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Russische Streitkräfte

Erstellt von BLACK EAGLE, 17.04.2010, 22:53 Uhr · 4.512 Antworten · 1.065.650 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    19.03.2010
    Beiträge
    458

    Russische Streitkräfte

    Es wird oder ist jetzt schon wahrscheinlich der längste, gleichzeitig aber der informative Thread bzw. der längste Beitrag auf dem Balkanforum zu dem Thema "Russische Streitkräfte". Einige werden sich wundern und dabei viel erfahren, andere werden sich freuen...WARUM DIESES THEMA?>>>


    Die Kommentare und Fragen wie:


    „Was hat dieses Thema auf dem Balkanforum zu suchen? Die Russen haben sowieso nur Schrottwaffen. Die Amis haben viel bessere Waffen. Die Russen haben alte Raketen, die nicht mal abgefeuert werden können. Die Russen kopieren die Waffen der Amis usw. Russische Armee ist schlecht ausgerüstet“...


    sollten dank diesem Beitrag nicht mehr auf diesem Forum vorkommen. Leute, die keine Ahnung haben, sollten sich hier nicht nur die Bilder und Videos anschauen, sondern auch die Texte durchlesen!!! Diejenige, die es glauben und das weiter verbreiten, dass russische Waffen nicht konkurrenzfähig sind, empfehle ich auf jeden Fall sich mit Hilfe von diesen Texten zu informieren!


    Hätte man mir nur eine Kompanie der russischen Fallschirmjäger gegeben, dann könnte ich die ganze Welt auf die Knie stellen“- U. S. General of special forces - Tim Hake.


    Topol-M


    Die RS-12M2 (NATO-Code:SS-27 Sickle-B; GRAU-Index:15Sch65) ist eine mobile, ballistische Interkontinentalrakete aus russischer Produktion. Die Truppenbezeichnung des Systems lautet RT-2PM2.
    Die Topol-M ist eine dreistufige Feststoffrakete. Die Rakete besteht aus modernen Composit-Werkstoffen und wird in der Wotkinsker Maschinenfabrik produziert. Von der Topol-M abgeleitete Raketen sind die seegestützte Bulawa SLBM sowie die im Jahr 2007 erstmals getestete RS-24 mit MIRV-Fähigkeit.
    Das mobile System ist auf dem geländegängigen MZKT-79221-16x16-LKW untergebracht und damit schnell verlegbar und schwierig zu lokalisieren; eine präventive Zerstörung ist demnach nicht zuverlässig möglich. Jedes Fahrzeug ist mit einem Flugkörper bestückt.
    Die Rakete ist mit einem nuklearen MARV-Sprengkopf mit einer Sprengkraft von 550 kT TNT ausgestattet. Die Steuerung erfolgt mittels einer Trägheitsnavigationsplattform sowie dem GLONASS-Satellitennavigationssystem. Mit diesen beiden Systemen soll eine Treffgenauigkeit (CEP) unter 350 m erreichbar sein. Der Gefechtskopf der Topol-M ist in der Lage, nach dem Start von einer ballistischen in eine semiballistische Flugbahn zu wechseln; dadurch ist es Raketenabwehrsystemen nur sehr schwer möglich, den Flugkörper zu zerstören.
    Mit der SS-27 sollen sich sämtliche strategische Ziele, wie gehärtete Raketensilos und unterirdische Kommandobunker, bekämpfen lassen. US- und NATO-Experten sehen die Topol als hervorragende Zweitschlagswaffe, mit der aber auch ein erfolgreicher Erstschlag geführt werden könne.
    S-400_Triumf_SAM



    Die S-400 Triumf (russischC-400 Триумф, NATO-Codename: SA-21 Growler) ist ein mobiles allwetterfähiges Langstrecken-Boden-Luft-Raketensystem zur Bekämpfung von Kampfflugzeugen und Marschflugkörpern in allen Flughöhen. Ebenso können ballistische Raketen abgefangen werden.
    Das System gilt in vielen Punkten dem vergleichbaren westlichen Patriot-Flugabwehrsystem als deutlich überlegen, so hat es beispielsweise die doppelte Reichweite zur Bekämpfung von Luftzielen.

    Iskander




    Die Iskander ist eine taktische, ballistische Boden-Boden-Rakete aus russischer Produktion und gehört zur Klasse der Kurzstreckenraketen (SRBM). Der Nato-Code lautet SS-26 Stone, der GRAU-Index 9M723, eine andere russische Bezeichnung Tender. Die Waffe repräsentiert den aktuellen technischen Stand und erreicht damit eine deutlich höhere Zielgenauigkeit als ihre Vorgänger.
    Die Iskander verfügt über eine ganze Reihe von Systemen zur Überwindung gegnerischer Abwehrmaßnahmen. Als erstes verfügt die Rakete über eine äußerst flache semi-ballistische Flugbahn. Bei der maximalen Schussdistanz der Iskander-E (rund 280 Kilometer) beträgt das Apogäum lediglich 50 Kilometer. Eine solch flache Flugbahn erschwert die Zielerfassung durch Suchradare. Während der Schlussphase des Zielanfluges (Wiedereintrittes) führt die Rakete nach dem Zufallsprinzip mehrere abrupte Ausweichmanöver mit einer Belastung von 25–30 g durch. Ebenso werden beim Zielanflug mehrere Täuschkörper ausgestoßen. Auch befindet sich an Bord ein etwa 30 Kilogramm schwerer Störsender, welcher auf das Feuerleitradar der MIM-104 Patriot abgestimmt ist. Zusätzlich ist die Raketenoberfläche mit einer radarabsorbierenden Schutzschicht versehen.
    Russland kündigte wegen des von den USA in Polen und Tschechien geplanten Raketenabwehrschildes an, Raketen in Kaliningrad aufzustellen. Der russische Präsident Dmitri Medwedew teilte Anfang November 2008 in seiner ersten Rede zur Lage der Nation mit, dass es sich dabei um Kurzstreckenraketen vom Typ Iskander handele, die die angrenzenden NATO-Mitgliedstaaten Litauen und Polen erreichen könnten.[4] Aufgrund ihrer hohen Zielgenauigkeit wären die Systeme prinzipiell in der Lage, die geplanten Raketenabwehrstellungen in Polen auch mit einem konventionellen Gefechtskopf außer Gefecht zu setzen.


    9A52 Smertsch








    Der BM-30 ist ein Mehrfachraketenwerfersystem der Russischen Föderation. Der GRAU-Index lautet 9A52 Smertsch (Tornado). Der Systemindex der russischen Streitkräfte ist 9K58. Die Raketen heißen 9M55. Das System wurde gegen Ende der 1970er-Jahre vom der staatlichen Waffenhersteller Splaw in Tula entwickelt. Es wurde 1987 bei den sowjetischen Landstreitkräften eingeführt.
    Ist das feuerstärkste Mehrfachraketenwerfersystem. Bis zur Entwicklung des chinesichen Systems (erst im Jahr 2009!!!) AR1A erreichte Smetsch die größte Reichweite unter den Mehrfachraketenwerfersystemen.
    Anfang der 1990er-Jahre wurde das verbesserte System 9A52M Smertsch-M eingeführt. Die modernisierte Version verfügt über ein automatisiertes Feuerleitsystem und Apparaturen für die Gefechtsführung und Nachrichtenverbindung. Ebenso kommt ein verbesserter Raketentyp zum Einsatz. Bei dieser Version liegt die maximale Streuung einer Raketensalve bei 170 m (bei maximaler Einsatzreichweite von 90 km).


    2S19 Msta-S


    Die 2S19 Msta-S (russisch: 2С19 Мста-С, benannt nach dem westrussischen Fluss Msta) ist eine russische Panzerhaubitze.
    Die Wanne des Panzers besteht aus Elementen des T-72 und des T-80. Das 152-mm-Geschütz befindet sich im 2A65-Panzerturm.
    Zum ersten Mal wurde die Haubitze auf der Luft- und Raumfahrtausstellung in Schukowski bei Moskau im August 1992 und dann auf der Schau IDEX-93 in Abu Dhabi gezeigt, wo sie ausgezeichnete Fahr- und Feuereigenschaften demonstrierte.
    Neben der hohen Treffgenauigkeit verblüffte Msta-S die Spezialisten durch ihre Feuergeschwindigkeit. In einer Minute kann sie acht bis zehn Geschosse abfeuern. „Eine derart hohe Feuergeschwindigkeit wird dank dem automatischen Ladesystem der Haubitze erreicht“, sagte der Chefkonstrukteur des Geschützes, Juri Tomaschow. Msta-S ist mit 50 Geschossen bestückt.
    Die Soldaten befinden sich während des Schießens im Inneren des Turmes.
    Im Vergleich zu ausländischen Konkurrenzprodukten ist die russische Haubitze wesentlich günstiger, des Weiteren erfolgt bei der 2S19 die Zuführung der Kartuschbeutelladung automatisch.


