BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 2 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 31

Will ich den Muezzin hören, dann reise ich ins Morgenland

Erstellt von Pajpina, 24.08.2010, 18:11 Uhr · 30 Antworten · 2.251 Aufrufe

  1. #11

    Registriert seit
    20.01.2008
    Beiträge
    9.280
    Zitat Zitat von Pejani Beitrag anzeigen
    Wieso sagt der Typ nicht einfach endlich was er denkt? "Will ich den Muezzin hören, dann reise ich ins Morgenland".

    Der soll doch einfach sagen, dass sich die Moslems aus seinem Land verpissen sollen, denn hier ist kein Platz für sie

    So ein Spast.
    Das Schöne ist ja eigentlich hat er überhaupt nichts zu melden. Der alte Mann ist einfach mediengeil

  2. #12

    Registriert seit
    22.08.2010
    Beiträge
    119
    Zitat Zitat von st0lzer kr0ate Beitrag anzeigen
    die deutschen sind eh ein komisches volk, anstatt ihre meinung zu sagen schweigen sie immer und machen einen auf übertolerrant.

    schaut euch den balkan an wir sind anders, wir sagen unsere meinung egal wie hart sie ist. die deutschen sind das genaue gegenteil von uns.
    Das liegt daran das sie eine Vorgeschichte haben und die wird dann immer von den Ausländern ausgenutzt.

  3. #13
    curica
    Ich hab "Bild" gelesen und nicht mehr weiter. :

  4. #14
    Avatar von LuckyLuke

    Registriert seit
    22.01.2010
    Beiträge
    1.609
    Zitat Zitat von Pajpina Beitrag anzeigen
    Naiv, gutmenschelnd, verlogen: So beschreibt SPD-Politiker Thilo Sarrazin (65) in „Deutschland schafft sich ab”* die deutsche Zuwanderungspolitik. BILD dokumentiert das Buch vorab in Auszügen



    Ungesteuerte Zuwanderung konnte zu jeder Zeit staatliche Gebilde gefährden und die Stabilität einer Gesellschaft unterminieren. Das chinesische Kaiserreich hatte deshalb seine Chinesische Mauer, die Römer hatten ihren Limes. Zu keiner Zeit waren die Sicherung des Territoriums und die Regulierung von Zuwanderung trivial. Die um diese Fragen entstehenden Verwicklungen bedrohten Staaten und Gesellschaften häufig im Kern und prägten sie tief, und immer wieder waren sie begleitet von blutigen Orgien und Gewalt.

    In deutschen Medien wird dies häufig ausgeblendet. Zuwanderungsfragen werden dort oft mit mahnend erhobenem Zeigefinger behandelt und mit einer Attitüde, die wohl am treffendsten charakterisiert wird durch das Sprüchlein: „Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb.” Dieser Ansatz ist so unhistorisch wie albern. Umso bedauerlicher ist es, dass sich die deutsche politische Klasse ihre Haltung zu Migrationsfragen weitgehend von Stimmen aus den Medien diktieren lasst. Sie läuft damit Gefahr, sich sowohl vom Kern der Probleme als auch vom Volk zu entfernen.

    Der wachsende Zulauf, den rechte populistische Bewegungen in vielen europäischen Ländern zu verzeichnen haben – oder auch die Volksabstimmung zur Zulässigkeit von Minaretten, wie sie in der Schweiz durchgeführt wurde –, sind Folgen der überwiegend unhistorischen, naiven und opportunistischen staatlichen Migrationspolitik in Europa.

