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Das Urteil über das Feiern des Geburtstags des Propheten

Erstellt von AlbaMuslims, 03.02.2012, 18:22 Uhr · 6 Antworten · 396 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    26.01.2012
    Beiträge
    7.427

    Das Urteil über das Feiern des Geburtstags des Propheten

    Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten, und Frieden und Segen seien auf unserem Propheten Muhammad und auf seiner Familie und seinen Gefährten.

    Die in Qur’ān und Sunnah genannten Befehle, den Gesetzen Allahs und Seines Gesandten zu folgen, sowie das Verbot, Neuerungen in die Religion einzuführen, sind absolut eindeutig. Allah sagt (ungefähre Bedeutung):

    „Sag (oh Muhammad, zur Menschheit): Wenn ihr Allah liebt, dann folgt mir (d. h. akzeptiert den islamischen Monotheismus, folgt dem Qur’ān und der Sunnah). So liebt euch Allah und vergibt euch eure Sünden. …“ (3:31)

    „Folgt dem, was zu euch von eurem Herrn herabgesandt worden ist (dem Qur’ān und der Sunnah des Propheten Muhammad), und folgt außer Ihm keinen (anderen) Schutzherren (Auliyā’ – Beschützer und Helfer, die euch dazu bringen, Allah Partner in der Anbetung beizugesellen)! Wie wenig ihr bedenkt!“ (7:3)

    „… Dies ist Mein Weg, ein gerader. So folgt ihm! Und folgt nicht den (anderen) Wegen, damit sie euch nicht von Seinem Weg auseinanderführen! …“ (6:153).

    Und der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Die wahrhaftigste Rede ist das Buch Allahs und die beste Führung ist die Führung von Muhammad und die übelsten aller Dinge sind diejenigen, die neu eingeführt wurden.“ Weiterhin sagte er (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm): „Wer in dieser unserer Sache (d. h. Islam) etwas Neues begründet, was nicht dazu gehört, ist abzuweisen.“ (Bukhāri #2697; Muslim #1718).

    Gemäß einer bei Muslim verzeichneten Version heißt es: „Wer ein Werk vollbringt, das nicht mit unserer Sache (d. h. dem Islam) übereinstimmt, ist zurückzuweisen.“

    Zu den tadelnswerten Neuerungen, die die Leute eingeführt haben, gehört das Feiern des Geburtstags des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) im Monat Rabī` al-Awwal. Sie feiern dieses Ereignis auf verschiedene Arten:

    Einige von ihnen nehmen es einfach zum Anlass, sich zu versammeln und die Geschichte des Maulid zu lesen, danach halten sie Reden und tragen zu diesem Ereignis passende Qasīdah (Gedichte) vor.
    Einige von ihnen bereiten Essen und Süßigkeiten vor und bieten sie den anwesenden Menschen an.
    Einige von ihnen halten Feierlichkeiten in den Moscheen ab und andere in ihren Häusern.
    Einige beschränken sich nicht nur auf die oben genannten Handlungen, sie fügen solchen Versammlungen harām Dinge und Verwerfliches hinzu, wie das freie Mischen von Männern und Frauen, Tanz und Gesang oder das Begehen von Handlungen des Schirk, indem sie die Hilfe des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) erflehen, nach ihm rufen, seine Unterstützung gegen ihre Feinde erbitten und Ähnliches.

    Welche Form es auch immer annimmt und welche Absichten diejenigen, die sich daran beteiligen, auch immer haben, es gibt keinen Zweifel daran, dass es eine erfundene, harām Neuerung ist, die von den Schi`a Fātimiden nach Ablauf der drei besten Jahrhunderte eingeführt wurde, um die Religion der Muslime zu korrumpieren. Die erste Person, die es ihnen nachtat, war der König al-Muzaffar Abu Sa`īd Kaukabūri, der König von Irbīl, zum Ende des 6. Jahrhunderts n. H. oder zu Beginn des 7. Jahrhunderts, wie es von den Historikern berichtet wurde, von ibn Khalkān und anderen. Abu Schāmah sagte: „Die erste Person, die das in Mosul tat, war Scheikh `Umar ibn Muhammad al-Malā, einer der bekannten rechtschaffenen Leute. Dann folgten der Herrscher von Irbīl und andere seinem Beispiel.“


