Vatikan schweigt weiter zu Mitschuld in Argentinien


Der Vatikan hat während der Zeit der Militärjunta in Argentinien (1976-1983) mit den Diktatoren zusammengearbeitet. Geistliche halfen bei der Folterung politischer Gefangener, um Geständnisse zu erpressen.

"Dass die Generäle die Gefangenen nach der Folter erschossen und in Massengräbern verscharrten oder sie aus Flugzeugen in den Río de la Plata werfen ließen - daran hatten sich der Vatikan und seine Würdenträger vor Ort damals wenig gestört."
Während dieser Zeit hat die katholische Kirche gefolterten Müttern ihre Kinder abgenommen. Über den Verbleib dieser Kinder schweigt sich die Kirche bis heute aus. "Etwa hundert dieser Babys, heute junge Menschen in den dreißigern, konnten ihre wahre Identität inzwischen herausfinden, bei 400 ist immer noch nicht bekannt, wer ihre biologischen Eltern waren."
Den Artikel bei Telepolis schreibt eine Betroffene, die sich hilfesuchend an den Vatikan gewandt hat und als Antwort erhielt, dass "das Archiv für berechtigte Konsultationen für die Zeit bis zum Jahr 1939 geöffnet (sei), teilweise bis 1945".
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