    T-90

    Der T-90 ist der derzeit modernste im Dienst befindliche russische Kampfpanzer.
    MOSKAU, 26. März 2010 (Ilja Kramnik, RIA Novosti). Der Umbau und die Neuausrüstung der Armee mit Panzern ist derzeit ein heißdiskutiertes Thema unter den russischen Militärs.
    Die T-90 ist gegenwärtig auch der kommerziell erfolgreichste Panzer auf dem Weltmarkt. Bis jetzt sind knapp 1000 Fahrzeuge, einschließlich Fertigbau-Sets, exportiert worden. Immer mehr Länder kaufen Panzer für ihre Armeen. Die größten Aufträge kommen aus Indien. Doch auch Algerien hat diese Panzer im Truppengebrauch. Zudem gibt es einen Vertrag mit Turkmenistan sowie Vorverträge mit Zypern, Libyen und Saudi-Arabien.
    Die Produktion der T-90-Panzer läuft parallel zur Modernisierung der T-72-Panzer für die russische Armee. Am meisten ist die modernisierte Variante T-72BA verbreitet. Bei der Modernisierung wird das Feuerleitsystem verbessert, der Minenschutz mit einer zusätzlichen Panzerplatte neben dem Fahrersitz verstärkt, das Fahr- und das Triebwerk mit dem T-90A vereinheitlicht. Das Fahrzeug bekommt zudem einen verstärkten Panzerschutz. Nach dem Umbau entspricht er allen Anforderungen eines modernen Panzers. Allerdings ist der Umbau viel preiswerter als der Bau eines neuen T-90.
    Die erste kriegerische Auseinandersetzung, bei der der T-90 zum Einsatz kam, war der Dagestankrieg 1999. Während der Kampfhandlungen wurde ein T-90 von sieben RPGs getroffen. Trotz dieser Treffer blieb das Fahrzeug weiterhin einsatzfähig.



    TOS-1 Buratino


    Der TOS-1 Buratino (=Pinocchio) ist ein gepanzerter Mehrfachraketenwerfer, der Raketen mit thermobarischen Sprengköpfen verschießt. Weitere Bezeichnungen sind TOS-1-4 und HFS-1. Es wird in Russland durch die Firma KBTM Design Bureau GUP hergestellt. Der einzige Betreiber sind die russischen Streitkräfte.
    Über dieses System war lange Zeit im Westen nichts bekannt. Erstmals wurde das System in den späten 1980er-Jahren im Afghanistankrieg beobachtet. Es kam dort gegen die Widerstandskämpfer im Panjshir-Tal zum Einsatz. Danach wurde das System im Tschetschenienkrieg, insbesondere im Kampf um die Stadt Grosny eingesetzt.
    Ebenso wurde das System mehrfach zum Räumen von großen Minenfeldern eingesetzt.
    System

    Das System besteht aus einem Chassis eines T-72-Kampfpanzers und einem Werferbehälter für 30 Raketen im Kaliber 220 mm. Das gesamte Fahrzeug wird als Objekt 634 bezeichnet und wiegt im feuerbereiten Zustand 46 Tonnen. Die maximale Fahrgeschwindigkeit liegt bei 60 km/h. Der Fahrbereich mit einer Tankfüllung liegt bei 550 km. Das System benötigt eine Besatzung von drei Mann. Die 220-mm-Raketen haben eine maximale Bekämpfungsreichweite von 3,5 km.
    BMD-4




    BMD-4 (Objekt 960) „Bachtscha-U“

    Seit einigen Jahren sind mehrere Prototypen einer als BMD-3M „Bachtscha-U“ bezeichneten Weiterentwicklung gezeigt worden. Das neue Fahrzeug das wahrscheinlich als BMD-4 „Bachtscha-U“ 2008 in die Bewaffnung übernommen wurde, ist an dem neuen Waffenmodul „Bachtscha-U“ zu erkennen. Die Bewaffnung besteht aus der 100-mm-Kanone 2A70, die mit der 30-mm-Maschinenkanone 2A42 und einem 7,62-mm-MG PKT gekoppelt ist. Aus der Kanone 2A70 können rohrverschießbare Lenkraketen PALR 9M113 „Konkurs“ und „Arkan“ gestartet werden. Eine moderne Feuerleiteinrichtung und Wärmebildgeräte vervollständigen die Ausrüstung und machen das Fahrzeug zu einem leichten Panzer mit enormer Feuerkraft und hoher Mobilität.
    Als weitere Bewaffnung wird die gleiche Bug-Bewaffnung wie beim BMD-3 (MG + Granatwerfer) angegeben. Auf Fotos sind aber verschiedene Varianten zu erkennen: 1.Variante mit je einem Waffenerker für MG und Granatwerfer, 2. Variante mit zwei Waffenerker für MGs. 3. Variante mit einem MG-Waffenerker rechts im Bug.
    Trotz gestiegenem Gewicht ist auch dieses Fahrzeug per Fallschirmsystem PBS-950M abwerfbar, wobei die Besatzung in speziellen Sitzen im Fahrzeug verbleibt.
    Anfang 2008 wurden die ersten Fahrzeuge BMD-4 offiziell an das 137. Regiment der 106. Luftlandedivision übergeben. Wenig später erschien die Ankündigung, dass die verbesserte Version BMD-4M in die Bewaffnung aufgenommen wird.
    BMD-4M (vermutlich Objekt 960M)




    Im Mai 2008 ist die neueste Variante mit der Bezeichnung BMD-4M offiziell vorgestellt worden. Das neue Fahrzeug hat eine komplett überarbeitete Wanne. Bug, Seitenwände und Heck sind verändert worden. Im Bug befinden sich zwei neu gestaltete kleine MG-Erker, die Oberkanten der Seitenwände sind fast durchgängig gerade, die Abgasöffnung ist vom Heck auf die rechte Seitenwand verlegt worden.
    Auch das Laufwerk wurde verändert und mit neuen Laufrollen ausgestattet. Die Bewaffnung mit dem Waffenmodul „Bachtscha-U“ ist übernommen worden.


    2S9 Nona-S





    Die 2S9 Nona-S (russ. 2С9 Нона-С) ist ein sowjetischer Panzermörser, der in den 1980er-Jahren entwickelt wurde.
    Geschichte

    Der Panzermörser 2S9 Nona-S wurde 1985 das erste Mal in der Öffentlichkeit gesichtet. Er ist lufttransportfähig, amphibisch und erlaubt sowohl den Einsatz in schwerem Gelände als auch hohe Geschwindigkeiten auf befestigten Straßen. Die russischen Luftlandestreitkräfte VDV forderten ein luftverlastbares Panzermörserfahrzeug. 1984 wurde es in die damalige Sowjetarmee eingeführt. Der Panzermörser befindet bzw. fand sich bei folgenden Staaten im Einsatz:
    Afghanistan, Aserbaidschan, Weißrussland, Kirgisistan, Moldawien, Russland, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan, Vietnam;

    Technische Daten

    Das Fahrzeug basiert auf dem Chassis des BMD-1 und ist mit dem 2A60 Mörser mit einem Kaliber von 120 mm bewaffnet. Wirksamen Einsatz findet es gegen leicht gepanzerte Bodenziele. Der Seitenrichtbereich des Turmes liegt zwischen +/- 35°, der Höhenrichtbereich reicht von -4° bis 80°. Die maximale Feuerreichweite beträgt maximal 12.800 m. Ein automatischer Lademechanismus ermöglicht eine Feuergeschwindigkeit von 6 bis 8 Projektilen pro Minute.
    2s31 Vena




    The 2S31 Vena (Russian: 2С31 Вена) is a Russian self-propelled 120 mm mortar/cannon. "2S31" is its GRAU designation.
    The 2S31 is a 120 mm 2A60 Nona mortar/cannon mounted on the chassis of a BMP-3 combat infantry vehicle. It was developed by Joint Stock Venture "Plants of Motovilikha" (Russian: ОАО "Мотовилихинские заводы"). The weapon system is equipped with digital automated fire control system, navigation system, and optical/electronic reconnaissance and target acquisition system. Mortar mines (up to 7.2 km range) and cannon shells (up to 13 km range) can be used, including guided, HEAT, smoke, and thermobaric munitions. The mass of the system is 19.5 tons.


