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Dorf vs. gefährlichen Sexualstraftäter

Erstellt von CoolinBan, 05.03.2009, 03:48 Uhr · 2 Antworten · 1.597 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von CoolinBan

    Registriert seit
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    Beiträge
    3.526

    Dorf vs. gefährlichen Sexualstraftäter

    Sextäter
    Angst im Dorf vor Ex-Häftling
    Erstellt 04.03.09, 14:06h

    Die Bevölkerung eines Dorfes bei Heinsberg ist empört, dass ein ehemaliger Sex-Täter unter ihnen lebt. Vor seinem Haus versammelten sich am Dienstagabend zahlreiche Menschen, um den Mann zum Umzug zu bewegen. Der Landrat hatte eine umstrittene Warnung ausgesprochen.



    In Heinsberg geht die Angst vor einem Ex-Häftling um. (Bild: dpa)



    HEINSBERG - Um 18 Uhr standen sie vor dem Haus. 20 Leute mögen es gewesen sein, überwiegend Männer. Alle aus dem Dorf. Zuerst waren sie ruhig, warteten und guckten, bis die Ersten riefen: "Kinderschänder raus aus dem Haus". Die anderen fielen ein. Die Stimmung wurde gereizt. "Gut, dass die Polizei da war. Ansonsten wäre vielleicht noch was passiert", sagte ein Augenzeuge am Mittwoch. Am Abend wollten sich die Menschen in dem Dorf bei Heinsberg wieder vor dem Haus treffen, und jeden Tag danach - so lange, bis der aus der Haft entlassene Sexualverbrecher aus ihrem Ort verschwindet.

    1984 hatte der 57-jährige Mann eine 17-jährige Schülerin vergewaltigt und dafür eine sechsjährige Haftstrafe verbüßt. 1994 nahm er zwei Schülerinnen in seinem VW-Bus mit und vergewaltigte sie an einer abgelegenen Stelle stundenlang. Vergangenes Wochenende kam er nach weiteren 14 Jahren Haft aus dem Gefängnis in Bayern frei -gegen den Antrag der Staatsanwaltschaft auf nachträgliche Sicherungsverwahrung zum Schutz der Bevölkerung. Gutachter bescheinigen dem Mann sadistische Züge und einen Hang zu weiteren schwersten Straftaten. Er hält sich bei Verwandten in dem Dorf bei Heinsberg auf.

    Landrat informierte Öffentlichkeit

    Landrat Stephan Pusch (CDU) ging in die Offensive und informierte die Bevölkerung. Alles andere wäre mit seinem Gewissen nicht vereinbar gewesen, sagte er. "Die Information der Bevölkerung war für mich eine der Maßnahmen, das Risiko, das von diesem Täter ausgeht, zu minimieren und die Information der Öffentlichkeit in sachliche Bahnen zu lenken". Er habe nichts gesagt, was nicht schon vorher durch die Medien bekanntgewesen sei. Fernsehteams hätten den Mann von Bayern nach Heinsberg "begleitet" und berichtet. Eine ungewöhnliche Situation wie diese verlange Zivilcourage, auch wenn er sich damit der Kritik aussetze.
    Dieser Schritt sei mit dem Recht nicht vereinbar, sagte dagegen eine Sprecherin der NRW-Datenschutzbeauftragten. Straftäter hätten nach Verbüßung ihrer Strafe ein Recht auf Wiedereingliederung in die Gesellschaft und damit auf freie persönliche Entfaltung. "Man kann sie nicht, wenn das Strafverfahren beendet ist, an den Pranger stellen", sagte Sprecherin Bettina Gayk. Das Vorgehen des Landrats sei "gänzlich ungeeignet", die Bevölkerung zu schützen. Es müssten andere Maßnahmen greifen, etwa eine engmaschige Kontrolle des Entlassenen.

    Bevölkerung steht hinter Landrat

    "Wir ziehen den Hut vor dem Landrat. Er war sich sicher bewusst, dass das Folgen haben kann", sagte dagegen Dorfbewohnerin Anja Marx. Sie hat ihre neunjährige Tochter zum Schulbus gebracht, wie alle anderen Mütter an diesem und jedem anderen Morgen seit dem Wochenende. Keine lässt ihr Kind mehr allein auf die Straße, nicht zum Bus, nicht zur Schule, nicht zur Freundin oder nicht zur Oma, die nur zehn Minuten entfernt wohnt. "Wir haben Angst", sagte Anja Marx.
    Diese Angst erfasst die Familien, aber auch die Schule. "Beim Unterricht ist das Schulgebäude abgeschlossen", sagt Marion Lenzen, die in den Freistunden Schulkinder betreut. In dieser Zeit müssen die Kinder die Toiletten im Gebäude benutzen. In den Pausen dürften die Schüler auf den Schulhof, der aber eingezäunt ist.

