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Das verfälschte Freitagsgebet (Juma)

Erstellt von Frieden, 24.10.2012, 17:48 Uhr · 76 Antworten · 3.600 Aufrufe

  1. #11

    Registriert seit
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    13.015
    Zitat Zitat von Axha Paqarriz;[URL="tel:3453992"
    3453992[/URL]]Frieden, möge Allah dir Vergeben.
    Möge Allah auch Fälscher vergeben Bruder...verstehe nicht falsch, entweder Du akzeptierst das es eine Fälschung ist oder nicht...sei dir dann aber bewusst, das Du Fälschungen im Islam Akzeptierst? oder bist Du dir unbewusst..?

    es ist Fälschung und kein Einzelfall was so alles verfälscht wurde....!

    Frieden

  2. #12
    Bendzavid
    Zitat Zitat von Frieden Beitrag anzeigen
    meinst Du mich damit? wenn ja, dann bist Du für Fälschung im Islam? ich glaube Allah straft, wenn man falsches der Religion Islam zuschreibt....

    Frieden
    Dein Gulam oder wie der hieß ist der Fälscher, weitere Diskussionen erübrigen sich.

  3. #13

    Registriert seit
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    13.015
    Zitat Zitat von Muhaxher;[URL="tel:3453996"
    3453996[/URL]]Lösche den Beitrag du Xhahil
    wieso löschen? um Wahren Islam zu verbergen?

  4. #14

    Registriert seit
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    Dir ist echt nicht mehr zu helfen, oder?

  5. #15

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    13.015
    Zitat Zitat von Bendzavid
    Dein Gulam oder wie der hieß ist der Fälscher, weitere Diskussionen erübrigen sich.
    sorry, aber ich gehöre keiner Sekte noch wollte ich damit irgendwelche Sekte unterstützen.... Konfessionslos der "nur" Inhalt des Koran im Islam unterstützt&folgt(Sure 46:9) !

    Nochmal die frage an dich: bist Du für Fälschung im Islam oder Gegner...?

    Frieden

  6. #16

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    415
    Zitat Zitat von Bendzavid Beitrag anzeigen
    Dein Gulam oder wie der hieß ist der Fälscher, weitere Diskussionen erübrigen sich.
    Er schreibt sich der Kufr-Sekte der "Qurʾāniyyah" zu, er ist kein Qādiyānī.

  7. #17
    Bendzavid
    Zitat Zitat von Ismaa'eel Beitrag anzeigen
    Er schreibt sich der Kufr-Sekte der "Qurʾāniyyah" zu, er ist kein Qādiyānī.
    Sekte ist Sekte.

  8. #18

    Registriert seit
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    Vielleicht sollte man es Konventikel nennen...

  9. #19

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    Zitat Zitat von Bendzavid
    Sekte ist Sekte.
    meinst Du auch Muhammad damit? "Sprich: ...Ich(Muhammad) folge nur dem, was mir offenbart wird; und ich bin nur ein deutlicher Warner.""" (46:9)

    hier etwas über echte Sekten!

    Kapitel 14: Sekten

    Sobald der Koran als nicht ausreichend betrachtet und das Bedürfnis ihn mit Ahadith und Idschtihads zu ergänzen empfunden wurde, war der Aufstieg zahlreicher Sekten unvermeidlich. Die heute vier vorherrschenden sunnitischen Sekten und die schiitischen Sekten hatten die meisten Anhänger unter vielen, welche die Geschichte hervorgebracht hat.

    Gemäß einem Hadith sollten die Waden des Mannes verdeckt werden, wobei sie nach einem anderen offen bleiben können; gemäß einer Erklärung eines Hadiths würde die Blutung einen Mann vorschriftsmäßig unrein machen und entsprechend einem anderen hätte das Berühren der Hand der Frau denselben Effekt. Jene, die dafür verantwortlich waren, die Religion zu korrumpieren, indem sie auf andere Quellen als den Koran zurückgriffen, versuchten sich in solchen Themen zu einigen, indem sie sich auf Sekten stützten. Auf diese Weise wurde der Koranische Islam zum Islam der Sektierer. Andererseits kam es dazu, dass der Gründer einer Sekte aufgrund eines Hadiths auf den Gedanken kam, den Körper des Mannes von der Taille bis zu den Knien zu bedecken, während ein anderer die Authentizität davon ablehnte. Der Gründer einer anderen Sekte denkt wiederum anders und beachtet solch ein Verbot nicht. Die Tatsache ist, dass ein gegebener Hadith dafür verantwortlich war, dass er verschieden interpretiert wurde; aber nicht der Koran, weil er die einzige Quelle des Islam ist.