    BMPT


    BMPT Terminator







    Russland bietet neues „einmaliges“ Kampffahrzeug zum Verkauf

    MOSKAU, 28. Januar 2010 (RIA Novosti). Das neue russische Kampffahrzeug zur Panzerunterstützung (BMPT) wird sich voraussichtlich zu einem Exporthit entwickeln, hofft der staatliche Exporteur Rosoboronexport.
    Dieses auf Basis des russischen T-90-Panzers entwickelte Kampffahrzeug sei „einmalig“, sagte Unternehmenschef Anatoli Issajkin am Donnerstag auf einer RIA-Novosti-Pressekonferenz: „Ich kenne kein Land der Welt, dem solche Fahrzeuge zur Verfügung stünden“.
    Das neue Gefechtsfahrzeug hat zwei automatische 30-mm-Kanonen, vier Startanlagen für lenkbare Panzerabwehrraketen, ein Großkaliber-Maschinengewehr sowie zwei automatische Granatwerfer. Die Reichweite der Waffen beträgt bis fünf Kilometer. Das BMPT-Fahrzeug ist in der Lage, fünf Bodenziele auf einmal anzugreifen.
    Tunguska M-1




    Das Tunguska M-1 (russ. Тунгуска M-1) ist ein russischer Flugabwehrpanzer (GRAU-Index 2K22). Er wurde ab 1970 vom Konstruktionsbüro für Gerätebau in Tula für die sowjetischen Streitkräfte entworfen, 1986 in Dienst gestellt und ist bis heute im Einsatz.
    Der Flugabwehrkomplex verfügt über zwei Waffensysteme, die 9M311 Raketen (NATO-Bezeichnung SA-19 Grison) mit acht Kilometer Reichweite und zwei 30-mm-Kanonen des Typs 2A38M für tief fliegende Ziele. Das System dient zur Verteidigung gegen Luftziele in niedriger und mittlerer Flughöhe und wird durch weitreichende Systeme wie das SA-11 Gadfly ergänzt.


    Tor-M2

    Seit Ende der 1990er-Jahre wird an einer Weiterentwicklung gearbeitet: Tor-M2 (9K332 oder Tor-MTA, Tor-MTB, Tor-MTS) erhält nun auch als Suchradar eine phased-array Ausführung, die schneller und genauer arbeitet. Durch einen breiten möglichen Frequenzbereich kann das Radar auf Störangriffe reagieren, und wiederum selbst passiv Störquellen verfolgen. Die Erfassungsreichweite beträgt nun 40 km, auch das Feuerleitradar erreicht nun 25 bis 30 km. Weiterhin werden auch Hard- und Software der Feuerleitsysteme leistungsfähiger. Schließlich wird ein neuer Flugkörper eingesetzt, der auch als Wympel R-77 (AA-12 ADDER) Luft-Luft-Rakete benutzt wird und eine Schussdistanz bis 15 km und eine Einsatzhöhe zwischen 20 und 9.000 Metern ermöglicht. Ab 2008 geht der neue Typ in die Serienproduktion und wird an die russischen Luftverteidigungsstreitkräfte ausgegeben.
    9K123 Chrisantema

    Die AT-15 Sprigger ist eine Panzerabwehrlenkwaffe aus sowjetischer Produktion. Der GRAU-Index lautet 9K123 Chrisantema, die Lenkwaffe trägt die Bezeichnung 9M123.
    Die mächtigste bzw. stärkste von allen derzeit verfügbaren Panzerabwehrlenkwaffen. Verfügt über eine große Reichweite, hohe Feuerkraft, schnelles Abfeuern unter allen Wetterbedingungen, hohe Sicherheit. All das macht das System unersätzlich während der offensiven und defensiven Operationen der Bodentruppen.
    Die AT-15 ist das neueste Lenkwaffenmodell, das seit 2004 von russischen Jagdpanzern verwendet wird. Die Zielerfassung und Steuerung des Geschosses erfolgt wahlweise per Laser oder Mikrowellen-Radar, wobei die Radar-Steuerung "fire and forget" erlaubt und die Lasersteuerung die Aufrechterhaltung einer Sichtverbindung des Schützen zum Ziel erfordert (SACLOS).
    Mit dem AT-15 System können simultan zwei Lenkwaffen auf zwei Ziele gelenkt werden. Innerhalb von vier Minuten können bis zu 15 Ziele bekämpft werden. Zwei Raketendüsen an den Seiten beschleunigen den Flugkörper auf Überschallgeschwindigkeit, deutlich schneller als bisherige Modelle.
    Das Waffensystem wurde gezielt zum Einsatz gegen schwere Panzer wie Leopard 2 und M1A2 entwickelt und kann auch gegen langsam fliegende Hubschrauber eingesetzt werden. Die Tandem-Hohlladung besitzt eine Durchschlagsleistung von 1.250 mm RHA.
    Neben dem Tandemhohlladungs-Gefechtskopf zum Einsatz gegen Panzer existiert ein thermobarischer Gefechtskopf zum Einsatz gegen Weichziele und Befestigungen. Die Lenkwaffe selbst ist für sowjetisch/russische Modelle auffallend dünn und weist vier Stabilisierungsflügel auf.
    Derzeit einzige Waffenplattform für die AT-15 ist der auf dem Fahrgestell des BMP-3 basierender Jagdpanzer 9P157-2.


    ZAR-BOMBE





    Tsar Bomb - The biggest bomb ever




    Die Zar-Bombe (russisch Царь-бомба/ Zar-Bomba), RDS-220[1], in der Sowjetunion mit dem Codenamen Iwan (russisch Иван) bezeichnet, war die stärkste jemals gezündete Wasserstoffbombe und erzeugte die größte jemals vom Menschen verursachte Explosion.
    Die Bombe wurde am 30. Oktober 1961 um 11:32 Uhr Moskauer Zeit über dem Testgelände in der Mitjuschikabucht auf der Insel Nowaja Semlja gezündet. Sie wurde von einem modifizierten Tupolew-Tu-95W-Bomber[2] in über 10.000 Metern Höhe abgeworfen und durch einen Fallschirm abgebremst, um dem Flugzeug ausreichend Zeit zum Verlassen des Testgebietes zu geben. Die Explosion fand in einer Höhe von etwa 4.000 m statt. Der Feuerball der Explosion berührte den Erdboden, der Atompilz erreichte kurzzeitig eine Höhe von etwa 64 km; die stabile Endhöhe dürfte zwischen 40 km und 50 km betragen haben. Die von der Bombe erzeugte Druckwelle war so stark, dass sie noch bei ihrer dritten Umrundung der Erde messbar war.
    Die Sprengkraft der Bombe betrug – je nach Quelle – 50 bis 60 Megatonnen TNT-Äquivalent und war damit mehr als 3800-mal stärker als die der Hiroshima-Bombe Little Boy, deren Sprengkraft auf etwa 13 Kilotonnen TNT-Äquivalent geschätzt wird. Sie war auch etwa drei- bis viermal so stark wie Castle Bravo, die größte jemals getestete US-amerikanische Bombe.



    12.09.2007 Vakuum-Waffe

    Russland testet "Vater aller Bomben"