    Al-Hāfiz ibn Kathīr sagte in al-Bidāyah wa-l-Nihāyah (13/137), in seiner Biographie über Abu Sa`īd Kazkabūri: „Er pflegte den Maulid im Rabī` al-Awwal einzuhalten und zu diesem Anlass eine riesige Feier zu veranstalten… einige derjenigen, die mehrmals beim Fest von al-Muzaffar anlässlich des Maulid anwesend waren, sagten, dass er während der Feier 5.000 gegrillte Schafsköpfe aufzutischen pflegte, 10.000 Hühnchen, 100.000 große Schüsseln und 30 Tabletts mit Süßigkeiten… er ließ die Sufis von Dhuhr bis Fajr singen und er selber tanzte mit ihnen.“

    Ibn Khalkān sagte in Wafiyāt al-A`yān (3/274): „Wenn der Erste des Safar kommt, dann schmücken sie ihre Hallen mit verschiedenen Arten ausgefallener Verzierungen und in jeder Kuppel sitzt eine Gruppe von Sängern sowie eine Gruppe von Puppenspielern und Musikanten mit Instrumenten und sie lassen keinen dieser Dome zurück ohne nicht eine dieser Gruppe (von Darstellern) dort zu platzieren.
    Die Leute legen während dieses Zeitraums ihre Arbeit nieder und sie tun nichts außer herumzugehen und die Unterhaltung zu beobachten. Wenn nur noch zwei Tage bis zum Maulid sind, dann bringen sie eine große Anzahl an Kamelen, Kühen und Schafen, mehr als beschrieben werden kann, und sie begleiten sie mit Trommeln, Liedern und anderen Musikinstrumenten, die sie haben, bis sie sie zum Marktplatz geleitet haben… In der Nacht des Maulid sind ab Maghrib Naschīd-Sänger in der Zitadelle.“

    Dies ist der Ursprung der Feierlichkeiten anlässlich des Geburtstags des Propheten. In jüngerer Vergangenheit wurden dieser Neuerung, für die Allah keinerlei Befugnis herabsandte, sinnlose Unterhaltung, Übertreibung und die Verschwendung von Geld und Zeit beigefügt.
    Worum die Muslime sich bemühen sollten, ist die Wiederbelebung der Sunnah und der Bid`ah (Neuerung) ein Ende zu setzen. Sie sollten keine Handlung billigen, bis sie Allahs Anordnung dazu kennen.

    Der Rechtsspruch zum Feiern des Geburtstags des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm)


    Das Feiern des Geburtstags des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) ist verboten und es muss aus einer Anzahl an Gründen zurückgewiesen werden:

    1. Es ist nicht Bestandteil der Sunnah des Gesandten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) oder der Khalīfah, die ihm folgten. Da dies der Fall ist, ist es eine verbotene Neuerung, denn der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Ich rate euch, meiner Sunnah zu folgen und dem Weg der rechtgeleiteten Khalīfah nach mir; haltet euch daran und beißt mit euren Backenzähnen darauf. Hütet euch vor den neu hinzugefügten Dingen, denn jedes neu hinzugefügte Ding ist eine Neuerung (Bid`ah) und jede Neuerung ist ein Irrweg.“ (Ahmad #4/126; al-Tirmidhi #2676).

    Das Feiern des Maulid ist eine Neuerung, die von den Schi`a Fātimiden eingeführt wurde, nachdem die besten drei Jahrhunderte endeten, mit dem Ziel, die Religion der Muslime zu verderben. Wenn jemand irgend etwas tut, um sich Allah anzunähern, was aber nicht vom Gesandten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) vollzogen oder von ihm angeordnet wurde und was auch nicht von den Khalīfah, die ihm folgten, vollzogen wurde, eine solche Handlung impliziert den Vorwurf an den Gesandten, dass er die Religion den Menschen nicht erklärt hätte und dass diese Person nicht an die folgenden Worte Allahs glaubt (ungefähre Bedeutung): „… Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet …“ (5:3), denn er fügt etwas hinzu und behauptet, dass es Teil der Religion sei, doch der Gesandte (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) verkündete es nicht.

