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Atom-Energie

Erstellt von Zurich, 21.11.2014, 13:48 Uhr · 54 Antworten · 5.926 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Es hat nichts mit Bevormundung zu tun oder mit einem Rückgang der Komforts. Die Menschen würden einfach darauf achten, dass sie keinen Strom vergeuden. Gerade viele Küchengeräte sind in ihrer Bauart extrem ineffizient. Wenn Strom teurer wird, werden die Anbieter effizientere Geräte bauen, weil die Konsumenten sowas dann verstärkt nachfragen werden. Dieser Trend ist ja heute schon zu beobachten.

    Der Anstieg der Benzinpreise hat auch dazu geführt, dass Motoren viel effizienter geworden sind. Man zahlt zwar heute viel mehr pro Liter, als noch vor 30 Jahren, aber man muss auch viel weniger tanken, weswegen man insgesamt für die Spritkosten das gleiche zahlt. Auto fahren ist also weder sonderlich teurer, noch unkomfortabler geworden, weil die Motoren besser geworden sind.

    Erhöhte Strompreise können also genau so Innovationen und Erfindungen fördern.

    Außerdem ist es nicht wirklich so, als könnte sich die Menschheit etwas anderes leisten. Mit unserem verschwenderischen Umgang mit Energie ruinieren wir die Umwelt für unsere Nachfahren. Die werden dann die Zeche für uns zahlen müssen. Das ist es doch besser, wenn wir heute weniger Energie verschwenden. Es gibt nämlich reichlich Einsparpotenziale, ohne unseren Lebensstandard auch nur um 1mm senken zu müssen.
    Im Ansatz hast du recht. Es fördert die Innovation und Industrie. Aber das hier hätte eine völlig andere Tragweite bzw. andere Dimension. Der fossile Sektor und der Kernsektor machen weltweit zusammen praktsch "fast den ganzen" Anteil vom Energie-Kuchen aus bzw. einen sehr sehr grossen Anteil. Und da bleibt noch ein kleiner Teil namens "Erneuerbare Energien" bzw. "Nachwachsende Rohstoffe", und wiederum von diesem kleinen Teil macht die Wasserkraft einen grossen Teil aus und Biomasse (Sprich Holz), was zwar ein nachwachsender Rohstoff ist, aber bei seiner Verbrennung CO2 produziert, was wiederum den Grünen nicht schmeckt. Und ein ganz kleiner Teil im Energiekuchen nehmen heute Solarenergie und Windenergie ein, wobei diese einerseits oft selber auf fossile Stoffe zur Energiespeicherung zurückgreifen und anderseits wegen der geringen Energiedichte eine enorm grosse Fläche brauchen.

    Und was mich an Grünen, Greenpeace und Co. besonders stört, ist, dass ihnen über 90% dieses Kuchens nicht passt und am liebsten sofort abschaffen wollen. Und das sie sogar das Wort "Energie-Sparen" immer und immer wieder in den Mund nehmen und immer wieder erklären, was wir viel zu gut leben bzw.viel zu komfortabel. Und sie auch in anderen Bereichen am liebsten alle bevormunden wollen, sprich: Vom Fleisch auf Veggie oder gar auf Vegan umzusteigen, vom Auto auf den ÖV,...und und und.

    Und das ist nun mal eine Komfort-Einbusse!!! Und Komfort ist Wohlstand!!!

  2. #32
    Avatar von Lanchiii

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Und sie auch in anderen Bereichen am liebsten alle bevormunden wollen, sprich: Vom Fleisch auf Veggie oder gar auf Vegan umzusteigen, vom Auto auf den ÖV,...und und und.
    Ist doch ein Anfang, wieso nicht?! Die graue Energie bei den Lebensmitteln ist ja nicht gerade klein. Dahinter stecken noch viele andere Gründe wie Arbeiterrechte, Leute die in Hühnerställen unter schrecklichen Bedingungen arbeiten müssen, von den leidenden Tieren schon mal gar nicht zu sprechen. Nur damit Freddy seine Chicken Nuggets auch ja für 10.- das Kilo bekommen kann.

