Es wird oder ist jetzt schon wahrscheinlich der längste, gleichzeitig aber der informative Thread auf dem Balkanforum zu dem Thema "Russische Streitkräfte". Einige werden sich wundern und dabei viel erfahren, andere werden sich freuen...WARUM DIESES THEMA?>>>


Die Kommentare und Fragen wie:


„Was hat dieses Thema auf dem Balkanforum zu suchen? Die Russen haben sowieso nur Schrottwaffen. Die Amis haben viel bessere Waffen. Die Russen haben alte Raketen, die nicht mal abgefeuert werden können. Die Russen kopieren die Waffen der Amis usw. Russische Armee ist schlecht ausgerüstet“...


sollten dank diesem Beitrag nicht mehr auf diesem Forum vorkommen. Leute, die keine Ahnung haben, sollten sich hier nicht nur die Bilder und Videos anschauen, sondern auch die Texte durchlesen!!! Diejenige, die es glauben und das weiter verbreiten, dass russische Waffen nicht konkurrenzfähig sind, empfehle ich auf jeden Fall sich mit Hilfe von diesen Texten zu informieren!


Hätte man mir nur eine Kompanie der russischen Fallschirmjäger gegeben, dann könnte ich die ganze Welt auf die Knie stellen“- U. S. General of special forces - Tim Hake.


Topol-M


Die RS-12M2 (NATO-Code:SS-27 Sickle-B; GRAU-Index:15Sch65) ist eine mobile, ballistische Interkontinentalrakete aus russischer Produktion. Die Truppenbezeichnung des Systems lautet RT-2PM2.
Die Topol-M ist eine dreistufige Feststoffrakete. Die Rakete besteht aus modernen Composit-Werkstoffen und wird in der Wotkinsker Maschinenfabrik produziert. Von der Topol-M abgeleitete Raketen sind die seegestützte Bulawa SLBM sowie die im Jahr 2007 erstmals getestete RS-24 mit MIRV-Fähigkeit.
Das mobile System ist auf dem geländegängigen MZKT-79221-16x16-LKW untergebracht und damit schnell verlegbar und schwierig zu lokalisieren; eine präventive Zerstörung ist demnach nicht zuverlässig möglich. Jedes Fahrzeug ist mit einem Flugkörper bestückt.
Die Rakete ist mit einem nuklearen MARV-Sprengkopf mit einer Sprengkraft von 550 kT TNT ausgestattet. Die Steuerung erfolgt mittels einer Trägheitsnavigationsplattform sowie dem GLONASS-Satellitennavigationssystem. Mit diesen beiden Systemen soll eine Treffgenauigkeit (CEP) unter 350 m erreichbar sein. Der Gefechtskopf der Topol-M ist in der Lage, nach dem Start von einer ballistischen in eine semiballistische Flugbahn zu wechseln; dadurch ist es Raketenabwehrsystemen nur sehr schwer möglich, den Flugkörper zu zerstören.
Mit der SS-27 sollen sich sämtliche strategische Ziele, wie gehärtete Raketensilos und unterirdische Kommandobunker, bekämpfen lassen. US- und NATO-Experten sehen die Topol als hervorragende Zweitschlagswaffe, mit der aber auch ein erfolgreicher Erstschlag geführt werden könne.
S-400_Triumf_SAM


Die S-400 Triumf (russischC-400 Триумф, NATO-Codename: SA-21 Growler) ist ein mobiles allwetterfähiges Langstrecken-Boden-Luft-Raketensystem zur Bekämpfung von Kampfflugzeugen und Marschflugkörpern in allen Flughöhen. Ebenso können ballistische Raketen abgefangen werden.
Das System gilt in vielen Punkten dem vergleichbaren westlichen Patriot-Flugabwehrsystem als deutlich überlegen, so hat es beispielsweise die doppelte Reichweite zur Bekämpfung von Luftzielen.
Iskander