    2. Den Geburtstag der Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) zu feiern ist eine Imitation der Christen, denn sie feiern die Geburt des Messias (Friede sei auf ihm). Sie nachzuahmen ist äußerst harām. Der Hadīth informiert uns darüber, dass es verboten ist, die Kuffār zu imitieren und es ist uns befohlen worden, uns von ihnen zu unterscheiden. Der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm): „Wer ein Volk nachahmt, gehört zu ihm.“ (Ahmad #2/50; Abu Dawud #4/314). Und er sagte: „Unterscheidet euch von den Muschrikīn.“ (Muslim 1/222, #259) – insbesondere hinsichtlich der Dinge, die Symbole oder Riten ihrer Religion sind.

    3. Neben der Tatsache, dass es Bid`ah ist und eine Imitation der Christen, was beides in die Kategorie von harām fällt, ist das Feiern des Geburtstags des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) auch ein Mittel, welches zu Übertreibung und Maßlosigkeit in seiner Verehrung führt, was sogar so weit geht, dass sie ihn anrufen (Du`ā zu ihm machen) und seine Hilfe erflehen, anstatt Allah anzurufen. So geschieht es jetzt unter denjenigen, die der Bid`ah des Maulid folgen, wenn sie nach dem Gesandten rufen und nach Allah und ihn um Unterstützung bitten und Qasīdah (Gedichte) des Schirk singen, die ihn preisen, wie Qasīdat al-Burdah etc. Der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) verbot es, ihn auf extreme Weise zu loben, indem er sagte: „Übertreibt nicht, wie die Christen beim Sohn Maryams übertrieben. Ich bin nur Sein Diener, sagt daher: Der Diener Allahs und Sein Gesandter.“ (Bukhāri 4/142, #3445; al-Fath 6/551), d. h.: Übertreibt nicht damit, mich zu loben, wie die Christen damit übertrieben haben, den Messias zu loben und ihn zu verehren, bis sie ihn anstelle Allahs angebetet haben. Allah verbot es ihnen, als er sagte (ungefähre Bedeutung):

    „0 Leute der Schrift (Christen), übertreibt nicht in eurer Religion und sagt gegen Allah nur die Wahrheit aus! Al-Masih ‘Isa (Jesus), der Sohn Maryams (Maria), ist nur Allahs Gesandter und Sein Wort („Sei!“ – und er war), das Er Maryam (Maria) entbot, und Geist (Rūh) von Ihm. Darum glaubt an Allah und Seine Gesandten und sagt nicht „Drei“. Hört auf (damit), das ist besser für euch! Allah ist nur ein einziger Gott. Preis sei Ihm (, und erhaben ist Er darüber), dass Er ein Kind haben sollte! Ihm gehört (alles), was in den Himmeln und was auf der Erde ist, und Allah genügt als Sachwalter.“ (4:171).

    Unser Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) verbot es uns, in Bezug auf ihn zu übertreiben, damit nicht dasselbe mit uns geschieht, was mit ihnen geschah. Daher sagte er: „Hütet euch vor Übertreibung, denn diejenigen, die vor euch kamen, wurden wegen ihrer Übertreibung zerstört.“ (al-Nasā’i 5/268; von al-Albāni in Sahīh Sunan al-Nasā’i #2863 als sahīh klassifiziert).

    4. Das Festhalten an der Neuerung des Geburtstags des Propheten öffnet die Tür für weitere Arten der Bid`ah und zur Ablenkung von der Sunnah. Daher kann man sehen, dass die Erneuerer sehr aktiv sind, wenn es um Bid`ah geht, und sehr faul, wenn es um die Sunnah geht; sie hassen sie und betrachten diejenigen, die ihr folgen, als ihre Feinde, bis ihre gesamte Religion aus erfundenen Feiern und Maulids besteht. Sie haben sich in verschiedene Gruppen gespalten, jede davon gedenkt des Jahrestages der Geburt ihres Imāms, wie z. B. der Geburtstage von al-Badawi, ibn `Arabi, al-Dasūqi und al-Schādhili. Nicht eher beenden sie das Feiern eines Geburtstags, als bis sie mit dem nächsten beginnen. Dies führt zur Übertreibung jener toten Personen und anderer sowie dazu, dass diese anstelle von Allah angerufen werden, mit dem Glauben, dass sie Nutzen bringen und Schaden verursachen können, bis die Menschen von der Religion Allahs abweichen und zur Religion der Leute der Jāhiliyyah zurückkehren, von denen Allah sagt (ungefähre Bedeutung):

