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Witwenverbrennung

Erstellt von DZEKO, 20.04.2010, 20:22 Uhr · 17 Antworten · 1.559 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von DZEKO

    Registriert seit
    09.08.2009
    Beiträge
    55.007

    Witwenverbrennung

    Sati (Sanskrit, f., सती, satī, wörtl.: „die Seiende“, Frau, die den richtigen, mutigen Weg wählt) ist die rituelle Verbrennung von Frauen in einigen indischen Religionsgemeinschaften. Nach dem Tod des Mannes konnte es geschehen, dass seine Witwe bei der Verbrennung des Leichnams ebenfalls auf dem Scheiterhaufen verbrannte (Witwenfolge). Dieses geschah aus religiöser Überzeugung oder aus sozialem Druck. Frauen, die Sati begingen, wurden in hohen Ehren gehalten und teilweise göttlich verehrt, ihre Familie gewann hohes Ansehen. Ursprünglich opferten sich auf diese Weise Frauen der im Kampf gefallenen Männer aus Fürstenfamilien, möglicherweise, um nicht den Feinden in die Hände zu fallen. Diese Sitte, zunächst als Selbstopfer gedacht, wurde jedoch im Laufe der Zeit in vielen Bevölkerungskreisen eingeforderte Praxis. Besonders häufig war die Witwenverbrennung bei den Kshatriya-Kasten, wie z. B. den Rajputs in Nordindien, wo sie bis heute vereinzelt vorkommt. Ein bekannter Fall ist die 1987 verbrannte 18-jährige Roop Kanwar.


    Es kommt immer noch, wenn auch seltener, zu Witwenverbrennungen. Ein bekannter Fall ist Roop Kanwar, eine 18-jährige Witwe, die in Rajasthan 1987 auf dem Scheiterhaufen ihres Mannes verbrannte. Die Verbrennung wurde von tausenden Zuschauern verfolgt und in aller Welt durch Medien und Wissenschaft rezipiert. Es ist strittig, ob sie mit oder ohne Zwang auf den Scheiterhaufen gelangte. Tausende Anhänger der Witwenverbrennung pilgerten anschließend zu dem Ort.[8] Der Tod von Roop Kanwar führte zu heftigen öffentlichen Auseinandersetzungen und einer weiteren Verschärfung des Verbots.
    Ausgerottet werden konnte die Praxis jedoch nicht, Einzelfälle werden weiterhin bekannt. Aufgrund der Illegalität und der teilweise existenten gesellschaftlichen Akzeptanz muss von einer anteilmäßig hohen Dunkelziffer ausgegangen werden. Geschätzte Zahlenangaben gehen von 40 Fällen im Zeitrahmen von 1947 bis 1999 aus, davon 28 in Rajasthan, möglicherweise sind es noch mehr. Von einer Steigerung der Zahlen in den letzten Jahrzehnten kann nicht ausgegangen werden.[7]


    http://de.wikipedia.org/wiki/Sati

  2. #2
    Shan De Lin
    Jo hier gibts DSDS dort wird man halt verehrt wenn man das sati-ding durchzieht.

    kranker haufen

  3. #3
    Arvanitis
    Interessant.

  4. #4
    Gott
    kranke Welt...

  5. #5

    Registriert seit
    19.09.2008
    Beiträge
    16.600
    dort werden Frauen quasi "ritualisiert" aus einem Grund, das Reichtum ihrer Männer zu enterben. diese Witwen müssen sogar sich bezeichnen dass sie Witwen sind.

    sicher Buddha wollte es so.....

  6. #6
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    dort werden Frauen quasi "ritualisiert" aus einem Grund, das Reichtum ihrer Männer zu enterben. diese Witwen müssen sogar sich bezeichnen dass sie Witwen sind.

    sicher Buddha wollte es so.....
    Das ist kein buddhistischer, sondern ein hinduistischer Brauch.

    Überhaupt ist die Position einer Witwe in der traditionellen hinduistischen Gesellschaft so gering, daß eine Verbrennung fast schon als Alternative gelten kann. Eine Witwe wird mehr oder weniger so behandelt, als würde sie nicht existieren. Sie muß sich die Haare scheren, wird verstoßen, darf nur ein einfaches weißes Gewand tragen, und muß sich als Bettlerin oder Prostituierte durchschlagen, genießt keinerlei Rechte etc.

    Erst seit einigen Jahren gibt es Organisationen, die spezielle Wohnhäuser für Witwen eingerichtet haben.

    Das Problem ist, daß in der traditionellen indischen Gesellschaft eine Ehe ohne Mitgift unmöglich ist. Ein Mädchen ist also ein reiner Kostenfaktor, im Gegensatz zum Sohn. Für die Familie, in die eine Frau hineinheiratet, ist wieder die Mitgift entscheidend für ihren Wert. Bleibt der Vater der Frau einen Teil der Mitgift schuldig, kommt es oft zu einem Mord an der Frau, um eine neue "Einkunftsquelle" aufzutun. Eine Witwe hat ihre Mitgift bereits eingebracht, und die durch die Ehe entstandene Verpflichtung ihr gegenüber ist erloschen. Dadurch wird sie wertlos.

    Aus diesen Ursachen und den daraus folgenden häufigen Abtreibungen weiblicher Embryonen kommt es in Indien langsam zu einem Frauenmangel, durch den die tradition nicht aufgehoben wird, sondern im Gegenteil- es werden einfach immer jüngere Frauen geheiratet.

    http://www.stern.de/politik/ausland/...ld-638878.html

  7. #7
    Avatar von GOJIM

    Registriert seit
    14.10.2009
    Beiträge
    5.604
    das ist wahre liebe.

  8. #8
    Ferdydurke

  9. #9
    Avatar von GOJIM

    Registriert seit
    14.10.2009
    Beiträge
    5.604
    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen


    ferdy bist du hindu??

  10. #10
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von JOSHUA Beitrag anzeigen
    ferdy bist du hindu??
    Wieso- willst du mich heiraten ?

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