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Warum zeigen Atheisten gegenüber Christentum weniger Toleranz als anderen Religonen?

Erstellt von Charlie Brown, 16.09.2011, 19:07 Uhr · 146 Antworten · 6.897 Aufrufe

  1. #121
    Ado

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    Man nehme eine Tasse Logik.

  2. #122
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von skorpion Beitrag anzeigen
    Die Liste der Vorwürfe gegen die katholische Kirche ist lang. Angefangen mit den Dingen, die bereits Martin Luther anprangerte (vor allem Ablaßhandel), über unzählige politische Intrigen, Kindesmißbrauch, Veruntreuung überlassener Gelder, Hetze gegen Minderheiten, Unterstützung reaktionärer Regierungen, Förderung eines antiquierten und diskriminierenden Weltbildes bis zu der an Blasphemie grenzenden Behauptung, der Papst sei unfehlbar. Und nahezu alle Vorwürfe sind berechtigt.

    Aber auch der Islam muß sich oft der Kritik stellen. Er ist aggressiv-expansionistisch, frauenfeindlich, demokratiefeindlich, intolerant, heuchlerisch usw. Ich maße mir mangels Detailkenntnissen kein Urteil darüber an, finde das meiste aber durchaus diskussionswürdig.

    Und gerade auch das Judentum wurde schon fast traditionell für alle Mißstände dieser Welt verantwortlich gemacht.
    Mir zumindest geht es grundsätzlich erstmal nicht so um Details sondern darum, die gesamte Basis der genannten Religionen in Frage zu stellen. Das Konstrukt was die sich aufgebaut haben erscheint mir so grotesk, dass ich mich darüber wundere wie das überhaupt jemand für voll nehmen kann

  3. #123
    Avatar von skorpion

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Mir zumindest geht es grundsätzlich erstmal nicht so um Details sondern darum, die gesamte Basis der genannten Religionen in Frage zu stellen. Das Konstrukt was die sich aufgebaut haben erscheint mir so grotesk, dass ich mich darüber wundere wie das überhaupt jemand für voll nehmen kann
    Das muß man sicherlich im historischen Kontext sehen. Lassen wir es an dieser Stelle dahingestellt, ob sich Gott tatsächlich offenbart hat oder ob ein Weltverbesserer sich das ausgedacht hat um die Welt näher an seine Ideale rücken. Im Kern versuchen die Religionen ja, die Gesellschaft zum Besseren zu wenden. Sie stellen Regeln für das Zusammenleben auf, die man eigentlich auch heute noch zum größten Teil so unterschreiben könnte und die für die damalige Zeit sehr progressiv waren. Da man sich an eine grundsätzlich ignorante Bevölkerung wendete, mußte man eine bildliche Sprache verwenden, die auch von ungebildeten Menschen verstanden wurde und man mußte eine höhere Autorität als Urheber vorschieben, weil sonst die Mächtigen alle Veränderungen geblockt hätten.

    Im weiteren Verlauf kam es dann natürlich so, wie bei jeder genialen und gerechten Idee. Jemand schwingt sich zum Führer auf und läßt sich dabei nicht immer nur von den hehren Idealen leiten, sondern von ganz konkreten egoistischen Interessen. Das ist bei Religionen nicht anders als bei politischen Ideologien. Und was schon für die Führer gilt, gilt natürlich erst recht für die Jünger. Die Ideale sind unerreichbar und man wurschtelt sich so durch und sucht Rechtfertigungen für das eigene Fehlverhalten.

    Hinzu kommt dann ein gewisses Kompensationsverhalten. Jeder merkt, daß er z. B. bei der selbstlosen Nächstenliebe Defizite hat. Ersatzweise steigert man sich dann in strenge Moralvorstellungen hinein, die man zwar selbst auch nicht unbedingt erfüllt oder die einen persönlich nicht betreffen, die man aber ostentativ nach außen vertritt. Ob es nun Arbeiter sind, die sich gegenseitig nicht das schwarze unterm Nagel gönnen und dennoch auf roten Spruchbändern die Solidarität der Arbeiterklasse beschwören oder ob Fundamentalisten Abtreibungen, Scheidungen und am liebsten sogar gierige Blicke verbieten wollen, weil sie vielleicht selbst keinen Zugang (mehr) zu gutem Sex haben.