    Jeder kennt das Haus

    Das Haus, in dem sich der entlassene Häftling aufhält, liegt am Dorfrand. An der Straße dorthin hängt an einem Imbiss eine Kopie in Schwarz-Weiß, die einen Mann in den Fünfzigern zeigt, über den Augen ein schwarzer Balken. "Passt auf Eure Kinder auf", steht darüber. Vor dem Haus, das im Ort jeder kennt, steht ein schwarzer Kleinwagen. Die Polizei bestätigt das nicht direkt. Aber die Menschen wollen wissen, dass der 57-Jährige von dort aus rund um die Uhr beobachtet werde.

    "Die Leute wollen erreichen, dass er von selbst wieder verschwindet", sagte eine Mutter von zwei sechs- und dreijährigen Mädchen, die eine Gaststätte betreibt. In ihrer Kneipe gebe es kein anderen Thema mehr. "Immer wird darüber gesprochen und dabei entwickelt sich auch ein gewisses Aggressionspotenzial." Mit einer Beschwerde beim Oberlandesgericht will die Münchener Staatsanwaltschaft erreichen, dass der Ex-Häftling wieder ins Gefängnis kommt, bis zu einer Revisionsentscheidung des Bundesgerichtshofs. Ursprünglich sollten die OLG-Richter schnell entscheiden. Mit ein paar Tagen hatte man gerechnet. "Es könnte maximal zwei Monate dauern", sagte Gerichtssprecher Hans-Kurt Hertel.(dpa)

    Angst im Dorf vor Ex-Häftling - Kölnische Rundschau


    auf rtl sagten sie, dass er so sadistisch ist, dass er seinen letzten beiden opfern die vaginas zusammengenäht hat. und so jemand kommt wieder frei, einfach unglaublich.

  2. #2
    Avatar von Bubulina

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    01.02.2009
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    1.049
    Zitat Zitat von CoolinBan Beitrag anzeigen
    Sextäter
    Angst im Dorf vor Ex-Häftling
    Erstellt 04.03.09, 14:06h

    Die Bevölkerung eines Dorfes bei Heinsberg ist empört, dass ein ehemaliger Sex-Täter unter ihnen lebt. Vor seinem Haus versammelten sich am Dienstagabend zahlreiche Menschen, um den Mann zum Umzug zu bewegen. Der Landrat hatte eine umstrittene Warnung ausgesprochen.



    In Heinsberg geht die Angst vor einem Ex-Häftling um. (Bild: dpa)



    HEINSBERG - Um 18 Uhr standen sie vor dem Haus. 20 Leute mögen es gewesen sein, überwiegend Männer. Alle aus dem Dorf. Zuerst waren sie ruhig, warteten und guckten, bis die Ersten riefen: "Kinderschänder raus aus dem Haus". Die anderen fielen ein. Die Stimmung wurde gereizt. "Gut, dass die Polizei da war. Ansonsten wäre vielleicht noch was passiert", sagte ein Augenzeuge am Mittwoch. Am Abend wollten sich die Menschen in dem Dorf bei Heinsberg wieder vor dem Haus treffen, und jeden Tag danach - so lange, bis der aus der Haft entlassene Sexualverbrecher aus ihrem Ort verschwindet.

    1984 hatte der 57-jährige Mann eine 17-jährige Schülerin vergewaltigt und dafür eine sechsjährige Haftstrafe verbüßt. 1994 nahm er zwei Schülerinnen in seinem VW-Bus mit und vergewaltigte sie an einer abgelegenen Stelle stundenlang. Vergangenes Wochenende kam er nach weiteren 14 Jahren Haft aus dem Gefängnis in Bayern frei -gegen den Antrag der Staatsanwaltschaft auf nachträgliche Sicherungsverwahrung zum Schutz der Bevölkerung. Gutachter bescheinigen dem Mann sadistische Züge und einen Hang zu weiteren schwersten Straftaten. Er hält sich bei Verwandten in dem Dorf bei Heinsberg auf.

    Landrat informierte Öffentlichkeit

    Landrat Stephan Pusch (CDU) ging in die Offensive und informierte die Bevölkerung. Alles andere wäre mit seinem Gewissen nicht vereinbar gewesen, sagte er. "Die Information der Bevölkerung war für mich eine der Maßnahmen, das Risiko, das von diesem Täter ausgeht, zu minimieren und die Information der Öffentlichkeit in sachliche Bahnen zu lenken". Er habe nichts gesagt, was nicht schon vorher durch die Medien bekanntgewesen sei. Fernsehteams hätten den Mann von Bayern nach Heinsberg "begleitet" und berichtet. Eine ungewöhnliche Situation wie diese verlange Zivilcourage, auch wenn er sich damit der Kritik aussetze.
    Dieser Schritt sei mit dem Recht nicht vereinbar, sagte dagegen eine Sprecherin der NRW-Datenschutzbeauftragten. Straftäter hätten nach Verbüßung ihrer Strafe ein Recht auf Wiedereingliederung in die Gesellschaft und damit auf freie persönliche Entfaltung. "Man kann sie nicht, wenn das Strafverfahren beendet ist, an den Pranger stellen", sagte Sprecherin Bettina Gayk. Das Vorgehen des Landrats sei "gänzlich ungeeignet", die Bevölkerung zu schützen. Es müssten andere Maßnahmen greifen, etwa eine engmaschige Kontrolle des Entlassenen.

