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Wie viel Wahrheit steckt im geheimnisvollen Koran?

Erstellt von Styria, 13.03.2010, 17:02 Uhr · 44 Antworten · 2.263 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Styria

    Registriert seit
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    3.231

    Wie viel Wahrheit steckt im geheimnisvollen Koran?

    Das Heilige Buch des Islam wird entschlüsselt. Zwei deutsche Forschungsprojekte wollen völlig neue Erkenntnisse über die Entstehung des Koran und seine Bedeutung liefern. Die Fragen, die sie stellen, sind brisant: Ist das Buch des Islam göttliches Wort, christliche Häresie oder falsche Übersetzung?


    Die Islamwissenschaft steht heute vor bedeutenden Problemen, die etwa die Erforschung des Alten und neuen Testaments längst überwunden hat: Ihr wichtigster Forschungsgegenstand, der Koran, ist textlich nicht gesichert, es gibt keine kritische Ausgabe des arabischen Originaltextes. Stattdessen sind bis zu 14 verschiedene Versionen in der islamischen Welt anerkannt, die sich in den Jahrhunderten nach Mohammed etabliert haben. Und: In vielen Ländern fehlen wissenschaftlich einwandfreie, gleichzeitig aber sprachlich angenehme Koranübersetzungen, trotz einiger Übersetzungen auch in Deutschland. Beide Probleme sollen nun gelöst werden. …

    Was man über die Entstehung des Koran sicher weiß, ist in etwa Folgendes: Zu Beginn des 7. Jahrhunderts lebte ein Kaufmann namens Mohammed in der Stadt Mekka im Südwesten der Arabischen Halbinsel. Um ihn herum lebten Beduinen, die viele heidnische Götter gleichzeitig verehrten, aber auch Juden und Christen. Im Alter von vielleicht 40 Jahren begann Mohammed, die Götzenbilder der Heiden abzulehnen. Er hatte von den Lehren der Buchbesitzer gehört (ob er lesen und schreiben konnte, ist umstritten), er kannte die arabischen Kulte und er hatte eigene Eingebungen. …
    632 starb Mohammed in Medina. Plötzlich und unerwartet. Für die junge Gemeinde war das eine Katastrophe… bei jeder Schlacht fielen Mohammed-Anhänger der ersten Stunde. Diejenigen, die den „Gepriesenen“ oder seinen engsten Kreis noch selbst gehört hatten, starben allmählich aus, und mit ihnen drohte auch das Wissen um Mohammeds Botschaft verloren zu gehen. Schon begannen die ersten, sich über verschiedene Sprüche und ihren Sinn zu streiten. ….


    Ein noch größeres Problem aber stellt die altarabische Schrift dar: Selbst wenn ein Glückspilz in irgendeinem Erdloch das verschollene Handexemplar des Kalifen Uthman finden würde, wüsste man immer noch nicht, was genau Uthman und die Seinen oder gar Mohammed für den Wortlaut des Koran gehalten haben. Denn die arabische Schrift ist mehrdeutig: Erstens hält sie nur Konsonanten fest, nicht die Vokale. Vereinfacht ausgedrückt ist es so, als würde man im Deutschen die Konsonanten „LB“ notieren und der Leser hätte sich zu entscheiden, ob im entsprechenden Zusammenhang eher „Liebe“, „Laub“ oder „Lob“ gemeint ist. …

    Es ist also das Wesen der ältesten Koranhandschriften, dass man sie nur mit Hilfe der mündlichen Überlieferung richtig verstehen kann. Nur die, die Mohammeds Worte noch im Ohr haben, von ihm selbst oder seinen Schülern, könnten die mehrdeutigen Handschriften zuverlässig lesen. Aber von denen kann man keinen mehr fragen…

    (Arabist) Michael Marx sagt, die Wissenschaft habe sich bislang kaum um Handschriften und die Rekonstruktion des Korantextes gekümmert, die muslimische sowieso nicht…
    Diese Skepsis richtet sich allerdings weniger gegen die philologische Textkritik, die in Potsdam betrieben wird. Marx erforscht mit seinem Team nicht nur den Wortlaut des Koran – er will auch ermitteln, woher seine Gedanken stammen. Der Koran enthält massenweise Anspielungen auf jüdische und christliche Geschichten, Abraham, Isaak, Jesus, Maria, sie alle kommen auch im Koran vor, es gibt zahlreiche theologische Parallelen. Außerdem lassen sich Anklänge an altarabische Poesie nachweisen. Die Forscher des „Corpus Coranicum“ dokumentieren diese Parallelen für ihr Internet-Projekt. Vielen gefällt das nicht.
    Was die Muslime am meisten fürchten, ist dass die Forschung beweisen Alles, was in diese Richtung weisen könnte, wird von vielen den Muslimen äußerst kritisch betrachtet und kann sogar Extremisten auf den Plan rufen. Mancher westliche Forscher veröffentlicht seine Erkenntnisse deshalb unter falschem Namen, um sich nicht in Gefahr zu bringen. Der Libanese Samir Kassir forderte als einer der ersten muslimischen Gelehrten, den Koran vor dem Hintergrund der christlich-jüdischen Spätantike zu erforschen. Er wurde im Sommer 2005 in Beirut ermordet.

