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Weltuntergang? Die Vorzeichen im Islam.

Erstellt von Ohrid-Albaner, 13.03.2010, 14:04 Uhr · 263 Antworten · 74.360 Aufrufe

  1. #201
    Avatar von Sazan

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    Zitat Zitat von Gjin Tonikaj Beitrag anzeigen
    Kurze Frage, wieso wurde das "Goldene Tor" in Jerusalem, vor dem die jüdischen Gräber liegen und von der der Messias zum Tempelberg marschieren würde mit den Toden, von den Moslems zugemauert?







    ich wusste nicht mal dass es von moslems zugemauert wurde.. gibts dazu irgendwelche quellen, lieber gjin tonikaj?

  2. #202
    Avatar von Sazan

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    Zitat Zitat von Axha Paqarriz Beitrag anzeigen
    Jesus hat angeblich Mohammed prophezeit steht angeblich im Alten testament.
    ja, das hat er, sogar namentlich..auch wenn viele christen das abstreiten.

  3. #203
    Avatar von Rockabilly

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    Zitat Zitat von Axha Paqarriz Beitrag anzeigen
    Jesus hat angeblich Mohammed prophezeit steht angeblich im Alten testament.

    Steht nirgends. Muslime meinen oft dass Jesus in diesem Satz Mohammed prophezeit:

    "Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein." Johannes 14,16


    Aber das wäre schlecht möglich, da Mohammed kein Geist und unsichtbar war.

  4. #204
    Avatar von Rockabilly

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    Zitat Zitat von Sazan Beitrag anzeigen
    ich wusste nicht mal dass es von moslems zugemauert wurde.. gibts dazu irgendwelche quellen, lieber gjon tonikaj?

    Ja,

    http://de.wikipedia.org/wiki/Goldenes_Tor_(Jerusalem)

    In der christlichen Überlieferung betrat Jesus von Nazaret als „Messias“ durch dieses Tor Jerusalem. Am Ende des Jüdischen Krieges wurde die Stadt 70 nach Chr. zerstört. In der Kreuzfahrerzeit wurde das Goldene Tor nur zweimal im Jahr geöffnet: für eine feierliche Prozession am Palmsonntag und am Fest der Kreuzerhöhung. 1537-1541 erfolgte der Wiederaufbau unter dem türkischen Herrscher Süleyman der Prächtige. Da dieser sich dabei an den Grundmauern der antiken Stadtmauer orientierte, wurden Stück für Stück auch die Stadttore wieder errichtet. Das Goldene Tor wurde gleich nach dem Wiederaufbau auf Geheiß von Süleyman zugemauert und versiegelt.


    Die Versiegelung des Tores wird häufig so interpretiert, dass Süleyman dadurch die Ankunft des jüdischen Messias (hebräisch Maschiach) habe verhindern wollen, der nach jüdischem Glauben am „Ende aller Tage“ hier in die Stadt einziehen soll. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass die Osmanen es nach dem Ende der Kreuzfahrerzeit schlossen, um „Ungläubigen“ den Zugang zum Tempelberg zu verwehren. Ein Friedhof an der Mauer soll - so wird oft vermutet - jüdische Priester abschrecken. Süleyman und seine Zeitgenossen hätten gehofft, das Kommen des „Messias" so zu verhindern.
    Nach der jüdischen Überlieferung wird die Bezeichnung Scha'ar harachamim "Tor des Erbarmens" darauf zurückgeführt, dass die Schechina (göttliche Gegenwart) durch dieses Tor auf den Tempelberg emporgestiegen sei. Hesekiel 44, 1–3 wird teilweise so interpretiert, dass die Herrlichkeit Gottes durch das östliche Tor in den Tempel kam und das Tor nun bis zur Ankunft des Messias verschlossen bleibt.