    „Sie dienen anstatt Allahs, was ihnen weder schadet noch nützt, und sagen: „Das sind unsere Fürsprecher bei Allah.“ …“ (10:18)

    „… Diejenigen aber, die sich anstatt Seiner Schutzherren (Auliyā’ – Helfer, Herren, Götter) nehmen (, sagen „Wir dienen ihnen nur, damit sie uns Zutritt in Allahs Nähe verschaffen.“ …“ (39:3).

    Erörterung der fadenscheinigen Argumente derjenigen, die Maulid feiern


    Diejenigen, die meinen, dass diese Bid`ah fortgesetzt werden sollte, fabrizieren fadenscheinige Argumente, die dünner sind als das Netz einer Spinne. Diese Argumente können wie folgt behandelt werden:

    1. Ihre Behauptung, dass es eine Verehrung des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sei:

    Die Antwort darauf lautet, dass die Art, ihn zu verehren, ihm zu gehorchen ist, das zu tun, was er befahl und das zu vermeiden, was er verbot, und ihn zu lieben; er wird nicht durch Neuerungen verehrt, durch Mythen oder Sünden. Seinen Geburtstag zu feiern gehört zu dieser verwerflichen Art, denn es ist eine Sünde. Die Leute, die den Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) am meisten verehrten, waren die Sahābah (möge Allah mit ihnen zufrieden sein), wie `Urwah ibn Mas`ūd zu den Quraysch sagte: „Oh ihr Leute, bei Allah, ich habe Könige besucht. Ich ging zu Cäsar, Chosrau und dem Negus, doch bei Allah, ich sah niemals einen König, dessen Gefährten ihn so verehrten, wie die Gefährten von Muhammad (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) Muhammad verehren. Bei Allah, wann immer er ausspuckte, fiel es nie auf den Boden, sondern in die Hand eines seiner Gefährten, die damit ihre Gesichter und ihre Haut bestrichen. Wenn er ihnen etwas auferlegte, beeilten sie sich, es durchzuführen. Wenn er Wudū’ verrichtete, kämpften sie nahezu um sein Wasser. Wenn er sprach, senkten sie ihre Stimmen in seiner Anwesenheit und sie sahen ihn nicht lange an, aus Respekt vor ihm.“ (Bukhāri 3/178, #2731, 2732; al-Fath 5/388). Trotz dieser Stufe der Verehrung machten sie den Tag seiner Geburt nie zu einem `Id (Feiertag). Wäre dies im Islam empfohlen, hätten sie es nicht unterlassen.

    2. Die Tatsache, dass viele Leute in verschiedenen Länder es tun:

    Die Antwort darauf lautet, dass ein Beweis auf dem basiert, was vom Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) bestätigt wurde, und vom Propheten ist bestätigt, dass Neuerungen im Allgemeinen verboten sind – und dies ist eine Neuerung. Was die Menschen tun, beweist gar nichts, wenn es dem Beweis (Dalīl) widerspricht, selbst wenn viele von ihnen es tun.

    „Wenn du den meisten von denen, die auf der Erde sind, gehorchst, werden sie dich von Allahs Weg ab in die Irre führen. …“ (6:116, ungefähre Bedeutung)

    Nichtsdestotrotz, Lob sei Allah, hat es zu jeder Zeit jene gegeben, die diese Bid`ah verurteilten und die deutlich aussagten, dass sie falsch ist. Diejenigen, die damit fortfahren, nachdem ihnen die Wahrheit erklärt wurde, haben keine Grundlage.
    Zu denen, die die Feier dieses Anlasses verurteilten, gehörten Scheikh al-Islam ibn Taymiyah in Iqtidā’ al-Sirāt al-Mustaqīm, Imām al-Schātibi in al-`I’tisām, ibn al-Hāj in al-Madkhil, Scheikh Tāj al-Dīn `Ali ibn `Umar al-Lakhami, der ein komplettes Buch schrieb, um es zu verurteilen, Scheikh Muhammad Baschīr al-Sahsawāni al-Hindi in seinem Buch Siyānah al-Insān, al-Sayyid Muhammad Raschīd Ridā schrieb einen einzelnen Aufsatz über dieses Thema, Scheikh Muhammad ibn Ibrāhīm Āl al-Scheikh schrieb einen einzelnen Aufsatz darüber, Scheikh `Abd al-`Azīz ibn Bāz und andere, die jedes Jahr in Zeitungen und Magazinen immer noch darüber schreiben und diese Bid`ah anprangern, zu der Zeit, wenn sie vollzogen wird.