    In allen betroffenen Ländern – ob England, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Belgien, Dänemark oder Norwegen – macht man bei der Gruppe der muslimischen Migranten vergleichbare Beobachtungen, nämlich


    • unterdurchschnittliche Integration in den Arbeitsmarkt

    • überdurchschnittliche Abhängigkeit von Sozialtransfers

    • unterdurchschnittliche Bildungsbeteiligung

    • überdurchschnittliche Fertilität

    • räumliche Segregation mit der Tendenz zur Bildung von Parallelgesellschaften

    • überdurchschnittliche Religiosität mit wachsender Tendenz zu traditionalen beziehungsweise fundamentalistischen Strömungen des Islam

    • überdurchschnittliche Kriminalität, von der „einfachen” Gewaltkriminalität auf der Straße bis hin zur Teilnahme an terroristischen Aktivitäten.

    In Deutschland arbeitet ein Heer von Integrationsbeauftragten, Islamforschern, Soziologen, Politologen, Verbandsvertretern und eine Schar von naiven Politikern Hand in Hand und intensiv an Verharmlosung, Selbsttäuschung und Problemleugnung.

    Besonders beliebt ist es, den Kritikern des Islam mangelnde Liberalität vorzuwerfen. Dabei geht ein wichtiger Unterschied unter: Liberal kann, ja muss man gegenüber Überzeugungen und Lebensformen sein, die sich von den eigenen unterscheiden. Diese Liberalität darf sich aber nicht auf jene erstrecken, die abweichende Überzeugungen und Lebensformen nicht dulden wollen. Der 18-jährige Mordschütze Ayham Sürücü, der im Februar 2005 in Berlin im Auftrag seiner strenggläubigen türkisch-kurdischen Großfamilie seine fünf Jahre ältere Schwester Hatun Sürücü erschoss, weil sie anders lebte, war streng religiös und Repräsentant einer breiten Meinungsrichtung unter Muslimen. Ist illiberal, wer solche Art von Religion mit einem Unwerturteil versieht, auch wenn sie nicht gleich zu einem Mord führt?

    Dass das starke Wachstum einer muslimischen Minderheit in Europa Besorgnisse hervorruft, muss wahrhaftig nicht mit Fremdenhass erklärt werden.

    Für die muslimischen Migranten in Deutschland lässt sich eine unterdurchschnittliche Erwerbsbeteiligung feststellen. Nur 33,9 Prozent von ihnen beziehen ihren überwiegenden Lebensunterhalt aus Berufs- und Erwerbstätigkeit. Bei der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund sind es 43 Prozent.

    Häufig wird darauf verwiesen, dass besonders viele muslimische Migranten selbstständig tätig seien. So gibt es in Deutschland rund 80000 Selbstständige mit türkischem Migrationshintergrund, davon 40 000 im Lebensmitteleinzelhandel. Allerdings liegt auch die Selbstständigenquote der muslimischen Migranten weit unter der der deutschen Bevölkerung und anderer Migrantengruppen – im Jahr 2007 bei nur 6,8 Prozent, im Vergleich zu Migranten aus EU-Staaten (12,4 Prozent), aus Südostasien (13,9 Prozent) und Selbstständigen ohne Migrationshintergrund (10,4 Prozent).
    Vergrößern

    * „Deutschland schafft sich ab. Wie wir unser Land aufs Spiel setzen“, Deutsche Verlags-Anstalt, 464 S., 22,99 Euro. Ab 30. August im Handel


    Relativ zur Erwerbsbevölkerung leben bei den muslimischen Migranten viermal so viel Menschen von Arbeitslosengeld und Hartz IV wie bei der deutschen Bevölkerung. Ganz anders stellt sich die Lage bei den Migranten aus den EU-Staaten dar. Deren Erwerbsquote ist mit 44,2 Prozent sogar noch etwas höher als die der einheimischen Deutschen.

    Von den in Deutschland lebenden Menschen mit muslimischem Migrationshintergrund haben 30 Prozent überhaupt keinen Schulabschluss und nur 14 Prozent Abitur. Es ist aufschlussreich, dass die Migranten aus der EU sowie aus Süd- und Ostasien vergleichbare Probleme nicht haben. Die Kinder von Vietnam-Vertragsarbeitern aus der ehemaligen DDR machen sogar zu 80 Prozent Abitur, ein höherer Anteil als bei den Deutschen.