  5. #205
    Avatar von ceku

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    Es gibt nix wichtigeres für den einzelnen Menschen als der Versuch die permanente Kontrolle und Sicherheit im alltäglichen Leben zu haben und zu empfinden. Die grösste Angst eines jeden Menschen ist der Kontrollverlust und die Ohnmacht, wenn man in bestimmten Situationen nicht mehr Herr der Lage zu seinen scheint.
    Das Weltuntergangsszenario scheint ebenfalls in letzter Zeit hier im Forum ein beliebtes Gesprächsthema zu sein in verschiedenen Threads. Was würde passieren, wenn die Welt und die gesamte Menschheit untergehen würde, aufgrund verschiedener katastrophalen Möglichkeiten ?
    Nun die Menschen hatten schon immer ein sehr grosses Interesse sich mit Szenarien und Dingen zu beschäftigen die sie nicht direkt verstehen oder beeinflussen können und spielen in all diesen eventuellen Möglichkeiten ihre persöhnlichen Ängste aus. Aufgrund von menschlich erstellten Gesetzen ( Normen und Werten ), die das kulturelle Leben bestimmen soll eine gewisse Ordnung erstellt und bewahrt werden, um die Sicherheit des menschlichen Zusammenlebens zu gewähleisten und zu Sichern. Was macht man aber bei Dingen, die ausserhalb unserer Macht liegen ?
    Das Leben ist voller Veränderungen und ständig werden Dinge erschaffen und auch wieder zerstört. Der Tot ist eines der grössten Ängste der Menschen, denn der Tot bedeutet das Ende der uns bekannten Existenz. Unser Selbsterhaltungstrieb versucht stets dem Tot zu entrinnen aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse und Forschungen, um das uns bekannte Leben zu Verlängern.
    Der Grund, warum wir Menschen uns mit verschiedenen Todesszenarien beschäftigen ist, weil es unsere grösste Angst ist unsere Existenz zu verlieren. Die Angst wird dadurch gefördert, dass es Ereignisse, Situationen und Naturgewalten gibt die wir nicht im Stande sind zu kontrollieren oder uns davor zu Schützen, aufgrund dieses Kontrollverlusts versürt man die innere Angst. Angst kann wichtig sein, damit wir Vorsichtiger werden und über gewisse Dinge nachdenken, wie man diese eventuelle Ereignisse vermeiden könnte, allerdings sollten diese Ängste nicht unseren Alltag bestimmen, so dass die Ängste Übermacht gewinnen und man die wesentlichen Dinge ausser Acht lässt und sich auf den Moment und das Leben konzentriert.

    Der Tot gehört zum Leben dazu ! Das Leben ist Vergänglich, das war immer so gewesen und wird eventuell auch immer so sein, also warum sich ständig Panik machen und mit eventuellen Ereignissen beschäftigen, wenn man die Zeit die man im Leben zur Verfügung hat auch sinnvoll ausleben kann und mit nützlichen Dingen verbinden kann !?


    Also es gibt wesentlicheres als sich mit möglichen Ereignissen in der Zukunft zu beschäftigen, denn wir haben genug Probleme in der Gegenwart, womit wir uns Beschäftigen sollten, um sinnvolle Lösungen zu finden, um das Menschliche Wohl und Zusammenleben zu verbessern. Ausserdem nach Kausalitätsprinzip ( Grund und Ursache ), haben die Dinge die in unserer heutigen zeit stattfinden auch Auswirkungen auf zukünftige Ereignisse, also wenn wir Angst davor haben, dass wir uns gegenseitig Vernichten oder das die Welt eines Tages aufgrund verschiedener Ereignisse Untergehen könnte, sollten wir ersteinmal uns darauf konzentrieren die Probleme in der Gegenwart friedlich und sinnvoll zu Lösen bevor wir uns mit der ungewissen Zukunft beschäftigen, denn die Ereignisse, Entscheidungen und Handlungen von heute haben Auswirkungen auf unsere Zukunft.

