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Umgang mit anderen Meinungen/Weltanschuungen

Erstellt von neznani, 07.02.2012, 21:45 Uhr · 18 Antworten · 976 Aufrufe

  1. #11
    ELME.
    Im Forum übertreiben ja ziemlich alle, im echten Leben ist es ja leben und leben lassen.

  2. #12
    Avatar von Lilith

    Registriert seit
    15.04.2010
    Beiträge
    19.294
    Um deine Frage zu beantworten

    Ich führe in meiner Familie etwa oft Diskussionen mit eifrigen Atheisten Manchmal merkt man, dass es Konfliktpotenzial bietet. Deswegen ist es trotzdem kein Tabuthema. In der Tat aber hat man wenigstens gelernt, einfach den anderen Menschen so zu akzeptieren und zu respektieren wie er ist. Dazu gehört selbstverständlich auch die Weltanschauung in Bezug auf Religion/ Atheismus etc.

    Ähnliches gilt auch im Freundeskreis. Und das meint wirklich gute, enge Freunde, zu denen ein Vertrauensverhältnis besteht. Ich darf sagen, ich habe enge Freunde jeglicher Couleur. Auch dort ist es kein Tabu, man hat nur mit der Zeit auch gelernt, auf respektvolle Art selbst gegensätzliche Überzeugungen, die man im Grunde vom anderen auch kennt, auszufechten Das gilt ja auch für politische Ansichten oder auch historische Debatten etwa.

    Ich stehe zu meinen Ansichten, ich scheue auch notfalls keine kontroversen Diskussionen. Aber der Ton macht eben die Musik. Wenn ich Menschen nicht so gut kenne oder erst kennen lerne, versuche ich solche Themen entweder zu vermeiden oder umzuschwenken auf andere, wenn ich ein gewisses Konfliktpotenzial sehe. Oder gewisse Dinge zumindest noch vorsichtiger als bei vertrauten Freunden zu versuchen, diplomatisch zu lösen

  3. #13
    Avatar von Ilan

    Registriert seit
    25.06.2009
    Beiträge
    10.225
    Mit meiner proisraelischen Haltung hatten manche meiner Freunde eine Krise. Aber das legt sich wieder, in dem wir das Thema einfach nicht ansprechen. Denn sonst bin ich ja ein angenehmer Typ. Ansonsten nie Probleme gehabt mit anderen, selbst mit eine aus eine andere Subkultur (wie zB Gothics) bin ich bestens klargekommen.

    Und in meiner Familie habe ich einige gläubige Muslime, kein Problem damit. So lange sie mich nicht missionieren wollen ist alles bestens.

  4. #14
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
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    Beiträge
    65.415
    Zitat Zitat von Yuval Kfir Beitrag anzeigen
    Mit meiner proisraelischen Haltung hatten manche meiner Freunde eine Krise. Aber das legt sich wieder, in dem wir das Thema einfach nicht ansprechen. Denn sonst bin ich ja ein angenehmer Typ. Ansonsten nie Probleme gehabt mit anderen, selbst mit eine aus eine andere Subkultur (wie zB Gothics) bin ich bestens klargekommen.

    Und in meiner Familie habe ich einige gläubige Muslime, kein Problem damit. So lange sie mich nicht missionieren wollen ist alles bestens.
    geht mir ziemlich ähnlich

  5. #15
    Avatar von Allissa

    Registriert seit
    07.08.2009
    Beiträge
    44.232
    Zitat Zitat von Yuval Kfir Beitrag anzeigen
    Mit meiner proisraelischen Haltung hatten manche meiner Freunde eine Krise. Aber das legt sich wieder, in dem wir das Thema einfach nicht ansprechen. Denn sonst bin ich ja ein angenehmer Typ. Ansonsten nie Probleme gehabt mit anderen, selbst mit eine aus eine andere Subkultur (wie zB Gothics) bin ich bestens klargekommen.

    Und in meiner Familie habe ich einige gläubige Muslime, kein Problem damit. So lange sie mich nicht missionieren wollen ist alles bestens.
    Zitat Zitat von WhiteJim Beitrag anzeigen
    geht mir ziemlich ähnlich
    ooooooooh.....

  6. #16
    Avatar von Allissa

    Registriert seit
    07.08.2009
    Beiträge
    44.232
    mit meinen freunden/familie gibt es oft diskussionen die auch mal sehr hitzig werden können.... wir lieben uns trotzdem und können gut miteinander. ich finde man muss über alles reden können und man muss auch andere meinungen respektieren...zugegeben, mit mir ist es nicht immer einfach,weil ich ein sturkopf bin...aber ich bin nicht verblendet und ich überlege mir die gegenargumente hinterher....nur gebe ich es nicht immer zu.

    aber im grossen und ganzen kommen wir gut miteinander klar ohne jetzt etwas verschweigen zu müssen.

