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Wirbel um Studie über muslimische Religionslehrer

Erstellt von Ja_ku_jam, 28.01.2009, 11:16 Uhr · 25 Antworten · 1.328 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Ja_ku_jam

    Registriert seit
    24.04.2007
    Beiträge
    2.753

    Wirbel um Studie über muslimische Religionslehrer

    Wirbel um Studie über muslimische Religionslehrer

    Jeder fünfte Islam-Lehrer in Österreich lehnte in Umfrage Demokratie als unvereinbar mit Islam ab - Autor fordert Kontrolle - Bildungsministerin Schmied lässt prüfen


    Wien - Kein gutes Zeugnis in Sachen Demokratiepolitik stellt laut einem Vorab-Bericht des "Falter" eine Studie muslimischen Lehrern in Österreich aus: 21,9 Prozent gaben demnach in einer Umfrage unter 210 Lehrern an, die Demokratie abzulehnen, weil sie sich nicht mit dem Islam vereinbaren lasse. Insgesamt 77,2 Prozent der Befragten sehen sich "als Teil der österreichischen Gesellschaft", 4,5 Prozent, antworteten, dies treffe gar nicht zu.

    Umfrage aus 2007
    Mouhanad Khorchide, Autor der Dissertation "Der Islamische Religionsunterricht zwischen Integration und Parallelgesellschaft" am Islamischen Religionspädagogischen Institut der Uni Wien und laut "Falter" selbst Imam und Religionslehrer, führte seine Umfrage im Jahr 2007 durch. Und kam zu dem Schluss, dass 22,6 Prozent der Lehrer "fanatische Haltungen" einnähmen, wobei die Ablehnung rechtsstaatlicher Prinzipien mit höherem Alter der Befragten steige.
    Kontrolle fehlt
    Wie Khorchide im Ö1-Morgenjournal sagte, gab es seit Einführung des islamischen Religionsunterrichts an öffentlichen Schulen im Jahr 1982 keine umfassende wissenschaftliche Untersuchung darüber, was, wer, wie unterrichtet.

    Für die Inhalte und die Durchführung des Religionsunterrichtes sind in Österreich die Glaubensgemeinschaften selbst zuständig. Ein Eingriff in den Religionsunterricht sei ein Eingriff in die Religionsfreiheit, heißt es aus dem Unterrichtsministerium.

    Ausbildung mangelhaft
    Die Studie habe weiters gezeigt, dass 40 Prozent der jetzt tätigen Religionslehrerinnen und -Lehrer überhaupt keine pädagogische Ausbildung haben. 37 Prozent hätten weder eine theologische noch eine pädagogische Ausbildung. "Das sind Defizite, die dringend beseitigt werden müssen", so Khorchide. Erst seit 1998 gibt es in Österreich eine eigene Ausbildungsstätte für muslimische Religionslehrer.

    "Unter sich bleiben"
    Weitere Details, wobei bei der Zustimmung jeweils die Antworten "trifft zu" und "trifft eher zu" addiert wurden: 8,5 Prozent bezeichnen es als "verständlich, wenn Gewalt zur Verbreitung des Islam angewendet wird". 28,4 Prozent sehen einen Widerspruch darin, Muslim und Europäer zu sein; 44 Prozent finden, sie müssten ihre "Schüler befähigen, zu erkennen, dass sie, weil sie Muslime sind, besser als ihre Mitschüler sind". 29 Prozent glauben, eine Integration der Muslime in Österreich sei "nicht möglich, ohne die islamische Identität zu verlieren". Umgekehrt sind indes 85,7 Prozent gar nicht oder eher nicht der Ansicht, Muslime sollten unter sich bleiben, um diesen Identitätsverlust zu vermeiden. Und: 55 Prozent der Befragten empfinden die Österreicher als ausländerfeindlich.

    "Ständig Verbesserungen"
    Anas Schakfeh, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, bezeichnet die Ergebnisse der Studie als "nicht in Ordnung". Allerdings: Solange es sich um Privatmeinungen handle, habe "ich nichts damit zu tun". Bei Äußerungen im Unterricht, die gegen das Gesetz und die Linie der Glaubensgemeinschaft verstoßen, könne er aber Entlassungen aussprechen. Dass die Gesinnung der Kinder grundlegend von antidemokratischen Haltungen beeinflusst werden könnte, glaubt er eher nicht: "Das setzt voraus, dass diese Personen große Denker sind, damit sie die Kinder subtil manipulieren können. Ich glaube nicht, dass wir solche Lehrer haben."
    Von den 394 derzeit tätigen Lehrern der Glaubensgemeinschaft gebe es "ein gewisses Segment, das keine adäquate Qualifikation hatte", als es in den 80er und 90er Jahren angestellt wurde, räumt Schakfeh ein. Aber "wir führen ständig Verbesserungen durch. Anscheinend müssen wir mehr Aufklärungsarbeit leisten". Laut "Falter" melden sich mehr als die Hälfte der Schüler vom islamischen Religionsunterricht ab, rund 50.000 werden derzeit unterrichtet.

