[h1]Piratenangriffe auf der Donau in Serbien[/h1]


Bulgarische Flussmatrosen beklagen sich immer häufiger über Piratenangriffe auf der Donau. In den vergangenen zwei Jahren soll es zu 38 Angriffen in serbischen Gewässern gekommen sein. Jüngst kam es sogar zu Handgreiflichkeiten, wobei ein bulgarischer Matrose beinahe ums Leben kam.

Kleine Händler?
Die Flusspiraten würden immer aggressiver, klagt die staatliche bulgarische Rederei. Am aktivsten seien sie um den serbischen Hafen Smederevo. Üblicherweise griffen sie mit einem oder zwei Booten an, auf denen sich bis zu vier Bewaffnete befinden. Ihre bevorzugte Beute seien Metallwaren, Getreide, Zucker, Kohle und Dünger.

Hat ein Schiff nichts davon geladen, geben sich die Flussräuber auch mit Instrumenten und elektronischen Geräten zufrieden. In Bulgarien wird daher vermutet, dass es sich bei den Piraten um kleine Händler aus serbischen Donauorten handelt.

Schiffsinventar wird oft zerstört
Kürzlich warfen die Piraten einen Matrosen, der die Angreifer wegzujagen versucht hatte, kurzerhand in den Fluss, berichtet der bulgarische Kapitän Iwan Iwanow. Betroffen war ein Schlepper, der von der Ukraine nach Serbien unterwegs war.

Oft könnten die bulgarischen Schiffe nach einem Piratenangriff nicht mehr den Anker lichten, weil die Kriminellen auch Schiffsinventar zerstörten. Im Schnitt entstehe bei jedem Angriff ein Schaden von 1.000 Euro, sagte Iwanow. Mehrmalige Beschwerden bei den serbischen Sicherheitsbehörden seien bisher wirkungslos geblieben. Es mangle an Personal und Patrouillen, habe es von serbischer Seite geheißen.


Quelle

news.ORF.at




Balkan pur...werde mir zu Weihnachten ein Schlauchboot wünschen und den Neckar und Rhein unsicher machen...scheint lukrativ zu sein...