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Oldenburg: Holzklotzwerfer hat gestanden

Erstellt von Grizzly, 21.05.2008, 23:13 Uhr · 19 Antworten · 1.206 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Peyo

    Registriert seit
    10.03.2008
    Beiträge
    9.535
    so ein depp. der hat sich in einem Interview selbst verraten (bei RTL)

  2. #12
    Crane
    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    woran liegts wohl das die so anfällig sind für Drogensucht.
    Ich sehe die Sache eher geteilt.

    Es gibt neben diesen Extremen in negativer Richtung auch Russen, die Abitur machen, studieren und eben vernüftig sind und nicht so auffallen. Diese Leute haben meistens auch ein paar Deutsche im Freundeskreis und hängen nicht nur mit Russen rum.

    Wir haben bei uns sehr oft darüber diskutiert (Im Stadtrat usw.) dort sitzen auch Eltern von russischen Kindern. Eine Mutter war schon ziemlich verzweifelt wegen ihrem Sohn. Sie sind alle ziemlich spontan nach Deutschland gekommen. So meinte, dass sie nur drei Monate nachdem sie nach erfahren hat, dass sie nach Deutschland kommen kann dies auch getan hat. Und das war für ihren Sohn eine schwere Zeit. Sie meinte sie hätte versucht ihm beim Deutschunterrichtzu helfen, zusammen mit der Oma. Haben ihm immer erzählt, dass er Deutscher sei und kein Russe.
    Das hat aber nicht viel gebracht. Er hält sich für einen Russen, hängt nur mit Leuten rum, die ähnlich denken. Ist wegen Schlägereien schon mehrfach aufgefallen und hat weil er verurteilt wurde seinen Lehrstellenplatz verloren, bevor er ihn antreten konnte.

    Ich habe mich auch schon mit Russen geprügelt, die mich oder andere grundlos angegriffen haben. Das war bei uns in der Stadt die Regel, dass eine Gruppe von Russen irgendwo in der Stadt eine Schlägerei angezettelt hat. Russendiskos gibts bei uns auch, dort darf sich ein Deutscher nicht so schnell blicken lassen, wenn er zudem auffällt.

    Trotzdem versucht man natürlich zu verstehen, wieso diese Leute so drauf sind. Einmal liegt es sicher daran, dass sie einfach hicht wirklich aufgenommen wurden. Zu viele haben sehr schlechte Erfahrungen mit ihnen gemacht und haben keine Lust mit Russen irgendeinen Kontakt zu haben.
    Die Mentalität ist aber auch eine andere. Während sich die meisten von den Deutschen niemals prügeln würden ist bei ihnen die Hemmschwelle wesentlich niedriger. Aber dafür ist das eben auch nicht so schlimm verprügelt zu werden. Ich habe schon genug Russen gesehen, die sich die Köpfe einschlagen und anschließend mit einem Wodka auf ihre Freundschaft anstoßen. Ein Deutscher will von so einer Person nichts mehr wissen.
    Der nächste Punkt wäre einfach die Perpektivlosigkeit, die jeden mal erfassen kann, wenn es nicht so läuft wie geplant. Die meisten Russen gehen auf die Hauptschule, viele werden dann Arbeitslos und bauen scheiße und machen die Sachen dadurch schlimmer. Warum sie mehrheitlich auf die Hauptschule gehen ist natürlich klar. Denn die meisten wurden hier nicht geboren und kommen aus sozial schwachen Familien (dies kann in Deutschland ja mittlerweile als Grund für eine schlechte Leistungen in der Schule gesehen werden).

  3. #13
    Arvanitis
    @ Topic

    Ich verstehe nicht wieso man sich bei solchen Fällen immer in der Vergangenheit der Täter rumstöbert und indirekt versucht die Taten zu rechtfertigen. Der Täter wird hierbei zum Mittelpunkt und das Opfer und deren Familie tritt in den Hintergrund. Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle hinterbliebenen. Es sollte scheißegal sein ob der Täter drogenabhängig ist , eine schwere Kindeheit gehabt hat , gemobbt wurde oder sexuell missbraucht wurde. Er hat eine ekelhaft schreckliche Straftat begangen. Schluß , Aus , Ende.