    Die russische Armee hat eine gigantische Vakuum-Bombe präsentiert. Es soll die stärkste Waffe dieser Art sein. Die Militärs zeigten beeindruckende Fernseh-Bilder, auf denen komplette Gebäude zerbröselten.
    Moskau - Die Bilder sollten unbändige Stärke demonstrieren, das neue Selbstbewusstsein Russlands: Ein gigantischer Feuerball, Gebäude, die in Sekunden zu Staub zerfielen. Der Vize-Stabschef der russischen Streitkräfte, Alexander Rukschin, verglich die Sprengkraft der Vakuum-Bombe mit der einer Atombombe, meldete die Nachrichtenagentur Itar-Tass.
    Die Vakuum-Bombe, die von Flugzeugen abgeworfen werde, werde die Umwelt nicht wie eine Nuklearwaffe belasten. Sie strahle bei einer Explosion extreme Hitze aus und verbrenne die Umgebung. Das russische Fernsehen zeigte Bilder, auf denen die Bombe ein viergeschossiges Gebäude in Schutt verwandelt. Die Bombe garantiere die nationale Sicherheit und zur gleichen Zeit die Möglichkeit, den internationalen Terrorismus "in jeder Situation und Region" zu bekämpfen, erklärte Ruschkin.
    Technologisch neu ist die Vakuum-Bombe nicht. Sie ist eine sogenannte thermobarische Waffe, die bei der Verbrennung den Sauerstoff aus der Atmosphäre nutzt. Zunächst wird durch eine kleine Explosion ein Pulver oder eine Flüssigkeit in Form eines Aerosols freigesetzt, das dann mit einer zweiten Sprengladung entzündet wird. Bei moderneren thermobarischen Waffen erledigt eine einzelne Sprengladung sowohl die Verteilung des Aerosols als auch dessen Entzündung.
    Verglichen mit konventionellen Bomben entfachen thermobarische Waffen im Verhältnis zu ihrer Größe eine enorme Druck- und Hitzewelle, weshalb ihre Wirkung oft auch mit kleinen Atombomben verglichen wird, deren Sprengkraft weniger als einer Kilotonne TNT entspricht. Allerdings sind die thermobarischen Bomben in ihrer Wirkung weniger berechenbar als normale Explosivwaffen.
    Das russische Verteidigungsministerium wies darauf hin, dass durch die Entwicklung der neuen Waffe kein internationales Abkommen verletzt werde. Auch leite Russland damit keine neue Runde im Wettrüsten ein.
    Bislang hatte die US-Armee die stärkste nicht-nukleare Bombe in ihrem Arsenal. Die 2003 im US-Bundesstaat Florida getestete MOAB (Massive Ordnance Air Blast) war als "Mutter aller Bomben" bezeichnet worden. Wie Itar-Tass berichtete, hat die neue russische Waffe noch keine offizielle Bezeichnung. In Anlehnung an ihre US-Kollegen würden die russischen Entwickler aber schon vom "Vater aller Bomben" sprechen.
    Der letzte Einsatz thermobarischer Waffen, der internationale Schlagzeilen machte, fand im März 2002 statt, als die US-Luftwaffe in Tunneln versteckte al-Qaida-Kämpfer in Afghanistan bombardierte. Thermobarische Bomben können ihre Opfer durch die starke Verbrennung von Sauerstoff ersticken - weshalb schon die Brandbomben, mit denen die Alliierten während des Zweiten Weltkriegs Feuerstürme in deutschen Städten ausgelöst haben, als frühe thermobarische Waffen bezeichnet werden können. In ihrer heutigen Form wurden thermobarische Bomben erstmals im Vietnam-Krieg eingesetzt - ebenfalls zur Bekämpfung unterirdischer Anlagen, zum Vernichten von Wäldern und zur Räumung von Minenfeldern.
    ler/mbe/dpa/AFP [Vakuum-Waffe: Russland testet "Vater aller Bomben" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik]


    Bulawa



    Bulawa (russ. Булава; russisch für Streitkolben) ist eine U-Boot-gestützte ballistische Interkontinentalrakete (SLBM) aus russischer Produktion. Der NATO-Codename lautet SS-N-30, der GRAU-Index lautet 3M30. Der Systemindex der russischen Streitkräfte lautet RSM-56 Bulawa.
    Die SS-N-30 ist eine zweistufige Feststoffrakete. Die Steuerung der SS-N-30 erfolgt mittels einer Trägheitsnavigationsplattform sowie mit einem elektrooptischen System zur Astronavigation. Es wird eine Präzision (CEP) von unter 350 m erreicht. Die Lenkwaffen können aus dem aufgetauchten oder aus dem getauchten U-Boot verschossen werden.
    Mit der Bulawa lassen sich sämtliche strategische Ziele, wie gehärtete Raketensilos und unterirdische Kommandobunker bekämpfen. US- und NATO Experten sehen die Bulawa als hervorragende Zweitschlagswaffe, mit der aber auch ein erfolgreicher Erstschlag geführt werden kann.
    Ist zur Zeit in Entwicklung bzw. in einer Testphase.


    MIG-25







    Russland verfügt im Moskauer Militärbezirk über 41 und im Sankt Petersburger Militärbezirk über 28 MiG-25. Die größte Anzahl davon stellen die mit modernen Avionik ausgerüstete MiG-25RBSch. Etwa 70 Maschinen sind vom Flugbetrieb ausgemustert (2005).
    Rekorde

    In den 1960er- und 1970er-Jahren stellte die als Mikojan-Gurewitsch E-266 gemeldete Rekordversion der MiG-25 eine Reihe von Geschwindigkeits-, Steiggeschwindigkeits- und Höhenweltrekorden auf, die zum Teil bis zum heutigen Tage Bestand haben. Dabei wurden zwei Rekorde des amerikanischen Astronauten John Young von 1962 gebrochen. Bei der in den 1960er-Jahren gemeldeten E-266 handelte es sich in Wirklichkeit um die drei Prototypen E-155R-1, E-155R-3 und E-155P-1. Die in den 1970er-Jahren als E-266M gemeldete Maschine war der Erprobungsträger E-155M mit stärkeren Triebwerken vom Typ R-15BF2-300.
    Die folgenden FAI-Weltrekorde werden von der MiG-25 (E-266 und E-266M) in der Klasse Landgestützte Flugzeuge mit Turbojet-Antrieb ohne Gewichtseinschränkung noch gehalten (Stand 6. September 2006):

    • Gipfelhöhe (absolut): 37.650 m (31. August 1977) (E-266M)
    • Gipfelhöhe mit 1000/2000 kg Zuladung: 37.080 m (22. Juni 1977) (E-266M)
    • Steigzeit auf 25.000 m: 2 min 34,2 s (17. Mai 1975) (E-266M)
    • Steigzeit auf 30.000 m: 3 min 10 s (17. Mai 1975) (E-266M)
    • Steigzeit auf 30.000 m und 1000 kg Zuladung: 3 min 10 sec (17. Mai 1975) (E-266M)
    • Steigzeit auf 35.000 m: 4 min 11,7 s (17. Mai 1975) (E-266M)
    • Geschwindigkeit auf geschlossenem 100-km-Kurs: 2605,10 km/h (8. April 1973) (E-266)
    • Geschwindigkeit auf geschlossenem 500-km-Kurs: 2981,50 km/h (5. September 1967) (E-266)
    • Geschwindigkeit auf geschlossenem 1000-km-Kurs mit 2000 kg Zuladung: 2920,67 km/h (27. September 1967) (E-266)

    Die Gipfelhöhen wurden nicht im Horizontalflug, sondern im Parabelflug erreicht.
    In der Ausgabe 2007 „Guinness World Records“ wird eine Mikojan MiG-25 Nato Codenamen „Foxbat-B“, als schnellstes Kampfflugzeug der Welt geführt. Guinness gibt dazu eine Radarmessung einer MiG-25 mit „etwa Mach 3,2 (3.395 km/h)“ an.



    Einsätze

    Vier MiG-25R mit der Tarnbezeichnung „X-500“, die der sowjetischen Luftwaffe angehörten und von sowjetischen Piloten geflogen wurden, wurden ab Herbst 1971 bis Frühling 1972 von Ägypten aus zu Aufklärungsflügen über israelisch besetztem Gebiet eingesetzt. Dabei erfolgten Aufklärungsflüge bis nach Tel Aviv und Dimona. Versuche der IAF, die in Rottenformation mit Mach 2,35 in 20 Kilometern Höhe einfliegenden MiG-25 mit McDonnell F-4E Phantoms abzufangen, schlugen fehl.
    Von Syrien eingesetzte Maschinen konnten ebenfalls erst mit speziell ausgerüsteten israelischen McDonnell Douglas F-15 erfolgreich angegriffen werden. Eine MiG-25 ging verloren. Der angebliche Abschuss einer F-15 blieb unbestätigt.
    Im Ersten Golfkrieg wurden irakische MiG-25RB für Präzisionsangriffe auf iranische Ölfelder eingesetzt. Mindestens eine Maschine ging durch Boden-Luft-Raketen vom Typ Hawk verloren.
    Im Zweiten Golfkrieg schoss eine irakische MiG-25 eine McDonnell Douglas F/A-18 ab. Dies ist der einzige bestätigte Abschuss durch eine MiG-25. MiG-25 griffen weitere Male in die Kampfhandlungen ein, ohne jedoch einen Abschuss zu erzielen oder selbst getroffen zu werden. Sie erwiesen sich auch modernen Mustern gegenüber als ebenbürtig, solange nur Flugkörperbewaffnung auf große Distanz eingesetzt wurde.
    Im Mai 1997 überflog eine indische MiG-25 die pakistanische Hauptstadt Islamabad und wurde erst aufgrund ihres Überschallknalls bemerkt, der für Unruhe unter der Bevölkerung sorgte. Die Maschine war für die General Dynamics F-16 der pakistanischen Luftstreitkräfte unerreichbar. Der Flug führte zu einer weiteren Verschlechterung der angespannten indisch-pakistanischen Beziehungen.
    Am 23. Dezember 2002 gelang einer irakischen MiG-25PD der Abschuss einer amerikanischen RQ-1B Drohne, obwohl die Drohne nur 150 km/h schnell flog und ein sehr kleines Radarziel bot.
    Die MiG-25R wurde in der Sowjetunion auch eingesetzt, um schnell Lagebilder für den Katastrophenschutz (beispielsweise bei Schneestürmen oder Überschwemmungen) zu erstellen.
    Der 6. September 1976 [Bearbeiten]