  6. #206
    Avatar von Sazan

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    Zitat Zitat von Gjin Tonikaj Beitrag anzeigen
    Ja,

    http://de.wikipedia.org/wiki/Goldenes_Tor_(Jerusalem)

    In der christlichen Überlieferung betrat Jesus von Nazaret als „Messias“ durch dieses Tor Jerusalem. Am Ende des Jüdischen Krieges wurde die Stadt 70 nach Chr. zerstört. In der Kreuzfahrerzeit wurde das Goldene Tor nur zweimal im Jahr geöffnet: für eine feierliche Prozession am Palmsonntag und am Fest der Kreuzerhöhung. 1537-1541 erfolgte der Wiederaufbau unter dem türkischen Herrscher Süleyman der Prächtige. Da dieser sich dabei an den Grundmauern der antiken Stadtmauer orientierte, wurden Stück für Stück auch die Stadttore wieder errichtet. Das Goldene Tor wurde gleich nach dem Wiederaufbau auf Geheiß von Süleyman zugemauert und versiegelt.


    Die Versiegelung des Tores wird häufig so interpretiert, dass Süleyman dadurch die Ankunft des jüdischen Messias (hebräisch Maschiach) habe verhindern wollen, der nach jüdischem Glauben am „Ende aller Tage“ hier in die Stadt einziehen soll. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass die Osmanen es nach dem Ende der Kreuzfahrerzeit schlossen, um „Ungläubigen“ den Zugang zum Tempelberg zu verwehren. Ein Friedhof an der Mauer soll - so wird oft vermutet - jüdische Priester abschrecken. Süleyman und seine Zeitgenossen hätten gehofft, das Kommen des „Messias" so zu verhindern.
    Nach der jüdischen Überlieferung wird die Bezeichnung Scha'ar harachamim "Tor des Erbarmens" darauf zurückgeführt, dass die Schechina (göttliche Gegenwart) durch dieses Tor auf den Tempelberg emporgestiegen sei. Hesekiel 44, 1–3 wird teilweise so interpretiert, dass die Herrlichkeit Gottes durch das östliche Tor in den Tempel kam und das Tor nun bis zur Ankunft des Messias verschlossen bleibt.

    ah okay. um das zu verstehen muss man sich mit der geschichte salomons beschäftigen.. jedenfalls deutet dies auf den falschen propheten hin, vor dem uns jesus (a.s.) und mohammed (a.s) warnten.

  7. #207
    Avatar von ceku

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    Zitat Zitat von Sazan Beitrag anzeigen
    ja, das hat er, sogar namentlich..auch wenn viele christen das abstreiten.

    Die Ankündigung eines weiteren Propheten im Alten Testament findet man im 5 Mose Vers 18.

  8. #208

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    Zitat Zitat von Sazan Beitrag anzeigen
    ah okay. um das zu verstehen muss man sich mit der geschichte salomons beschäftigen.. jedenfalls deutet dies auf den falschen propheten hin, vor dem uns jesus (a.s.) und mohammed (a.s) warnten.
    Für uns ist Isa(Jesus) der Messias, und weil sie da einen anderen "Messias" erwarten und Isa(Jesus) nicht als Messias akzeptieren wollen, wurden diese Tore mit Recht zugemauert. Hätte ich auch getan.

  9. #209
    Avatar von Rockabilly

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    Zitat Zitat von Sazan Beitrag anzeigen
    ah okay. um das zu verstehen muss man sich mit der geschichte salomons beschäftigen.. jedenfalls deutet dies auf den falschen propheten hin, vor dem uns jesus (a.s.) und mohammed (a.s) warnten.

    Ist halt Ansichtsachtsache. Schlussendlich dreht sich alles um den Felsendom/Salomons Tempel, wo Ursprünglich Abraham/Ibraham von Eli/Allah geprüft wurde, seinen Sohn (laut jud./christ. Isaak (Gründer des Israelischen Volkes) oder Ismail (Gründer des arabischen Volkes) opfern sollte (Korban/Kurban). Im Inneren des Felsendoms in der Mitte ist ja der Opferstein, wo Abraham/Ibrahim seinen Sohn opfern wollte.

  10. #210
    Avatar von AlbaJews

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    Zitat Zitat von Arnavut Ar Rumi Beitrag anzeigen
    Für uns ist Isa(Jesus) der Messias, und weil sie da einen anderen "Messias" erwarten und Isa(Jesus) nicht als Messias akzeptieren wollen, wurden diese Tore mit Recht zugemauert. Hätte ich auch getan.
    Seh ich auch so. Für die Juden war Simon Bar Kochba eher Messias als Jeusus.


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