    Diskriminierung scheidet als Grund für diese mangelhaften Erfolge der muslimischen Migranten aus, denn Migrantengruppen aus Fernost oder Indien, die eher noch fremdartiger aussehen als Türken und Araber, schneiden teilweise sogar besser ab als die Deutschen. Der relative Misserfolg kann wohl auch kaum auf angeborene Fähigkeiten und Begabungen zurückgeführt werden, denn er betrifft muslimische Migranten unterschiedlicher Herkunft gleichermaßen. Rätsel gibt auch auf, warum die Fortschritte in der zweiten und dritten Generation, soweit sie überhaupt auftreten, bei muslimischen Migranten deutlich geringer sind als bei anderen.

    Ein Teil der Deutschen – auch der Elite – hat das Problem noch gar nicht verstanden. In deren Lebens-, Wohn- und Arbeitswelt kommen muslimische Migranten ja nur als Reinigungskräfte oder als fremdartige Kulisse beim gelegentlichen Besuch in Berlin-Kreuzberg vor. Ein Teil der Intellektuellen und der liberalen Presse scheint sogar eine klammheimliche Freude zu empfinden, dass muslimische Einwanderung die deutsche Gesellschaft untergräbt.
    Mehr zum Thema
    Wer ist Thilo Sarrazin?

    Thilo Sarrazin (65, SPD, Foto) ist promovierter Volkswirt, Bundesbank-Vorstand und Ex-Finanzsenator von Berlin. Seit 36 Jahren mit Ursula (Grundschullehrerin) verheiratet, zwei Söhne.


    Was tat denn der amerikanische Staat für die Integration der einwandernden Deutschen, Juden, Iren oder Italiener? Die integrierten sich selbst, weil sie gar keine andere Wahl hatten, wenn sie nicht untergehen wollten. Da gab es keine Sozialhilfe für Importbräute. Die mangelnde Integration liegt an den Attitüden der muslimischen Einwanderer.

    Ich möchte, dass auch meine Urenkel in 100 Jahren noch in Deutschlandleben können, wenn sie dies wollen. Ich möchte nicht, dass das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist, dass dort über weite Strecken türkisch und arabisch gesprochen wird, die Frauen ein Kopftuch tragen und der Tagesrhythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt wird. Wenn ich das erleben will, kann ich eine Urlaubsreise ins Morgenland buchen.

    Ich möchte nicht, dass wir zu Fremden im eigenen Land werden.

    In Österreich erwartet ja der Sprecher der Muslime oder was weis ich was der Typ ist eine Moschee im Zentrum jeder Landeshauptstadt LOL natüüüüüürlich.

    Warum die immer glauben sie wären was besonderes verstehe ich absolut nicht. Es gibt unzählige Moscheen in Wien, ich alleine kenne 4, 1 mit Minarett. Es gibt mehr Serben als Türken in Ö dennoch ist die orthodoxe Kirche in einem Gebäude und als solche nicht zu erkennen. Keiner regt sich auf deswegen.

  5. #15
    Theodisk
    Zitat Zitat von st0lzer kr0ate Beitrag anzeigen
    die deutschen sind eh ein komisches volk, anstatt ihre meinung zu sagen schweigen sie immer und machen einen auf übertolerrant.

    schaut euch den balkan an wir sind anders, wir sagen unsere meinung egal wie hart sie ist. die deutschen sind das genaue gegenteil von uns.
    HALTS MAUL!

    Meine ehrliche Meinung ...