  4. #14
    Avatar von Grizzly

    Registriert seit
    23.04.2006
    Beiträge
    4.315
    Zitat Zitat von Arvanitis Beitrag anzeigen
    @ Topic

    Ich verstehe nicht wieso man sich bei solchen Fällen immer in der Vergangenheit der Täter rumstöbert und indirekt versucht die Taten zu rechtfertigen. Der Täter wird hierbei zum Mittelpunkt und das Opfer und deren Familie tritt in den Hintergrund. Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle hinterbliebenen. Es sollte scheißegal sein ob der Täter drogenabhängig ist , eine schwere Kindeheit gehabt hat , gemobbt wurde oder sexuell missbraucht wurde. Er hat eine ekelhaft schreckliche Straftat begangen. Schluß , Aus , Ende.
    Natürlich hat er das.
    Aber scheissegal ist trotzdem nicht, was das für eine Person ist.
    Schliesslich will man Möglichkeiten finden, um die Wahrscheinlichkeit zu vermeiden, dass so etwas wieder passiert, auch wenn es sich vollständig nicht vermeiden lässt.

  5. #15

    Registriert seit
    21.03.2008
    Beiträge
    551
    Zitat Zitat von Grizzly Beitrag anzeigen
    Natürlich hat er das.
    Aber scheissegal ist trotzdem nicht, was das für eine Person ist.
    Schliesslich will man Möglichkeiten finden, um die Wahrscheinlichkeit zu vermeiden, dass so etwas wieder passiert, auch wenn es sich vollständig nicht vermeiden lässt.

    wie willst du Frust Verhindern????? erst wenn alle Arbeitslosen Jobs haben...die menschen auf einer stufe sind und alle befriedigt sind wird sowas (vil.) nicht mehr persieren...aber wie Leben weder im Komunismus sondern im Sozialismus....und dieser hat sehr viele Lücken wie wir merken......WEnn man als Kind im Ghetto aufwächst und das einzige was man kennenlernt is Frust dan muss sowas passieren....er hätte auch jemanden auf der Straße erstehen kennen...oder sonst was........

  6. #16
    Crane
    Zitat Zitat von Grizzly Beitrag anzeigen
    Natürlich hat er das.
    Aber scheissegal ist trotzdem nicht, was das für eine Person ist.
    Schliesslich will man Möglichkeiten finden, um die Wahrscheinlichkeit zu vermeiden, dass so etwas wieder passiert, auch wenn es sich vollständig nicht vermeiden lässt.
    So siehts aus...

    Die Fraus ist tot, daran kann man jetzt nichts ändern. Auch wenn man auf den Täter einprügeln würde. Ich finde man steht in der Pflicht herauszufinden wieso er das getan hat und die Ursachen dafür finden. Nur so kann man tatsächlich etwas bewirken. Und dafür braucht man zu einem Grad die Kooperation des Täters und die erreicht man nicht indem man ihm jetzt direkt klar macht was für ein Stück Scheiße er doch ist und dafür ewig hinter Gittern schmoren soll.
    Am Ende kommt er dafür wohl auch für mindestens 5 Jahre ins Gefängnis, wenn nicht eher 8 oder 10. Also wirklich gut wird er jetzt auch nicht behandelt (werden).

  7. #17
    Avatar von Grizzly

    Registriert seit
    23.04.2006
    Beiträge
    4.315
    Also wirklich gut wird er jetzt auch nicht behandelt
    Davon ist auszugehen.
    Jetzt muss er erstmal einen Entzug mitmachen,
    der auch dann unangenehm ist, wenn er durch Methadon o.ä. etwas abgemildert wird.
    Andererseits wird man ihm das wohl geben müssen, damit er die von Troy beschriebene Kooperation zeigt bzw. zeigen kann.

  8. #18
    Crane
    Zitat Zitat von Grizzly Beitrag anzeigen
    Davon ist auszugehen.
    Jetzt muss er erstmal einen Entzug mitmachen,
    der auch dann unangenehm ist, wenn er durch Methadon o.ä. etwas abgemildert wird.
    Andererseits wird man ihm das wohl geben müssen, damit er die von Troy beschriebene Kooperation zeigt bzw. zeigen kann.
    Wenn man ihn jetzt einsperren würde ohne ihm irgend ein Mittel zu geben, dann würde man seinen Tod riskieren. Ich kenne zwar den Grad seiner Abhängigkeit nicht und habe bisher auch noch nicht gehört, dass er Methadon bekommt, aber ich gehe mal stark davon aus.

  9. #19
    Avatar von Franko

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    Beiträge
    3.128

    Lebenslange Haft für Holzklotz-Werfer Nikolai H.

    Lebenslange Haft für Holzklotz-Werfer Nikolai H.

