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Trinität nicht in der Bibel

Erstellt von cyka blyad, 02.01.2019, 16:50 Uhr · 162 Antworten · 5.777 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von cyka blyad

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    Zitat Zitat von el Profesor Beitrag anzeigen
    Deshalb auch meine Anmerkung, dass Matthäus bei genau dieser Erzählung das Sh’ma nicht erwähnt, was ich nicht nachvollziehen kann.
    Da müsste man in einen Kommentar schauen. Alles in den Evangelien und in der Bibel im Allgemeinen hat einen Sinn und wenn das Shema bei Matthäus an dieser Stelle fehlt, dann will er uns etwas damit sagen oder einen anderen Punkt aufgreifen, den Markus nicht aufgegriffen hat. Wäre sicher interessant. Aber, ohne es jetzt untersucht zu haben, bin ich zuversichtlich, dass das Fehlen des Shema an derselben Stelle nichts mit einer Trinität zu tun hat.

  2. #42
    Avatar von daro

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    Zitat Zitat von Yassir Beitrag anzeigen
    Jesus, der Gesalbte) ist nach christlicher Lehre gemäß dem Neuen Testament (NT) der von Gott zur Erlösung aller Menschen gesandte Messias und Sohn Gottes.

    Genau den Gedanken hatte ich auch....Jesus ist der Messias, der Gesandte, der Prophet, der Sohn Gottes. Er ist nicht Gott.
    Nach seiner Auferstehung kehrt Jesus zurück zu seinem Vater, zu Gott.

    Christi Himmelfahrt

    Christi Himmelfahrt (altgriechisch ἡ Ἀνάληψις τοῦ Κυρίου „Análēpsis tou kyríou“ ‚die Aufnahme des Herrn‘, lateinisch Ascensio Domini ‚Aufstieg des Herrn‘), in der Schweiz und in Liechtenstein Auffahrt (alemannisch Uuffert) genannt, bezeichnet im christlichen Glauben die Rückkehr Jesu Christi als Sohn Gottes zu seinem Vater in den Himmel. Christi Himmelfahrt wird am 40. Tag der Osterzeit, also 39 Tage nach dem Ostersonntag gefeiert. Deshalb fällt das Fest immer auf einen Donnerstag.

    - - - Aktualisiert - - -



    Wer oder was ist denn der Heilige Geist?
    In Namen des Vater des Sohnes und des heiligen Geistes

  3. #43

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    Zitat Zitat von daro Beitrag anzeigen
    In Namen des Vater des Sohnes und des heiligen Geistes
    Ist der Heilige Geist für dich = Die Dreifaltigkeit?

  4. #44
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von cyka blyad Beitrag anzeigen
    Seit Gödels Unvollständigkeitstheoremen wissen wir, dass Logik keine vollständige Konsistenz erlangen kann, weil sonst solche Widersprüche wie die von dir genannten herauskommen. Die Trinität allerdings zu einem Widerspruch im Gödelschen Sinne zu umzudeuten, ist gewagt. Die Trinität als Konzept ist einfach nur Schwachsinn und kein logisches Paradoxon. Die Trinität lässt sich nicht aus den Axiomen des Glaubens ableiten, daher kann es auch kein Paradoxon sein. Man wird niemals einen Satz dazu bekommen, in dem dann stehen wird "3 = 1".

    Das Gott unbeweisbar ist, stimmt. So muss es auch sein, sonst wäre der Glaube kein Glaube. In der Unbeweisbarkeit kann man vielleicht etwas göttliches sehen, ich weiß es nicht. Aber wie gesagt, man bekommt aus den Axiomen des Glaubens keinen Widerspruch a la 3 = 1.
    3=1 ist aber nur deswegen unlogisch, weil es die unbegründeten Axiome 1=1 gibt bzw. jegliches mathematisches Symbol kann nur einen Wert besitzen. Man könnte auch problemlos Axiome so setzen, sodass 3=1 wahr sein kann, wie man auch problemlos Axiome so setzen kann, dass Gott dreifaltig ist.
    Jegliche abrahamitische Religion jedenfalls geht im Kern von Unlogik aus, sonst könnten sie die Frage "Was war vor Gott" gar nicht widerspruchsfrei beantworten.

    Man könnte auch die Quantenphysik heranziehen, wonach jeglicher Existenz im Kleinsten unkausale Zusammenhänge zugrunde liegen, und die Teile keine feste Identität besitzen (siehe Teilchen-Wellen-Dualismus). Wenn also die Elementarteilchen des Universums selbst, die ja laut abrahamitischen Religionen von Gott erschaffen wurden, selbst unlogisch sind und unkausal wirken können (siehe Quantenverschränkung), ist das auch ein ziemlich guter Hinweis darauf, dass Gott selbst nicht unbedingt den Regeln der Logik unterliegt.