    Ähnlichkeit zwischen islamischen und christlichen Sekten

    Sektiererische Oberhäupter (Imame) kehrten zu verschiedenen Ahadith zurück, aus denen sie versuchten, Schlüsse zu ziehen und Regeln, in ihrer Eigenschaft als Gesetzesgeber festzulegen, in Themen, die der Freiheit des Menschen überlassen wurden. Das Ergebnis war das Hervortreten einer neuen, religiösen Struktur. In Anbetracht der Vorgehensweise war diese neue Struktur nicht anders als der Katholizismus oder die Orthodoxie. Es hat Leute gegeben, die der Auffassung waren, dass diese Sektierer immer die besten Absichten gehabt hatten und dass sie schier endlose Aufopferungen im Namen der Religion vollbrachten; folglich sahen sie über den eigentlichen Stand der Dinge hinweg und ignorierten die Kritik, die gegen sie erhoben wurde. Diese sektiererischen Imame, denen die fast absolute Autorität gegeben wurde, hatten die Freiheit, Urteile zu erheben und Regeln nach ihrem eigenen Ermessen festzulegen oder aufzuheben, und erklärten folglich unzählige Dinge für erlaubt und verboten, mehr als der Koran beinhaltete. Die Namen, die den berühmten Sekten gegeben wurden, waren: Hanafi, Schafi, Maliki, Hanbali und Schii.
    6:159 Mit denen, die ihre Religion aufgeteilt haben und zu Sekten zersplittert sind, hast du nichts gemein. Und dann wird Er ihnen Kunde geben über alles, was sie getan hatten.


    Die Bestimmung derselben Person ist gemäß einer Sekte das Paradies und gemäß einer anderen die Hölle

    Beispielsweise wird eine Person, die die Verrichtung des Kontaktgebetes verweigert, entsprechend der Hanafi Sekte gepeitscht, aber gemäß den Sekten Hanbali, Schafi und Maliki getötet. Die letzteren drei Sekten begehen ein schreckliches Verbrechen, die größte Sünde gemäß der Hanafi Sekte, während der Hanafi Sekte (von den anderen Sekten) Grausamkeit zugeschrieben wird, weil sie peitschte aber sich des Tötens des Übeltäters zurückhielt. In Übereinstimmung mit dieser Gesinnung, welche die Religion teilt, wird Gott die Muslime abhängig von ihren Sekten aussortieren und das Peitschen der Hanafi beurteilen und diese Handlung bewilligen, während Er das selbe in Bezug auf den Mord der Schafi machen wird und es mit Anerkennung kennzeichnet. Die Person, die das Verrichten des Kontaktgebets verweigert und von einem Hanafi getötet wurde, wird in die Hölle gesandt, aber wenn sie von einem Schafi getötet wurde, wird die vollbrachte Tat mit dem Ernten des Paradieslohnes enden. Ganz gleich, wie hoch die Zahl der Anhänger solcher paradoxen, religiösen Konzepten ist, wie kann ein gesunder Verstand sie seriös betrachten? Der Denkansatz, der die Imitierung dem Nachdenken vorzog und den Koran für Laien für unbegreiflich erklärte, hat das Volk in eine abgrundtiefe Ignoranz getaucht. Kann Gott die Religion exklusiv diesen Sektierern offenbart haben? Dennoch spricht Er die Menschheit an, indem Er 'O Menschen!' sagt und keinen Bezug auf die Vier Imame nimmt.

    Wieso verkünden die Imame nach ihrem Ermessen ihre respektiven Urteile, von denen alle zulässig obwohl unvereinbar sind, trotz den Koranversen, die es klarstellen, dass es in der Religion keinen Zwang gibt, und die keine Vorschrift für jene enthalten, die die gottesdienstlichen, von ihnen erforderten Handlungen nicht verrichten?