  6. #16
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Pajpina Beitrag anzeigen
    Naiv, gutmenschelnd, verlogen: So beschreibt SPD-Politiker Thilo Sarrazin (65) in „Deutschland schafft sich ab”* die deutsche Zuwanderungspolitik. BILD dokumentiert das Buch vorab in Auszügen



    Ungesteuerte Zuwanderung konnte zu jeder Zeit staatliche Gebilde gefährden und die Stabilität einer Gesellschaft unterminieren. Das chinesische Kaiserreich hatte deshalb seine Chinesische Mauer, die Römer hatten ihren Limes.
    Genauso dumm wie falsch. Das römische Reich war ebenso wie das chinesische Reich ein Imperium, daß mit der Unterschiedlichkeit seiner Untertanen (kulturell, sprachlich und religiös) keinerlei Probleme hatte. Eine Forderung nach Integration bestand nie, solange die Untertanen ihre Aufgaben erfüllten- Abgaben und unterstützung des Militärs durch Soldaten.

    Wenn jemand zu der Zeit als "Zuwanderer" bezeichnet werden konnte, dann wohl die Römer (der Limes befindet sich auf keltischem Boden) oder die chinesen.


    Zu keiner Zeit waren die Sicherung des Territoriums und die Regulierung von Zuwanderung trivial. Die um diese Fragen entstehenden Verwicklungen bedrohten Staaten und Gesellschaften häufig im Kern und prägten sie tief, und immer wieder waren sie begleitet von blutigen Orgien und Gewalt.
    Wieder der gleiche populistische Schwachsinn. Hier werden äpfel und Birnen zusammengeschmissen- nicht umsonst bleibt er Belege für "blutige Orgien" im Zuge von Zuwanderung schuldig. Diese waren Begleitumstände von Religionskriegen oder Eroberungsfeldzügen, nicht aber von Arbeitsmigration, mit der wir es heute zu tun haben. Und die Regulierung von Zuwanderung kann erst mit der zunehmenden Mobilität eine Rolle spielen- also frühestens Ende 19.Jh.

    In deutschen Medien wird dies häufig ausgeblendet. Zuwanderungsfragen werden dort oft mit mahnend erhobenem Zeigefinger behandelt und mit einer Attitüde, die wohl am treffendsten charakterisiert wird durch das Sprüchlein: „Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb.” Dieser Ansatz ist so unhistorisch wie albern. Umso bedauerlicher ist es, dass sich die deutsche politische Klasse ihre Haltung zu Migrationsfragen weitgehend von Stimmen aus den Medien diktieren lasst. Sie läuft damit Gefahr, sich sowohl vom Kern der Probleme als auch vom Volk zu entfernen.
    Natürlich ausgeblendet, weil außer Sarrazin niemand den Gedankengang "blutige Orgien" "Zuwanderung" einleuchtend findet. Nichteinmal die Medien, die sich nach bestem Wissen und Gewissen um Problematisierung bemühen.

    Der Rest ist nichts als pure behauptung. Ich behaupte, die Haltung der Medien ist schlicht und ergreifend eine andere.

    Der wachsende Zulauf, den rechte populistische Bewegungen in vielen europäischen Ländern zu verzeichnen haben – oder auch die Volksabstimmung zur Zulässigkeit von Minaretten, wie sie in der Schweiz durchgeführt wurde –, sind Folgen der überwiegend unhistorischen, naiven und opportunistischen staatlichen Migrationspolitik in Europa.
    ist es das? Oder eher eine Folge der Wirtschaftskrise, in deren Folge die ungelernten Arbeitskräfte, die einen Großteil der europäischen Arbeitsmigration stellen, keine Beschäftigung finden, und soziale Ressourcen geringer werden- und damit die Konkurrenz größer?

    Historisch zu denken scheint- siehe oben- auch Sarrazins Stärke nicht zu sein.

