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Unterschiedliche Weihnachts Datum der Orthodoxe

Erstellt von Der_Buchhalter, 06.01.2009, 10:55 Uhr · 63 Antworten · 10.536 Aufrufe

  1. #11
    Karim-Benzema
    DatumBezeichnungSerbischer NameAnmerkung1. Januar & 2. JanuarNeujahr(Kalendarska) Nova GodinaNeujahr nach dem Gregorianischen Kalender7. JanuarWeihnachtenBožićOrthodoxes Weihnachten; 25. Dezember nach dem Julianischen Kalender13. Januar & 14. JanuarSerbisches NeujahrSrpska Nova GodinaNeujahr nach dem Julianischen Kalender15. FebruarNationalfeiertagDan državnosti Srbije1835: erste Verfassung SerbiensBeweglicher FeiertagOsternUskrs (kirchlich: Vaskrs)1. MaiTag der ArbeitPraznik rada 9. MaiTag des SiegesDan pobedeEnde des Zweiten Weltkrieges 194528. JuniVidovdanDan Srba palih za OtadžbinuTag der für das Vaterland gefallenen SerbenDatumBezeichnungSerbischer NameAnmerkung1. Januar & 2. JanuarNeujahr(Kalendarska) Nova GodinaNeujahr nach dem Gregorianischen Kalender7. JanuarWeihnachtenBožićOrthodoxes Weihnachten; 25. Dezember nach dem Julianischen Kalender13. Januar & 14. JanuarSerbisches NeujahrSrpska Nova GodinaNeujahr nach dem Julianischen Kalender15. FebruarNationalfeiertagDan državnosti Srbije1835: erste Verfassung SerbiensBeweglicher FeiertagOsternUskrs (kirchlich: Vaskrs)1. MaiTag der ArbeitPraznik rada 9. MaiTag des SiegesDan pobedeEnde des Zweiten Weltkrieges 194528. JuniVidovdanDan Srba palih za OtadžbinuTag der für das Vaterland gefallenen Serben

  2. #12
    Karim-Benzema
    Der 2. Mai, 7. November und 12. Dezember sind seit 2005 keine Feiertage mehr. Dafür wurden im Januar drei Feiertage ergänzt sowie der 4. November eingeführt.

    Religiöse Feiertage, Ehren- und Gedenktage [Bearbeiten]


  3. #13
    Karim-Benzema
    Albanien



    Feiertage

    Gesetzliche Feiertage mit festen Daten sind der Neujahrstag (1. Januar), der Tag der Arbeit (1. Mai), der Unabhängigkeitstag am 28. November, der Tag der Befreiung am 29. November und Weihnachten (25. Dezember).
    Bewegliche, ebenfalls arbeitsfreie Feiertage sind Karfreitag und Ostermontag, das islamische Opferfest und der Tag des Fastenbrechens.
    Begangen werden in Albanien auch der Internationale Frauentag am 8. März und der Tag der Seligsprechung von Mutter Theresa (19. Oktober), an dem schulfrei ist.

  4. #14
    Avatar von Knutholhand

    Registriert seit
    15.07.2004
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    4.882
    Zitat Zitat von AlbNYC Beitrag anzeigen
    iCH BIN DAFÜR DAS ES BLEIBT WIE ES IST WEIL WENN WIR SCHON HIER LEBEN DANN MUESSEN MAN SICH IRGENDWIE ANPASSEN UND WIE ICH ERFAHREN HABE UND WENN ES SO SEIN SOLL HABEN DIE ALBANISCHEN oRTHODOXE IMMER AM 25 gefeiert so hat es meine mutter gesagt .... sie meinte das unsere vorfahren immer am 25 gefeiert haben keine ahnung ob es so ist
    Ich dachte Albaner seien Katholisch und keine Sektenanhänger?