    Es gibt Leute, die behaupten, dass die Unterschiede zwischen den Sekten unbedeutsam sind, dass sich die Hanafi Sekte für die Stadtbewohner besser eignet, wohingegen die Schafi Sekte eher den Dörflern passt! Mit solch sinnlosen Bemerkungen köderten sie die Menschen zu ausgefallenen, äffischen Verhaltensweisen. Die Sekten haben verschiedene Formen angenommen und sich von den grundlegenden Lehren des Koran entfernt und haben fast ungleiche Glaubensüberzeugungen durchgesetzt. Der sektiererische Imam interpretiert den Hadith, den er nach seinem Ermessen auswählt, gemäß seiner eigenen Lebensauffassung und macht den Koran und die Ahadith überflüssig. Abweichung von der einzigen und wahren Religion des Koran ist in ihrer Haltung nur zu offensichtlich.
    3:105 Und seid nicht wie diejenigen, die sich zersplittert haben und uneins wurden, nachdem zu ihnen die klaren Zeichen kamen.


    Trennung ist kein Seelenheil, sondern Verdammnis

    Wenn jene, die Seelenheil in der Trennung suchen, ernsthaft den Koran statt die angefertigten Ahadith lesen, werden sie selbst sehen, dass die Trennung in Gruppen und die Bildung von Sekten, die sich darin unterscheiden, was erlaubt und verboten ist, nur eine Verdammnis darstellt.

    Ein weiterer erfundener Hadith lautet wie folgt:
    "Wenn jemand richtige und gesunde Ansichten zu erarbeiten versucht, aber einen Fehler begeht, so erarbeitet er sich einen Verdienst in den Augen Gottes; und wenn jemand sich anstrengt, richtige und gesunde Ansichten zu erarbeiten, und diese sich in seinem Urteil als wahr herausstellen, wird sein Verdienst in den Augen Gottes verdoppelt."
    Dieser erfundene Hadith ermöglichte es, die eigene Meinung in die Religion einzuschieben, und gab den Eindruck, dass jemand, der angestrengt nach richtigen und Ansichten strebte, den Segen Gottes erhielt, selbst wenn er in seinem Versuch gescheitert sein mag. Gestützt auf diesen beanspruchenden Hadith waren die sektiererischen Imame frei, ihre eigenen Ansichten und Ideen unter der Maske der Ray (Meinung), Kiyyas (Analogie), Idschtihad (Entschlusskraft) oder der Fatwa in Rechtsangelegenheiten in die Religion einzuschieben. Die Wörter, von welchen die meisten fälschlicherweise dem Propheten und seinen Gefährten zugeordnet und wie Gottes eigenes Wort wie der Koran angenommen wurde und die Tausenden an Ergänzungen - die von den sektiererischen Imamen gemacht wurden, die sich selber für autorisiert betrachteten, ihre Urteile über die vor ihnen ausgesprochenen Worte zu formulieren und sie als Religion einzuführen - machen die Geschichte des heutigen Islam aus. In anderen Worten, der Koran + der Hadith gemäß dem Ermessen des sektiererischen Imams + die Kommentare der sektiererischen Imame über den Koran + die Ableitungen der sektiererischen Imame durch Analogie und Idschtihad + die Ableitungen der sektiererischen Imame gemäß ihrer Bewertung der Gefährten des Propheten + die erteilten Fatwas zu Vorfällen, die nachher auftraten, machen den Islam aus. Dies war die erzeugte Gleichung. Der Traditionalismus, das Sektierertum und die auf Ahadith aufgebaute Religion, zu welcher die Fatwas und Idschtihads ergänzt wurden, von Imamen verkündet, die den ersten Imamen nachfolgten und deren Ansichten bereitwillig annahmen, haben das ausgemacht, was heute als Islam begriffen wird. Die kontroversen Punkte, ob das Kölnischwasser reinigt oder nicht, und wenn es auf jemanden gesprüht wurde, ob die Waschung zu erneuern sei, oder ob eine Zigarette für erlaubt oder verboten erklärt werden soll, bilden das Fundament späterer Ergänzungen, wobei jede Sekte eine unterschiedliche Ansicht vertritt.