    In allen betroffenen Ländern – ob England, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Belgien, Dänemark oder Norwegen – macht man bei der Gruppe der muslimischen Migranten vergleichbare Beobachtungen, nämlich


    • unterdurchschnittliche Integration in den Arbeitsmarkt

    • überdurchschnittliche Abhängigkeit von Sozialtransfers

    • unterdurchschnittliche Bildungsbeteiligung

    • überdurchschnittliche Fertilität

    • räumliche Segregation mit der Tendenz zur Bildung von Parallelgesellschaften

    • überdurchschnittliche Religiosität mit wachsender Tendenz zu traditionalen beziehungsweise fundamentalistischen Strömungen des Islam

    • überdurchschnittliche Kriminalität, von der „einfachen” Gewaltkriminalität auf der Straße bis hin zur Teilnahme an terroristischen Aktivitäten.

    In Deutschland arbeitet ein Heer von Integrationsbeauftragten, Islamforschern, Soziologen, Politologen, Verbandsvertretern und eine Schar von naiven Politikern Hand in Hand und intensiv an Verharmlosung, Selbsttäuschung und Problemleugnung.
    Ist das tatsächlich so? Nun sollte man hier festhalten, daß ein Mann, dessen Fachgebiet der finanzielle Sektor ist, pauschal gleich mehreren Gruppen von Wissenschaftlern, die doch deutsche Universitäten besucht und abgeschlossen haben, pauschal die befähigung zur Ausübung ihres Berufes abspricht, weil sie seine Meinung nicht teilen. Interressant. Vielleicht sollten wir uns präventiv angewöhnen, Sarrazin zukünftig mit dem Pluralis majestatis anzureden.

    Zu den Unterpunkten:

    Statistisch gesehen mag Sarrazin recht haben- eben auch, weil er (was z.B. ein Soziologe tun würde) keinerlei Augenmerk auf andere Faktoren richtet, als Religion. Denn dann würde Einleuchten, daß ein Analphabet aus einer bäuerlich-patriarchalen Umgebung, der nach Deutschland geholt wurde, um bei irgendeinem Werk am Fließband zu arbeiten, schlechtere Chancen auf einen Arbeitsplatz nach Schließung des Werks hat, als ein poliglotter Jungspund mit Uniabschluß. Egal.
    Außerdem scheint es- oh Wunder- keinerlei Unterschied zwischen einem Somalier und einem Bosnier zu geben, weil beide sind ja Moslems, kulturell tut sich da nichts.

    Interressant wäre auch zu untersuchen, ob die terrorbereitschaft nicht in erster Linie von Deutschen ausgeht- einerseits Konvertiten, andererseits rechtsradikale, aber auch dieser Punkt scheint nicht zu interressieren, ebenso, ob Musliminnen mit Universiätsabschluß nicht doch weniger Kinder bekommen, als ohne (Fertilität- was für ein Ausdruck in dem Zusammenhang!)

    Besonders beliebt ist es, den Kritikern des Islam mangelnde Liberalität vorzuwerfen. Dabei geht ein wichtiger Unterschied unter: Liberal kann, ja muss man gegenüber Überzeugungen und Lebensformen sein, die sich von den eigenen unterscheiden. Diese Liberalität darf sich aber nicht auf jene erstrecken, die abweichende Überzeugungen und Lebensformen nicht dulden wollen. Der 18-jährige Mordschütze Ayham Sürücü, der im Februar 2005 in Berlin im Auftrag seiner strenggläubigen türkisch-kurdischen Großfamilie seine fünf Jahre ältere Schwester Hatun Sürücü erschoss, weil sie anders lebte, war streng religiös und Repräsentant einer breiten Meinungsrichtung unter Muslimen. Ist illiberal, wer solche Art von Religion mit einem Unwerturteil versieht, auch wenn sie nicht gleich zu einem Mord führt?
    Schlau schlau! D.h. alle zig Millionen Moslems hängen einer unwerten Religion an, weil ein dutzend hirnrissiger Schwachsinniger durchdreht. Und trotzdem hält sich Sarrazin für liberal...