  5. #15
    Avatar von Knutholhand

    Registriert seit
    15.07.2004
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    4.882
    Zitat Zitat von Baba Roga Beitrag anzeigen
    Ich dachte Albaner seien Katholisch und keine Sektenanhänger?
    Ups. Mein Fehler. Albanien ? Wikipedia

    Also doch orthodox.



    P.s. Serbisch Orthodox oder wat?

  6. #16
    Karim-Benzema
    Feiertage

    DatumDeutsche BezeichnungGriechischer NameAnmerkung1. JanuarNeujahrstagΠρωτοχρονιά Protochroniá 6. JanuarDrei KönigeΘεοφάνεια Theofánia („Erscheinung des Herrn“) /
    Φώτα oder των Φώτων Fóta, ton Fóton („Lichterfest“) Beweglicher FeiertagRosenmontagΚαθαρά Δευτέρα Kathara Deftéra („Reiner Montag“)entspricht dem kath. Aschermittwoch, Beginn der Fastenzeit25. MärzNationalfeiertagΕυαγγελισμού Evangelismoú („Mariä Verkündigung“)Unabhängigkeitstag (1821)Beweglicher FeiertagKarfreitagΜεγάλη Παρασκευή Megáli Paraskeví
    („Großer Freitag“) Beweglicher Feiertag OsterdatumOstersonntagΠάσχα Pás-chaHöchster kirchlicher Feiertag im JahreskreisBeweglicher FeiertagOstermontagΔευτέρα του Πάσχα Deftéra tou Pás-cha 1. MaiTag der ArbeitΠρωτομαγιά Protomagiá („Erster Mai“) 15. AugustMariä HimmelfahrtΚοίμηση της Θεοτόκου Kímisi tis Theotókou („Entschlafung der Gottesmutter“) 28. OktoberNationalfeiertagΕπέτειος του Όχι Epétios tou Ochi
    Ochi-Tag („Jahrestag des Nein“)Nationalfeiertag (1940); siehe όχι-Tag25. Dezember1. WeihnachtstagΧριστούγεννα Christoúgenna („Christi Geburt“) 26. Dezember2. WeihnachtstagΣύναξις Θεοτόκου Synaxis Theotokou
    („Versammlung zu Ehren der Gottesmutter“)


  7. #17
    Karim-Benzema

    ss

    Zitat Zitat von Baba Roga Beitrag anzeigen
    Ups. Mein Fehler. Albanien ? Wikipedia

    Also doch orthodox.



    P.s. Serbisch Orthodox oder wat?




    katholiken sind es auch vor osmanischer zeit waren wir orthodox und katholish dann kamen die muslime





    [

    Autokephale orthodoxe Kirche von Albanien




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    Byzantinische Kirche auf dem Burgberg von Berat - Aufnahme 1993



    Nach der Wende neu gebaute orthodoxe Kirche in Pogradec


    Die Autokephale Orthodoxe Kirche von Albanien (albanisch Kisha Orthodhokse Autoqefale e Shqipërisë) umfasst die Metropolie (Erzbistum) Tirana-Durrës mit den Eparchien (Bistümern) Berat, Gjirokastra und Korça. Die orthodoxen Christen Albaniens leben hauptsächlich im Süden des Landes sowie in den Großstädten Tirana und Durrës. Liturgiesprache ist das Albanische. In der Gegend von Saranda im Süden des Landes finden auch Gottesdienste in griechischer Sprache statt.
    Über die Zahl der Kirchenmitglieder liegen nur sehr unsichere Angaben vor. Sie schwanken zwischen 160.000 und 420.000. Vor dem Religionsverbot, das die albanischen Kommunisten 1967 erließen, waren etwa 20 Prozent der Bevölkerung orthodox. Oberhaupt der albanischen Orthodoxie ist seit 1992 der griechischstämmige Metropolit Anastasios Yannoulatos, Erzbischof von Durrës, Tirana und ganz Albanien.
    Etwa 15.000 Albaner in den USA sind seit 1950 in zwei Diözesen organisiert, von denen eine direkt dem Ökumenischen Patriarchen untersteht, während die andere zur Orthodoxen Kirche in Amerika gehört.
    [h2]Inhaltsverzeichnis[/h2]
    [Verbergen]