  7. #17
    Avatar von papodidi

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    13.502
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Um deine Frage zu beantworten
    ...
    Ich stehe zu meinen Ansichten, ich scheue auch notfalls keine kontroversen Diskussionen. Aber der Ton macht eben die Musik. Wenn ich Menschen nicht so gut kenne oder erst kennen lerne, versuche ich solche Themen entweder zu vermeiden oder umzuschwenken auf andere, wenn ich ein gewisses Konfliktpotenzial sehe. Oder gewisse Dinge zumindest noch vorsichtiger als bei vertrauten Freunden zu versuchen, diplomatisch zu lösen
    Habe in den 90er Jahren viel in Dresden arbeiten müssen und da in einer Gegend gelebt, in der die NPD sehr stark war/ist. Dort habe ich eine Clique von jungen Männern (20...25 J.) kennen gelernt, die Sympatisanten/Mitglieder der, später verbotenen, Schutzstaffel Sächsische Schweiz waren - antisemitisch u. fremdenfeindlich. Ich war der einzige ältere, der sich getraut hat, mit denen kontrovers zu diskutieren. Die kannten z.B. kaum Ausländer (Anteil in Dresden damals ca. 3%) und überhaupt keine Juden. Ich glaube, dass ich einige zumindest zum Nachdenken angeregt habe, aber in jedem Fall haben sie mich "rote Socke" respektiert und mich immer wieder zum Bier und/oder Skat eingeladen.
    Geht natürlich nur, wenn man die Anderen nicht von Vornherein als Idioten betrachtet...

  8. #18
    Avatar von skorpion

    Registriert seit
    25.10.2009
    Beiträge
    3.739
    Dies ist kaum das Forum, um ernsthaft über Fragen der Weltanschauung zu diskutieren, weil es einfach auf großer Breite an dem erforderlichen Fachwissen mangelt. Jeder greift sich nur einen ihm vage bekannten Punkt der jeweils anderen Ideologie heraus (oder zumindest einen Punkt, den er damit assoziiert) und hackt darauf herum.

    Dabei wird gerne übersehen, daß gerade die Repräsentanten und Würdenträger der meisten Ideologien ihre eigene Weltanschauung konterkarieren. Das gilt für Religionen, wo deren organisierte Vertreter schon seit Jahrhunderten vor allem auf weltlichen Einfluß und pekuniären Reichtum hinarbeiten, während geistliche Inhalte zunehmend zu Folklore reduziert werden und die Kernregeln des eigentlichen Glaubens nicht einmal im Ansatz praktiziert werden. Kirchen, wie wir sie heute kennen, sind große Konzerne, deren einstiges Kernprodukt Seelenheil heute fast nur noch zu Marketingzwecken dient. Geld verdient man mit Pflegediensten, Kliniken, Devotionalienverkauf, Großveranstaltungen und etwas verdeckter auch im großen Stil mit Finanzdienstleistungen. Um nur ein paar Beispiele zu nennen.

    Ähnlich verhält es sich aber auch bei politischen Weltanschuungen. Mir ist kein einziger Fall bekannt, wo eine Kommunistische Partei eine kommunistische Gesellschaft errichtet hätte, meist waren nicht einmal ernsthafte Versuche erkennbar. Man hatte sich auf der Stufe "Diktatur des Proletariats" bequem eingerichtet und während man anderen permanent Wasser predigte, trank man selbst den Wein fässerweise. Genausowenig fällt mir etwas zu "christlichen" Politikern ein. Kein christliches Handeln weit und breit. Allenfalls teilt man noch konservative Dogmen, die auch in Kirchenkreisen populär sind, die aber eigentlich keinerlei religiöse Bewandnis haben.

    Es ist also kaum zielführend, eine Religion oder eine andere Weltanschauung per se als schlecht anzusehen, nur weil das "Bodenpersonal" nicht den Anforderungen genügt.

    Das andere sind die pseudo-wissenschaftlichen Argumente, nach denen es sich bspw. bei der Schöpfung nicht so zugetragen haben kann, wie es in den heiligen Schriften steht. Natürlich nicht. Die dort beschriebenen, schematisch vereinfachten Darstellungen sind keine wissenschaftlichen Abhandlungen, es ist vielmehr der Versuch, einfachen und ungebildeten Menschen, die vor vielen hundert oder gar tausend Jahren gelebt haben und auch damals nicht auf dem neuesten Stand der Erkenntnisse waren, unbegreifliches vorstellbar zu machen. Und auch heute gibt es noch keine tragfähige Theorie, was vor dem Urknall war. Und im Grunde ist es auch völlig egal.


  9. #19
    Avatar von Muratoğlu

    Registriert seit
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    Beiträge
    4.724
    Ich hab garkeine nicht muslimischen/nicht ausländischen Freunde.. kann hier also nicht mitreden. :
    Ich hab nur einen christlichen Onkel, er hat meine muslimische Tante geheiratet. Ist bei uns aufm Balkan ja kein Problem, mein Cousin ist demnach auch Christ, aber Religion ist kein Thema bei uns. Die achten immer schön drauf das Schwein, Alkohol usw. bei uns weg bleibt und gut is.

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