    Man könnte z.B. Sarrazins Beruf als unwert und amoralisch bezeichnen, weil ein paar Manager Deutschland ins Finanzchaos gestürzt haben, und mitverantwortlich für die Weltwirtschaftskrise sind, oder? Und wahrscheinlich mehr Elend verursacht haben, als die in Deutschland lebenden Moslems...

    Egal, ist nicht das Thema hier.








    Dass das starke Wachstum einer muslimischen Minderheit in Europa Besorgnisse hervorruft, muss wahrhaftig nicht mit Fremdenhass erklärt werden.

    Für die muslimischen Migranten in Deutschland lässt sich eine unterdurchschnittliche Erwerbsbeteiligung feststellen. Nur 33,9 Prozent von ihnen beziehen ihren überwiegenden Lebensunterhalt aus Berufs- und Erwerbstätigkeit. Bei der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund sind es 43 Prozent.
    Dürfen wir dann auch die Ostdeutschen hassen?


    Häufig wird darauf verwiesen, dass besonders viele muslimische Migranten selbstständig tätig seien. So gibt es in Deutschland rund 80000 Selbstständige mit türkischem Migrationshintergrund, davon 40 000 im Lebensmitteleinzelhandel. Allerdings liegt auch die Selbstständigenquote der muslimischen Migranten weit unter der der deutschen Bevölkerung und anderer Migrantengruppen – im Jahr 2007 bei nur 6,8 Prozent, im Vergleich zu Migranten aus EU-Staaten (12,4 Prozent), aus Südostasien (13,9 Prozent) und Selbstständigen ohne Migrationshintergrund (10,4 Prozent).
    Vergrößern

    * „Deutschland schafft sich ab. Wie wir unser Land aufs Spiel setzen“, Deutsche Verlags-Anstalt, 464 S., 22,99 Euro. Ab 30. August im Handel


    Relativ zur Erwerbsbevölkerung leben bei den muslimischen Migranten viermal so viel Menschen von Arbeitslosengeld und Hartz IV wie bei der deutschen Bevölkerung. Ganz anders stellt sich die Lage bei den Migranten aus den EU-Staaten dar. Deren Erwerbsquote ist mit 44,2 Prozent sogar noch etwas höher als die der einheimischen Deutschen.

    Von den in Deutschland lebenden Menschen mit muslimischem Migrationshintergrund haben 30 Prozent überhaupt keinen Schulabschluss und nur 14 Prozent Abitur. Es ist aufschlussreich, dass die Migranten aus der EU sowie aus Süd- und Ostasien vergleichbare Probleme nicht haben. Die Kinder von Vietnam-Vertragsarbeitern aus der ehemaligen DDR machen sogar zu 80 Prozent Abitur, ein höherer Anteil als bei den Deutschen.

    Diskriminierung scheidet als Grund für diese mangelhaften Erfolge der muslimischen Migranten aus, denn Migrantengruppen aus Fernost oder Indien, die eher noch fremdartiger aussehen als Türken und Araber, schneiden teilweise sogar besser ab als die Deutschen. Der relative Misserfolg kann wohl auch kaum auf angeborene Fähigkeiten und Begabungen zurückgeführt werden, denn er betrifft muslimische Migranten unterschiedlicher Herkunft gleichermaßen. Rätsel gibt auch auf, warum die Fortschritte in der zweiten und dritten Generation, soweit sie überhaupt auftreten, bei muslimischen Migranten deutlich geringer sind als bei anderen.
    Wer wandert den aus Fernost und Indien ein? Naaah? Reisbauern????? Interressant wäre es, einmal Kinder muslimischer Akademiker zu vergleichen mit Kindern aus dem ungebildeten Proletariat. Mag sein, das es da feine Unterschiede gibt. Könnte auch etwas mit der Größe der Einwanderergruppe zu tun haben etc. Aber wie gesagt- Sarrazin hat den Soziologen den Fehdehandschuh hingeworfen, diese Denke liegt ihm also fern