    Sonst übertreiben es die Grünen schon ein bisschen mit ihrem "ab morgen alle AKWs stilllegen", doch diese Vorschläge finde ich durchaus umsetzbar und okay, aber jeder entscheidet für sich.

  3. #33
    Avatar von Al_Bundy

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    Beschte KKW in Welt liegt in Zwentendorf Österreich

    Kernkraftwerk Zwentendorf ? Wikipedia

  4. #34
    Avatar von Lanchiii

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    Zitat Zitat von Al_Bundy Beitrag anzeigen
    Beschte KKW in Welt liegt in Zwentendorf Österreich

    Kernkraftwerk Zwentendorf ? Wikipedia
    Demokratie eben….

  5. #35
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Im Ansatz hast du recht. Es fördert die Innovation und Industrie. Aber das hier hätte eine völlig andere Tragweite bzw. andere Dimension. Der fossile Sektor und der Kernsektor machen weltweit zusammen praktsch "fast den ganzen" Anteil vom Energie-Kuchen aus bzw. einen sehr sehr grossen Anteil. Und da bleibt noch ein kleiner Teil namens "Erneuerbare Energien" bzw. "Nachwachsende Rohstoffe", und wiederum von diesem kleinen Teil macht die Wasserkraft einen grossen Teil aus und Biomasse (Sprich Holz), was zwar ein nachwachsender Rohstoff ist, aber bei seiner Verbrennung CO2 produziert, was wiederum den Grünen nicht schmeckt. Und ein ganz kleiner Teil im Energiekuchen nehmen heute Solarenergie und Windenergie ein, wobei diese einerseits oft selber auf fossile Stoffe zur Energiespeicherung zurückgreifen und anderseits wegen der geringen Energiedichte eine enorm grosse Fläche brauchen.

    Und was mich an Grünen, Greenpeace und Co. besonders stört, ist, dass ihnen über 90% dieses Kuchens nicht passt und am liebsten sofort abschaffen wollen. Und das sie sogar das Wort "Energie-Sparen" immer und immer wieder in den Mund nehmen und immer wieder erklären, was wir viel zu gut leben bzw.viel zu komfortabel. Und sie auch in anderen Bereichen am liebsten alle bevormunden wollen, sprich: Vom Fleisch auf Veggie oder gar auf Vegan umzusteigen, vom Auto auf den ÖV,...und und und.

    Und das ist nun mal eine Komfort-Einbusse!!! Und Komfort ist Wohlstand!!!
    Ehrlich gesagt glaube ich bist du nicht so ganz auf dem neusten Stand. Die erneuerbaren Energien sind vor allem dank China schon sehr wettbewerbsfähig. Die Chinesen versorgen sich schon zu 30% aus erneuerbaren Quellen und wollen es noch bis 2017 auf 50% schaffen. Die subventionieren vor allem ihre Photovoltaikindustrie enorm und schwemmen den Markt mit billigen Anlagen. Das hat dazu geführt, dass ein Photovoltaik-Großkraftwerk heute schon so billig Strom erzeugen kann, wie ein Steinkohlekraftwerk und bspw. billiger ist, als ein Gas-Kraftwerk. Energie aus Biomasse ist ebenfalls CO2-Neutral, weil die Biomasse während ihrer Erzeugung genau so viel CO2 aus der Atmosphäre gezogen hat, wie sie nach Verbrennung wieder ausstößt.

    Die Sache an Kernkraft ist auch, dass sie, wenn man sie nach europäischen Sicherheitsstandards betreibt, überhaupt nicht so sonderlich billig ist. Dazu kommen noch evtl. anfallende Kosten durch einen Unfall mit anschließender radioaktiver Verseuchung. Solche Kosten lassen sich nur schwer vorhersehen. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar gering, der angerichtete Schaden aber enorm.

    Und es geht nicht um Bevormundung, sondern um Eigenverantwortung. Wenn du unbedingt jeden Abend ein Steak essen möchtest, dann darfst du das gerne machen. Allerdings solltest du dann auch die Kosten tragen, die du damit verursachst. Denn die Produktion von 1kg Rindfleisch ist sehr viel umweltschädlicher, als bspw. von 1kg Tofu. Daher solltest du dafür auch sehr viel mehr zahlen müssen. Momentan spiegeln sich diese Kosten noch nicht in den Marktpreisen wieder.