    Am 6. September 1976 desertierte der sowjetische Leutnant Viktor Belenko mit seiner MiG-25P und landete sie in Hakodate (Japan). Er ermöglichte damit westlichen Stellen einen tiefen Einblick in die Technik des neuen sowjetischen Flugzeugs. Das Flugzeug wurde von der Abteilung für ausländische Technologie der US Air Force in Dayton auseinandergenommen und analysiert. Nach 67 Tagen wurde das Flugzeug der Sowjetunion in Einzelteilen übergeben. Die Analyse ergab damals für die westlichen Staaten einige erstaunliche Tatsachen:

    • Das Flugzeug war neu und repräsentierte die neueste sowjetische Technologie.
    • Der größte Teil der Avionik basierte auf Elektronenröhren, nicht Transistoren. Es wurde spekuliert, dass dies nicht auf schlechte Technik, sondern auf den Versuch der Sowjets hindeutete, die Systeme gegenüber den Effekten von EMP bei einer Nuklearexplosion unempfindlicher zu machen. Elektronenröhren können einem EM-Puls bis zu 1000 Mal besser widerstehen als Halbleiterelektronik.
    • Das Flugzeug war von Hand verschweißt.
    • Die ganze Konstruktion war fertigungsoptimiert. An Stellen, die nicht für die Aerodynamik relevant waren, gab es hervorstehende Nietköpfe.
    • Der Geschwindigkeitsmesser hatte seine rote Linie bei Mach 2,8 und die Piloten sollten Mach 2,35 nicht überschreiten. Die Amerikaner hatten 1973 über Israel eine MiG-25 beobachtet, die Mach 3,2 flog und dabei ihre Triebwerke beschädigte.
    • Die Reichweite bei Mach 2,35 betrug nur 1.250 Kilometer, im Unterschallflug waren dagegen 1.730 Kilometer möglich.
    • Das maximale Lastvielfache mit Außentanks betrug lediglich 2,2 g (22 m/s²), ohne Tanks waren 4,5 g zulässig.

    Insgesamt waren die westlichen Experten über den äußerst effektiven Aufbau und die relativ konventionellen Materialien überrascht. Der Öffentlichkeit wurden jedoch nicht alle Ergebnisse zur Verfügung gestellt.



    MiG-31


    Die Mikojan-Gurewitsch MiG-31 (NATO-Codename: „Foxhound“) ist ein Hochgeschwindigkeitsjagdflugzeug, das in der Sowjetunion ab 1967, aus der MiG-25 „Foxbat“, entwickelt wurde. Die erste Maschine wurde ab 1981 in Dienst gestellt und 1983 für einsatzbereit erklärt.[1]
    Einer der typischsten und leistungsfähigsten Abfangjäger ist die MiG-31 mit passiv phasengesteuertem (passive elektronische Strahlschwenkung mit agilem Strahl) Langstreckenradar SBI-16 Zaslon (NATO: Flash Dance) und 6 radargelenkten Luft-Luft Langstreckenraketen AA-9 Amos / R-33.
    Der Westen erfuhr von der Entwicklung der MiG-31 erstmals, als am 6. September 1976 der sowjetische Leutnant Viktor Belenko mit seiner MiG-25 nach Hakodate in Japan absetzte. Er berichtete von einer "Super-MiG-25", welche selbst in geringer Höhe Überschall fliegen könne. Diese sollte über starke Triebwerke, modernere Avionik und mindestens sechs Langstreckenraketen verfügen. 1977 begann die NATO diese Flugzeug auch als MiG-31 zu bezeichnen und gab ihr 1982 den Codenamen "Foxhound". 1985 wurden erstmals MiG-31 von norwegischen Jägern abgefangen und fotografiert.
    Rekorde

    Unter der Bezeichnung E-155M entwickelte Mikojan eine Variante der MiG-25 zur Steigerung von Geschwindigkeit und Reichweite. Die spätere, auch als E-266M bezeichnete Variante zur Erprobung der D30-F Triebwerke stellte einige Weltrekorde auf. Alexander Fedotow erreichte mit ihr am 17. Mai 1975 in 2:34,28 Minuten eine Höhe von 25.000 Meter und in 4:11,78 Minuten 35.000 Meter. Pjotr Ostapenko erreichte 30.000 Meter in 3:09,80 Minuten. Am 31. August 1977 erreichte die E-266M mit 37.650 Metern den bisherigen Höhenweltrekord für bodenstartende, bemannte Luftfahrzeuge.


    MiG-35
    Derzeit kommen bei der MiG-35 die Klimow RD-33MK-Triebwerke, bzw. RD-33MKB zum Einsatz. Die RD-33MKB-Triebwerke verfügen über eine Schubvektorsteuerung, welche mit der MiG-29M-OVT bereits erfolgreich erprobt worden ist. Die MiG-29M-OVT demonstrierte damit eine erstaunlich hohe Wendigkeit und konnte auf der ILA 2006 in Berlin beeindruckende Flugmanöver vorführen. Allerdings ist unklar, ob im Fall einer Serienproduktion die Schubvektorsteuerung wirklich zum Einsatz kommt, da auch eine mögliche Adaption der stärkeren Klimow RD-43-Triebwerke als wahrscheinlich gilt, um dem höheren Gesamtgewicht der Maschine entgegen zu wirken. Auch würden bei einer Serienproduktion noch Canards installiert werden, was die Wendigkeit der MiG-35 bereits erhöhen würde. Dennoch wäre auch beim Einbau der RD-43-Triebwerke die nachträgliche Installation einer Schubvektorsteuerung möglich.


    Suchoi Su-47 Berkut


    Bei der Suchoi Su-47 Berkut (dt: Königsadler, NATO-Codename: „Firkin“) handelt es sich um ein Experimentalflugzeug für einen hochmanövrierfähigen Luftüberlegenheitsjäger für die russischen Luftstreitkräfte.


    Suchoi Su-35BM







    Die Suchoi Su-35BM (BM steht für Bolschaja Modernisazija, deutsch: große Modernisierung) ist ein russisches Mehrzweckkampfflugzeug, welches sich derzeit in der Flugerprobung befindet. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Luftüberlegenheitsjägers Su-27 Flanker.
    Die Su-35BM, welche auch die Kennungen Su-35M-1 oder Su-35S trägt, wird immer wieder mit der Su-35 Flanker-E verwechselt.
    Die Su-35BM wurde 2007 vorgestellt und absolvierte ihren Erstflug am 19. Februar 2008.[2] Die Maschine basiert auf der Su-27SM, weshalb die russische Luftwaffe auch zunächst die Bezeichnung Su-27SM2 verwendete.
    Bei der Su-35BM kommen die wesentlich stärkeren Triebwerk Saturn 117S mit Schubvektorsteuerung zum Einsatz. Für diese wurden Teile der Flugzelle umkonstruiert: So wurden die Lufteinlässe vergrößert, sowie die interne Treibstoffkapazität erhöht um dem höheren Verbrauch der Triebwerke entgegenzuwirken. Die daraus folgenden Gewichtssteigerungen wurden mit der massiven Verwendung von Verbundswerkstoffen begegnet. Ebenfalls überarbeitet wurde die Avionik, wobei hier viele Technologien bereits zum Einsatz kommen, welche ursprünglich erst für den PAK FA vorgesehen waren. Das passiv phasengesteuerte Puls-Doppler-Radar „Irbis-E“ mit 120° Schwenkbereich besitzt die Möglichkeit 30 Ziele zu verfolgen und bis zu acht Luft- oder vier Bodenziele simultan zu bekämpfen. Weiterhin ist ein rückwärts gerichtetes Radar im vergrößerten Heckkonus untergebracht, aber auf die Luftbremsen auf der Rumpfoberseite, sowie auf die Canards der Su-37 wurde verzichtet. Die Su-35BM verfügt über eine einziehbare Tanksonde und einer vierfach-redundanten digitalen Fly-by-Wire-Flugsteuerung. Das Cockpit wird ebenfalls modernisiert. Die Su-35 bekommt ein Vollglas-Cockpit mit zwei großen LCD-MFD-Bildschirmen ohne analoge Instrumente. Ebenfalls vorhanden sind ein neues HUD, HOTAS-Steuerung und Spracherkennung.
    Während der Flugerprobung kam es am 14. April 2009 zum Verlust des dritten Prototypen. Der Testpilot konnte sich mit den Fallschirm retten und blieb unverletzt.[3] Dennoch konnte Ende 2009 mit der Serienproduktion für die russischen Luftstreitkräfte begonnen werden. Diese plante zunächst die Anschaffung von 24 bis 36 Maschinen.[4] Zur MAKS 2009, auf welcher die Su-35BM auch vorgeführt wurde, bestellte die russische Luftwaffe schließlich 48 Maschinen.[5]


    Suchoi Su-34





    Die Suchoi Su-34 (NATO-Codename: „Fullback“), als Exportversion unter der Bezeichnung Su-32, ist ein noch in der Sowjetunion entwickelter zweisitziger Jagdbomber aus dem Konstruktionsbüro Suchoi, dessen Serienproduktion im April 2006 angelaufen ist. Am 31. Juli 2007 erfolgte die offizielle Auslieferung an die russische Luftwaffe.