    Schmied will sich umfassend informieren
    Das Bildungsministerium fordert aufgrund der öffentlich gewordenen Ergebnisse einen "umfassenden Tätigkeitsbericht" über die Arbeit der acht Fach-Inspektoren für den islamischen Religionsunterricht. Vorliegen soll dieser bis 12. Februar, hieß es in einer Aussendung des Ministeriums.
    Im Rahmen des Berichts soll laut Aussendung die Tätigkeit der Fach-Inspektoren "zur Sicherstellung der Einhaltung der schulrechtlichen Bestimmungen insbesondere der Unterrichtssprache Deutsch im Rahmen des Religionsunterrichts" festgehalten werden. Beantwortet soll auch werden, wie die Zielsetzungen des Islamunterrichts der Glaubensgemeinschaft und dessen Übereinstimmung mit den Zielen der staatsbürgerlichen Erziehung sichergestellt wird.
    Neben dieser Maßnahme will sich Ministerin Claudia Schmied sowie dem Vorstand des Instituts Islamische Religionspädagogik, Ednan Aslan, "umfassend über die Ergebnisse der Studie informieren lassen", hieß es. In einem Gespräch mit Shakfeh will sich die Ressortchefin über die weitere Vorgehensweise der islamischen Glaubensgemeinschaft unterhalten. Die FPÖ war schnell bei der Hand mit einer Reaktion auf die nun publik gewordenen Ergebnisse der Studie: Generalsekretär Harald Vilimsky forderte prompt die Suspendierung von Lehrern mit "derartigen antidemokratischen Einstellungen".


    Quelle: derStandard.at

    Das war der Grund wieso ich irgendwann nicht mehr in den islamischen Religionsunterricht gegangen bin und lieber den Ethikunterricht besucht habe. Die Islam-"Lehrer" haben keine richtige Pädagogische Ausbildung und reden zum Teil radikalen Blödsinn (wie zum Beispiel: Trinkt keine Cola, denn die Amis sind unsere Feinde ).

  2. #2

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630
    Zitat Zitat von Ja_ku_jam Beitrag anzeigen
    Wirbel um Studie über muslimische Religionslehrer

    Jeder fünfte Islam-Lehrer in Österreich lehnte in Umfrage Demokratie als unvereinbar mit Islam ab - Autor fordert Kontrolle - Bildungsministerin Schmied lässt prüfen


    Wien - Kein gutes Zeugnis in Sachen Demokratiepolitik stellt laut einem Vorab-Bericht des "Falter" eine Studie muslimischen Lehrern in Österreich aus: 21,9 Prozent gaben demnach in einer Umfrage unter 210 Lehrern an, die Demokratie abzulehnen, weil sie sich nicht mit dem Islam vereinbaren lasse. Insgesamt 77,2 Prozent der Befragten sehen sich "als Teil der österreichischen Gesellschaft", 4,5 Prozent, antworteten, dies treffe gar nicht zu.
    [...]

    Warum diese Aufregung? Daß die orthodoxen Griechen meine Beiträge nicht lesen, das ist mir schon klar geworden, aber der Rest?
    Seit Monaten bemühe ich mich um eine kleine Aufklärung in dieser Richtung und schreibe es auch offen, daß die abrahamischen Religionen einen faschistoiden Kern haben.

    Wer das als Hirngespinnst abtut, der hat Gründe für die Ablehnung, er hat etwas zu verbergen

    Deswegen rate ich jedem, sich dem Humanismus zu öffnen, sich von den abrahamischen Religionen (Juden, Christen, Muslims) zu distanzieren.

  3. #3
    Bambi
    Das is ja viel krasser als ich dachte.

  4. #4
    Kimmerian Viking
    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen

    Warum diese Aufregung? Daß die orthodoxen Griechen meine Beiträge nicht lesen, das ist mir schon klar geworden, aber der Rest?
    Seit Monaten bemühe ich mich um eine kleine Aufklärung in dieser Richtung und schreibe es auch offen, daß die abrahamischen Religionen einen faschistoiden Kern haben.

    Wer das als Hirngespinnst abtut, der hat Gründe für die Ablehnung, er hat etwas zu verbergen

    Deswegen rate ich jedem, sich dem Humanismus zu öffnen, sich von den abrahamischen Religionen (Juden, Christen, Muslims) zu distanzieren.

    Wer weiss....vielleicht wird das eines schönen Tages eintreffen..wenn die ganze Welt von diesen Abrahamitischen Spinnern zerstört ist....vielleicht dann ja....aber noch sind sie zu mächtig....MFG

  5. #5
    Arvanitis
    Der Islam ist in seiner unverfälschten Form nunmal nicht mit der Demokratie vereinbar. Genauso wie die meißten Religionen. Die Leute sollten lieber dankbar sein dass diese Lehrer dass so zugeben.

  6. #6
    Crane
    Man kann sicher davon ausgehen, dass die Wahrheit noch düsterer ist, denn viele von ihnen wissen mittlerweile auch, was sie in solchen Tests ankreuzen müssen.

  7. #7

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630

    und damit ist das Interesse an diesem sehr interesssanten und nützlichen Thread erloschen.

    Man kann es auch anders schreiben, was hier erfolgt: "Maul halten durch Nichtteilnahme"

    Ich frage mich, ob bestimmte Leute überhaupt wertneutral denken können,
    ohne Scherz, die Frage stelle ich mir sehr oft.

  8. #8
    Bambi
    naja was soll man dazu sagen.
    So berechtigt dieser Thread ist, irgendwann würde er ins gewohnte Islambashing übergehen.

  9. #9
    Lucky Luke
    Zitat Zitat von Arvanitis Beitrag anzeigen
    Der Islam ist in seiner unverfälschten Form nunmal nicht mit der Demokratie vereinbar. Genauso wie die meißten Religionen. Die Leute sollten lieber dankbar sein dass diese Lehrer dass so zugeben.
    Du meinst wohl genau wie das Christentum.

    PS: Interessanter Artikel.

  10. #10
    Bambi
    Scheißegal was die von Demokratie halten, Staat und Religion sind hier getrennt, wenn auch in meinen Augen die Trennung noch nich weit genug geht.

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