    Ein Teil der Deutschen – auch der Elite – hat das Problem noch gar nicht verstanden. In deren Lebens-, Wohn- und Arbeitswelt kommen muslimische Migranten ja nur als Reinigungskräfte oder als fremdartige Kulisse beim gelegentlichen Besuch in Berlin-Kreuzberg vor.
    ... Und als Fußballprofis...
    Ein Teil der Intellektuellen und der liberalen Presse scheint sogar eine klammheimliche Freude zu empfinden, dass muslimische Einwanderung die deutsche Gesellschaft untergräbt.
    Das mag auch daran liegen, das Sarrazins Sichtweise zum Teil recht- eigenwillig sind

    Mehr zum Thema
    Wer ist Thilo Sarrazin?

    Thilo Sarrazin (65, SPD, Foto) ist promovierter Volkswirt, Bundesbank-Vorstand und Ex-Finanzsenator von Berlin. Seit 36 Jahren mit Ursula (Grundschullehrerin) verheiratet, zwei Söhne.


    Was tat denn der amerikanische Staat für die Integration der einwandernden Deutschen, Juden, Iren oder Italiener? Die integrierten sich selbst, weil sie gar keine andere Wahl hatten, wenn sie nicht untergehen wollten. Da gab es keine Sozialhilfe für Importbräute. Die mangelnde Integration liegt an den Attitüden der muslimischen Einwanderer.
    Interressanterweise sind muslimische Einwanderer in den USA überdurchschnittlich gut integriert, aber Tatsachen scheinen ein Faktor zu sein, der Sarrazin nicht wirklich tangiert.

    Ich möchte, dass auch meine Urenkel in 100 Jahren noch in Deutschlandleben können, wenn sie dies wollen. Ich möchte nicht, dass das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist, dass dort über weite Strecken türkisch und arabisch gesprochen wird, die Frauen ein Kopftuch tragen und der Tagesrhythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt wird. Wenn ich das erleben will, kann ich eine Urlaubsreise ins Morgenland buchen.

    Ich möchte nicht, dass wir zu Fremden im eigenen Land werden.
    Ein herer Wunsch. Allerdings herrscht in Deutschland religionsfreiheit, das bedeutet, daß es nicht wirklich Mittel gibt, die Menschen daran zu hindern, einer bestimmten Religion anzugehören. Eine andere Frage ist, ob diese Ängste realistisch sind...

  7. #17

    Registriert seit
    20.12.2008
    Beiträge
    279
    Zitat Zitat von st0lzer kr0ate Beitrag anzeigen
    die deutschen sind eh ein komisches volk, anstatt ihre meinung zu sagen schweigen sie immer und machen einen auf übertolerrant.

    schaut euch den balkan an wir sind anders, wir sagen unsere meinung egal wie hart sie ist. die deutschen sind das genaue gegenteil von uns.

    kann man nicht vergleichen. kroaten zb sind von natur aus patriotisch, während die deutschen seit jahrzehnten dazu erzogen werden sich selbst zu hassen, ihre n ation, ihre kultur. siehe 68 er bewgung, siehe medien usw.. im bundestag sind 3 parteien, die zb antideutsch sind. wo mitglieder sagen, dass deustchland vernichtet werden muss, wo leute die deutsche fahne zerstören , verbrennen oder in einem scheißhaufen tunken. wo eine vorsitzende einer jugendorganisation einer volkspartei sagt, dass sie die deutsche nation bekämpfen will usw...
    der kroatische verband " hns " hat als t shirt logo " proud to be croat" , bei der wm in frankreich gabs ein " hvaal bogu da sam hrvat" shirt.. hast du nur ne bloße ahnung was passieren würde wenn der dfb ein t shirt mit " ich bin stolz ein deutscher zu sein " logo entwickeln würde ?? kein tuerke, kroate, araber, spanier ect würde sich daran stören, aber bei einem großteil der deutschen würde sich die hölle auftun und der macher des shirts wär in seinem leben nicht mehr glücklich.
    vielleicht sollten mal balkanesen anderen auch was gönnen, was man normal hält. im übrigen sind die kernaussagen von herrn sarazin schon richtig, auch wenn er einiges zu plump geäußert hat