    Ein weiterer angeblicher Hadith war derjenige, der die Teilung der muslimischen Gemeinschaft in 73 Gruppen vorsah, von denen nur eine ins Paradies eingelassen wurde, während der Rest in die Hölle gehen wird. Die Person, die dies verkündete, war niemand anderes als Muawiya (Darimi, Siyer, Seite 75). Dieser Hadith erlaubte jeder Sekte, sich selbst als die zukünftigen Paradiesbewohner zu betrachten und die anderen mit der ewigen Bestrafung in der Hölle zu verdammen. Dieser so genannte Hadith ermöglichte es den Sunniten, die Schiiten als Verdammte und zukünftige Höllenbewohner zu verurteilen, und ebenso den Schiiten, die Sunniten für Verdammte und zukünftige Höllenbewohner zu befinden. Umgekehrt endeten die Nachahmer der vier ersten, sunnitisch geschmückten Sekten in der Interpretation und Rechtfertigung ihrer gegenseitigen Beschuldigungen auf eine versöhnliche Weise und entschieden, dass die Anhänger der vier Sekten fürs Paradies berechtigt sein mögen, während die Schiiten Ausgestoßene waren. In Wahrheit nimmt jede Partei, nachdem sie den Koran für nicht ausreichend verurteilten, ihren eigenen Imam als Führer und folgt den Vorschriften des Imams, als ob sie die Offenbarungen Gottes wären.



    Der einzige Weg, sich vom Aufstieg der Sekten zu befreien

    Yasar Nuri Öztürk erklärt in seinem Buch, Islam im Koran, die Schäden, die durch Sektierertum verursacht wurden: "Einer der Wege im Namen Gottes Lügen zu verbreiten war die Sekten zu Religionen umzuwandeln. Wenn jede der Sekten zu einer eigenen Religion und jeder der sektiererischen Imame ein Prophet geworden ist, der keine Kritik anerkennt, wird die Einführung des Anteils und des göttlichen Beitrags in die vorherrschende Religion für die Massen unmöglich und es ergibt sich ein Chaos unter der Maske der Religion. Trotz dem Lapsus von hundert Jahren dazwischen wagt es niemand, eine Veränderung in diese tabuisierte Interpretationen herbeizuführen. Dies ist nichts außer eine Blasphemie und Grausamkeit. Wegen dieser Grausamkeit geraten die wahren Islam-Gelehrten und ehrlichen Beamten - verantwortlich für die religiösen Praktiken - beim Versuch, den Islam in seiner echten Kleidung zu erklären, in Schwierigkeiten und werden mit Beschuldigungen konfrontiert. Das Remedium dazu wäre eine bilderstürmerische Vorgehensweise, Gott als einzige Autorität anerkennend. Dies, weil die reine Religion die Exklusivität Gottes ist (39:3). Jene, die sich in Angesicht dieser Exklusivität nicht heimisch fühlen und es wagen, Gottes Autorität anderen zu übertragen, sind Verworfene."