    3. Sie sagen, dass sie durch das Feiern des Maulid die Erinnerung an den Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) aufrecht erhalten:

    Die Antwort darauf lautet, dass die Erinnerung an den Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) konstant von den Muslimen am Leben erhalten wird, so z. B. wenn sein Name (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) im Adhān, in der Iqāmah und in Khutbahs erwähnt wird sowie jedes Mal, wenn die Muslime die Schahādatayn nach dem Wudū’ und in den Gebeten sagen und in jedem Gebet senden sie Segnungen für den Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) und auch, wenn er genannt wird, jedes Mal, wenn ein Muslim eine wājib (obligatorische) oder mustahabb (empfohlene) Tat, die durch den Gesandten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) vorgeschrieben wurde, verrichtet. Auf all diesen Wegen gedenkt der Muslim seiner und eine Belohnung, die der Belohnung desjenigen entspricht, der eine solche Handlung vollzieht, kommt dem Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) zugute. Daher hält der Muslim permanent die Erinnerung des Gesandten aufrecht und steht mit ihm Tag und Nacht in Verbindung, während seines gesamten Lebens und durch das, was Allah vorgeschrieben hat, nicht nur am Tag des Maulid und durch Dinge, die Bid`ah sind und die der Sunnah widersprechen. Denn dies lässt eine Distanz zum Gesandten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) entstehen und der Gesandte wird einen solchen Muslim deswegen verstoßen.
    Der Gesandte (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) hat keinen Bedarf an einer solchen hinzugefügten Feier, denn Allah hat ihn bereits mit Ehre und Respekt gesegnet, wie Er sagt: „und dir dein Ansehen erhöht“ (94:4).
    Denn Allah wird in Adhān, Iqāmah oder Khutbah nicht genannt, ohne dass der Gesandte (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) nach Ihm erwähnt wird; dies ist ein angemessenes Maß an Verehrung, Liebe und Aufrechterhaltung seines Gedenkens und eine ausreichende Motivation, ihm zu folgen.
    Allah verweist im Qur’ān nicht auf die Geburt des Gesandten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm), sondern Er verweist auf seine Mission und sagt (ungefähre Bedeutung):

    „Allah hat den Gläubigen wirklich eine Wohltat erwiesen, als Er unter ihnen einen Gesandten (Muhammad) von ihnen selbst geschickt hat …“ (3:164)
    „Er ist es, Der unter den Schriftunkundigen einen Gesandten (Muhammad) von ihnen hat erstehen lassen“ (62:2).

    4. Sie könnten behaupten, dass die Feier des Geburtstags des Propheten von einem wissenden und gerechten König eingeführt wurde, der dadurch beabsichtigte, Allah näher zu kommen.

    Unsere Antwort darauf lautet, dass Bid`ah – unabhängig davon, wer sie einführt – nicht akzeptabel ist. Eine gute Absicht rechtfertigt keine schlechte Tat und selbst wenn jemand als wissende und rechtschaffene Person starb, bedeutet dies nicht, dass sie unfehlbar war.

    5. Sie behaupten, dass das Feiern des Maulid unter den Begrifft „Bid`ah hasanah“ (gute Neuerung) fällt, da es auf der Dankbarkeit gegenüber Allah für den Propheten basiert!