    Geschichte [Bearbeiten]


    Antike und Mittelalter [Bearbeiten]

    Das Christentum verbreitete sich früh im Gebiet des heutigen Albanien. Durrës (griech. Dyrrachion) gilt als einer der ältesten Bischofssitze der Welt. Nach der kirchlichen Tradition hat der Apostel Paulus das Christentum bis nach Illyrien gebracht[1] Der heilige Astios war an der Wende vom 1. zum 2. Jahrhundert Oberhirte von Dyrrachion und erlitt unter Kaiser Trajan (98-117) das Martyrium.

    Frühchristliche Basilika in Butrint


    Die albanischen Gebiete liegen an der Nahtstelle zwischen Ost- und Westrom und damit auch an der Grenze zwischen griechischer und lateinischer Kirche. Das Konzil von Nizäa unterstellte ganz Illyrien 325 dem römischen Patriarchat. 431 nahm Eucarius, der Erzbischof von Durrës, am Konzil von Ephesos teil. Durch die römische Reichsteilung kam der größere südliche Teil des Landes mehr und mehr in den Einflussbereich der oströmischen Kirchenpolitik, wiewohl die Metropole Durrës offiziell noch bis in das 8. Jahrhundert dem römischen Patriarchat unterstand. Die Liturgie im Illyrien jener Tage war byzantinisch geprägt. Nur in der nördlich gelegenen Praevalitana war der römische Einfluss größer; dieses Gebiet war später der lateinischen Kirchenprovinz von Bar zugeordnet.
    Im Jahr 731 löste der ikonoklastisch gesinnte Kaiser Leo III. die Metropole Durrës von Rom und unterstellte sie dem Patriarchen von Konstantinopel. Während der Regierung Leos VI. (886 - 912) werden in byzantinischen Quellen 15 Bischofssitze für den Sprengel Durrës genannt.
    927 musste das Byzantinische Reich das bulgarische Patriarchat anerkennen und die meisten Bistümer im Inneren Albaniens kamen unter dessen Kontrolle. Durrës wurde aber weiterhin vom Ökumenischen Patriarchat in Konstantinopel kontrolliert. 1018 endete diese Epoche mit der Zerschlagung des Bulgarischen Reiches durch die Byzantiner. Ein Teil der orthodoxen Bistümer im Süden des heutigen Albanien, so z.B. Butrint und Berat, wurden jedoch dem neuen autokephalen Erzbistum von Ohrid unterstellt.
    Das große Schisma von 1054 wirkte sich erst nach und nach in Albanien aus. Die Einheit der Metropolie Durrës blieb vorerst erhalten. Die endgültige Trennung mit konkurrierenden Hierarchien erfolgte erst im Laufe des 13. Jahrhunderts.

    Osmanische Zeit [Bearbeiten]


    Christus-Ikone aus Labova e Kryqit (18. Jhdt.)