    Nackte Warnung

    Yasar Nuri Öztürk, hat die von Sekten verursachte Zerstörung beschrieben im Wissen des Hindernisses im Koranischen Islam, das der Islam der Sekten erschuf, indem er in seinem Buch, Nackte Warnung (Çiplak Uyari), konkrete Beispiele gegeben hat; im Kapitel "Chaos der religiösen, Gott zugeschriebenen Anthologie" schrieb er: "Die Unruhe ergibt sich aus der Mischung der Religion Gottes mit der Anthologie der von Menschen erstellten Religion. Gottes Religion ist die von Gott Selbst in Seinem Buch offenbarte, deutlich und detailliert, und worüber es keinen Zweifel gibt. Der Gesandte des Buches ist Mohammed. Dies ist der Koranische Islam. Die Autoren der Religionsanthologie sind Teilhaber und haben ein Sammelwerk erstellt, die Einzigartigkeit der Urquelle des Islam herausfordernd. Mehr als ein Buch, mehr als ein Führer und mehr als eine Gemeinschaft. Es ist wie eine Aktiengesellschaft. Statt der vorhandenen Einheit und Harmonie in der Religion als solches, ist nur Chaos und Uneinigkeit in dieser Anthologie vorhanden. All die resultierende Planlosigkeit stammt von der Pluralität seiner Autoren und vom Mangel der Einheit. Es ist ein absoluter Mangel an Autorität in der Anthologie vorhanden. 'Gemäß der Meinung von...' war die einführende Phrase in vielen Beispielen gewesen. Da Gottes Wille umgangen wurde, war die Folge daraus ein Aufstand, in dem Sekten, Fraktionen, Gruppen, Parteien, religiöse Orden, etc. ihren Teil dazu beizutragen hatten. Darin werden zwei Personen der selben Konfession, die mit der selben Absicht handeln, ihren respektiven Gruppen entsprechend verschieden beurteilt; einer wird verdammt, der andere wird für die vollbrachte Tat unschuldig befunden."



    Die Misere eines Hanafi mit Karies

    Es scheint so zu sein, dass die Massen die Anhänger einer gegebenen Sekte sind, ohne sich über den wahren Aspekt der Sekte bewusst zu sein, und sich durch Bücher über 'Islamischen Katechismus' anleiten lassen. Beispielsweise beansprucht die große Mehrheit der türkischen Bevölkerung, der Hanafi Sekte anzugehören. Jedoch, da sie das Verbot ihrer Sekte Zähne zu füllen oder zu überkronen nicht kennen, lassen sie ihre Zähne füllen und überkronen. Unter diesen Umständen wird ihre Waschung und folglich ihr Kontaktgebet null und nichtig, gemäß der Haltung ihrer Hanafi Sekte. Klischees und Bedrohungen haben das Sektierertum als eine Art Chauvinismus und Rassismus wiedergegeben. Nicht der sunnitischen Sekte anzugehören wurde fast mit dem Heidentum gleichgestellt. Dasselbe gilt auch für die Schiiten und Alewiten. Ihre Herangehensweise zu den Sunniten ist ähnlich. Die einzige Alternative, die von den Massen vermieden wird, die in diesem Thema aufgeklärt werden sollten, ist die Widerlegung aller Sekten und der Rückkehr zur einzigen Quelle des Islam: der Koran!

    Die Sektengründer interpretierten den Koran und die Ahadith gemäß ihren Eigenarten, nahmen eine Auswahl der Koranischen Verse und der übermittelten Ahadith - eigentümlich für ihre Charaktere - vor, legten Regeln unter dem Vorwand der Ra'y (Meinung) und Idschtihad (Entschlusskraft) in Bereichen, die dem Ermessen des Individuums überlassen worden war, fest und endeten dabei, Überlegenheit über den Koran und die Ahadith zu bilden. Die Ausübung dieser Macht erhielt nicht nur von jenen bittere Kritik, die den Koran für selbstgenügsam erachteten, sondern auch von den Hadith-Imamen, die nach den sektiererischen Imamen kamen, die wir kritisieren. Einer der Angelegenheiten von höherer Bedeutung, die sie bestreiten, war die Oberhand der persönlichen Meinungen und Ansichten der sektiererischen Imame. Einige der Hadith-Übermittler erhoben Kritik gegen sektiererische Imame, denen sie die Erfindung von Ahadith vorwarfen, die ihren eigenen Meinungen am ehesten passten. Die Kritik Bukharys (der renommierteste unter den Autoren der Hadith-Bücher), Hanafi - der Gründer der größten Sekte - der Unzuverlässigkeit zu beschuldigen, ist ein Beispiel der Herabsetzung der Sektierer von den Autoren der Hadith-Bücher. Die Folge war der heutige Islam, weit vom Koranischen Islam entfernt und nicht einmal der Islam, der auf eine endlose Anzahl an erfundenen Ahadith gegründet ist. Der heute ausgeübte Islam ist das eingeführte System der sektiererischen Imame. Während der Zeit, als sie ihre Sekten einführten, gab es weder einen Bukhary noch einen Muslim und noch wurden die Ahadith gemäß der Wahrscheinlichkeit ihrer Authentizität aussortiert. In anderen Worden wurden die Sekten zu einer Zeit gebildet, als es noch keine Spur von der Kutub-u Sitte (die sechs renommierten Hadith-Bücher) gab. Dadurch versuchen wir die Tatsache zu betonen, dass der Prozentanteil der erfundenen Ahadith weit höher als eine ganze Menge Hadith-Bücher war. Es ist traurig zu beobachten, dass die große Mehrheit der Menschen glaubt, dass ihre Sekte dem Islam gleichwertig ist, und sie der Tatsache unbewusst sind, dass sie in vieler Hinsicht von den Koranischen Verfügungen abweicht. Der Koran legte in gewissen Bereichen eindeutige Regeln fest, während andere der Freiheit des Individuums überlassen wurde, damit sich die Religion der gefragten Zeit und dem Milieu anpassen kann. Andererseits haben es die Sekten, im Glauben, dass es von Gott hinterlassene Lücken in Seiner Offenbarung gab, gewagt, einzugreifen und versuchten, die so genannten Lücken aufzufüllen, die Religion mit manchen Situationen und sogar mit menschlichen Bedingungen in Widerspruch führend.