    Suchoi T-50 PAK-FA







    Die Suchoi T-50 ist ein Mehrzweckjäger im Rahmen des „PAK-FA-Programms“ (russ. Перспективный авиационный комплекс фронтовой авиации, Perspektiwnij Awiazionnij Kompleks Frontowoj Awiazii, dt. „Perspektivischer Flugkomplex der Frontfliegerkräfte“), das ein fortschrittliches Kampfflugzeug der 5 Generation mit Tarnkappeneigenschaften für die russische Luftwaffe hervorbringen soll.



    Jak-130



    Die Jakowlew Jak-130 (russ. Як-130, engl. Yak-130) ist ein russisches zweistrahliges Trainingsflugzeug, das auch zum Kampfeinsatz geegnet ist.

    Tu-160





    Die Tupolew Tu-160 (NATO-Codename: „Blackjack“) ist ein schwerer strategischer Schwenkflügel- und Überschall-Bomber aus sowjetischer Produktion mit interkontinentaler Reichweite. Die Tu-160 ist das größte Kampfflugzeug der Welt und wird inoffiziell auch als „Weißer Schwan“ bezeichnet (russisch: Белый лебедь).
    Ist das größte Schwenkflügel- und Überschallflugzeug in der Geschichte der militärischen Luftfahrt, das leistungsstärkste und schwerste Flugzeug der Welt. TU-160 hat die größte (unter den Bombern) Waffenlast und das größte Startgewicht.
    Bewaffnung
    Die Tu-160 verfügt über zwei Bombenschächte mit jeweils einem Revolvermagazin. Es können 12 mit nuklearen Gefechtsköpfen bestückte Marschflugkörper Ch-55SM, Ch-555 oder Ch-101 mitgeführt werden. Für konventionelle Luftangriffe können 24 Luft-Boden-Raketen des Typs Ch-15Ch-58USchKB, Ch-38, Ch-29T, Ch-29ML, Ch-59M, Antiradarraketen Ch-31PCh-35U sowie Bomben KAB-1500 und KAB-500 eingesetzt werden können. Die maximale Waffenlast liegt bei ca. 40.000 kg. eingesetzt werden. Nach dem Modernisierungsprogramm sollen oder Antischiffraketen Ch-31AD oder







    Ka-50 Black Shark

    Der Kamov Ka-50 Black Shark (NATO-CodenameHokum-A“) ist ein einsitziger russischer Kampfhubschrauber. Für den Antrieb wird die für den Hersteller Kamow typische Bauweise mit Koaxialrotor eingesetzt. Die gegenläufig rotierenden Hauptrotoren ermöglichen dabei, auf den Heckrotor zum Drehmomentausgleich zu verzichten. Die Ka-50 ermöglicht damit auch Kunstflug. Ein weiteres ungewöhnliches Merkmal der Ka-50 ist der Schleudersitz für den Piloten. Wenn dieser zum Einsatz kommt, werden die Hauptrotoren vorher abgesprengt. Besitzt keine Analogie!!


    Ka-52 Alligator


    Der Ka-52 Alligator (NATO-Codename: Hokum-B) ist ein zweisitziger russischer Kampfhubschrauber. Er wurde aus der einsitzigen Ka-50 entwickelt. Die Besatzungsmitglieder sitzen nebeneinander, was zu einer Verbreiterung des Rumpfbugs führte. Das Cockpit ist gepanzert und verfügt über zwei Swesda K-37-800 Schleudersitze. Die Antriebskomponenten und das Rumpfheck wurden von der Ka-50 übernommen. Weiter verfügt er über ein neueres „Samschit-BM“ TV/WBG-Kamera-Sichtsystem, welches in zwei sphärischen Drehtürmen über dem Cockpit und unter der Nase installiert ist. In einem Behälter an einer Aufhängestation kann zudem das Multifunktions-Radar „FH01 Arbalet“ mitgeführt werden, welches Luft-, Boden- und Seeziele auf bis zu 15 km Entfernung orten und Lenkwaffen zu Ziel führen kann.
    Die Serienproduktion des Ka-52 ist am 29. Oktober 2008 von dem in der Stadt Arsenjew, Region Primorje, ansässigen Flugzeugbaubetrieb Progress aufgenommen worden.[1]



    Ka-31
    Der Kamow Ka-31 (NATO-Codename: Helix) ist ein Hubschrauber im Dienst der russischen Marine. Es handelt sich um ein wenig hergestelltes Modell, das speziell für die Radarseeaufklärung entwickelt wurde.





    Der Ka-31 basiert auf dem bewährten Kamow Ka-27, mit dem er die wesentlichen technischen Parameter gemein hat. Die Besonderheit des Hubschraubers ist sein sechs Meter langes Radarschild, das unterhalb des Rumpfes angebracht ist. Im normalen Flugmodus liegt das Schild flach am Rumpf an, im Aufklärungsmodus wird das Schild heruntergeklappt und rotiert mit sechs Umdrehungen pro Minute unter dem Hubschrauber. Das Fahrwerk wird dazu eingefahren; die Reisegeschwindigkeit sinkt hierbei auf 100 km/h. Die Reichweite für die Erkennung von Flugobjekten der Größe eines Kampfflugzeuges beträgt bis zu 150 km, bei Überwasserschiffen bis zu 200 km. Insgesamt können vierzig Zielobjekte gleichzeitig verfolgt werden.
    Die indische Marine hat bisher neun Exemplare des Modells erworben. Sie sind für den Einsatz auf dem Flugzeugträger INS Viraat vorgesehen.
    Mi-24



    Mi-28




    Die Mil Mi-28 (NATO-Codename: „Havoc“, dt. Verwüstung) ist ein zweisitziger russischer Kampfhubschrauber.
    Die Mi-28 verfügt über elastisch aufgehängte Rotorblätter aus Verbundwerkstoffen, ähnlich der erstmals beim Bo-105 realisierten Bauweise. Beim Mi-28N werden reine Kunststoff-Rotorblätter eingesetzt, die auch 30-mm-Geschossen standhalten sollen. Der vierblättrige Heckrotor ist aus zwei im Winkel von 35°/145° versetzt übereinander auf der Heckrotorwelle montierten Zweiblattrotoren aufgebaut.[1] Am Ende des Heckauslegers ist asymmetrisch eine verstellbare Höhenflosse angebracht.
    Als Triebwerk kommen zwei Isotow TW3-117WMA Gasturbinen zum Einsatz. Ein bordeigenes Hilfstriebwerk ermöglicht den Betrieb von unvorbereiteten Startplätzen aus. Die Mi-28 erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h, sie kann auch seitwärts und rückwärts mit bis zu 100 km/h fliegen.
    Kabine und Cockpitscheiben halten Geschossen von Kalibern bis zu 12,7 mm stand. Fahrwerk und Sitze sind energieabsorbierend aufgebaut, so dass die Besatzung einen senkrechten Aufschlag mit bis zu 12 m/s überleben kann.