    Nach der osmanischen Eroberung Albaniens kam der Islam als dritte Religion der Albaner hinzu. Die Muslime waren bald die Mehrheit unter den Albanern. Die Osmanen unterstellten die orthodoxen Diözesen Albaniens dem autokephalen Erzbistum von Ohrid, das von ihnen lange Zeit protegiert wurde. Aus Südalbanien wanderten wegen des türkischen Drucks im 15. und 16. Jahrhundert viele Christen nach Süditalien aus und gründeten dort italo-albanische Gemeinden. Im Land selbst machte sich aber im 17. Jahrhundert eine Renaissance der orthodoxen Kirche bemerkbar, die anders als die katholische Kirche nicht von den Türken verfolgt wurde. Viele Kirchenruinen wurden wiederhergestellt. Zuletzt wurde 1797 die Kathedrale von Berat neu aufgebaut.
    Anfang des 17. Jahrhunderts wurde die Metropolie von Korça begründet, der die Bischöfe von Kolonia, Deabolis (Devoll) und Selasphoro (Sevdas) unterstanden. Damit wurde wohl dem Erstarken der orthodoxen Kirche in der Region um Korça und Voskopoja Rechnung getragen. Mit der Aufhebung der Autokephalie Ohrids durch den Sultan kehrten die orthodoxen Albaner 1766 unter die Jurisdiktion des ökumenischen Patriarchats zurück.
    Die orthodoxen Christen auf dem Gebiet des heutigen albanischen Staats waren noch im 19. Jahrhundert eng mit der griechischen Kirche verbunden. Der Klerus war zum großen Teil griechischer Nationalität und im Gegensatz zu den Muslimen und Katholiken gab es unter den Orthodoxen viele Angehörige nationaler Minderheiten, in erster Linie Griechen, aber auch Aromunen und Mazedonier. Während die muslimischen und katholi­schen Albaner zeitweise in der albanischen Nationalbewegung Rilindja (dt: Wiedergeburt) zusammenarbeiteten, die 1912 die Unabhängigkeit Albaniens erreichte, wollte die Mehrheit des orthodoxen Klerus eine Vereinigung Südalbaniens mit Griechenland herbeiführen. Gleichwohl war es ein orthodoxer Christ, Kostandin Kristoforidhi (1827-1895), der als erster große Teile der Bibel ins Albanische übersetzte. Von ihm stammt die erste vollständige Übertragung des Neuen Testaments und der Psalmen.

    20. Jahrhundert [Bearbeiten]

    Erste Anfänge einer unabhängigen albanischen Kirchenorganisation entstanden in den USA unter den albanischen Einwanderern. Sie fühlten sich in den dortigen orthodoxen Gemeinden von den dominierenden Griechen unterdrückt. Im Jahr 1908 wurde der spätere Bischof von Korça, Fan Noli, von Platon, dem russisch-orthodoxen Erzbischof von New York City, zum Priester geweiht. Im selben Jahr feierte Fan Noli in Boston erstmals die Liturgie in albanischer Sprache. 1919 wurde Noli zum Bischof der Albanisch-Orthodoxen Kirche in Amerika ernannt, die eine eigenständige Diözese unter dem Ökumenischen Patriarchen bildete.