    Tatsächlich gab es in jüngster Zeit immer wieder Versuche, dem Koran die Eigenständigkeit abzusprechen. Vor allem die angloamerikanische Forschung, aber auch manche deutsche Philologen halten die muslimische Vorstellung vom Wirken Mohammeds für vollständig erfunden – und suchen deshalb andere Wege, die Entstehung des Koran zu erforschen

    Quelle:Deutsches Forschungsprojekt: Wie viel Wahrheit steckt im geheimnisvollen Koran? - Nachrichten Kultur - WELT ONLINE

  2. #2
    Avatar von DZEKO

    Registriert seit
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    55.012
    puhhh noch ein thread...

  3. #3
    phαηtom
    der richtige weg

  4. #4
    Avatar von Styria

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    So löste ein im Jahr 2000 erschienenes Buch mit dem Titel „Die syro-aramäische Lesart des Koran“ (Schiler Verlag, Berlin) eine regelrechte Hysterie aus, die „Luxenberg-Debatte“. Sein Verfasser, ein deutscher Gelehrter mit dem Pseudonym Christoph Luxenberg, glaubte, den verlorenen Schlüssel zum wahren Verständnis des Koran gefunden zu haben.

    Er nahm an, dass der Koran nur eine spätere Version eines ursprünglich christlichen Buches sei. Das alte Christenbuch sei in einer Mischung aus frühem Arabisch und Syrisch geschrieben gewesen. Dieses ist wiederum die letzte Form des Aramäischen, der Weltsprache des Vorderen Orients, die auch Jesus sprach.



    Dieser angebliche „Ur-Koran“, von dem heute jede Spur fehlt, sei, so die These, später mehr schlecht als recht ins klassische Arabisch übersetzt worden, wobei es zu zahllosen Fehlern und Umdeutungen kam; diese verderbte Version sei das, was man heute als Koran verehre. Auf dieser Basis übersetzte Luxenberg viele Koranstellen neu, nämlich mit Hilfe des Aramäischen. Er behauptete, die berühmten Jungfrauen, die muslimische Märtyrer im Jenseits die Anstrengungen des Dschihad vergessen lassen, gebe es im Koran gar nicht. Es handele sich um einen Übersetzungsfehler, eigentlich sei an den betreffenden Stellen von „weißen Trauben“ die Rede. Aber an Luxenbergs Thesen gibt es erhebliche Zweifel. Auch die neue Übersetzung von Hartmut Bobzin folgt ihnen nicht.

    aus der gleichen Quelle

  5. #5
    Avatar von Styria

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    3.231
    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    puhhh noch ein thread...
    Ich finde es interessant den Koran wissenschaftlich untersuchen zu lassen. Vielleicht werden dann sogenannte Steinzeitmuslime in die richtige Richtung belehrt?

  6. #6
    Avatar von GOJIM

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    5.604
    auch dass wurde schon prophezeit......siehe zeichen des weltuntergangs im koranthread.

    Hadithen über die Ablehnung der wahren Religion und der moralischen Werte des Qurans

    das was ihr mit der bibel gemacht habt wird mit dem koran nicht zu machen sein.....so leids mir tut jungs.

  7. #7

    Registriert seit
    13.05.2007
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    18.328
    Zitat Zitat von JOSHUA Beitrag anzeigen


    das was ihr mit der bibel gemacht habt wird mit dem koran nicht zu machen sein.....so leids mir tut jungs.
    weil alle wissenschaftler in die luft gejagt werden??

  8. #8
    Avatar von GOJIM

    Registriert seit
    14.10.2009
    Beiträge
    5.604
    Zitat Zitat von Dr.Mabuse Beitrag anzeigen
    weil alle wissenschaftler in die luft gejagt werden??



    nein weil alles als propaganda gegen den islam verstanden wird, was auch so ist.

  9. #9
    Avatar von Pajpina

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    3.288
    das ist der zahn der zeit !
    bald wirst du auf n24 oder n-tv auch reportagen über den koran sehen und wie forscher den koran wiederlgen genauso wie sie es mit der bibel versucht haben !
    daran werden auch extremisten nichts ändern können... so leid es mir tut jungs

  10. #10
    CHE_vape
    is jetzt islam der neue trend? diese threads langweilen

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