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Al Kaida, Taliban und die türkische Hizbollah nun aktiv in der Türkei...

Erstellt von Popeye, 21.08.2008, 12:01 Uhr · 2 Antworten · 1.370 Aufrufe

  1. #1
    Popeye

    Al Kaida, Taliban und die türkische Hizbollah nun aktiv in der Türkei...

    Der Türkei droht eine blutige Terrorwelle

    Das jüngste Selbstmordattentat auf Polizisten im Südosten der Türkei steht in einer Reihe grausamer, unaufgeklärter Anschläge, die das Land erschüttern. Die türkischen Behörden sind ratlos und ermitteln in alle Richtungen. Als wahrscheinlichster Drahtzieher gilt die türkische Hisbollah.

    Seit einiger Zeit wird die Türkei von Terroranschlägen erschüttert, die in keines der bekannten Muster passen. Das jüngste Attentat ereignete sich gestern in der südöstlichen Stadt Mersin. Ein massiver Sprengsatz explodierte in einem Auto; der Fahrer starb, 12 Polizisten wurden verletzt, einer davon lebensgefährlich.

    Es sieht zunächst so aus, als handele es sich um einen Autobombenanschlag nach irakischem Muster.
    Offenbar explodierte die Bombe zu früh. Die Behörden sagen, Ziel des Anschlags sei das örtliche Polizeihauptquartier gewesen. Nichts ist so, wie es bei den üblichen Verdächtigen – vor allem die kurdische Terrororganisation PKK – zu sein pflegt. Vor allen Dingen der sehr große Sprengsatz, und auch das Mittel einer Autobombe entsprechen keinem PKK-Muster. Auch nicht der gefälschte Ausweis des Fahrers, der wenig sinnvoll erscheint bei einem Selbstmörder.

    Klar ist nur, dass die Täter sehr hohe Opferzahlen erreichen wollten, und das rückt den Angriff in die Nähe eines besonders grausamen Attentats vor einigen Wochen im Istanbuler Stadtteil Güngören, bei dem Dutzende Menschen ums Leben kamen. Die PKK wird offiziell als tatverdächtig genannt, hat aber verkündet, dass sie es nicht war. Die Grausamkeit des Anschlags und die hohe Zahl getöteter Zivilisten passen auch nicht in die bisherige Strategie der Organisation, sich als „rechtschaffene“ Guerillas und nicht als Terroristen darzustellen.

    Islamisten also? Sympathisanten und Untergruppen von al-Qaida sind in der Türkei seit einiger Zeit sehr aktiv, es gab zahlreiche Festnahmen in den letzten Monaten, teilweise kam es dabei zu verlustreichen Feuergefechten. Vor kurzem griffen Terroristen das US-Konsulat in Istanbul an. Dabei starben drei türkische Polizisten und drei der Terroristen, von denen einer sich einige Zeit in Afghanistan aufgehalten haben soll.

    Als Täter kommt auch die islamistische „türkische Hisbollah“ in Frage (die mit der iranischen oder libanesischen nichts oder wenig zu tun hat). Sie hat in den letzten Jahren ihre Infrastruktur stark ausgebaut, und verfügt dank zahlreicher von ihr gelenkter wohltätiger Organisationen über beträchtlichen sozialen Einfluss besonders im Südosten der Türkei. Ihre Führer sollen sich in Deutschland aufhalten. Ziel ist allerdings der Dschihad und die Errichtung eines islamischen Staates. „Hisbollah“ will aber erst zu Gewalt greifen, wenn die Lage reif scheint für einen Erfolg. Die Frage ist nun, ob die Organisation entschieden hat, dass der Heilige Krieg in der Türkei beginnen kann.

    Und schließlich ist da „Ergenekon“, eine rechtsextreme Nationalisten-Organisation, gegen die im Oktober ein Verfahren beginnt. Sie soll geplant haben, mit Mord und Terror Chaos zu stiften, um ein Eingreifen des Militärs gegen die islamisch geprägte AKP-Regierung zu provozieren. Besonders die islamischen Medien sehen Ergenekon gerne als Urheber der jüngsten Anschläge.

    „Das einzige, was zu diesem Zeitpunkt klar scheint, ist, dass die Türkei sich mit neuen Terror-Taktiken konfrontiert sieht, oder mit einer oder mehreren neuen Terrorgruppen – oder beides“, sagt ein westlicher Sicherheitsexperte. „Und eine dieser Gruppen scheint entschlossen, sehr hohe Verluste zu verursachen.“ Dass das Fahrzeug vom Anschlag in Mersin aus Gaziantep kam, deute eher auf einen islamistischen Hintergrund, da die PKK dort nicht sehr stark vertreten sei.

    Es ist zu befürchten, dass die jüngsten Anschläge der Auftakt zu einer besonders blutigen Terrorwelle in der Türkei sind.

    http://www.welt.de/politik/arti23530...rrorwelle.html

  2. #2
    pqrs
    Diese ganzen Störenfriede sollte man nach Guantanamo abschieben, denn dort gehören diese ganzen Psychopaten auch hin!

  3. #3
    benutzer1
    Solche krankhaften Idioten. Den sollte jemand mal erklären was Dschihad überhaupt bedeutet.

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