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Amerikanische Zerstörungswut

Erstellt von DZEKO, 20.01.2011, 22:25 Uhr · 90 Antworten · 5.025 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von DZEKO

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    56.639

    Amerikanische Zerstörungswut

    An American-led military unit pulverized an Afghan village in Kandahar's Arghandab River Valley in October, after it became overrun with Taliban insurgents. It's hard to understand how turning an entire village into dust fits into America's counterinsurgency strategy -- which supposedly prizes the local people's loyalty above all else.

    But it's the latest indication that Gen. David Petraeus, the counterinsurgency icon, is prosecuting a frustrating war with surprising levels of violence. Some observers already fear a backlash brewing in the area.
    Tarok Kolache Wiped Off Map By 25 Tons Of Bombs





    FOTO: Amerikanci u Afganistanu izbrisali selo sa lica zemlje

    24SI - Kad Amerikanci u borbi protiv talibana u Afganistanu poduzmu krajnje mjere, onda se dogodi Tarok Kolache, selo koje je pretvoreno u prah bombardovanjem iz zraka.

    Kako se pretvaranje čitavog sela uklapa u američku strategiju borbe protiv pobunjenika, opisuje Paula Broadwell koja je završila vojnu akademiju West Point i koja radi na biografiji američkog generala Davida Petraeusa, prenosi Wired. Jedan od njegovih podređenih zapovjednika, pukovnik David Flynn je 6. oktobra prošle godine navodno je naredio doslovno "brisanje sa lica zemlje" spomenutog sela raketama i bombama.

  2. #2
    Avatar von BaYuMo

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    Ich hasse Amerika mehr als Lakritz und Akon

  3. #3
    Avatar von ProudEagle

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    Tja wenn das Dorf voller Taliban war, eine gute Sache.

    The Taliban had used Tarok Kolache, an Afghanistan village, as a staging ground for attacks on American troops. On Oct. 6, 2010, U.S. forces leveled the village with nearly 25 tons of bombs and rockets.
    Das Dorf wurde von den Taliban, die wohl vorher die Zivilbevölkerung vertrieben oder getötet haben als Basis für Angriffe verwendet.

    Man hat das Dorf weggebombt.

    Was hätte man denn machen sollen? Mit Wattebällchen ersticken?

    That appears to be good enough for higher command. Petraeus, having visited the village and allowing Flynn to personally approve reconstruction projects worth up to $1 million,
    Die Amis bezahlen sogar ne Mille für den wiederaufbau.

    Gäbs keine kack- Taliban müsste das Dorf auch nicht bombardiert werden. Also heult nicht über die Amis.

  4. #4
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von ProudEagle Beitrag anzeigen
    Tja wenn das Dorf voller Taliban war, eine gute Sache.

    Das Dorf wurde von den Taliban, die wohl vorher die Zivilbevölkerung vertrieben oder getötet haben als Basis für Angriffe verwendet.

    Man hat das Dorf weggebombt.

    Was hätte man denn machen sollen? Mit Wattebällchen ersticken?

    Die Amis bezahlen sogar ne Mille für den wiederaufbau.

    Gäbs keine kack- Taliban müsste das Dorf auch nicht bombardiert werden. Also heult nicht über die Amis.
    Wer hat denn einst die Taliban "hochgezüchtet"? Dieser Krieg kann mit "konventionellen" Mitteln und wie es bislang lief nicht gewonnen werden und das weiß jeder. Niemand hat gern fremde Mächte auf seinem Territorium. Und bei den vielen "Kollateralschäden" in der Bevölkerung, die dieser Krieg schon gefordert hat, wen wundert es wenn Menschen dann auf die Besatzer einen Hass entwickeln und sich freiwillig den Taliban anschließen? So bedauerlich das natürlich ist. Ein verdammter Teufelskreis.

  5. #5
    Avatar von angelusGabriel

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    harte scheise

  6. #6
    Avatar von ProudEagle

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Wer hat denn einst die Taliban "hochgezüchtet"? Dieser Krieg kann mit "konventionellen" Mitteln und wie es bislang lief nicht gewonnen werden und das weiß jeder.
    Es gibt leider militante Kräfte die sich und die eigene Bevölkerung terrorisieren und wieder einen "Islamstaat" etablieren wollen.

    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Niemand hat gern fremde Mächte auf seinem Territorium. Und bei den vielen "Kollateralschäden" in der Bevölkerung
    Diese "Kollateralschäden" werden zu einem sehr großen Teil von den Taliban selbst verursacht, welche ihre eigenen Landsleute töten weil sie mit der neuen Regierung und den Besatzungsmächten zu tun haben.

    Die meisten Zivilisten sind zwar keine Ami Fans, aber die Taliban wollen sie noch weniger.

    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    So bedauerlich das natürlich ist. Ein verdammter Teufelskreis.
    Da gebe ich dir natürlich recht. Wobei trotzdem nur ein sehr geringer Teil der Bevölkerung zu den Taliban überläuft.

