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Kriegsverbrechen an Polen

Erstellt von Yunan, 25.03.2011, 14:57 Uhr · 77 Antworten · 8.847 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Ja, da stimme ich mit dir ganz überein- nicht Entschädigung um der Entschädigung willen, dann würde Europa zu einem Irrenhaus, in dem sich jeder von jedem entschädigen läßt. Sachwerte, Immobilien, Grundstücke- das Thema sollte gegessen sein, und hier sehe ich auch auf deutscher Seite die Aufgabe, einen Schlußstrich zu ziehen- die ehemaligen deutschen Flüchtlinge befinden sich heutzutage kaum in einer problematischen, durch ihre Flucht verursachten Situation. Bleibende körperliche Schäden, evtl. noch verbunden mit Diskriminierung zu Ostblockzeiten und Altersarmut- hier sollten Fonds helfen. Problematisch ist ja nicht nur die Situation im Ostblock, sondern auch z.B. von deutschen Kriegsdienstverweigerern! Und zwar möglichst schnell und unbürokratisch.
    C'est ça! Sehe es ähnlich.

  2. #72
    Mudzo
    Zitat Zitat von VojoVnik Beitrag anzeigen
    Tak, jestem polakiem.
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Bardzo mi miło i Dobranoc!
    Zitat Zitat von VojoVnik Beitrag anzeigen
    Dziekuje, rowniez zycze milej nocy!
    hehe autoradio bmw

  3. #73
    Sonny Black
    Zitat Zitat von Mudzo Beitrag anzeigen
    hehe autoradio bmw

  4. #74
    Avatar von Paokaras

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    Historikerkommission: Forscher belegen Nazi-Verstrickung des Auswärtigen Amts - Politik - Tagesspiegel


    Das Auswärtige Amt galt als Apparat, der weniger stark als andere Behörden in NS-Verbrechen verwickelt war. Nun sind Historiker erschrocken, über das "schiere Ausmaß", in dem Beamte damals "kollaborierten".


    Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik“ lautet der Titel des Buches, das am Sonntag schon unter den Top 100 beim Versandhändler Amazon stand. Es zeigt, dass das Auswärtige Amt (mit seinem Sitz in der Wilhelmstraße) vor 1945 weit stärker in die NS-Verbrechen verstrickt war als bisher bekannt, und dass die Verstrickten nach 1945 nicht nur ihre Karrieren weiterführen konnten, sondern offenbar auch geradezu korpsmäßig daran arbeiteten, dass so wenig wie möglich ans Tageslicht kam.



    Auswärtige Amt: Späte Aufarbeitung der Nazi-Vergangenheit - Geschichte - Politik - Tagesspiegel

    Tatsächlich waren die Verstrickungen von hohen Beamten und ihre späteren Wendungen nichts Ungewöhnliches in der Adenauer-Ära und danach. Erstaunlich war nur, wie lange der Schweige- und Beschönigungsbund im Außenamt hielt. Es zeigt, wo der Nachteil von Leuten liegen kann, die sich für etwas Besseres halten: Für sie ist unvorstellbar, schlecht gewesen zu sein.



    Kontrapunkt: Sie waren auch nur Nazis - Meinung - Tagesspiegel

    Jetzt erst recht. Am besten wäre, einer wollte zum Ende dieser Woche noch einmal fordern, dass man den Holocaust ohne Strafe leugnen darf. Dialektisch gewissermaßen. Gegen das Vergessen. Für neue Schmerzen. Dann müssten wir uns dem ganzen Thema aufs Neue stellen




    Kurz und knapp: Der ganze Beamtenaparat nach dem 2 Weltkrieg basiert auf ehmaligen Nazi mitglieder und Kollaborateuren

    Kein wunder das die so wening wie moeglisch zahlen wollen und im genezug sogar von den Polen enschaedigung fordern.