    Die Grundgerüste der Religionen sind in meinen Augen durchaus gut und richtig, das eigentliche Problem sind die Dinge, die man über die Religion zu rechtfertigen sucht, obwohl sie möglicherweise in Widerspruch zu den religiösen Werten stehen. Nehmen wir als klassisches Beispiel die Glaubenskriege. Das 5. Gebot läßt in Sachen Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Aber es ging auch primär nie um den Glauben selbst, sondern um Macht, Einfluß und Reichtum. Dafür kann man aber nicht die Religion verantwortlich machen.


  4. #124
    Avatar von LuckyLuke

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    * Kreuzfahrer plündern Konstantinopel anstatt ihren Glaubensbürdern zu helfen und dann heulen wenn die Türken vor Wien stehen.
    * Inquisition gegen Christen
    *Katholischer Religionskrieg gegen Protestanten im 30 Jährigen Krieg
    * Orthodoxe Christen werden als Ketzer bezeichnet obwohl doch die katholische Kirche 100000 mal reformiert wurde, da hat man Kalender gewechselt und un und aber wir sind Ketzer lööööl
    * Orthodoxe Christen wurden verfolgt von Katholiken am Balkan während des 2 Wk.. Das hatte nicht nur was mit dem Rassimus der Ustasa zu tun sondern sehr wohl mit der Kirche.
    * Der Bischof von Amiens als die NATO Serbien bombardiert hat :"Wenn ein Wald brennt reicht es eben nicht aus mit Eimern zu kommen da braucht man Löschflugzeuge".


    Soviel wie die Katholiken den anderen Konfessionen angetan haben soviel kann uns kein Moslem antun. Ich spuck auf das lateinische Kreuz

  5. #125
    Avatar von kiko

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    war der Papst schon in D?

  6. #126
    Avatar von Veles

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    Zitat Zitat von LuckyLuke Beitrag anzeigen
    * Kreuzfahrer plündern Konstantinopel anstatt ihren Glaubensbürdern zu helfen und dann heulen wenn die Türken vor Wien stehen.
    * Inquisition gegen Christen
    *Katholischer Religionskrieg gegen Protestanten im 30 Jährigen Krieg
    * Orthodoxe Christen werden als Ketzer bezeichnet obwohl doch die katholische Kirche 100000 mal reformiert wurde, da hat man Kalender gewechselt und un und aber wir sind Ketzer lööööl
    * Orthodoxe Christen wurden verfolgt von Katholiken am Balkan während des 2 Wk.. Das hatte nicht nur was mit dem Rassimus der Ustasa zu tun sondern sehr wohl mit der Kirche.
    * Der Bischof von Amiens als die NATO Serbien bombardiert hat :"Wenn ein Wald brennt reicht es eben nicht aus mit Eimern zu kommen da braucht man Löschflugzeuge".


    Soviel wie die Katholiken den anderen Konfessionen angetan haben soviel kann uns kein Moslem antun. Ich spuck auf das lateinische Kreuz
    Hahahahahaha... Du bist gut. Die Orthodoxie hat halb Europa kulturell vernichtet (genauso, wie der Katholizismus Westeuropa kulturell vernichtet hat). Heute ist bei jedem Scheiss ein bärtiger Priester dabei.

    Und die Moslems haben Persien brutalst zwangskonvertiert und eine Kultur zerstört, die schon Strassen und Wassertransportinfrastruktur gebaut hat, als wir noch alle (auch die Araber) in der Wildnis geschissen haben. Ihre Sprache heisst heute noch FARSI weil die Araber das P in ihrer Sprache nicht kannten.

    Also entweder Du hast was gegen alle oder gegen keinen. Und das mit dem spucken ist sowieso einfach nur möchtegernkrass.

  7. #127
    Avatar von LuckyLuke

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    Zitat Zitat von Veles Beitrag anzeigen
    Hahahahahaha... Du bist gut. Die Orthodoxie hat halb Europa kulturell vernichtet (genauso, wie der Katholizismus Westeuropa kulturell vernichtet hat). Heute ist bei jedem Scheiss ein bärtiger Priester dabei.

    Und die Moslems haben Persien brutalst zwangskonvertiert und eine Kultur zerstört, die schon Strassen und Wassertransportinfrastruktur gebaut hat, als wir noch alle (auch die Araber) in der Wildnis geschissen haben. Ihre Sprache heisst heute noch FARSI weil die Araber das P in ihrer Sprache nicht kannten.

