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Trinität nicht in der Bibel

Erstellt von cyka blyad, 02.01.2019, 16:50 Uhr · 133 Antworten · 4.333 Aufrufe

  1. #11

    Registriert seit
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    3.115
    Paulus der Christenverfolger kannte Jesus nicht und war äußerst unbeliebt bei den Jüngern

  2. #12
    Avatar von lotus

    Registriert seit
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    Beiträge
    9.735
    So kann man locker auch eine Viernität machen.

  3. #13
    Avatar von el Profesor

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    Beiträge
    1.172
    Zuerst einmal hoffe ich auf eine gute Diskussion, ohne Beleidigungen. Es sollte sich auch keiner angegriffen fühlen, am Ende sind es nur verschiedene Ansichten.

    Zuerst einmal denke ich, dass Jesus etwas besonderes war, aber kein Gott. Dafür sprechen genügend Bibelstellen.

    Laut Bibel hat Jesus zum Beispiel

    - zu Gott gebetet.
    - nicht gewusst, wann die letzte Stunde schlägt (Von jenem Tage aber oder der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.)

    Meiner Meinung nach machen es sich viele dann einfach indem sie sagen, dass Jesus auch eine menschliche Natur hatte und dann je nach Situation von einem göttlichen oder einem menschlichen Wort oder Antwort sprechen.

    Auch die unterschiedlichen Verfasser der Evangelien unterscheiden sich in manchen ihrer Aussagen zum Teil stark und entscheident.

    Zum Beispiel als Jesus von einem Schriftgelehrten gefragt wurde welches Gesetz das höchste von allen ist.

    Nach Markus 12/29 : Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr ist einzig....

    Nach Matthäus 22/36: Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen....


    Man muss hier beachten, dass die Evangelien nach Markus die ersten waren, die von Matthäus danach, das sagen alle oder die meisten Quellen.

    Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wieso der erste Teil der Antwort (nach Markus) von Matthäus weggelassen wurde?

    Für mich sieht es so aus, als ob der Weg der Trinität durch die Verfasser vorbereitet und durch Paulus schließlich vollendet wurde.

  4. #14
    Avatar von DZEKO

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    Ich warte mal auf Slo. Der klärt uns schon auf.

  5. #15
    Avatar von cyka blyad

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    Beiträge
    259
    Zitat Zitat von el Profesor Beitrag anzeigen
    Zuerst einmal hoffe ich auf eine gute Diskussion, ohne Beleidigungen. Es sollte sich auch keiner angegriffen fühlen, am Ende sind es nur verschiedene Ansichten.

    Zuerst einmal denke ich, dass Jesus etwas besonderes war, aber kein Gott. Dafür sprechen genügend Bibelstellen.

    Laut Bibel hat Jesus zum Beispiel

    - zu Gott gebetet.
    - nicht gewusst, wann die letzte Stunde schlägt (Von jenem Tage aber oder der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.)

    Meiner Meinung nach machen es sich viele dann einfach indem sie sagen, dass Jesus auch eine menschliche Natur hatte und dann je nach Situation von einem göttlichen oder einem menschlichen Wort oder Antwort sprechen.

    Auch die unterschiedlichen Verfasser der Evangelien unterscheiden sich in manchen ihrer Aussagen zum Teil stark und entscheident.

    Zum Beispiel als Jesus von einem Schriftgelehrten gefragt wurde welches Gesetz das höchste von allen ist.

    Nach Markus 12/29 : Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr ist einzig....

    Nach Matthäus 22/36: Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen....


    Man muss hier beachten, dass die Evangelien nach Markus die ersten waren, die von Matthäus danach, das sagen alle oder die meisten Quellen.

    Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wieso der erste Teil der Antwort (nach Markus) von Matthäus weggelassen wurde?

    Für mich sieht es so aus, als ob der Weg der Trinität durch die Verfasser vorbereitet und durch Paulus schließlich vollendet wurde.
    Weder Paulus noch eines der Evangelien spricht von einer Trinität. Es gibt zusammengenommen vielleicht zehn Textstellen im Neuen Testament, die als trinitarisch interpretiert werden könnten. Um aus diesen zehn Stellen die Trinität ableiten zu können, muss man aber die restlichen gefühlten 99% der Stellen, in denen eine Trinität nicht in Frage kommt, ignorieren. Ist es plausibel, 99% der Stellen durch die Brille des 1% zu interpretieren oder sinnvoller, dieses 1% an ambivalenten Textstellen im Sinne der übrigen 99% zu deuten? Ich tendiere zu letzterem, die Trinitarier nehmen aber diese paar Textstellen und lesen überall die Trinität rein, auch dort, wo sie offensichtlich nicht existiert.