    Problem ist auch das Pakistan den Taliban unterschlupf gewährt, Waffen und Ausbildung für sie bereitstellt. Das Problem mit dem "Teufelskreis" ist da gar nicht so ausgeprägt.

    Es gab genug Fälle in denen Taliban ganze Dörfer überrannt haben und die Einwohner dort gefoltert und getötet haben nur weil sie die Besatzungstruppen nicht bekämpft haben. Die Zivilbevölkerung will bestimmt keinen "Freiheitskampf" gegen die Besatzer.

    Hierein Beispiel bei dem die Taliban erfolgreich waren:

    Die Taliban interessieren sich nicht für die Länge der Bärte

    Obwohl die Taliban regelmäßig Selbstmordattentate verüben und viele afghanische Zivilisten töten, arbeiten viele Bauern in Schirzad mit den Aufständischen zusammen. Denn sie erlauben ihnen, Mohn für die Opiumproduktion anzubauen, während die Regierung das verbietet.

    Abgesehen davon haben die lokalen Talibanführer öffentlich zugesagt, sich nicht zu sehr in die Belange der Bewohner einzumischen - anders als vor zehn Jahren, als die Taliban an der Macht waren. So wollen sie Männer nicht dazu zwingen, ihre Bärte wachsen zu lassen und auch niemanden bestrafen, der seine Haare zu lang trägt. Offenbar wollen die lokalen Talibanführer von Schirzad so die Herzen und Köpfe der Menschen für sich gewinnen.

    Freilich ist es nicht so, dass die Leute die Taten der Talibanregierung von vor zehn Jahren vergessen hätten. Damals war es verboten, Musik zu hören. Jeder in Schirzad erinnert sich daran, wie drei Musikern die Fingernägel herausgerissen wurden, weil sie es gewagt hatten, auf einer Hochzeit zu spielen. Seitdem hat es bei Feierlichkeiten in dem Distrikt nie wieder Musik gegeben, weil sich kein Musiker mehr in die Gegend traut.
    Schira Jan, ein weiterer Bewohner des Distrikts, der in Dschalalabad ein Kleidergeschäft betreibt, sagt, er fürchte sich nicht vor den Taliban in Schirzad. Zufrieden ist er mit der Lage aber auch nicht. Wegen der Präsenz der Aufständischen hätten die Bewohner sich kaum an der Parlamentswahl beteiligen können. „Wir haben die Chance verpasst, einen Abgeordneten zu wählen, der auf die schlechte Wirtschaftslage in Schirzad aufmerksam machen könnte.“ Zwar gebe es dank der Taliban weniger Raubüberfälle und andere Kriminalität in dem Distrikt. Doch nun würden die Aufständischen selbst Leute entführen, von denen sie glauben, dass sie ihnen gefährlich werden könnten.
    Zivile Opfer in Afghanistan: Taliban tten immer hufiger Kinder und Frauen - Politik | STERN.DE

    Anschläge und Angriffe der Aufständischen in Afghanistan haben erneut zu einer dramatischen Zunahme von zivilen Opfern geführt. Betroffen seien immer mehr Kinder, teilte die Mission der Vereinten Nationen in Afghanistan (Unama) am Dienstag in Kabul mit. Dagegen habe die Zahl der Zivilisten, die bei Militäroperationen getötet oder verletzt werden, deutlich abgenommen.
    Die Zahl der Zivilisten, die von den Taliban gezielt ermordet oder hingerichtet worden seien, habe sich beinahe verdoppelt, teilte die Unama weiter mit. Die Extremisten hätten selbst Kinder öffentlich hingerichtet. Zu einer Zunahme der zivilen Opfer habe auch geführt, dass die Taliban mehr, größere und technisch ausgereiftere Sprengfallen einsetzten. 29 Prozent der getöteten Zivilisten starben bei der Explosion solcher selbst gebauter Sprengsätze.
    Bis Ende Juni hätten Aufständische oder ausländische und einheimische Sicherheitskräfte 1271 Unbeteiligte getötet, weitere 1997 seien verletzt worden.

    Rebellen wie die radikal-islamischen Taliban seien für 76 Prozent dieser Fälle verantwortlich, was einer Zunahme um 53 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 entspreche, erklärte die Unama. Ausländische und einheimische Sicherheitskräfte haben den Angaben zufolge 12 Prozent der zivilen Opfer zu verantworten.
    Tolle Freiheitskämpfer

  7. #7
    Indianer
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Wer hat denn einst die Taliban "hochgezüchtet"? Dieser Krieg kann mit "konventionellen" Mitteln und wie es bislang lief nicht gewonnen werden und das weiß jeder. Niemand hat gern fremde Mächte auf seinem Territorium. Und bei den vielen "Kollateralschäden" in der Bevölkerung, die dieser Krieg schon gefordert hat, wen wundert es wenn Menschen dann auf die Besatzer einen Hass entwickeln und sich freiwillig den Taliban anschließen? So bedauerlich das natürlich ist. Ein verdammter Teufelskreis.
    hätte eine frage and dich.
    wie würde die welt deiner meinung nach aussehen, wenn es die amis nicht geben würde?

