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Unterschied : Christentum

Erstellt von Wetli, 24.12.2010, 11:41 Uhr · 261 Antworten · 11.714 Aufrufe

  1. #101
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Beogradjanin Beitrag anzeigen
    Nach dem Tod des letzten Apostels ging es brgab mit der Kirche... Lies die Bibel, sieh dir die zehn Gebote an. Solltest ja wissen in welchem Bibelbuch.

    Ein Kreuz anzubeten, ist schändlich...
    ja, du bist ja auch soo ein Experte ...

  2. #102
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Frieden Beitrag anzeigen
    Sorry, sinnlos wäre, wenn Du mir "Wahrheit" versuchen würdest zu verkaufen oder ich dir... hier geht es aber nicht darum.... ich bin einfach der Meinung das Kirche, Päpste...-lehre genau das Gegenteil ist was Jesus "Im Namen Gottes" lehrte...
    jetzt mutiert der Surenexperte zum Bibelexperten ... *würg*

  3. #103

  4. #104
    Beogradjanin
    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    ja, du bist ja auch soo ein Experte ...

    Danke, endlich siehst du es mein atheistischer Freund.

  5. #105
    Avatar von Singidun

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    du bist überheblich,
    Wo ?
    Hab ich jemanden Dummheit unterstellt ?

    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    erstmal sieht der Papst sich nicht als Stellvertreter von Petrus sondern als Nachfolger,
    Habe nicht geschrieben dass er Stellvertreter Petrus ist.

    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    das ist eine total eingeschränkte Funktion und deutet keinesfalls darauf hin, er würde sich Göttlichkeit anmaßen um einen Gott oder Gottähnlichen stellvertreten zu können
    Interpretationssache.

  6. #106
    Avatar von Indianer

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    Zitat Zitat von skorpion Beitrag anzeigen
    Genau das ist ja bei der Reformation geschehen. Ablaßhandel und das ganze Marien- und Heilgengedöns, für das es keine Grundlage gibt, wurden abgeschafft. Die Unfehlbarkeit des Papstes (die ja an sich schon der Hohn auf Krücken ist) wurde in Abrede gestellt und der Papst bei dieser Gelegenheit für überflüssig erklärt. Zölibat wurde abgeschafft und Frauen wurden für Kirchenämter zugelassen. Der übermäßige Prunk der Kirchen wurde angeprangert.

    Kurz gesagt: alles was eher Folklore und Kult war, wurde abgeschafft und der Glaube wurde auf das wesentliche reduziert: das Evangelium.

    Evangelische (protestantische) Kirchen sind grundsätzlich selbständig und nur Gott gegenüber verpflichtet, die Organisation in der bspw. EKD hat mehr pragmatische, als religiöse Gründe. Die katholische Kirche hingegen ist über Bischöfe, Erzbischöfe, Kardinäle bis hin zum Papst streng hierarchisch gegliedert und sie unterhält eine Reihe von Nebenzweigen, die keine religiöse Funktion haben, sondern politisch-wirtschaftlichen Interessen folgen, ähnlich einem großen Konzern.

    Die katholische Kirche erhebt, wie die meisten Religionen, einen Absolutheitsanspruch auf die allein selig machende Lehre, während der Protestantismus akzeptiert, daß es auch andere Konfessionen gibt und eher die Gemeinsamkeiten in den Vordergrund stellt (Stichwort Ökumene).
    danke.

    meine frau ist evangelisch und was mich beeindruckt sind genau die punkte, welche du beschreibst.
    eines fehlt noch;
    ein evangelischer priester kommt nicht auf die idee, bilder kriegshelden oder kriegsverbrechern in der kirche zu plazieren.

    evangelische priester sind menschen, so wie du und ich, also familienväter.

    hab mich schon immer gefragt, wie menschen mit zölibat sich mit familien und deren problemen, beschäftigen können.



    @ alle anderen.

    zuerst war der glaube da.
    dann irgenwann viel viel später wurde die erste kirche gebaut.
    ob gott eine kirche haben wollte, würde ich bezweifeln.