    Unsere Antwort darauf lautet, dass es nichts Gutes an einer Neuerung gibt. Der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Wer in dieser unserer Angelegenheit (d. h. dem Islam) etwas Neues einführt, das nicht Teil davon ist, wird zurückgewiesen werden.“ (Bukhāri #2697; al-Fath 5/355). Und er sagte: „Jede Neuerung ist ein Irrweg.“ (Ahmad 4/126; al-Tirmidhi #2676). Das Urteil über Neuerungen lautet, dass sie alle Irreführung sind, doch täuscht dieses Scheinargument vor, dass nicht jede Bid`ah in die Irre führt, sondern dass es gute Innovationen gäbe.

    Al-Hāfiz ibn Rajab sagte in Scharh al-Arba`īn: „Die Worte des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) „jede Neuerung ist ein Irrweg“ sind ein kurz gefasster doch inhaltsreicher Kommentar, der alles enthält; es ist eines der wichtigsten Prinzipien der Religion. Es ist den Worten „Wer in dieser unserer Angelegenheit (d. h. dem Islam) etwas Neues einführt, das nicht Teil davon ist, wird zurückgewiesen werden“ (Bukhāri 3/167, #2697; al-Fath 5/355) ähnlich. Wer irgend etwas Neues einführt und es dem Islam hinzufügt – solange es keine Basis in der Religion hat – so ist dies ein Irrweg und es hat nichts mit dem Islam zu tun, unabhängig davon, ob es eine Angelegenheit des Glaubens (`Aqīdah) oder der äußeren und inneren Worte und Taten ist.“ (Jāmi` al-`Ulūm wa-l-Hakam, S. 233).

    Diese Leute haben keinen Beweis, dass es so etwas wie eine „gute Neuerung“ gibt, abgesehen von den Worten `Umars (möge Allah mit ihm zufrieden sein), die sich auf das Tarāwīh-Gebet beziehen: „Was für eine gute Neuerung dies ist.“ (Sahīh al-Bukhāri, 2/252, #2010 mu`allaqan; al-Fath 4/294).
    Sie sagten außerdem, dass Dinge neu eingeführt wurden, die von den Salaf nicht verurteilt wurden, wie z. B. das Zusammenstellen des Qur’ān in einem Buch oder das Aufschreiben und Sammeln von Hadīth.
    Die Antwort darauf lautet, dass diese Angelegenheiten eine Basis im Islam hatten, daher waren sie nicht neu eingeführt.
    `Umar sagte: „Was für eine gute Bid`ah“ womit die Neuerung im linguistischen Sinne gemeint war, nicht im Kontext der Scharī`ah. Was eine Basis im Islam hat und als Neuerung beschrieben wird, ist eine Innovation im linguistischen Sinne, nicht innerhalb der Bedeutung der Scharī`ah, denn eine Neuerung im Sinne der Scharī`ah bezeichnet etwas, das keine Basis im Islam hat.

    Den Qur’ān in einem Buch zu sammeln, hat eine Grundlage im Islam, denn der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) hatte befohlen, den Qur’ān niederzuschreiben, doch war er überall verteilt. Daher sammelten die Sahābah ihn in einem Buch, um ihn zu beschützen und bewahren.

    Der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) leitete das Gebet seiner Gefährten für eine Weile beim Tarāwīh-Gebet, dann unterließ er es, damit es nicht als obligatorisch betrachtet wurde. Die Sahābah (möge Allah mit ihnen zufrieden sein) fuhren während der Lebenszeit des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) damit fort, es einzeln zu beten, und auch nach seinem Tod, bis `Umar ibn al-Khattāb (möge Allah mit ihm zufrieden sein) sie hinter einem Imām versammelte, wie sie auch hinter dem Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) zu beten pflegten. Dies war keine Neuerung, die der Religion hinzugefügt wurde.