    Kloster Ardenica


    Erst nach dem Ersten Weltkrieg bekamen nationalalbanische Ansichten innerhalb der orthodoxen Kirche eine größere Bedeutung. Vorläufig verhinderten aber die Ökumenischen Patriarchen Gregorios VII. und Konstantin VI. die Entstehung einer autokephalen albanisch-orthodoxen Kirche, die auch der albanische Staat anstrebte. 1921 wurden die vier griechischstämmigen Bischöfe des Landes verwiesen. Vor allem die griechische Liturgiesprache wurde abgelehnt. Eine Versammlung von Klerikern und Laien in Berat führte im September 1922 Albanisch als Liturgiesprache ein. 1929 erklärte sich die albanisch-orthodoxe Kirche einseitig für autokephal und ernannte den Archi­mandriten Bessarion Juvani zu ihrem Metropoliten. Weitere griechische Priester und der Vertreter des Ökumenischen Patriarchen wurden ausgewiesen, nachdem Konstantinopel alle albanischen Bischöfe für ab­gesetzt erklärt hatte. Erst 1937 kam es zur offiziellen Anerkennung der albanischen Autokephalie durch Patriarch Benjamin. Im selben Jahr wurde ein Priesterseminar in Korça eingerichtet.
    Die italienische Besatzungsmacht versuchte, die albanische Orthodoxie während des Zweiten Weltkriegs zum Anschluss an die katholische Kirche zu bewegen. Sie sollte sich mit den unierten Italo-Albanischen Bistümern vereinigen. Die Orthodoxen widerstanden diesem Zwang, bis die italienische Herrschaft in Albanien 1943 zusammenbrach. Zu dieser Zeit umfasste der albanische Klerus etwa 440 Gemeinde- und Ordenspriester.
    Mit der Machtübernahme der Kommunisten unter Enver Hoxha 1944 wurde die Kirche erneut unterdrückt. Die Orthodoxen glaubten zu dieser Zeit noch, sich auf irgendeine Weise mit dem neuen Regime arrangieren zu können. Spätestens als die Kommunisten im Jahr 1949 Erzbischof Cristoforo Kissi absetzten, erwies sich diese Annahme als Illusion. Die albanische Regierung ließ dann Paisios Vodica zum neuen Oberhaupt der Kirche wählen. Das Patriarchat von Konstantinopel hat diesen Eingriff in die kirchliche Autonomie erst nach dem Tod Kissis 1958 anerkannt. Schon in den 1950er Jahren nahm der Druck des Regimes auf die orthodoxe Kirche immer mehr zu. Eine Kirche nach der anderen wurde durch die Behörden geschlossen, Gottesdienste und die Spendung der Sakramente immer häufiger verhindert, Priester ins Gefängnis geworfen. Der 1966 gewählte Erzbischof Damian Kokonesi wurde schon ein Jahr nach seinem Amtsantritt verhaftet und starb im November 1973 achtzigjährig im Gefängnis.
    Als Albanien 1967 zum atheistischen Staat erklärt wurde, waren die kirchliche Hierarchie und die Institutionen der Orthodoxie praktisch schon zerschlagen. Nun wurden die verbliebenen Kirchen geschlossen, und die letzten noch in Freiheit lebenden Priester kamen ins Gefängnis. Viele saßen im Lager Borsh an der Küste des Ionischen Meeres ein.
    Nach dem Sturz des kommunistischen Regimes können seit dem Herbst 1990 wieder öffentliche orthodoxe Gottesdienste zelebriert werden.

    Gegenwart [Bearbeiten]


    Wiedererrichtung der Hierarchie [Bearbeiten]


    Neu erbaute Kathedrale in Berat


    Der institutionelle Neuanfang begann im Juli 1991 durch die Ankunft von Anastasios Yannoulatos, damals Bischof von Nairobi. Als Abgesandter des ökumenischen Patriarchats erkundete er, was von der albanischen Kirche übrig geblieben war. Von den 440 Priestern, die es 60 Jahre zuvor gegeben hatte, lebten noch 22. Alle waren alt und gebrechlich.
    Bischof Anastasios berief im August 1991 eine Kirchenversammlung ein, auf der Priester und Laien aus allen albanischen Diözesen über den Wiederaufbau der Kirche berieten. Noch im gleichen Jahr wurde Yannoulatos vom ökumenischen Patriarchen und mit dem Einverständnis der Synode im Phanar sowie des Klerus der orthodoxen Bevölkerung Albaniens zum Erzbischof von ganz Albanien ernannt. Auch die Regierung akzeptierte die Ernennung. Im Juli 1992 trat der neue Metropolit sein Amt an. Die Wahl eines Griechen zum Metropoliten war eine Übergangslösung, da es nach den Verfolgungsjahren unter den Kommunisten keinen qualifizierten Albaner für das Amt gab.
    Die geistliche Leitung der Kirche obliegt dem Erzbischof gemeinsam mit der Bischofssynode. Daneben gibt es den gemischten Kirchenrat, der aus Geistlichen und Laien besteht und für ökonomische und administrative Fragen zuständig ist. Rechtliche Grundlage für die kirchlichen Gremien ist das Statut von 1950, das 1993 von der zweiten allgemeinen Kirchenversammlung ergänzt und den modernen Erfordernissen angepasst wurde.[2]
    1997/98 gab es innerhalb der Kirche Unstimmigkeiten, weil damals noch alle albanischen Bistümer durch vom Patriarchen eingesetzte griechischstämmige Bischöfe geleitet wurden und Albaner im Episkopat überhaupt nicht vertreten waren. Auch die Regierung unterstützte die Forderung, einheimische Bischöfe zu ernennen. Im Juli 1998 kam man zu einer Lösung: Mit Zustimmung des Patriarchats von Konstantinopel verzichteten zwei der griechischen Bischöfe auf ihr Amt, einer der beiden, Ignatios, bekam stattdessen die Eparchie Berat verliehen. Zwei Albaner wurden zu Bischöfen geweiht: Archimandrit John Pelushi wurde Metropolit von Korça, Kosma Qirjo erhielt den Titel eines Bischofs von Apollonia. Gemeinsam mit Erzbischof Anastasios Yannoulatos bildeten diese drei Hierarchen nun den Heiligen Synod der albanischen Kirche.
    Im November 1998 kam der Ökumenische Patriarch Bartholomäus zum ersten Mal nach Albanien und besuchte alle Diözesen des Landes.
    2006 wurden drei neue Bischöfe geweiht: Dhimitri Sinaiti für Gjirokastra, Nikolla Hyka folgte dem 2000 verstorbenen Kosma Qirjo als Titularbischof von Apollonia und Andon Merdani erhielt den Titel eines Bischofs von Kruja. Seitdem hat der Heilige Synod der albanischen Kirche sechs Mitglieder. Im November des gleichen Jahres hat der Synod ein neues Statut angenommen. Am 12. April 2007 beging die Kirche den 70. Jahrestag der Verleihung der Autokephalie in Tirana mit einem feierlichen Gottesdienst.

