtsein, bis praktisch bei schlagendem Herzen der gesamte Blutinhalt des Gefäß-Systems auf diese Weise ausgelaufen ist.
    Dieser Vorgang dauert nach allgemeiner Erfahrung mehrere Minuten, wobei Angaben bis zu 14 Minuten existieren. Die unterschiedlichen Zeitangaben sind auf die verschiedenen Kriterien zurückzuführen, ob man die Reaktionen des Körpers als Maßstab nimmt, den Cornealreflex, das Kreislaufsystem oder das Aufhören des Blutens aus den Gefäßenden oder des Herzschlages.
    Die Tierrzte lehnen das Schchten als Tierqulerei ab


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