    Das Aufschreiben der Hadīth hat ebenfalls eine Basis im Islam. Der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) gab die Anweisung, dass einige Ahādīth für ein paar der Gefährten niedergeschrieben werden sollten, als sie ihn darum baten. Allgemein gesagt war das Aufschreiben während seiner Lebenszeit nicht erlaubt, aus Angst, dass der Qur`ān mit Dingen vermischt werden könnte, die nicht Bestandteil davon waren. Als der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) starb, war diese Angst kein Grund mehr, denn der Qur’ān war vervollständigt und seine Reihenfolge festgelegt worden, bevor er starb. Die Muslime sammelten danach die Sunnah, um sie zu bewahren und vor Verlust schützen. Möge Allah sie mit Gutem im Namen des Islams und der Muslime belohnen, denn sie bewahrten das Buch ihres Herrn und die Sunnah ihres Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) vor Verlust oder Veränderung.
    Wir können sie auch fragen: Warum wurde diese Handlung der Dankbarkeit, wie sie es nennen, nicht von den besten Generationen, den Sahābah, den Tābi`īn und den Nachfolgern der Tābi`īn, die den Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) am meisten liebten und die am eifrigsten beim Verrichten guter Taten und hinsichtlich der Dankbarkeit waren, vollzogen? Sind sie (heutzutage) Allah etwa dankbarer? Definitiv nicht.

    6. Sie sagen vielleicht, dass das Feiern des Geburtstags des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) bezeichnend ist für ihre Liebe ihm gegenüber; dies sei eine Art, diese Liebe zu zeigen und das Zeigen der Liebe dem Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) gegenüber sei im Islam vorgeschrieben.

    Die Antwort lautet, dass es unzweifelhaft obligatorisch für jeden Muslim ist, den Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) zu lieben; man sollte ihn mehr lieben als sich selbst, sein Kind, seinen Vater und alle anderen Menschen – mögen mein Vater und meine Mutter für ihn geopfert werden – doch das bedeutet nicht, dass wir zu diesem Zwecke Neuerungen erfinden sollten, die uns nicht empfohlen wurden. Ihn zu lieben verlangt, dass wir ihm gehorchen und ihm folgen, denn dies ist eine der großartigsten Manifestationen der Liebe, wie es schließlich heißt: „Wenn eure Liebe aufrichtig ist, dann gehorcht ihm; denn der Liebende gehorcht demjenigen, den er liebt.“
    Den Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) zu lieben impliziert, seine Sunnah aufrechtzuerhalten, fest dazu zu stehen und Wort sowie Taten zu vermeiden, die ihr widersprechen. Zweifelsohne ist alles, was der Sunnah entgegensteht, eine tadelnswerte Neuerung (Bid`ah) und ein offenkundiger Akt des Ungehorsams. Das beinhaltet das Feiern seines Geburtstages und andere Arten der Bid`ah. Eine gute Absicht bedeutet nicht, dass es erlaubt ist, der Religion Neues hinzuzufügen. Der Islam basiert auf zwei Dingen, der Reinheit der Absicht und dem Befolgen (des Propheten [Allahs Frieden und Segen seien auf ihm]). Allah sagt (ungefähre Bedeutung):

    „Aber nein! Wer sein Gesicht Allah ergibt (d. h. Allahs Religion des islamischen Monotheismus folgt) und dabei Gutes tut (ein Muhsin ist), dessen Lohn steht für ihn bei seinem Herrn. Und sie soll keine Furcht überkommen, noch sollen sie traurig sein.“ (2:112).

    Jemandes Gesicht Allah ergeben bedeutet, Allah gegenüber aufrichtig zu sein, und Gutes tun bedeutet, dem Gesandten zu folgen und die Sunnah auszuführen.

    7. Ein weiteres ihrer fadenscheinigen Argumente ist, wenn sie sagen, dass sie die Menschen durch das Feiern des Maulid und das Lesen der Biographie des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) zu diesem Ereignis ermutigen würden, seinem Vorbild zu folgen.

    Wir sagen ihnen, dass das Lesen der Biographie des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) und das Befolgen seines Vorbild von einem Muslim zu jeder Zeit verlangt wird, das ganz Jahr über und während seines gesamten Lebens. Einen speziellen Tag zu diesem Zweck auszusondern, ohne dass es einen Beweis dafür gibt, ist eine Neuerung und „jede Neuerung ist ein Irrweg.“ (Ahmad 4/164; al-Tirmidhi #2676). Bid`ah bringt keine andere Frucht hervor außer Übel und sie bringt eine Person dazu, sich vom Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) zu distanzieren.