    Die Stellung der Frauen bei den Khariddschis

    Idschma (Konsensus) wird ebenso als eine Quelle außerhalb des Koran genannt. Die Sunniten definieren Idschma als den Konsens aller Gelehrten über eine gegebene Angelegenheit. Doch was wir sogleich untersuchen werden, steht in Widerspruch mit den Argumenten. Obwohl Idschma als eine Tatsache der sunnitischen Sekten angenommen werden mag, gibt es kaum eine Angelegenheit in der Islamischen Geschichte, die außerhalb des Koranischen Bereiches liegt, bei der kein Konsens erreicht wurde. Beispielsweise ist ein Konsens aller sunnitischen Sekten über folgende Angelegenheiten vorhanden: das Verbot der Verrichtung des Kontaktgebetes für menstruierende Frauen, die Tatsache, dass die Anzahl an Kontaktgebeten im Verlauf des Tages fünf sein sollten, die Versperrung der Wege zum Staatsoberhaupt für Frauen, die zu Tode Steinigung der verheirateten Ehebrüchige. Aber diese Ansicht gehört exklusiv den Sunniten an, denn gemäß der Khariddschiten darf eine menstruierende Frau ihre Kontaktgebete verrichten, kann eine Frau zum Staatsoberhaupt werden, kann die Anzahl der Gebete weniger als fünf sein, soll der/die Ehebrüchige nicht zu Tode gesteinigt werden. Diese Auffassungen wurden bereits ganz am Anfang der Gründung der Sekte formuliert. Dies zeigt erneut, dass der Koran, der keine Vorschriften über solche Angelegenheiten enthält, als die einzig zuverlässige Quelle angenommen werden sollte. Sobald jemand nicht mehr damit zufrieden war, was der Koran ausdrücklich festlegte, war der Anstieg einer Vielzahl an Sekten unvermeidlich. Obwohl sie unter dem Stichwort der Sunna versuchen, die Einheit der Sekten zu zeigen, werden die LeserInnen in Kürze für sich selbst sehen, dass die Situation nicht so ist, wie sie behauptet wird, und dass sich das Erlaubte und das Verbotene gemäß den meisten von ihnen unterscheiden.



    Sektiererischer Imam, der Gott in seinem Traum sah!

    Jene, deren Absicht die Menschen irrezuführen gewesen war, haben Ahadith erfunden, die ihre sektiererischen Imame gepriesen haben, während ihre Opponenten, die Imame anderer Sekten, abgewertet wurden. Um die Verbindung zwischen den Anhängern der sektiererischen Imame zu fundieren werden Geschichten über die Gelehrsamkeit und Widmung der Sektengründer erzählt. Die unglaublichste Lügenmärchen-Geschichte, die wir gehört haben, war die über Abu Hanifa, wie er in seinen Träumen Gott mehr als hundert Mal gesehen hat. Um die Leute zu ihren Glaubensüberzeugungen anschließen zu lassen, griffen sie auf solche Übertreibungen zurück. Es ist schwer zu sagen, ob die Autoren solch erfundener Geschichten oder ihre Schüler oder Anhänger die Gründer selbst waren.