    Verbreitung der Orthodoxen [Bearbeiten]

    Bis Mitte des 20. Jahrhunderts lebten die orthodoxen Christen Albaniens zum größten Teil in der südlichen Hälfte des Landes. Das Einzugsgebiet der orthodoxen Kirche begann im Norden etwa am Fluss Shkumbin. Daran hat sich bis heute wenig geändert. Das heißt, die orthodoxen Albaner sind fast alle Tosken. Das schlug sich auch in der Liturgie nieder, deren Texte im toskischen Dialekt verfasst wurden. Durch die Binnenmigration der letzten Jahrzehnte hat vor allem in Tirana die orthodoxe Gemeinde starken Zuwachs erfahren. In einigen größeren Städten Nordalbaniens wie Kruja, Laç und Lezha entstanden ebenfalls Gemeinden.
    Selbst in ihren angestammten Gebieten sind die Orthodoxen schon seit dem 17. Jahrhundert fast überall in der Minderheit. Die Mehrheit der Albaner sind Muslime. Nur in einigen meist recht abgelegenen Orten dominiert die orthodoxe Bevölkerung, so z.B. in Himara, Saranda, Labova e Kryqit oder Voskopoja.
    Die in Südalbanien beheimateten ethnischen Minderheiten - die Griechen in der Gegend von Saranda, die Mazedonier am Prespasse und die verstreut siedelnden Aromunen - sind alle orthodox. (Angehörige dieser Ethnien, die in früheren Jahrhunderten zum Islam konvertierten, haben sich schnell sprachlich assimiliert.) Die Mazedonier haben eine eigene Kirche in Liqenas, die Aromunen eine in Korça. Kirchenpolitisch von Bedeutung ist nur die griechische Minderheit, zu der im Gebiet zwischen den Städten Gjirokastra, Himara und Saranda etwa 60.000 Menschen gehören. In manchen Gemeinden dieser Region wird die Liturgie auf Griechisch zelebriert. Wo die Gemeinden sprachlich gemischt sind, hat es in den vergangenen Jahren vereinzelt Streitigkeiten wegen der Liturgiesprache gegeben.