    Will mal sehen was jetzt unsere ,,Deutschritter,, sagen die verteidigten das die BRD,nix mit den Nazis zu tun hat

  5. #75
    Avatar von Lilith

    Registriert seit
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    22.023
    Hallo, Paokaras

    Du sprichst sehr verschiedene Aspekte an.
    Eigentlich dürfte es jedem klar sein, dass im Diplomatischen Chor des Dritten Reiches nur Parteimitglieder und Regimetreue waren. Wenn es um deren eventuelle weitere Karrieren, vielleicht sogar weiterhin als Diplomaten geht, so ist die entsprechende Aufarbeitung natürlich schon ein beschämendes Kapitel. Andererseits stelle ich mir die praktischen Probleme für die Bundesrepublik vor. Ich nehme an, dass der Stab an Beamten und Verwaltungsexperten, auch ausgebildeten Diplomaten ohne Verstrickungen im 3. Reich so breit nicht war. Das war auch im amerikanischen Sektor ein Problem. Als sie zwar erst um eine strikte Entnazifizierung gerade im öffentlichen Bereich bemüht waren, andererseits feststellen mussten, dass die Personaldecke potentieller Mitarbeiter recht dünn wurde. Und die Leute waren dringend gebraucht. Was, wie gesagt, gerade Verheimlichungs- und Vertischungsaktionen nicht rechtfertigt. Allerdings sehe ich keine Verbindung zur Tätigkeit des heutigen Auswärtigen Amtes. Und es ist ja auch nicht die Regierung oder das Auswärtige Amt, was irgendwelche deutschen Ansprüche stellt.

    Sondern es handelt sich ja um Privatklagen, die meines Wissens nach von der Regierung nicht unterstützt werden. Was allerdings durchaus fragwürdig ist ist die Rolle zumindest mancher Vertriebenenverbände auch bei dieser Problematik und deren staatliche Einbettung. Jene, die den Einsatz für Rückkehr und Rückgabe und ggf. Entschädigung immer noch in ihren Satzungen vorsehen. Die Schlesische Landsmannschaft steht unter der Schirmherrschaft des Landes Niedersachsen. Und die Sudetendeutsche etwa wohl unter der des Freistaates Bayern. Und ich bin sicher, dass wenigstens ein Teil ihrer Finanzierung auch dementsprechend aus öffentlichen Haushalten kommt. Das finde ich dann auch fragwürdig. So wird man dieses Vereinen nicht das Existenzrecht absprechen können. Aber ich wäre gegen eine öffentliche Förderung. Kenne mich in den Verbindungen allerdings nicht so gut aus und wüsste nicht, wie realistisch das wirklich wäre.

  6. #76
    Avatar von Paokaras

    Registriert seit
    02.09.2010
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    9.546
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Hallo, Paokaras

    Du sprichst sehr verschiedene Aspekte an.
    Eigentlich dürfte es jedem klar sein, dass im Diplomatischen Chor des Dritten Reiches nur Parteimitglieder und Regimetreue waren. Wenn es um deren eventuelle weitere Karrieren, vielleicht sogar weiterhin als Diplomaten geht, so ist die entsprechende Aufarbeitung natürlich schon ein beschämendes Kapitel. Andererseits stelle ich mir die praktischen Probleme für die Bundesrepublik vor. Ich nehme an, dass der Stab an Beamten und Verwaltungsexperten, auch ausgebildeten Diplomaten ohne Verstrickungen im 3. Reich so breit nicht war. Das war auch im amerikanischen Sektor ein Problem. Als sie zwar erst um eine strikte Entnazifizierung gerade im öffentlichen Bereich bemüht waren, andererseits feststellen mussten, dass die Personaldecke potentieller Mitarbeiter recht dünn wurde. Und die Leute waren dringend gebraucht. Was, wie gesagt, gerade Verheimlichungs- und Vertischungsaktionen nicht rechtfertigt. Allerdings sehe ich keine Verbindung zur Tätigkeit des heutigen Auswärtigen Amtes. Und es ist ja auch nicht die Regierung oder das Auswärtige Amt, was irgendwelche deutschen Ansprüche stellt.