    Mi-26


    Der Mil Mi-26 ist der schwerste, stärkste und größte in Serie gebaute Hubschrauber der Welt. Er wurde Anfang der 1970er Jahre in der Sowjetunion als Ersatz für den Mi-6 entwickelt, mit einer sehr ähnlichen Konstruktion, aber wesentlich mehr Leistung. Der NATO-Codename für den Mi-26 lautet „Halo“.
    Der Mi-26 ist mit einem achtblättrigen Rotor mit Titan-Rotorkopf ausgestattet. Rotorblätter, Cockpitscheiben und die Turbineneinlässe sind beheizbar, um einen Einsatz auch bei tiefsten Temperaturen zu ermöglichen. Der Laderaum ist über Heckklappen und Laderampe zugänglich. Die Passagierversion kann 85 Passagiere transportieren.
    Um den taktischen und fliegerischen Wert des gigantischen Fluggerätes zu steigern, wurde er mit einem Autopiloten, einer Hover-Automatik – also einer automatischen Schwebeflug-Stabilisierungsanlage – und neuester Avionik für den Nachtflug ausgestattet.
    Der Jungfernflug fand am 14. Dezember 1977 statt. Am 3. Februar 1982 stellte der Mi-26 eine Reihe neuer Rekorde auf, darunter der Flug mit einem Gesamtgewicht von 56.769 kg in 2.000 m Höhe. Ab 1985 wurde er mit 60 Exemplaren bei der damaligen sowjetischen Luftwaffe eingeführt.
    Der Frachtraum der Mi-26 ist größer als der des viermotorigen Frachtflugzeuges Antonow An-12. Er kann 85 vollausgerüstete Soldaten, 40 Patienten plus Pfleger oder zwei Luftlande-Kampffahrzeuge BMD aufnehmen. In der Version TM beträgt die Nutzlast 22.000 kg.








    Be-12 Tschaika



    Die Berijew Be-12 Tschaika (Seemöwe) (NATO-Codename: Mail (dt.: Post)) ist ein großes, militärisches Amphibienflugboot, das heißt, es kann auf dem Wasser niedergehen und besitzt gleichzeitig auch ein ausfahrbares Fahrwerk für Landungen auf festem Untergrund. Entwickelt wurde es als Seeaufklärer zur See- und Küstenüberwachung, zur Suche nach Bodenschätzen, zur U-Boot-Jagd und zur Seenotrettung.
    Sie flog erstmals um 1960 und wurde ein Jahr später auf der Luftparade in Moskau-Tuschino der Öffentlichkeit vorgeführt. Ab der zweiten Hälfte der 1960er Jahre wurde sie bei den sowjetischen Seefliegerkräften eingegliedert und ersetzte dabei die Be-6, der sie aufgrund ihrer verbesserten Reichweite sowie der Turboprop-Antriebe überlegen war. Ein visuelles Merkmal war der lange MAD-Heckstachel, der zur Ortung getaucht fahrender U-Boote diente. Insgesamt sind etwa 150 Maschinen gebaut worden. Im Zentralen Museum der Luftstreitkräfte der Russischen Föderation in Monino kann eine Be-12 besichtigt werden.
    Tschaika hat 42 Weltrekorde aufgestellt!





    Neue russische Drohne soll Iskander-Raketen ins Ziel lenken - MEHR




    MOSKAU, 28. Januar (RIA Novosti). Das russische Militär beginnt mit den Tests seiner neuesten Drohne Aist, die zur Ziellenkung für die Mittelstreckenraketen Iskander dienen soll.
    Wie der russische Konzern Wega, der im Auftrag des Verteidigungsministeriums unbemannte Flugzeuge baut, am Mittwoch mitteilte, sollen die Tests in zwei Jahren abgeschlossen werden.
    Bei der Aist handle es sich um eine Mehrzweckdrohne, die Ziele nicht nur zuweisen, sondern auch angreifen könne, sagte der zuständige Programmleiter des Konzerns, Arkadi Syrojeschko. Die Drohne, die am Mittwoch auf einer Rüstungsausstellung in Moskau vorgestellt wurde, sei 500 Kilo schwer und könne sowohl mit Foto- und Videokameras als auch mit Sendern für Störsignale und mit Angriffswaffen ausgestattet werden.
    Bei Iskander (Nato-Code: SS-26 Stone) handelt es sich um eine hochpräzise Rakete, die Ziele in einer Entfernung von bis zu 500 Kilometern bekämpfen kann. Die Rakete wurde unter Einsatz der Tarnkappen-Technologien gebaut und ist für Radare schwer lokalisierbar. Während des Flugs führt die Rakete zudem komplizierte Manöver aus, die sie noch schwerer orten lassen.
    Russland erwägt die Aufstellung der Iskander-Raketen in seiner Ostsee-Exklave Kaliningrad als Antwort auf den geplanten US-Raketenschild in Osteuropa.



    RIA Novosti - Verteidigung und Sicherheit - Neue russische Drohne soll Iskander-Raketen ins Ziel lenken - MEHR
    RPG-29


    Bekannt ist, dass der RPG-29 im 2. Tschetschenienkrieg, im Irakkrieg 2003 sowie im Libanonkrieg 2006 eingesetzt wurde. Während des Libanonkrieges gelang es den Hisbollahkämpfern mehrfach, mit dem RPG-29 israelische Merkava-Kampfpanzer außer Gefecht zu setzen. Ebenso gelang es im Jahr 2007 irakischen Widerstandskämpfern in Al-Amarah, mit dem RPG-29 einen britischen Challenger 2-Kampfpanzer außer Gefecht zu setzen. Die Tandemhohlladung durchschlug die Panzerung der unteren Wannenfront (welche signifikant schwächer ist als bei anderen Bereichen des Fahrzeuges) des Panzers und verletzte die Panzerbesatzung schwer. Berichten zufolge wurden mit RPG-29 auch die M1A2 Abrams – Kampfpanzer außer Gefecht gesetzt.


    RPG-32




    Die beste Panzerabwehrlenkwaffe ist den anderen „vergleichbaren“ Systemen deutlich überlegen. Durchdrang 1000(!!!) Millimeter Panzerstahl!




    APS Underwater Assault Rifle




    Das Unterwasser-Sturmgewehr APS Underwater Assault Rifle ist eine vollautomatische Unterwasserwaffe im Kaliber 5,66. Es verschießt seine Pfeilmunition aus einem 26-Schuss-Magazin. Es hat in 5m Tiefe eine Reichweite von 30 m (in 40m Tiefe – 10m) und in der Luft von 100m.
    Spezielles Unterwasser-Automatik-Gewehr“ wurde für den Unterwassereinsatz entwickelt und besitzt keine Analogie.






    POMORNIK-KLASSE







    Die Pomornik-Klasse (deutsch Skua) ist der NATO-Codename des Luftkissen-Landungsschiffs-Projektes 1232.2 oder Subr-Klasse (russ. Зубр, Zubr, auf deutsch Wisent) der Sowjetunion, jetzt Russlands. Die Schiffe gelten als die größten militärisch eingesetzten Luftkissenlandungsboote der Welt.



    Atom-U-Boot "Dmitri Donskoi"





    Moskau lässt größtes Atom -U-Boot der Welt zu Wasser

    Montag, 2. Juni 2008 01:17 - Von Manfred Quiring
    Die «Dmitri Donskoi», von russischen Medien als das größte Atom-U-Boot der Welt gefeiert, ist am Mittwoch in Sewerodwinsk, der geheimen russischen U-Boot-Schmiede an der Küsten des Weißen Meeres, vom Stapel gelaufen. Das Unterwasserschiff - russische Projektbezeichnung 941U - stellt sogar die im Jahr 2000 gesunkene «Kursk» in den Schatten: Der Unterwasserkreuzer ist mit 172 Metern zwei Meter länger als die amerikanische «Ohio», verdrängt unter Wasser 50 000 Tonnen und hat zwanzig Raketen an Bord, die mit Zehnfach-Sprengköpfen ausgerüstet sind.
    Damit kann die «Dmitri Donskoi» 200 große Überwasserziele, jedes 7000 Quadratkilometer groß, in 10 000 Kilometern Entfernung angreifen. Stationiert irgendwo im Weißen Meer in 50 Metern Tiefe - US-U-Boote feuern aus 25 Metern Wassertiefe - , «kann das Boot gleichzeitig Dutzende Städte wie New York zerstören oder ein kleines europäisches Land oder Halb Afghanistan dem Erdboden gleich machen», freute sich die Moskauer Zeitung «Komsomolskaja Prawda» in ihrer gestrigen Ausgabe.
    http://www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article500514/Moskau_laesst_groesstes_Atom_U_Boot_der_Welt_zu_Wasser.html


    Stahlkoloss als Weltzerstörer - Auf Tauchfahrt mit dem größten Atom-U-Boot der Welt

    Das russische Atom-U-Boot "Dmitri Donskoi" ist so lang wie zwei Fußballfelder und hoch wie ein neunstöckiges Haus. Mit ihren Atomwaffen kann diese tauchende Raketenbasis die halbe Welt zerstören.
    Zerstörungspotential für die halbe Welt an Bord
    Im Ernstfall kann die SS-N-20 mit zehn Atomsprengköpfen bestückt werden - jeder davon hat die sechsfache Zerstörungskraft der Hiroshima-Bombe. Die Ladung auf einem einzigen U-Boot würde somit ausreichen, um die halbe Welt in Trümmer zu legen.
    Das derzeit größte U-Boot der Welt stammt aus Russland: Von den insgesamt sechs gebauten Exemplaren der Typhoon-Klasse sind heute noch drei im Einsatz. 100.000 PS treiben die 173 Meter langen Kolosse durchs Wasser, erzeugt von jeweils zwei Atomreaktoren. An Bord befindet sich eine explosive Fracht: 20 SS-N-20 Raketen mit insgesamt 200 Atomsprengköpfen liegen in den Silos jedes Bootes zum Abschuss bereit.