    Also entweder Du hast was gegen alle oder gegen keinen. Und das mit dem spucken ist sowieso einfach nur möchtegernkrass.

    Die Orthodoxen Kirchenleute kann ich auch ned leiden, von denen kommt mir keiner ins Haus aber die anderen boa.

  8. #128
    Avatar von LaReineMarieAntoinette

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    Zitat Zitat von KuhleerDeutschah Beitrag anzeigen
    Ich lese immer wieder in Threads über das Christentum negative Äußerungen von Atheisten und politisch linksorientierten Menschen.
    Es werden sehr viele Threads aufgemacht in denen bewußt die Kirche, der Papst, Jesus oder die Bibel dementsprechend kritisiert und angegriffen werden.
    Gleichzeitig werden in Bezug auf den Islam oder generell andere Religion nicht annährend so viel Kritik geäußert bzw. negative Threads eröffnet seitens jener Leute wie gegenüber dem Christentum.
    Ich bin nicht dafür, dass man jetzt anfängt mehr den Islam oder andere Religionen zu kritisieren usw. mir geht es nur darum mal objektiv zu fragen, warum immer wieder das Christentum heftiger Kritik ausgesetzt ist und die selben Leute aber welche aus ihrer politischen oder antireligiösen Haltung heraus das Christentum kritisieren dies nicht auch gegenüber anderen Religionen tuen?




    Ist es nicht so, dass das Christentum einfach von diesen Leuten als viel größere Bedrohung wahrgenommen wird oder haben diese Leute gerade eben gegenüber dem Christentum weniger Angst dieses zu kritisieren, weil sie von den friedlichen, naiv freundlichen christlichen Trotteln in deren Augen nichts befürchten müssen?

    Sowas kan auch nur von unserem Chauvi kommen.


    Klar, gegen dem Isalm wird hier nicht gewettert, nee, quatsch. Die Hälfte der Verwarnungen sind nur Wahrnemungsfehler, jetzt habe ich es. Fast jede dritte Verwarnung wird ausgeteilt, weil man gegen den schönen mit Blumengeschmückten Islam redet. Dagen ist es bei dem miesen, fiesen Christentum nur jede 4. bis 5.
    Schon mal von Provokation gehört? Warum frage ich eigentlich? Ich konn doch die Antwort: Nein!

  9. #129

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    Zitat Zitat von LaReineMarieAntoinette Beitrag anzeigen

    Sowas kan auch nur von unserem Chauvi kommen.


    Klar, gegen dem Isalm wird hier nicht gewettert, nee, quatsch. Die Hälfte der Verwarnungen sind nur Wahrnemungsfehler, jetzt habe ich es. Fast jede dritte Verwarnung wird ausgeteilt, weil man gegen den schönen mit Blumengeschmückten Islam redet. Dagen ist es bei dem miesen, fiesen Christentum nur jede 4. bis 5.
    Schon mal von Provokation gehört? Warum frage ich eigentlich? Ich konn doch die Antwort: Nein!
    Hast Du sonst nichts besseres zu sagen als deine bescheuerten Vermutungen bzw. Behauptungen hier los zu werden?
    Ich könnte es schon als Provokation ansehen dass Du Versailles als Wohnort angegeben hast nur so nebenbei.

  10. #130
    Avatar von McWei

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    1.145
    Deine Meinung, dass hier in den Threads expliziet mehr gegen das Christentum gewettert wird als gegen andere Religionen, kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.

    Hmh....okay, Hinduismus und Buddhismus tauchen seltener auf, das mag aber andere Gründe haben....

    Ich könnte es schon als Provokation ansehen dass Du Versailles als Wohnort angegeben
    Was hast du gegen Versailles, ist doch ein hübsches Schlößchen? Warum sollte die Nennung dieses Namens heute noch irgendeinen Deutschen provozieren?

    Ach übrigens ich bin hier der Deutsche, kannst mich ruhig beleidigen, ich darf mich ja nicht verteidigen sonst werde ich gleich verwarnt
    Hmh, ausserdem findest du nicht, dass deine Signatur etwas kindisch wirkt? Und wenn, schreib doch bitte *ein* Deutscher, nicht *der* Deutsche. Für Unbedarfte kommt sonst noch evtl. der Eindruck auf , du stehst stellvertretend für die anderen Deutschen hier.

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