  5. #45
    Avatar von el Profesor

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    Zitat Zitat von daro Beitrag anzeigen
    In Namen des Vater des Sohnes und des heiligen Geistes
    Jetzt hat es bei mir Klick gemacht. Danke, Walker Texas Ranger.

  6. #46
    Avatar von daro

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    Zitat Zitat von cyka blyad Beitrag anzeigen
    Es widerspricht dem Monotheismus der Juden. Er war für jeden Juden, insbesondere für Jesus als Juden, indiskutabel. Daher zitiert Jesus bei der Frage nach dem wichtigsten Gebot auch das Shema, d.h. das jüdische Glaubensbekenntnis zum Monotheismus:



    Markus 12:28-31

    Die fette Markierung habe ich hinzugefügt. Jeder Jude rezitiert heute zwei mal täglich dieses Glaubensbekenntnis, es ist der Inbegriff des Monotheismus. Jesus als Sohn Gottes, d.h. als König, ist Gott eindeutig untergeordnet. Das ist eigentlich eine triviale Aussage. Niemand würde auf die Idee kommen, einen Präsidenten für Gott zu halten. Gott ist Gott, der Präsident ist Präsident. Ein Konzept wie die Trinität verwischt diese Grenzen und bringt Komplexität und Philosophie an eine Stelle, die dort zuvor nicht existiert hat.
    Gott ist Gott wir Christen glauben auch an Jesus Christus, der von der Jungfrau Maria geboren wurde und Vorfällen glauben wir an Jesus Auferstehung, deshalb ist auch der wichtigste christliche Feiertag Ostern.

    Die 10 Gebote Gottes gelten für Juden wie auch für die Christen, wir glauben an einen Gott und malen keine Götzenbilder......

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Yassir Beitrag anzeigen
    Ist der Heilige Geist für dich = Die Dreifaltigkeit?
    Der heilige Geist gehört dazu

  7. #47

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    Zitat Zitat von Lorne Malvo Beitrag anzeigen
    3=1 ist aber nur deswegen unlogisch, weil es die unbegründeten Axiome 1=1 gibt bzw. jegliches mathematisches Symbol kann nur einen Wert besitzen. Man könnte auch problemlos Axiome so setzen, sodass 3=1 wahr sein kann, wie man auch problemlos Axiome so setzen kann, dass Gott dreifaltig ist.
    Jegliche abrahamitische Religion jedenfalls geht im Kern von Unlogik aus, sonst könnten sie die Frage "Was war vor Gott" gar nicht widerspruchsfrei beantworten.

    Man könnte auch die Quantenphysik heranziehen, wonach jeglicher Existenz im Kleinsten unkausale Zusammenhänge zugrunde liegen, und die Teile keine feste Identität besitzen (siehe Teilchen-Wellen-Dualismus). Wenn also die Elementarteilchen des Universums selbst, die ja laut abrahamitischen Religionen von Gott erschaffen wurden, selbst unlogisch sind und unkausal wirken können (siehe Quantenverschränkung), ist das auch ein ziemlich guter Hinweis darauf, dass Gott selbst nicht unbedingt den Regeln der Logik unterliegt.
    Vielleicht sollte dann für unser Verständnis die Logik im Prinzip durch Gottes Allwissenheit ersetzt werden. Denn wenn Gott alles erschaffen hat und allwissend ist, so können wir nur unserer eigenen Logik folgen, könnten wir Gottes Logik folgen, so währen wir ebenso allwissend und gottgleich.....das sind wir aber nicht.

  8. #48
    Avatar von daro

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    Zitat Zitat von el Profesor Beitrag anzeigen
    Jetzt hat es bei mir Klick gemacht. Danke, Walker Texas Ranger.
    Es widerspricht sich doch nicht nur an einen Gott zu Glauben und trotzdem an die Dreifaltigkeit zu Glauben

  9. #49
    Avatar von cyka blyad

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    Zitat Zitat von Lorne Malvo Beitrag anzeigen
    3=1 ist aber nur deswegen unlogisch, weil es die unbegründeten Axiome 1=1 gibt bzw. jegliches mathematisches Symbol kann nur einen Wert besitzen. Man könnte auch problemlos Axiome so setzen, sodass 3=1 wahr sein kann, wie man auch problemlos Axiome so setzen kann, dass Gott dreifaltig ist.
    Jegliche abrahamitische Religion jedenfalls geht im Kern von Unlogik aus, sonst könnten sie die Frage "Was war vor Gott" gar nicht widerspruchsfrei beantworten.