    Abschließend lässt sich sagen, dass das Feiern des Geburtstags des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm), in welcher Form auch immer, eine tadelnswerte Neuerung ist. Die Muslime sollten dem ein Ende setzen, wie auch anderen Arten der Bid`ah, und sich selbst der Wiederbelebung und dem Aufrechterhalten der Sunnah widmen. Sie sollten sich nicht von denjenigen, die diese Bid`ah fördern und verteidigen, hereinlegen lassen, denn diese Art von Menschen sind mehr daran interessiert, ihre Innovationen am Leben zu erhalten, als die Sunnah wieder aufleben zu lassen; sie kümmern sich möglicherweise überhaupt nicht um die Sunnah. Wer so ist, darf nicht imitiert und seinem Beispiel darf nicht gefolgt werden, selbst wenn die Mehrheit der Leute es tut. Vielmehr sollten wir dem Beispiel derjenigen folgen, die den Weg der Sunnah beschreiten, unter den rechtschaffenen Salaf und deren Anhängern, auch wenn es nur wenige sind. Die Wahrheit wird nicht an denen, die sie aussprechen, gemessen, sondern vielmehr werden die Menschen an der Wahrheit gemessen.

    Der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Wer von euch (noch länger) lebt, wird viele Meinungsverschiedenheiten erleben. Ich rate euch, meiner Sunnah zu folgen und dem Weg der rechtgeleiteten Khalīfah nach mir; haltet euch daran und beißt mit euren Backenzähnen darauf. Hütet euch vor den neu hinzugefügten Dingen, denn jedes neu hinzugefügte Ding ist eine Neuerung (Bid`ah) und jede Neuerung ist ein Irrweg.“ (Ahmad #4/126; al-Tirmidhi #2676). Der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) erklärte uns in diesem Hadīth, was wir tun sollen, wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt, ebenso wie er erläuterte, dass alles, was der Sunnah entgegensteht, seien es Worte oder Taten, eine Bid`ah ist und jede Bid`ah ist ein Irrweg.

    Wenn wir erkennen, dass es keine Grundlage für das Feiern des Geburtstages des Propheten gibt, weder in der Sunnah des Gesandten Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) noch bei den rechtgeleiteten Khalīfah, dann muss es eine neu hinzugefügte Angelegenheit sein, eine der Bid`ahs, die die Menschen in die Irre führen. Dieses Prinzip ist es, was der Hadīth beinhaltet und was durch die folgende Āyah bestätigt wird (ungefähre Bedeutung):

    „0 die ihr glaubt, gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten (Muhammad) und den Befehlshabern unter euch (Muslimen)! Wenn ihr miteinander über etwas streitet, dann bringt es vor Allah und den Gesandten, wenn ihr wirklich an Allah und den Jüngsten Tag glaubt. Das ist am besten und am ehesten ein guter Ausgang.“ (4:59).

    Es vor Allah zu bringen bedeutet, sich auf Sein Buch zu beziehen, und es vor den Gesandten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) zu bringen bedeutet, sich auf seine Sunnah zu beziehen nachdem er gestorben ist. Qur’ān und Sunnah sind der Bezugspunkt in Streitfragen. Wo im Qur’ān oder in der Sunnah wird bestätigt, dass es im Islam empfohlen ist, den Geburtstag des Propheten zu feiern? Wer so etwas tut oder wer glaubt, dass es gut ist, muss bei Allah diese und andere Arten der Bid`ah bereuen. Das ist die Einstellung des Muslims, der nach der Wahrheit strebt. Doch wer zu dickköpfig und arrogant ist, nachdem ihm der Beweis vorgeführt wurde, dessen Abrechnung wird bei seinem Herrn sein.

  2. #2
    Avatar von BlackJack

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    da gibts nur eins:


  3. #3

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    Es geht mich eigentlich nichts an, aber warum schreibst Du das nicht in den Sammelthread das hat doch alles mit dem Islam zu tuen oder nicht?

    Oder Du schreibst das in einen anderen Thread zu dem Thema rein, weil es gibt es dazu schon einen Thread, so wird das ganze hier nur unübersichtlich.

  4. #4
    Avatar von IbishKajtazi

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    Zuviel Text.

  5. #5
    Posavac
    Thread existiert?!

  6. #6

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    Zitat Zitat von Posavac Beitrag anzeigen
    Thread existiert?!
    Thread existiert.

  7. #7
    Avatar von -Troy-

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    Dann kann also die Party beginnen... haide juchee...

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