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Wissen und Bildung im Islam

Erstellt von Kingovic, 26.12.2011, 02:11 Uhr · 118 Antworten · 10.972 Aufrufe

  1. #71
    chimpovic
    Avicenna
    Ohne diesen Typen würdet ihr noch Heute bei einer Grippe zum Priester gehen.

  2. #72
    chimpovic
    Zitat Zitat von Dirigent Beitrag anzeigen
    Ohne den Osman hättes du auch nicht die Grenzen von BIH heute, aber das ist was anderes oder?

    Hier was zu Sklaven http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&...rIiyTA&cad=rja
    praktisch alle Grenzen Südosteuropas würden anders sein.

  3. #73
    chimpovic
    Tatsache ist, als die Araber schon die Sterne beobachteten und Sternbilder niederschrieben, wussten wir Europäer nicht einmal was ein Stern ist, geschweige denn ein Sternbild

  4. #74
    chimpovic
    Knechtet mich nun, ihr Kreuzritter.

  5. #75

    Registriert seit
    27.10.2011
    Beiträge
    2.572
    Zitat Zitat von WhiteJim Beitrag anzeigen
    Ok, jetzt ist es kein Verbot sondern ein "egal"
    Zitiere den Beitrag wo ich etwas von Verbot geschrieben habe. Ich kann ihn nämlich nicht finden.

  6. #76
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von WhiteJim Beitrag anzeigen
    Ok, jetzt ist es kein Verbot sondern ein "egal" - nun, das sehe ich auch so, und das gilt für die anderen Religionen ganz genau so: im Vordergrund steht ganz klar und weit abgesetzt die Relligion, widerspruchslose Unterwerfung - alles andere ist zweitrangig


    Denke nicht dass das ohne weiteres haltbar ist - zumindest die meisten der großen Köpfe waren Wissenschaftler aus Leidenschaft, ihre Eltern wollten alles mögliche, aber eher nicht, dass sie Wissenschaftler werden
    Irdisch bezieht sich auch auf "materiell" macht im damaligen Duktus so auch mehr Sinn- also Reichtümer, bauten etc. Die muslimischen Wissenschaftler beziehen sich in ihren Werken auch auf Gott- also Wissenschaft als Auseinandersetzung mit der Größe Gottes und seiner Schöpfung. Was im Unterschied steht zur damaligen Position der Kirche, die der Wissenschaft eher kritisch gegenüber stand.
    Die islamische Kunst der Blütezeit kommt fast ohne figuralen Darstellungen aus- eine tiefgehende Religiosität war also bestimmend, und z.B. im Bereich der Darstellung sehr einschränkend, engte aber den Bereich der Mathematik gerade NICHT ein, weil diese sich mit Abstrakta beschäftigt. Siehe Unendlichkeit.

  7. #77
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
    11.10.2009
    Beiträge
    65.459
    Zitat Zitat von Unabhängiges System Beitrag anzeigen
    Zitiere den Beitrag wo ich etwas von Verbot geschrieben habe. Ich kann ihn nämlich nicht finden.
    Denn nach dem Islam ist alles Irdische vergänglich und nicht erstrebenswert. Man soll nicht an irdischen Dingen fest halten, dementsprechent ist Wissenschaft und Technik wertlos.

    Die Physik und Mathematik, mit der diese Welt zusammengehalten wird, ist nicht da, um begründet und erforscht zu werden sondern um darin leben und glauben zu können.

    Ein Moslem, der sich mit Wissenschaft und Technik auseinander setzt, vergeudet nur seine Zeit. Zumal der Mensch iemals in der Lage sein wird, das Universum zu erklären. Es wird ihm aber auch nicht verboten.
    Ich habe offenbar nicht sorgfältig genug gelesen, mein Fehler.

    Dennoch ist die eindeutig negative Einschätzung so nicht angebracht, ein "egal" trifft es aus meiner Sicht besser.

  8. #78
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
    11.10.2009
    Beiträge
    65.459
    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Die muslimischen Wissenschaftler beziehen sich in ihren Werken auch auf Gott- also Wissenschaft als Auseinandersetzung mit der Größe Gottes und seiner Schöpfung.
    Also das halte ich nur für eine Floskel, man kann natürlich z.B. nach einem erstaunlichen Experiment immer sagen "ach, hat der Herr das nicht toll gelöst" aber das war es dann auch.

    Aus meiner Sicht kann man sich in der Wissenschaft nie erkenntnisgewinnbringend () auf Gott beziehen, ganz im Gegenteil. Die Vorstellung von überall wirkender göttlichen Vollkommenheit hat (zumindest im Christentum) die Astronomie lange Zeit blockiert weil man Planetenbahnen zwanghaft als kreisförmig/göttlich vollkommen sehen und nicht wahrhaben wollte, dass sie eher elliptisch sind.

  9. #79
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von WhiteJim Beitrag anzeigen
    Also das halte ich nur für eine Floskel, man kann natürlich z.B. nach einem erstaunlichen Experiment immer sagen "ach, hat der Herr das nicht toll gelöst" aber das war es dann auch.

    Aus meiner Sicht kann man sich in der Wissenschaft nie erkenntnisgewinnbringend () auf Gott beziehen, ganz im Gegenteil. Die Vorstellung von überall wirkender göttlichen Vollkommenheit hat (zumindest im Christentum) die Astronomie lange Zeit blockiert weil man Planetenbahnen zwanghaft als kreisförmig/göttlich vollkommen sehen und nicht wahrhaben wollte, dass sie eher elliptisch sind.
    ja, du beziehst eben die christliche Argumentation auf den Islam, und dass funktioniert so nicht. Das Christentum war ja auch nie ähnlich konsequent in der Ablehnung z.B. der bildlichen Darstellung, das Verhältnis Religion-Kunst und Religion-Wissenschaft war grundlegend anders.
    Die islamische Kultur hat in der Auseinandersetzung mit dem Verbot der Darstellung eine sehr hohe Könnerschaft im Bereich der geometrisch-abstrakten Kunst erreicht, irgendwie finde ich es unlogisch, dass eine Auseinandersetzung mit Mustern in der Kunst, und nicht auch in der Mathematik geschehen sollte, die letztendlich ja auf Mustern und Strukturen basiert.

    Im Islam zählt die Mathematik NICHT zum Irdisch-Materiellen- warum sollte sie?

    Ich denke, die aktuell verbreitete "back to the roots" Sichtweise auf den Islam mit der starken Ablehnung von Bildung ist eher ein modernes Phänomen und dient der Absonderung des Westens und dem politischen Zusammenschluß, es ist aber nicht so, dass das prinzipiell im Islam verwurzelt wäre.

  10. #80
    Ferdydurke
    ... Du hast ja bis in die Moderne einen sehr starken Zusammenhang zwischen Mathematik und Philosophie, also der beiden nicht-irdischen Disziplinen par exellence die Frage nach der "Wahrheit" und der Erkenntnis wird ja in beiden Bereichen verhandelt, in der Mathematik wahrscheinlich noch brennender, wenn auch nüchterner als in der Philosophie, weil es da ja keine Frage des Glaubens, sondern des Beweises ist.

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