    Kirchenbau [Bearbeiten]


    Bau einer neuen Kirche in Tepelena (2006)


    Zwischen 1991 und 2001 hat die orthodoxe Kirche fast 300 Gotteshäuser eröffnet. Nur rund 70 Kirchen waren als Gebäude noch vorhanden und schnell wieder nutzbar. 80 neue Kirchen wurden gebaut und bei 140 weiteren größere Reparaturen durchgeführt, was oft sogar den Bau der Zugangswege einschloss. Durch diese Arbeiten mit einem Budget von fünf Millionen US-Dollar jährlich wurde die orthodoxe Kirche in vielen Gegenden zu einem wesentlichen Faktor der wirtschaftlichen Entwicklung. In den ländlichen Regionen Südalbaniens gibt es aber auch noch zahlreiche verfallene Kirchen, darunter einige kulturhistorisch wertvolle Bauten. Aber selbst in den nutzbaren Kirchen gelingt es den Orthodoxen nicht überall, regelmäßige Gottesdienste abzuhalten, zum einen weil es noch immer an Priestern fehlt, zum anderen weil in manchen Orten keine nennenswerten Gemeinden existieren.
    Die demographischen Verschiebungen in Albanien haben in den vergangenen Jahren auch zu einem Zuzug tausender Orthodoxer nach Tirana geführt. Deshalb baut die Kirche derzeit im Zentrum der Hauptstadt eine neue Kathedrale, die der Auferstehung Christi (alb. Ringjallja e Krishtit) geweiht wird. Neben der Kathedrale entsteht auch ein Verwaltungsgebäude für den Heiligen Synod.[3]

    Bildung, Medien, Sozialwerke [Bearbeiten]

    1992 wurde eine theologische Hochschule eingerichtet, die auch Frauen offensteht. Seit 1996 hat diese Akademie ihren Standort in einem neuen Gebäudekomplex beim Kloster Shën Vlash nahe Durrës. In den Jahren von 1996 bis 2001 gab es 120 Priesterweihen. Fünf albanische Klöster wurden wieder aktiviert, ein Gymnasium gegründet und eine Druckerei eingerichtet. Die Kirche gibt eine Monatsschrift (Ngjallja), eine Zeitschrift für Kinder (Gëzohu) und eine für Studenten (Fjala) sowie ein englischsprachiges Nachrichtenblatt (News from Orthodoxy in Albania) heraus. Sie betreibt eine eigene Radiostation und unterhält auch einen holzverarbeitenden Betrieb sowie eine Manufaktur zur Herstellung von Kerzen.
    Die orthodoxe Kirche in Albanien beschäftigt sich mit zahlreichen karitativen Aktivitäten. Die meisten davon werden vom kirchlichen Hilfswerk Diaconia Agapes organisiert und unterhalten. Die Kirche unterhält Spitäler, Polikliniken, eine mobile Zahnklinik, Schulen sowie Kindergärten, ist in der Gefängnisseelsorge aktiv und organisiert Hilfe für Obdachlose. Die Verkündigungs-Klinik der orthodoxen Kirche in Tirana gehört zu den besten Krankenhäusern Albaniens. Die diakonischen Aktivitäten der Kirche sind für alle da, ob orthodoxe Christen, katholische Christen, Moslems oder Atheisten. In der Krise von 1997 bot die Kirche 25.000 Leuten Nothilfe, und 1999 versorgte sie über 50.000 Flüchtlinge aus dem Kosovo, wobei für einige Zeit das Priesterseminar geschlossen wurde, damit die Studenten an der Flüchtlingsarbeit teilnehmen konnten.

    Liturgie [Bearbeiten]

    In der albanischen Kirche wird der Gottesdienst wie in allen orthodoxen Kirchen im Byzantinischen Ritus gefeiert. An den Sonn- und Werktagen wird die Chrysostomos-Liturgie verwendet, an einigen hohen Festen die Basilius-Liturgie. Liturgiesprache ist das moderne Albanisch. Alle für den Gottesdienst notwendigen Texte wurden in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts von Fan Noli aus dem Griechischen übertragen. Derzeit ist eine überarbeitete Übersetzung der Chrysostomos-Liturgie aus dem Jahr 1995 in Gebrauch. In den USA werden heute auch Gottesdienste in englischer Sprache gefeiert.