    Keines der vier Evangelien, inklusive Paulus, lehrt eine Trinität. Deswegen sehe ich nicht die Notwendigkeit, Evangelien und Briefe zu selektieren nach einer Lehre, die nicht in ihnen existiert. Es gibt einen Grund, wieso das Neue Testament in dem Kanon existiert, den wir kennen: Es ist der einzige Kanon, der konsistent ist mit dem was geschehen ist und was von Jesus gelehrt wurde. Paulus widerspricht Jesus an keiner einzigen Stelle. Er ist zwar oft nicht ganz einfach zu verstehen, aber das ändert nichts an dem was er sagt. Alles, was er sagt, ist auf ganzer Linie im Einklang mit dem was Jesus gelehrt hat und für was er sich gehalten hat, nämlich für den König der Juden. Dafür wurde er auch gekreuzigt.

  6. #16
    Ana
    Avatar von Ana

    Registriert seit
    30.08.2016
    Beiträge
    8.329
    Zitat Zitat von Yaroslav Beitrag anzeigen
    Kein Emanzentum in diesem Thema, bitte.
    Kurac Emanzentum!!! Wir sind alle Gottes Kinder !!!

  7. #17
    Avatar von daro

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    15.07.2015
    Beiträge
    12.410
    Zitat Zitat von cyka blyad Beitrag anzeigen
    Hallo,

    was sagen unsere balkanischen Christen hier, dass die Trinität keine biblische, sondern eine heidnische Lehre ist? Sie wird an keiner Stelle erwähnt oder formuliert. Dafür, dass sie so ein wichtiges Konzept darstellen soll, gibt es ziemlich wenige Textstellen, die sie erklären sollen. Abgesehen davon ist sie auch unverständlich, weil mathematisch gesehen 3 nicht 1 ist und daher auch kein Monotheismus mehr abgeleitet werden kann, wenn man die Trinität vertritt. Als im ersten, zweiten und dritten Jahrhundert viele Heiden zum Christentum konvertierten, brachten sie die heidnischen Konzepte der Trinität in die biblische Lehre ein.



    Es gibt viele Informationen dazu, hier habe ich mal eine leicht verständliche Quelle herausgesucht, die sich mit Johannes 1 auseinandersetzt:

    Joh 1,1 Am Anfang war das Wort
    Natürlich wurden alte Bräuche übernommen, warum sollte es anders gewesen sein.

    Was ändert es ob was übernommen wurde oder nicht?

  8. #18
    Avatar von cyka blyad

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    09.02.2017
    Beiträge
    259
    Zitat Zitat von daro Beitrag anzeigen
    Natürlich wurden alte Bräuche übernommen, warum sollte es anders gewesen sein.

    Was ändert es ob was übernommen wurde oder nicht?
    Das kommt darauf an, für was du das Ursprüngliche hältst. Wenn die ursprüngliche Lehre für dich keine Bedeutung hat, dann ist nicht wichtig, was dazugemischt wurde. Wenn die ursprüngliche Lehre für dich der Inbegriff der Wahrheit ist, dann ist jede Veränderung daran eine Verfälschung der Wahrheit.

  9. #19
    Avatar von HarunPeker

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    Beiträge
    1.122
    Immer mehr "Frevler" behaupten, dass Maria einer Vergewaltigung durch Familienangehörige zum Opfer fiel und diese Geschichte der unbefleckten Empfängnis erfunden wurde, um die Blutschande zu vertuschen.

  10. #20
    Avatar von cyka blyad

    Registriert seit
    09.02.2017
    Beiträge
    259
    Zitat Zitat von HarunPeker Beitrag anzeigen
    Immer mehr "Frevler" behaupten, dass Maria einer Vergewaltigung durch Familienangehörige zum Opfer fiel und diese Geschichte der unbefleckten Empfängnis erfunden wurde, um diese Blutschande zu vertuschen.
    Off-Topic: Xaxa, auf welchem Blog hast du das gelesen? Die Jungfrauenempfängnis wurde 1:1 in den Koran kopiert.

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