  7. #107

    Registriert seit
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    13.015
    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    jetzt mutiert der Surenexperte zum Bibelexperten ... *würg*
    hat irgendjemand; "Der Dumme Atheist, der BlackyJacky soll sich melden...." gerufen?

  8. #108
    Goldmund
    Argumentiere Matrose. Die Moslems behaupten auch, sie wären die einzige wahre Religion, die ZJ behaupten auch usw.

    Hier nochmal mein Beitrag für dich, trotzdem erwarte ich von dir Argumente wenn du schon sowas behauptest.
    Zitat Zitat von Ghostbrace Beitrag anzeigen
    Die Trennungen der Kirchen hatte rein politische Gründe.
    Politische Gründe auf jeden Fall, aber REINPOLITISCHE auf keinen Fall![ die Frage ist auch von welcher Seite aus politische Gründe, Gell!] Die Trennung vollführte sich im theologischem Wesen auf politisicher Basis. Papst Benedikt der VIII hat auf Bitten EINES KAISERS ! (nämlich Heinrich II.) eine Neue Lehre in das Glaubensbekenntnis eingeführt [Filioque], ohne die Verständigung und Konsultierung der anderen Patriarchen und ohne Konzil - wo immer die kirchlichen Lehren gemeinsam ausgelegt wurden.[niemals wurden Lehren und Dogmen ohne Konzilien vollführt.]Das Glaubensbekenntnis welches die Väter schon in den Anfängen der ersten Jahrhunderte schrieben, lag unter Veränderungsschutz, bzw. - verbot ! Wäre die ganze Erklärung nicht so kostspielig und aufwendig, würde ich hier das Ganze in allen Einzelheiten erklären, vielleicht mache ich das auch noch. Fakt ist auch, dass das Dogma über den Papst als die höchste Instanz der Kirche erst nach der Trennung von den Orthodoxen [gr. Schisma 1054] kam, bis dahin gab es keinen Papst als alleinige höchste Instanz. Es gab sogar viele Konzilien, wo die Lehren der Kirche bestimmt wurden, wo nicht einmal der Papst anwesend (sondern seine Legaten) war, und trotzdem wurden die Lehren angenommen. Es gibt sehr sehr wohl und sehr unterschiedliche und vor allem sehr bedeutende Unterschiede in der Theologie. Leider haben sich die Katholiken mit der Zeit einigen Änderungen unterworfen. Ich werde dann einige Beispiele aufnennen. Objektiv betrachtet, hat sich der römische Patriarch eindeutig von den übrigen 4 Patriarchen [nämlich aus Konstantinopel, Alexandria, Antiocha und Jerusalem]getrennt um selber für sich sich die höchste Gewalt zu behaupten, vielleicht finde ich auch noch Zeit um das ganze ausführlich zu erklären.
    Theologisch gibt es keine entscheidenden Unterschiede.
    Doch gibt es, sehr wohl! Einen sehr großen sogar. Der größte Grund der Trennung war das "Filioque" welches einseitig von dem Papst in das GB eingefügt wurde. Filioque ist Lateinisch und bedeutet " und dem Sohn" . Der Papst fügte an der Stelle im GB wo steht, " der Heilige Geist geht vom Vater aus" dieses Filioque hinzu und so heißt es nun dann: "der Heilige Geist geht vom Vater und vom Sohn aus". In der Bibel spricht Christus über den Heiligen Geist eindeutig:"den Beistand, den ich euch von dem Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht." Joh 15,26 Mal abgesehen davon, dass es nicht erlaubt war einfach so das GB einseitig zu ändern welches die Kirchenväter bestimmt haben, haben hier die Katholiken rein vom theologischen Verständnis, hier das zeitliche "senden" des Heiligen Geistes von Christus, verwechselt mit dem ewigen "ausgehen" vom Vater. Auch das Verständnis vom Kreuzestodopfer Jesu, wurde nach 1000 jährige Tradition der Kirche ( an welches sich die Orthodoxie noch immer hält) plötzlich verändert, nämlich von Anselm Cantebury, der die Satisfaktionslehre einbrachte, die total eine andere zu vorherigen ist, all diese Sachen geschahen zur oder nach der Trennung, es gibt so viele dogmatische Unterschiede.
    Die vielen protestantischen Auslegungen sind dann entstanden, weil man sich nicht mehr dem Papst beugen wollte. Allerdings unterscheiden sie sich auch theologisch, weil die meisten zum Beginn der Aufklärung, die Zeit der Philosophie und Wissenschaften, entstanden sind, und deswegen einige Ideen und Gedanken dieser Zeit in sich aufgenommen haben. Das macht die protestantischen zu den modernsten christlichen Religionen.
    Genau, es kam die Zeit der Philosophie, und gegen das spricht sich die Orthodoxie vor allem aus, denn gerade das Filioque gründet nicht auf der Bibel und dem Heiligen Geist, sondern auf Philosophie, die Gottes Erkenntnis erreicht man durch Offenbarung und nicht durch Vermutungen und Theorien. Einerseits ist mir verständlich wieso sich die protestantischen Kirchen abspalteten, aber auf der anderen Seite haben sie auch vollkommen neue Lehren gebracht, die die Quelle, aller Sekten wurde.