    Ökumene [Bearbeiten]

    Die orthodoxe Kirche Albaniens ist als einzige des Landes Mitglied im Ökumenischen Rat der Kirchen. Insofern ist diese Mitgliedschaft für die ökumenischen Beziehungen in Albanien selbst nicht von Bedeutung. Kontakte zwischen den orthodoxen und katholischen Bischöfen finden regelmäßig statt, vor allem besucht man sich an den Feiertagen und tauscht Grußbotschaften aus. Im alltäglichen Leben der christlichen Ortsgemeinden gibt es dagegen kaum Kontakte über die Grenzen der Konfessionen hinweg.
    Die evangelischen Kirchen Deutschlands unterstützen die Arbeit des orthodoxen Hilfswerks Diaconia Agapes finanziell.[4]

    Erzbischöfe [Bearbeiten]


    Kanzel (Labova e Kryqit)


    • Basilios (1922 - 1928)
    • Bessarion Juvani (1928 – 1936)
    • Kristoforo Kissi (1937 – 1948)
    • Paisios (Paisi) Vodica (1949 – 1966)
    • Damian Kokonesi (1966 – 1973)
    • Anastasios Yannoulatos (1991 - ...)

  8. #18

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    die serben kommen halt immer zu spät...

  9. #19
    Avatar von Zurich

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    18.089
    Lieber Schlivo...

    Ich wäre dafür, dass wir ebenfalls am 25. Dezember Weihnachten feiern. Der Grund ist ganz einfach: Der gregorianische (internationale) Kalender ist astronomisch richtiger als der julianische Kalender (den die serbisch-orthodoxe Kirche braucht)!

    In etwas mehr als 100 Jahren wird der 25. Dezember des julianischen Kalenders auf den 8. Januar des gregorianischen Fallen und wir werden am 8. Januar Weihnachten feiern. Noch mals viel später werden wir am 9. Januar Weihnachten feiern müssen,...usw...
    Irgendwann werden wir mitten im Sommer Weihnachten feiern und das kanns auch nicht sein!

    Die Problematik: Es geht um die genaue Zeit, wie lange die Erde um eine Umlaufbahn um die Sonne ganz genau braucht. Seit Beginn der christlichen Jahreszeit-Rechnung wurde der alte (julianische Kalender) gebraucht. Doch irgendwann nach Mittelalter merkten Astronomen an Hand von Sternbildern, dass die Erde nicht genau an dem Ort stehe, wo sie sein müsste. Sie war einige Tage lang zu spät. Und das konnte nicht sein. Papst Gregor beauftragte einen Astronomen die genaue Erdumlaufbahn zu berechnen. Und man beschloss, dass die Schaltjahre, welche alle 4 Jahre vorkommen, in jedem Jahrhundert ca. (weiss die genaue Zahl nicht genau) ein mal wegzulassen.
    Zudem beschloss man den Fehler zu korrigieren und rechnete diese paar Tage wieder zurück. Heute sind es mittlerweile 13. Und deshalb der weihnachtliche Unterschied.

    Die orthodoxe Kirche blieb nur deshalb stur, weil diesen Auftrag ein Papst gab. Man wollte bis heute den Fehler nicht eingestehen.

    Doch es gibt noch einen, noch besseren, noch genaueren Kalender als den gregorianischen. Der serbische Astronom Milutin Milankovi? ? Wikipedia berechnete diesen. Dieser wäre zwar momentan gleich dem gregorianischen. Doch nach einigen (vielen Jahren) wäre der Ausfall der Schaltjahre nicht der gleiche wie beim gregorianischen.

    Obwohl dieser Kalender in der Wissenschaft als der genauste gilt und man ihn auch offiziell einführen wird, blieb die serbisch- und russisch-orthodoxe Kirche stur, weil dieser genauste Kalender dem greogorianischem sehr nahe steht! Unglaublich diese Sturheit!!!! Und das obwohl ein Serbe ihn entwickelte!

  10. #20
    Avatar von Zurich

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