    "Eine grauenvoll sinnlose Tat“
    nannte der Richter den Holzklotz-Wurf von einer Autobahnbrücke, der eine junge Mutter das Leben kostete.
    Das Oldenburger Landgericht hat den Angeklagten Nikolai H. wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt,
    seinen Prozess verfolgte der 31-Jährige jedoch ruhig und gelangweilt.



    Seinen eigenen Mordprozess schien Nikolai H. oft gelangweilt zu verfolgen – auch das Urteil nahm der 31-Jährige ohne erkennbare Regung und mit einem Bändchen spielend hin. Ruhig wie stets stand der blasse Mann mit den kurz geschorenen Haaren hinter der zu seinem Schutz vor Übergriffen aus dem Publikum errichteten Panzerglaswand, als ihn der Vorsitzende Richter Sebastian Bührmann im Oldenburger Landgericht zu lebenslanger Haft verurteilte. Mit dem Urteil wurde am Mittwoch vorerst ein Schlussstrich unter ein Verbrechen gezogen, das ganz Deutschland erschütterte: Den Holzklotzwurf von einer Autobahnbrücke, durch den eine junge Mutter starb.

    Das Gericht hatte Bührmann zufolge keinen Zweifel, dass der heroinsüchtige Nikolai H. am 23. März 2008 aus Frust einen Holzklotz und eine Fahrradfelge auf sein Fahrrad lud und damit zu der Autobahnbrücke radelte. Der Anschlag hätte jeden treffen können, doch zum Opfer wurde Olga K. aus Telgte. Sie war an diesem Ostersonntagabend mit ihrem Ehemann Wladimir und ihren beiden sieben und neun Jahre alten Kindern auf der Heimfahrt von einem Besuch bei Freunden in Wilhelmshaven. „Als sich der Wagen näherte, hat er den Klotz fallen lassen. Er prallte ungebremst auf den Körper von Olga K.“, fasste Bührmann die Abläufe zusammen.

    „Hätte Herr K. nicht so glänzend reagiert, es wären alle gestorben“, sagte der Vorsitzende Richter an die Adresse des Witwers, denn der hatte den Wagen nach dem Aufprall auf den Standstreifen gelenkt: „Sie waren es, der das Leben Ihrer Kinder gerettet hat.“ Wladimir K. hatte im Prozess geschildert, er habe nur einen furchtbaren Knall gehört. „Die Kinder, die schrien, ich habe das noch nie so gehört, es war schrecklich!“ Noch heute sprächen sie von dem Geschehen.

    Das Gericht habe zahlreiche Nebelkerzen der Verteidigung beiseite räumen müssen, die das Verfahren in die Länge gezogen hätten, kritisierte Bührmann. Dazu zähle etwa die Behauptung, der seit 14 Jahren in Deutschland lebende gebürtige Kasache könne nicht genug Deutsch.

    Eigentlich sei das Verfahren übersichtlich gewesen, denn man habe es nur mit vier Beweisen zu tun – die aber seien aussagekräftig, sagte der Richter. So stamme die Erde an dem Klotz sehr wahrscheinlich von dem Grundstück, auf dem H. lebte. Handydaten zeigten, dass er sich zur Tatzeit im Bereich der Brücke aufhielt. Zwei Mithäftlingen habe er die Tat gestanden.

    Die Hauptsäule des Schuldspruchs seien aber die Angaben von H. bei der Polizei. So habe er sich zunächst als Zeuge gemeldet und schon dabei Täterwissen preisgegeben. Er habe nämlich ausgesagt, einen Holzstock, eine Felge und einen Klotz auf der Brücke gesehen und den Klotz beiseite geräumt zu haben. „Die Felge hatte zu diesem Zeitpunkt keine Bedeutung und tauchte auch in der Presse nicht auf“, sagte Bührmann. Das gelte auch für den Stock, den H. nach Überzeugung des Gerichts einige Zeit vor dem Holzklotz von der Brücke warf.

    „Was bleibt, ist eine grauvoll sinnlose Tat“, sagte Bührmann. „Die Gedankenlosigkeit, die dumpfe Wut, die Zerstörungswut, die aus der Tat spricht, die erschreckt einen einfach, die macht einen fassungslos und lässt einen mit der Tat zurück.“



    Holzklotz-Prozess: Lebenslange Haft für Holzklotz-Werfer Nikolai H. - Vermischtes - FOCUS Online

  10. #20
    Šaban
    Jebem mu majku glupu

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