    Wir sind der Meinung, dass jene, die sich heute als Hanafis ausgeben, weit davon entfernt sind, mit Abu Hanifa in Verbindung gebracht zu werden. Abu Hanifa hatte den Kosenamen Ahl-i Ray (autorisiert, Rechtsgutachten zu verkünden). Dies war die Folge seiner Festlegung von Regeln, die nicht im Koran vorhanden waren. Alle Hadith-Gelehrten, besonders Schafi und später Bukhary, nahmen Anstoß auf diese Einstellung, welche die Ahadith missachtete. Und doch wird heute die Hanafi Sekte gänzlich auf Ahadith aufgebaut. Sie versuchen jede Ansicht der Hanafi Sekte auf einem Hadith zu begründen. Nichtsdestotrotz war der Grund für die Ermordung Abu Hanifas nach den historischen Aufzeichnungen seine Kennzeichnung als "Gesetzesgeber". Die Hanafi Sekte wurde zu uns unter der Souveränität der Machthaber übermittelt, die Abu Hanifa ums Leben brachten. In Wirklichkeit wurde Abu Yusuf - anerkannt als die Persönlichkeit Nummer 2, die Abu Hanifa nachfolgen sollte (die Person, die es wagte, jemanden zu töten, der Fruchtsaftgetränke nicht mochte, weil dies gegen die Sunna ging) - zur Autorität, die Fatwas über die Gruppe erhob, die Abu Hanifa getötet hatte. Das Predigen der Ansichten seines Meisters unter der Herrschaft der Machthaber - Mörder des Meisters - das ihn zu seiner eigentlichen Dienststelle erhob, war gewiss mit ideologischen Vorurteilen und Sektierertum verdorben. Einer der Gründe ist die Erfindung der Ahadith von Sektierern mit der Absicht, ihre eigenen Ansichten zu legitimieren. Die meisten der Hadith-Bücher wurden nach der Einführung der Sekten geschrieben. Was auch immer Abu Hanifas Ansichten gewesen sein mögen, die Sekte namens Hanafi, die wir kommentiert haben, ist diejenige, die zur Zeit angewandt wird.