    Sondern es handelt sich ja um Privatklagen, die meines Wissens nach von der Regierung nicht unterstützt werden. Was allerdings durchaus fragwürdig ist ist die Rolle zumindest mancher Vertriebenenverbände auch bei dieser Problematik und deren staatliche Einbettung. Jene, die den Einsatz für Rückkehr und Rückgabe und ggf. Entschädigung immer noch in ihren Satzungen vorsehen. Die Schlesische Landsmannschaft steht unter der Schirmherrschaft des Landes Niedersachsen. Und die Sudetendeutsche etwa wohl unter der des Freistaates Bayern. Und ich bin sicher, dass wenigstens ein Teil ihrer Finanzierung auch dementsprechend aus öffentlichen Haushalten kommt. Das finde ich dann auch fragwürdig. So wird man dieses Vereinen nicht das Existenzrecht absprechen können. Aber ich wäre gegen eine öffentliche Förderung. Kenne mich in den Verbindungen allerdings nicht so gut aus und wüsste nicht, wie realistisch das wirklich wäre.


    Mir geht es darum,zu zeigen das,die Aufarbeitung der Nazis immer noch nich vollkomen in Deutschland abgeschlossen ist.

    Es ist erstaunlich festzustellen wie viele ,,Nazis,, nach dem 2 Weltkrieg davongekommen sind und zum teil beigetagen haben die BRD zu gruenden.

    Genau solche berichte gibst auch uber die deusche Polizei(deren ausbilder in den ersten jahren die selben waren wie zur Nazizeit!!!)
    Sogar in der Bundeswehr.

    Meiner meinung anch sind die Nazis zu gut davongekommen nach dem 2 Weltkrieg.Das, man zulies,das ehmalige ,,Parteimitglieder,, sich am aufbau der BRD beteiligen durften.Finde ich persoenlich zum kotzen

    Darum finde ich auch aussagen wie,,die heutige BRD hat NIX mit den Nazis zu tun als extreme Verfälschungen der Geschichte.

    Ich finde langsam aber sicher versucht man sich durch solche argumente ,von seiner schuld zu druecken.

    Nach dem motto,,em ja die BRD hat nix tun tun mit den Nazis(was vollkommen falsch ist wie ich schon oben angedeutet hab).Wir sind die Nachkommen von vertriebenen und wollen unsere Preussen zurueckhaben.

    Solche forderungen waren vor 50 jahren undenkbar

  7. #77
    Avatar von _Adriano_

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    3.842
    Wortspiel:

    die Polen können mir gestohlen bleiben^^

  8. #78
    Avatar von ProudEagle

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    Passt ein bisschen zum Thema:
    Telepolis knews: Kein Verkauf von "antipolnischen" Büchern

    Darum finde ich auch aussagen wie,,die heutige BRD hat NIX mit den Nazis zu tun als extreme Verfälschungen der Geschichte.

    Ich finde langsam aber sicher versucht man sich durch solche argumente ,von seiner schuld zu druecken.
    Es ging mir um den rechtlichen Aspekt, und da ist die BRD nunmal nicht Rechtsnachfolger des Deutschen reichs.
    Es ist erstaunlich festzustellen wie viele ,,Nazis,, nach dem 2 Weltkrieg davongekommen sind und zum teil beigetagen haben die BRD zu gruenden.
    Klar waren viele Altnazis nach dem Einmarsch der Alliierten in Deutschland... was hätte man denn machen sollen? Alle auf Verdacht ermorden?

    Der Punkt ist aber, dass diese Nazis ganz einfach heute schon so alt sind, dass sie von solchen Entschädigungszahlungen sowieso nix mitbekommen, zahlen tun also die, die gar nix damit zu tun hatten, und dass finde ich Scheisse.

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