Die Iskander ist eine taktische, ballistische Boden-Boden-Rakete aus russischer Produktion und gehört zur Klasse der Kurzstreckenraketen (SRBM). Der Nato-Code lautet SS-26 Stone, der GRAU-Index 9M723, eine andere russische Bezeichnung Tender. Die Waffe repräsentiert den aktuellen technischen Stand und erreicht damit eine deutlich höhere Zielgenauigkeit als ihre Vorgänger.
Die Iskander verfügt über eine ganze Reihe von Systemen zur Überwindung gegnerischer Abwehrmaßnahmen. Als erstes verfügt die Rakete über eine äußerst flache semi-ballistische Flugbahn. Bei der maximalen Schussdistanz der Iskander-E (rund 280 Kilometer) beträgt das Apogäum lediglich 50 Kilometer. Eine solch flache Flugbahn erschwert die Zielerfassung durch Suchradare. Während der Schlussphase des Zielanfluges (Wiedereintrittes) führt die Rakete nach dem Zufallsprinzip mehrere abrupte Ausweichmanöver mit einer Belastung von 25–30 g durch. Ebenso werden beim Zielanflug mehrere Täuschkörper ausgestoßen. Auch befindet sich an Bord ein etwa 30 Kilogramm schwerer Störsender, welcher auf das Feuerleitradar der MIM-104 Patriot abgestimmt ist. Zusätzlich ist die Raketenoberfläche mit einer radarabsorbierenden Schutzschicht versehen.
Russland kündigte wegen des von den USA in Polen und Tschechien geplanten Raketenabwehrschildes an, Raketen in Kaliningrad aufzustellen. Der russische Präsident Dmitri Medwedew teilte Anfang November 2008 in seiner ersten Rede zur Lage der Nation mit, dass es sich dabei um Kurzstreckenraketen vom Typ Iskander handele, die die angrenzenden NATO-Mitgliedstaaten Litauen und Polen erreichen könnten.[4] Aufgrund ihrer hohen Zielgenauigkeit wären die Systeme prinzipiell in der Lage, die geplanten Raketenabwehrstellungen in Polen auch mit einem konventionellen Gefechtskopf außer Gefecht zu setzen.

9A52 Smertsch





Der BM-30 ist ein Mehrfachraketenwerfersystem der Russischen Föderation. Der GRAU-Index lautet 9A52 Smertsch (Tornado). Der Systemindex der russischen Streitkräfte ist 9K58. Die Raketen heißen 9M55. Das System wurde gegen Ende der 1970er-Jahre vom der staatlichen Waffenhersteller Splaw in Tula entwickelt. Es wurde 1987 bei den sowjetischen Landstreitkräften eingeführt.
Ist das feuerstärkste Mehrfachraketenwerfersystem. Bis zur Entwicklung des chinesichen Systems (erst im Jahr 2009!!!) AR1A erreichte Smetsch die größte Reichweite unter den Mehrfachraketenwerfersystemen.
Anfang der 1990er-Jahre wurde das verbesserte System 9A52M Smertsch-M eingeführt. Die modernisierte Version verfügt über ein automatisiertes Feuerleitsystem und Apparaturen für die Gefechtsführung und Nachrichtenverbindung. Ebenso kommt ein verbesserter Raketentyp zum Einsatz. Bei dieser Version liegt die maximale Streuung einer Raketensalve bei 170 m (bei maximaler Einsatzreichweite von 90 km).

2S19 Msta-S


Die 2S19 Msta-S (russisch: 2С19 Мста-С, benannt nach dem westrussischen Fluss Msta) ist eine russische Panzerhaubitze.
Die Wanne des Panzers besteht aus Elementen des T-72 und des T-80. Das 152-mm-Geschütz befindet sich im 2A65-Panzerturm.
Zum ersten Mal wurde die Haubitze auf der Luft- und Raumfahrtausstellung in Schukowski bei Moskau im August 1992 und dann auf der Schau IDEX-93 in Abu Dhabi gezeigt, wo sie ausgezeichnete Fahr- und Feuereigenschaften demonstrierte.
Neben der hohen Treffgenauigkeit verblüffte Msta-S die Spezialisten durch ihre Feuergeschwindigkeit. In einer Minute kann sie acht bis zehn Geschosse abfeuern. „Eine derart hohe Feuergeschwindigkeit wird dank dem automatischen Ladesystem der Haubitze erreicht“, sagte der Chefkonstrukteur des Geschützes, Juri Tomaschow. Msta-S ist mit 50 Geschossen bestückt.
Die Soldaten befinden sich während des Schießens im Inneren des Turmes.
Im Vergleich zu ausländischen Konkurrenzprodukten ist die russische Haubitze wesentlich günstiger, des Weiteren erfolgt bei der 2S19 die Zuführung der Kartuschbeutelladung automatisch.

T-90