    GAZ-2975 Tigr




    Der GAZ-2975 Tigr (russ. ГАЗ-2975 Тигр) ist ein moderner zweiachsiger Mehrzweckgeländewagen (4×4) des russischen Automobilherstellers Gorkowski Awtomobilny Sawod. Es existiert ebenfalls eine zivile Variante. Auch als Polizeifahrzeug findet der GAZ Tigr Verwendung.
    Beschreibung

    Im Jahr 2001 wurden die ersten Bilder des GAZ Tigr veröffentlicht. Anfangs war dieses Modell als reines Militärfahrzeug geplant. Die zivile Variante erhielt die Bezeichnung GAZ-2330 (russ. ГАЗ-2330). Die Produktion wurde im Jahr 2005 gestartet, es ist geplant im Jahr 1000 Fahrzeuge herzustellen.Die Kosten eines Tigr belaufen sich auf circa 60.000 US-Dollar.
    Sowohl der GAZ-2975 und GAZ-2330 gelten als sehr robuste Geländewagen, die in einem Temperaturbereich von -14° Celsius bis +50° Celsius problemlos operieren können. Auch 1,2 m tiefes Wasser kann ohne Vorbereitungen durchfahren werden.



    Kombat T-98







    Der Kombat T-98 ist ein von der Kombat Armouring Group aus Sankt Petersburg entwickeltes gepanzertes Fahrzeug, welches für den Straßenverkehr gebaut wurde und Schutz vor Angriffen mit ballistischen Waffen leistet. Er wird in einer zivilen VIP-Variante und einer Utility-Variante für Spezialeinheiten und Polizei gebaut, welche individuell konfiguriert werden können.
    Die Achsen, der Allradantrieb und die Armaturentafel werden von General Motors geliefert, ebenso die Motoren. Der T-98 wird von einem 6,6 Liter großen V8-Diesel (Duramax Turbodiesel 6600) mit 300 PS und mehr als 700 Newtonmeter oder einem 8,1 Liter großem Benziner (Vortec 8100) mit ebenfalls acht Zylindern und 340 PS bei rund 620 Nm angetrieben. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 200 km/h, die empfohlene maximale Reisegeschwindigkeit liegt zwischen 170 und 180 km/h. Damit ist der T-98 laut Hersteller der "schnellste gepanzerte Geländewagen der Welt". Die 5-Gang-Automatikschaltung ist eine Allison 1000, der Allradantrieb ein Autotrac 4WD 2-speed. Die Tankkapazität beträgt 140 Liter.



    Schusswaffen
    Kalaschnikow




    AK S 74 U

    AN-94 Abakan


    Bison 2


    VSS Vintorez




    VSS Vintorez

    Vintorez VSK-94



    OSV-96





    SV-99


    Kedr PP-91


    KLIN PP-9


    Kiparis


    PP-2000




    RG-6




    SVD




    SVDS




    SVU-AS




    SR3M




    SR3M




    SR-2 Veresk


    SR 2 Veresk




    SR-3




    SR-3



    Spezialeinheiten


    ALFA




    Scharfschütze

    Spetsnaz



    Russische Luftlandetruppen

    Die Beste Luftlandetruppe der Welt!!!

    Hätte man mir nur eine Kompanie der russischen Fallschirmjäger gegeben, dann könnte ich die ganze Welt auf die Knie stellen“- U. S. General of special forces of the united states - Tim Hake.












    Die russ. Luftlandetruppen oder WDW (Wosduschno-Desantnye Woiska russisch: Воздушно-десантные войска = ВДВ, englisch VDV) sind ein eigenständiger Teil der Russischen Streitkräfte.
    Sie beinhalten Verbände, welche mittels Fallschirmabsprung und -abwurf oder durch Hubschrauber (Luftsturm-Taktik) zum Einsatz kommen.
    Es gibt eine Reihe selbständiger Luftlande-Brigaden bzw. Luftlande-Divisionen. Diese verfügen über abwurf- und lufttransportfähige Schützenpanzer, Granatwerfer, Artillerie und Flugabwehrsysteme. Sie sind kampfkräftige Verbände, die im Rücken des Gegners überraschend eingesetzt werden können, zum Beispiel zum Ausheben gegnerischer Führungszentren, Einnehmen strategisch wichtiger Häfen oder Verkehrsknotenpunkte, Vernichten gegnerischer Kernwaffen usw.



    VDV Spetsnaz show





    Russian Special Forces : Spetsnaz - VDV Demonstration











    !!!- Spetsnaz in action -!!!!



    #!


    specnaz






    (Spetsnaz)Difficult examination for "krapoviy" beret






    spetsnaz instructor






    Spetsnaz G.R.U - Shadow Warriors







    Russian warriors - SPETSNAZ















    Bin bereit alle eure Fragen zu beantworten und weitere Informationen (z.B. über russische Spezialeinheiten) zu geben bzw. zu veröffentlichen.















  2. #2

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    sehr interessant- wieso kennst du dich so gut aus ?? hast oder hattest du ne nähere Beziehung zur russischen Armee?

  3. #3

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    Zitat Zitat von Loli Beitrag anzeigen
    sehr interessant- wieso kennst du dich so gut aus ?? hast oder hattest du ne nähere Beziehung zur russischen Armee?
    Ja, hatte schon bevor ich geboren bin...und zwar seit mehreren Generationen...habe und werde solche Beziehungen haben...

  4. #4

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    Ich glaube ich habe einen zukünftigen Verteidigungsminister für das zukünftige Jugoslawien gefunden

    Du verdienst ein Danke für dein Engagement

  5. #5

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    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Ich glaube ich habe einen zukünftigen Verteidigungsminister für das zukünftige Jugoslawien gefunden

    Du verdienst ein Danke für dein Engagement
    Danke, ich denke mal darüber nach

  6. #6
    El Greco
    Die Russischen Streitkräfte sind leider nicht mehr das selbe wie früher

  7. #7
    En.
    Avatar von En.

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    Netter Beitrag! aber bis auf den T-90 und die Spezialeinheiten hat diese Armee nichts mehr zu bieten!

  8. #8

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    Zitat Zitat von En. Beitrag anzeigen
    Netter Beitrag! aber bis auf den T-90 und die Spezialeinheiten hat diese Armee nichts mehr zu bieten!
    Dann hast du dir meinem Beitrag nicht richtig angeschaut: Atomwaffen, Kampfflugzeuge (4++ Genaration, die 5 wurde vor kurzem vorgestellt) und Kampfhubschrauber,die keine Analogie weltweit besitzen, Atom-U-Boote- allein Dmitri Donskoi ist in der Lage mit seinen Raketen die halbe Welt zu zerstören!!!...Zudem besitzt Russland das größte Arsenal an chemischen Waffen!!!

    Dazu hat die Russische Föderation die besten Spezialeinheiten der Welt. Und das ist das Wichtigste in der Streitkraft, Grund: ausgezeichnet ausgebildete Saboteure!!! Dann bringen auch die Atomwaffen so gut wie gar nichts...

  9. #9

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    Sehr interessant

  10. #10

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    Zitat Zitat von El Greco Beitrag anzeigen
    Die Russischen Streitkräfte sind leider nicht mehr das selbe wie früher
    Putin wird es schon hinkriegen
    Was die Ausrüstung angeht...der Staat investiert in diese immer mehr und mehr...Was die Soldaten angeht, besonders Spezialeinheite - da hat sich nichts geändert, weil deren Ausbildung immer noch so hart und brutal ist wie früher...sie sind auch bestens ausgerüstet...jeder von ihnen ist bereit für Russland zu sterben!!! Das ist das wichtigste, denn nur auf solche Krieger, kann sich die Zivilbevölkerung verlassen und weiter in Sicherheit leben. Was die Terroranschläge angeht: die Anzahl der verhinderten Terroranschläge ist deutlich höher!!! Darüber wird im Westen nicht berichtet...

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