  8. #18
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Dalmatinka1987 Beitrag anzeigen
    kann man nicht vergleichen. kroaten zb sind von natur aus patriotisch, während die deutschen seit jahrzehnten dazu erzogen werden sich selbst zu hassen, ihre n ation, ihre kultur. siehe 68 er bewgung, siehe medien usw.. im bundestag sind 3 parteien, die zb antideutsch sind. wo mitglieder sagen, dass deustchland vernichtet werden muss, wo leute die deutsche fahne zerstören , verbrennen oder in einem scheißhaufen tunken. wo eine vorsitzende einer jugendorganisation einer volkspartei sagt, dass sie die deutsche nation bekämpfen will usw...
    der kroatische verband " hns " hat als t shirt logo " proud to be croat" , bei der wm in frankreich gabs ein " hvaal bogu da sam hrvat" shirt.. hast du nur ne bloße ahnung was passieren würde wenn der dfb ein t shirt mit " ich bin stolz ein deutscher zu sein " logo entwickeln würde ?? kein tuerke, kroate, araber, spanier ect würde sich daran stören, aber bei einem großteil der deutschen würde sich die hölle auftun und der macher des shirts wär in seinem leben nicht mehr glücklich.
    vielleicht sollten mal balkanesen anderen auch was gönnen, was man normal hält. im übrigen sind die kernaussagen von herrn sarazin schon richtig, auch wenn er einiges zu plump geäußert hat
    Die blutigsten Auseinandersetzungen in Europa nach Ende des zweien Weltkriegs? Dankeschön, aber die anti-nationalistische Haltung Deutschlands hat auch ihr gutes...

  9. #19

    Registriert seit
    20.12.2008
    Beiträge
    279
    ach so wenn man seine eigene kultur fuer schützenswert hält, wass 95 % aller deutschen politiker nicht tun, dann heißt die alternative bürgerkrieg .. leuchtet mir ein, dass es nur die extreme gibt ....

  10. #20
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Dalmatinka1987 Beitrag anzeigen
    ach so wenn man seine eigene kultur fuer schützenswert hält, wass 95 % aller deutschen politiker nicht tun, dann heißt die alternative bürgerkrieg .. leuchtet mir ein, dass es nur die extreme gibt ....
    Naja, die vereinfachung stammt ja erstmal von die. Die Generation der 68er ist in den letzten Kriegsjahren, bzw. in der Nachkriegszeit geboren, d.h. die Folgen des Krieges waren noch spürbar, sie wuchsen noch mit der extremen autoritären Erziehung auf, die mitverantwortlich für die gesellschaftlichen Erfolge der Nazis war, und begegnete an der Universität Alt-Nazis, die dort noch Professuren belegten. Ihr Protest war richtig und notwendig.

    Und der Nationalismus am Balkan hat leider nicht nur die nette, folkloristische Seite.

Seite 2 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. NS-Widerstand: Radio hören als Staatsverbrechen
    Von Kıvanç im Forum Geschichte und Kultur
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 17.03.2012, 01:10
  2. Zum ersten mal hören
    Von Ilirus im Forum Rakija
    Antworten: 33
    Letzter Beitrag: 16.12.2011, 14:33
  3. Darf ein Muslim Musik hören?
    Von IsudinBosna im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 90
    Letzter Beitrag: 24.01.2011, 20:07
  4. Muezzin-Rufe von Mainzer Kirche...
    Von DZEKO im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 36
    Letzter Beitrag: 15.02.2010, 21:10
  5. Wer nicht hören will, muss fühlen...
    Von Laleh im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 39
    Letzter Beitrag: 22.01.2009, 17:44