    Man könnte auch die Quantenphysik heranziehen, wonach jeglicher Existenz im Kleinsten unkausale Zusammenhänge zugrunde liegen, und die Teile keine feste Identität besitzen (siehe Teilchen-Wellen-Dualismus). Wenn also die Elementarteilchen des Universums selbst, die ja laut abrahamitischen Religionen von Gott erschaffen wurden, selbst unlogisch sind und unkausal wirken können (siehe Quantenverschränkung), ist das auch ein ziemlich guter Hinweis darauf, dass Gott selbst nicht unbedingt den Regeln der Logik unterliegt.
    Das man die Axiome so setzen könnte, dass 3 = 1 herauskommt, kann gut sein. Ich wüsste nicht auf Anhieb wie das gehen soll, dazu bin ich zu wenig Mathematiker, aber es müsste möglich sein. Du sprichst es aber schon selbst an: So ein Ergebnis hängt von den Axiomen ab und die Axiome des monotheistischen Glaubens, den auch Jesus vertreten hat, sagen, dass 1 = 1 ist. Ich habe ein Gefühl dafür was du mit der Unlogik im Glauben meinst und ich habe mir darüber auch schon Gedanken gemacht. Ich stelle die Unlogik aber nicht an dieser Stelle fest, sondern eher am Spannungsverhältnis zwischen dem Gesetz des Buchstaben und dem Gesetz der Liebe. Das Gesetz des Buchstaben fordert Gehorsam bei der Einhaltung weltlicher Gebote. Diese Gesetze sind aber nur notwendige, keine hinreichende Voraussetzung zur Erfüllung des Gesetzes. Die materiellen, weltlichen Gesetze entfalten ihre Spannung bei strikter Einhaltung und führen einfach dazu, dass die Gesetze zu reinem Selbstzweck verkommen, wie es mit den Pharisäern geschehen ist. Zur Überwindung des Gesetzes des Buchstaben erfüllte Jesus als Messias, d.h. als Mensch aus Fleisch und Blut, seine Mission, indem er durch die Verbindung des Gesetz des Buchstaben mit dem Gesetz der Liebe die Vervollständigung des göttlichen Willens personifizierte.
    In Matthäus 21:42 zitiert Jesus Psalm 118:

    "Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden;"
    Die Axiome des weltlichen Gesetzes führen zum Widerspruch, weil die blinde Ausführung der Gesetze ohne deren Verständnis und ohne Hingebung tote Gesetze sind, die nutzlos werden. Um diesen Widerspruch zu überbrücken, führt er das neue Axiom der Liebe ein, durch das alle anderen Axiome verstanden werden müssen. Nur dadurch kann er das Paradox entschärfen, das in den weltlichen Gesetzen steht, die nach wie vor notwendig sind.

    Das ist nur grob ausgeführt, aber die ungefähre Stoßrichtung in die ich argumentieren würde. Die Trinität dagegen ist eine Frage, die keinerlei theologischen Gehalt hat. Ob sie da ist oder nicht, ändert am Heilsplan Gottes nichts und das macht sie redundant. Anstatt aber redundant zu sein, ist sie das Zentrum der Lehre vieler christlicher Kirchen und macht diese Lehre so befremdlich. Anstatt die Frage nach der Praxis des menschlichen Alltags in den Mittelpunkt zu stellen, um den es Jesus immer ging, wird nun Platz gemacht für eine Lehre, die im Grunde genommen niemand versteht, aber über die man hervorragend streiten und seine Zeit verschwenden kann. Ich denke nicht, dass das etwas anderes als die Streitereien zwischen den Pharisäern und den anderen Juden ist. Es sind unwesentliche Punkte und wenn man sie genau untersucht, kommt man zum Schluss, dass man sie aus den Schriften gar nicht ableiten kann, unabhängig von der Frage der Logik oder der empirischen Realität der Quantenphysik.

  10. #50
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von cyka blyad Beitrag anzeigen
    Hallo,

    was sagen unsere balkanischen Christen hier, dass die Trinität keine biblische, sondern eine heidnische Lehre ist? Sie wird an keiner Stelle erwähnt oder formuliert. Dafür, dass sie so ein wichtiges Konzept darstellen soll, gibt es ziemlich wenige Textstellen, die sie erklären sollen. Abgesehen davon ist sie auch unverständlich, weil mathematisch gesehen 3 nicht 1 ist und daher auch kein Monotheismus mehr abgeleitet werden kann, wenn man die Trinität vertritt. Als im ersten, zweiten und dritten Jahrhundert viele Heiden zum Christentum konvertierten, brachten sie die heidnischen Konzepte der Trinität in die biblische Lehre ein.



    Es gibt viele Informationen dazu, hier habe ich mal eine leicht verständliche Quelle herausgesucht, die sich mit Johannes 1 auseinandersetzt:

    Joh 1,1 Am Anfang war das Wort
    Einfach erklärt für dummies an einem Beispiel. Die Sonne = Gott, das licht was von der sonne kommt und wir sehen können = Jesus, die wärme die die sonne ausstrahlt und man auf der haut spüren kann = der heilige geist. Alles 3 ist eins alle 3 kann man aber auch separiert von einander begreifen.


    Außerdem bekommt der Sohn immer was vom Vater mit für mich wäre es um ehrlich zu sein wesentlich unlogischer das Jesus Gottes Sohn sein soll aber gleichzeitig ein normaler mensch.

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