  9. #109
    Avatar von Ts61

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    Es ist doch völlig normal,dass jeder seine Religion als die einzig Wahre ansieht.Wichtig ist es natürlich die Leute über seine Religion aufzuklären und unter anderem Debatten zu führen jedoch sollte es dabei bleiben und man sollte sich nicht kränken.

  10. #110

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    Zitat Zitat von Goldmund Beitrag anzeigen
    Argumentiere Matrose. Die Moslems behaupten auch, sie wären die einzige wahre Religion, die ZJ behaupten auch usw.
    Die Moslems sollten sich an die Grundlage des Islam halten:
    Sure 5:48
    Dir haben Wir das Buch (den Koran) mit der Wahrheit geschickt. Es bestätigt die davor offenbarten Schriften und bewahrt sie. Richte unter den Schriftbesitzern nach der dir von Gott herabgesandten Offenbarung und folge nicht ihren Launen, die dich von der offenbarten Wahrheit abbringen würden! Jedem Volk haben Wir einen Rechtsweg und eine Glaubensrichtung gewiesen. Wenn Gott gewollt hätte, hätte Er euch zu einem einzigen Volk gemacht. Er hat euch aber verschieden geschaffen, um euch zu prüfen und zu erkennen, was ihr aus den euch offenbarten verschiedenen Rechtswegen und Glaubensrichtungen macht. Wetteifert miteinander, gute Werke zu vollbringen! Ihr werdet alle am Jüngsten Tag zu Gott zurückkehren, und Er wird euch die Wahrheit über eure Streitereien sagen.

    jeder Muslim der Behauptet die Wahrheit zu besitzen... widerspricht die Lehre des Islam und lebt/praktiziert nach dem was er/sie bei Vorväter vorfanden...auch zu Muhammad Zeiten war es nicht anders;
    Sure 31:20-23
    Seht ihr nicht, daß Gott euch alles, was es in den Himmeln und auf Erden gibt, dienstbar gemacht und euch mit Seinen sichtbaren und verborgenen Gaben überhäuft hat? Manch einer debattiert ohne Wissen, Rechtleitung oder einleuchtendes offenbartes Buch über Gott.
    Wenn ihnen gesagt wird: "Folgt dem, was Gott herabgesandt hat!" sagen sie: "Wir folgen dem, woran unsere Väter glaubten." Tun sie das auch, wenn der Satan sie zu solcher Irrlehre einlädt, die in die qualvolle Strafe der Hölle führt?
    Wer aber sein Antlitz Gott zuwendet und dabei aufs Schönste gute Werke verrichtet, der hält sich am festesten Seil. Gott hat die endgültige Entscheidung über alles.
    Wer im Unglauben verharrt, über den sollst du dich nicht grämen. Zu Uns allein werden sie zurückkehren, und Wir werden ihnen am Jüngsten Tag über alles berichten, was sie getan haben, weiß doch Gott genau um das Geheimgehaltene.


    diese "Wahrheitsbesitzer" Fundamentalistische Lehre wird meistens von Wahabiten gepredigt/verbreitet... Sunniten, Schiiten, Aleviten.... tun das unter sich...

    LG,
    Frieden

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