    Bevölkerung steht hinter Landrat

    "Wir ziehen den Hut vor dem Landrat. Er war sich sicher bewusst, dass das Folgen haben kann", sagte dagegen Dorfbewohnerin Anja Marx. Sie hat ihre neunjährige Tochter zum Schulbus gebracht, wie alle anderen Mütter an diesem und jedem anderen Morgen seit dem Wochenende. Keine lässt ihr Kind mehr allein auf die Straße, nicht zum Bus, nicht zur Schule, nicht zur Freundin oder nicht zur Oma, die nur zehn Minuten entfernt wohnt. "Wir haben Angst", sagte Anja Marx.
    Diese Angst erfasst die Familien, aber auch die Schule. "Beim Unterricht ist das Schulgebäude abgeschlossen", sagt Marion Lenzen, die in den Freistunden Schulkinder betreut. In dieser Zeit müssen die Kinder die Toiletten im Gebäude benutzen. In den Pausen dürften die Schüler auf den Schulhof, der aber eingezäunt ist.

    Jeder kennt das Haus

    Das Haus, in dem sich der entlassene Häftling aufhält, liegt am Dorfrand. An der Straße dorthin hängt an einem Imbiss eine Kopie in Schwarz-Weiß, die einen Mann in den Fünfzigern zeigt, über den Augen ein schwarzer Balken. "Passt auf Eure Kinder auf", steht darüber. Vor dem Haus, das im Ort jeder kennt, steht ein schwarzer Kleinwagen. Die Polizei bestätigt das nicht direkt. Aber die Menschen wollen wissen, dass der 57-Jährige von dort aus rund um die Uhr beobachtet werde.

    "Die Leute wollen erreichen, dass er von selbst wieder verschwindet", sagte eine Mutter von zwei sechs- und dreijährigen Mädchen, die eine Gaststätte betreibt. In ihrer Kneipe gebe es kein anderen Thema mehr. "Immer wird darüber gesprochen und dabei entwickelt sich auch ein gewisses Aggressionspotenzial." Mit einer Beschwerde beim Oberlandesgericht will die Münchener Staatsanwaltschaft erreichen, dass der Ex-Häftling wieder ins Gefängnis kommt, bis zu einer Revisionsentscheidung des Bundesgerichtshofs. Ursprünglich sollten die OLG-Richter schnell entscheiden. Mit ein paar Tagen hatte man gerechnet. "Es könnte maximal zwei Monate dauern", sagte Gerichtssprecher Hans-Kurt Hertel.(dpa)

    Angst im Dorf vor Ex-Häftling - Kölnische Rundschau


    auf rtl sagten sie, dass er so sadistisch ist, dass er seinen letzten beiden opfern die vaginas zusammengenäht hat. und so jemand kommt wieder frei, einfach unglaublich.
    und so ein psycho lebt auf freiem fuß...das ist das strafgesetz in deutschland!

  3. #3
    Avatar von Franko

    Registriert seit
    06.01.2007
    Beiträge
    3.128
    Kinderschänder will für 1,2 Mio. wegziehen


    Ein ganzes Dorf will ihn loswerden – und Kinderschänder Karl D. (57) würde auch gehen: Für 1,2 Millionen Euro!

    Diesen unverschämten Vorschlag machte jetzt der Bruder des Sex-Täters dem Landkreis Heinsberg (NRW). Gegenüber BILD bestätigte der Bruder die Forderung: „Und die wird sich eher noch erhöhen!“

    Seit Wochen sorgt Kinderschänder Karl D. für Unruhe im Kreis Heinsberg. Nach 14 Jahren Haft war er dort bei seinem Bruder eingezogen, die Nachbarn gingen auf die Barrikaden.

    Einen Therapieplatz lehnte Karl D. ab: Weil er ein Einzelzimmer mit TV und Handy-Nutzung haben wollte!

    „Dieser Mann verhöhnt unseren Rechtsstaat“, so der Landrat von Heinsberg, Stephan Pusch.



    Heinsberg: Kinderschänder will für 1,2 Mio. wegziehen - Bild.de

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