    Schafi legte die Fundamente der Pseudo-Religion fest

    Eine sorgfältige Überprüfung würde zeigen, dass die Fundamente der sunnitischen Ideen und die auf Ahadith gegründete Religion von Imam Schafi festgelegt wurden, dem Gründer Schafi Sekte. Nach Schafi, außer für bestimmte Fälle, über die es ausdrückliche Verfügungen im Koran gibt, musste eine Verordnung des kanonischen Gesetzes auf einen oder mehreren Ahadith gegründet werden (What is Islam? (Was ist Islam?), Montgomery Watt). Dieselbe Meinung wird auch von Ilhami Güler auf folgende Weise geäußert:
    "Es darf nicht vergessen werden, dass der Kern der in der Kutub-i Sitte formulierten Islamischen Denkartgeschichte und besonders Bukharys Werk, welches einen erkenntnistheoretischen Wert fast gleich zum Koran erhielt, größtenteils aus der Reduktion Schafis der Sunna zu 'gayri metluv vahiy' besteht. In der Hadith-Kultur, welche bis Schafi verschieden interpretiert und darauf zurückgegriffen wurde, wurde nun der verbale Intellekt in geschriebener Form formuliert und nahm eine dogmatische Eigenschaft an und ebenso eine Wichtigkeit, die fast dem Koran gleichkam" (Erstes Koran-Symposium, Seite 310; Arkun Tarihiyyatu'l-Fikril'l-Arabi Seite 7879).
    Osman Tastan beschrieb die Art und Weise, mit denen die Fundamente der heutigen sunnitischen Konzeption von Imam Schafi festgelegt wurden:
    "Schafis Auftauchen veränderte die Situation. Schafi trennte die Sunna des Propheten von der Sunna der Gemeinschaft und erhob die letztere juristisch gesehen auf ein Niveau, gleich dem Koran. Die Idee war, der Prophetenschaft des Propheten Mohammed den größten Respekt zu zollen, und ihr beizutragen. Genau genommen legte dies eine unüberbrückbare Lücke zwischen den Propheten und der Gemeinschaft. Auf diese Weise wurde die Sunna mit der Offenbarung in einem Schmelztiegel gemischt. Die letzte Sache zu tun wäre die Aussprüche des Propheten mit denen der Gefährten zu vermischen. Diese theoretische Vorgehensweisen haben die Bereiche der Offenbarung geweitet, die zuerst die Sunna und dann die Aussprüche der Gefährten umfassen sollte. Dies bedeutete mit der Göttlichen Offenbarung menschliche Worte abzudecken" (Erstes Koran-Symposium, Seite 317-321).
    Wir wollten im vorliegenden Buch nicht einen weitreichenden Platz mit der Geschichte der Sekten belegen. Alle, die die Geschichte der Sekten untersuchen, mögen für sich selbst die Angriffe auf die Hanafi Sekte von Schafi und die Tatsache sehen, dass die Sekten Maliki, Hanbali und Schafi keine Zweige einer einzelnen, Sunnismus genannten Sekte sind, sondern eine Sekte jede für sich. Die Tabelle, welche wir sogleich anführen werden, wird die weiten Unterschiede zwischen ihnen klarstellen. Diese Sekten, die sich ursprünglich voneinander trennten, wurden unter einem Stichwort durch den Beitrag von Imam Ghazzali - Rektor der Nizamiya Madrasa - unter dem Einfluss politischer Autorität zusammengefasst. Die Offenbarung war die eine im Koran enthaltene, bevor sie in widersprüchliche Sekten aufgeteilt wurde. Das Ziel war irrelevante Quellen zu beschaffen und die Göttliche Autorität zu versuchen herauszufordern.
    3:103 Haltet euch allesamt an Gottes Band fest, zersplittert euch nicht, und gedenkt der Gnade, die Gott euch erwiesen hat!


    Folgt ihr immer noch den Fußstapfen eurer Vorfahren?

    Wir werden in der unteren Tabelle die Zwiespältigkeiten zwischen den Sekten und den Weg, der den Islam Gottes anders erfasste, untersuchen. Wir haben hier innere Unterschiede unter den Sekten selber ausgelassen. Nur um Ihnen ein Beispiel zu nennen: es ist anerkannt, dass es eine breite Divergenz zwischen den Meinungen Abu Hanifas und den Ideen seiner Folgern gab; Abu Yusuf, Muhammad... In unserer Tabelle beschränken wir uns auf die Unterschiede zwischen den verschiedenen Sekten. Jene, die an das glauben, was von ihren Vorfahren übermittelt worden ist, aber den Kern ihrer Glaubensüberzeugung kennen wollen, sollten nach der Untersuchung der unten angegebenen Tabelle zu einem Entscheid gelangen, bevor sie sich von all dem losreißen und der einzigen Offenbarung im Koran zurückkehren.

    die Tabelle kannst Du dir auch da ansehen: Sekten

    Frieden

  10. #20

    Registriert seit
    15.09.2012
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    415
    Zitat Zitat von Frieden Beitrag anzeigen
    meinst Du auch Muhammad damit? "Sprich: ...Ich(Muhammad) folge nur dem, was mir offenbart wird; und ich bin nur ein deutlicher Warner.""" (46:9)
    Aḷḷāh ﷻ sagt: (Und er spricht nicht aus Begierde. Vielmehr ist es eine Offenbarung, die (ihm) eingegeben wird.) [53:3-4] Und Ḥasān Ibn ʿAtiyah sagte: „Ǧibrīl hat die Sunnah zum Propheten ﷺ herabgesandt, wie er auch den Qurʾān zu ihm herabsandte.“ (al-Dārimī in seinem Sunan (558) Baihaqī: ʾIsnād ṣaḥīḥ). Wir sagen: Die Sunnah des Gesandten Aḷḷāhs ist ebenso eine Offenbarung des Herrn der Welten, wie der Qurʾān.

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