    wie würde der balkan aussehen?

    menschen brauchen eine führung.
    menschen brauchen polizisten.
    menschen brauchen mods.
    u.s.w

    wenn amis nicht wären, dann hätten sie sich auch in der arabischen welt die köpfe gegenseitig eingeschlagen.
    beispiele gibt es genug in der vergangenheit, wie z.B kuwait.

    wer hat den raketen in einem anderen fall, über einem islamischen land abgefangen.

    sorry, aber wenn die amis nicht wären, hätte sich die arabische welt, gegenseitig selbst vernichtet.

  8. #8
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von ProudEagle Beitrag anzeigen
    Es gibt leider militante Kräfte die sich und die eigene Bevölkerung terrorisieren und wieder einen "Islamstaat" etablieren wollen.
    Wann und durch wen wurde es möglich gemacht, dass sie dazu in die Lage versetzt wurden? Woher kamen die Waffen, das Geld um Ausbildungslager etc. zu finanzieren?

    Diese "Kollateralschäden" werden zu einem sehr großen Teil von den Taliban selbst verursacht, welche ihre eigenen Landsleute töten weil sie mit der neuen Regierung und den Besatzungsmächten zu tun haben.
    Die meisten Zivilisten sind zwar keine Ami Fans, aber die Taliban wollen sie noch weniger.


    Da gebe ich dir natürlich recht. Wobei trotzdem nur ein sehr geringer Teil der Bevölkerung zu den Taliban überläuft.

    Problem ist auch das Pakistan den Taliban unterschlupf gewährt, Waffen und Ausbildung für sie bereitstellt. Das Problem mit dem "Teufelskreis" ist da gar nicht so ausgeprägt.

    Es gab genug Fälle in denen Taliban ganze Dörfer überrannt haben und die Einwohner dort gefoltert und getötet haben nur weil sie die Besatzungstruppen nicht bekämpft haben. Die Zivilbevölkerung will bestimmt keinen "Freiheitskampf" gegen die Besatzer.
    Das ist keine ironische, auch nicht böswillig oder so gemeinte Frage, sondern sehr ernst. Warst du mal vor Ort, um das alles so genau zu wissen und beurteilen zu können?

  9. #9
    Avatar von ProudEagle

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Warst du mal vor Ort, um das alles so genau zu wissen und beurteilen zu können?
    Warst du es denn? Nein ich war nicht im Irak. Aber es gibt etliche Quellen, auch nicht- westliche wie Al jazeera die das bestätigen.

    Zumal die Taliban Regierung das Volk nicht gerade erfreut hat (sogar musik wurde verboten) und dass sich die Taliban regelmäßig neben Zivilisten sprengen ist wohl auch ein faktum.

    Wann und durch wen wurde es möglich gemacht, dass sie dazu in die Lage versetzt wurden? Woher kamen die Waffen, das Geld um Ausbildungslager etc. zu finanzieren?
    Ich weiß dass die USA die Taliban mal unterstützt hat.

    Woher die waffen kommen weiß ich nicht, fakt ist die haben fast alle AK 47 oder RPG 7.

  10. #10
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    hätte eine frage and dich.
    wie würde die welt deiner meinung nach aussehen, wenn es die amis nicht geben würde?

    wie würde der balkan aussehen?

    menschen brauchen eine führung.
    menschen brauchen polizisten.
    menschen brauchen mods.
    u.s.w

    wenn amis nicht wären, dann hätten sie sich auch in der arabischen welt die köpfe gegenseitig eingeschlagen.
    beispiele gibt es genug in der vergangenheit, wie z.B kuwait.

    wer hat den raketen in einem anderen fall, über einem islamischen land abgefangen.

    sorry, aber wenn die amis nicht wären, hätte sich die arabische welt, gegenseitig selbst vernichtet.
    Ich habe nichts dagegen, dass es eine Weltmacht gibt. Und es glaubst oder nicht, es gibt bestimmt schlimmere als die Amis Man soll jedoch nicht so tun als machten sie nichts kritikwürdiges. Man soll nicht so tun als handelten sie rein altruistisch und nicht aus eigenen Interessen. Wer wegen Verletzung von Menschenrechten sicher auch zurecht andere "angreift", soll sie selbst einhalten. Und da messen sie selbst mit zweierlei Maß.

    Wenn ein Mexikaner im Drogenrausch in Texas einen Ami erschießt, bekommt er die Todesstrafe. Ein GI, der, ja Stress etc, der ein irakisches Mädchen vergewaltigt und anschließend mit seinen Kumpanen die ganze Familie auslöscht, bekommt acht Jahre. Gerecht, oder? Amis sehen nach meinem Eindruck da die Menschen nicht gleichwertig, und das stört mich.

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