    Und selbst wenn es einen Komfort-Verlust bedeutet; was meinst du wie groß der Komfort-Verlust in einigen Jahrzehnten werden wird, wenn wir unser Verhalten nicht ändern?

  6. #36
    Avatar von Al_Bundy

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    Zitat Zitat von Lanchiii Beitrag anzeigen
    Demokratie eben….
    Genau :, irgendwie passt das auch zu den Ösis.

  7. #37
    Avatar von -Troy-

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    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Ehrlich gesagt glaube ich bist du nicht so ganz auf dem neusten Stand. Die erneuerbaren Energien sind vor allem dank China schon sehr wettbewerbsfähig. Die Chinesen versorgen sich schon zu 30% aus erneuerbaren Quellen und wollen es noch bis 2017 auf 50% schaffen. Die subventionieren vor allem ihre Photovoltaikindustrie enorm und schwemmen den Markt mit billigen Anlagen. Das hat dazu geführt, dass ein Photovoltaik-Großkraftwerk heute schon so billig Strom erzeugen kann, wie ein Steinkohlekraftwerk und bspw. billiger ist, als ein Gas-Kraftwerk. Energie aus Biomasse ist ebenfalls CO2-Neutral, weil die Biomasse während ihrer Erzeugung genau so viel CO2 aus der Atmosphäre gezogen hat, wie sie nach Verbrennung wieder ausstößt.

    Die Sache an Kernkraft ist auch, dass sie, wenn man sie nach europäischen Sicherheitsstandards betreibt, überhaupt nicht so sonderlich billig ist. Dazu kommen noch evtl. anfallende Kosten durch einen Unfall mit anschließender radioaktiver Verseuchung. Solche Kosten lassen sich nur schwer vorhersehen. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar gering, der angerichtete Schaden aber enorm.

    Und es geht nicht um Bevormundung, sondern um Eigenverantwortung. Wenn du unbedingt jeden Abend ein Steak essen möchtest, dann darfst du das gerne machen. Allerdings solltest du dann auch die Kosten tragen, die du damit verursachst. Denn die Produktion von 1kg Rindfleisch ist sehr viel umweltschädlicher, als bspw. von 1kg Tofu. Daher solltest du dafür auch sehr viel mehr zahlen müssen. Momentan spiegeln sich diese Kosten noch nicht in den Marktpreisen wieder.

    Und selbst wenn es einen Komfort-Verlust bedeutet; was meinst du wie groß der Komfort-Verlust in einigen Jahrzehnten werden wird, wenn wir unser Verhalten nicht ändern?

    Meine Fresse... was stimmt eigentlich nicht mit dir? Gibt es ein Thema zu dem du keine gequirrlte Scheiße von dir gibst? Bis du in diesen Thread etwas geschrieben hast fand ich alle Beiträge in Ordnung, auch wenn hier und da etwas Blödsinn geschrieben wurde. Die meisten anderen sind sich wenigstens ihrer Unkenntnis bewusst, aber du lässt hier den Klugscheißer raushängen und schaffst es nicht einen Satz zusammenzubekommen ohne vier mal Blödsinn zu schreiben.

    Für alle, die es interessiert hier die Aufklärung:

    Deine Behauptung:
    1. Erneuerbare Energien sind dank China "sehr wettbewerbsfähig".
    Wenn Dank China erneuerbare Energien wettbewerbsfähig sein sollen, dann kann damit nur Energie aus Windkraft und Photovoltaik gemeint sein. Und ob eine dieser Energiequellen wettbewerbsfähig ist oder nicht hängt von Markt ab. Da Strom nämlich nicht international gehandelt wird, gibt es viele regionale Märkte, die teilweise ineinander verflochten sind. Z. B. Ist Deutschland und Österreich ein Marktgebiet, die Schweiz alleine ein anderes oder ganz Frankreich. Es ist möglich bestimmte Kapazitäten zwischen Frankreich, der Schweiz, der Niederlande und eben Deutschland/Österreich und anderen Nachbarn auszutauschen. In Deutschland sind etwa 90% der installierten Windkraftanlagen direkt am Markt beteiligt und verkaufen dort ihre Energie, allerdings erhalten sie immer noch eine Marktprämie. Wie hoch der Anteil der tatsächlich wettbewerbsfähigen Anlagen ist, die auch ohne Marktprämie sich gewinnbringend am Markt beteiligen könnten ist nicht genau bestimmbar, muss aber unter diesen 90% liegen. Wahrscheinlich sind es zwischen 50 und 70% und das liegt dann eher am Standort als an Technik und schon gar nicht an China.
    Bei den Photovoltaikanlagen sind nur 10% direkt am Markt beteiligt und ohne die Marktprämie währen es 0. In keinem Industriestaat ist Strom aus Photovoltaik wettbewerbsfähig. Selbst in vielen isolierten Orten Afrikas muss das nicht der Fall sein.

    2. Ein Photovoltaik-Großkraftwerk (was auch immer das sein soll) kann so billig Strom erzeugen wie ein Kohlekraftwerk:
    Braunkohlekraftwerke in Deutschland haben Stromgestehungskosten von etwa 20 €/MWh (2 cent/kWh) und sind damit nach den Atomkraftwerken die günstigsten Stromerzeuger in Deutschland. Zum Start des EEG 1998 wurden Photovoltaikanlagen mit über 500 €/MWh gefördert, damit sie wettbewerbsfähig sind. Heute liegt zur Mittagszeit im Jahresmittel der Preis für eine MWh Energie am Markt bei etwa 45 €. Keine einzige Anlage in Deutschland ist in der Lage zu diesem Preis seine Energie anzubieten. D.h. selbst die beste Anlage erzeugt mehr als doppelt so teuren Strom als Braunkohlekraftwerke. Ist mehr als drei mal teurer als Atomkraftwerke und ebenfalls teurer als Steinkohle-, Wasser-, Gaskraftwerke und Windkraftanlagen. Strom aus Photovoltaik ist die teuerste Energie in Deutschland.

    3. China versorgt sich zu 30% aus erneuerbaren Energien.
    Wenn Strom gemeint sein sollte, dann liegt China bei 15% und hofft darauf bis 2017 die 15% halten zu können. Über 85% der Stromerzeugung Chinas aus erneuerbaren Quellen ist aus Wasserkraft. Die Kosten für Wasserkraft hängen extrem von den geographischen Gegebenheiten ab. So kostet 1 MWh Strom aus Wasserkraft in Norwegen weniger als 10€ und wäre damit in Deutschland wettbewerbsfähig und in Norwegen wird 99% der Strom aus Wasserkraft bereitgestellt.
    In China allerdings sind riesige Landschaften in denen mehr als eine Millionen Menschen lebten geflutet worden um solche Mengen an Strom aus Wasserkraft erzeugen zu können. Bei diesen massiven Eingriffen in die Natur stellt sich die ernste Frage, ob diese Art von Wasserkraft wirklich umweltfreundlich und nachhaltig ist. Ohne massive Umweltzerstörung ist China auch nicht in der Lage deren Wasserkraftpotential weiter auszubauen.
    Strom aus Windkraft, Photovoltaik, Biomasse und Geothermie fristet in China trotz massiver Subvention (Bis 2013 aus auch Deutschland) ein Schattendasein von 2% (alle zusammengenommen) an der chinesichen Stromproduktion.

    4. Energie aus Biomasse ist CO2-Neutral:
    Damit Energie aus Biomasse wirklich CO2-Neutral ist müsste es Felder geben in denen bestimmte Pflanzen angebaut werden (tierische Abfälle fließen letztendlich in diesen Pflanzenkreislauf hinein, machen eben nur einen Umweg z. B. durch einen Tiermagen). Allein diese Tatsache sollte folgendes klarmachen:
    - Biomasse ist nicht CO2-Neutral, wenn dafür Wälder oder andere Naturflächen abgeholzt werden. Es gibt Länder in Afrika, die decken 80% ihres Primärenergiebedarfs (also alles, Strom, Wärme, Antriebe, Licht) aus Biomasse. Aber da die Biomasse nicht wieder angebaut wird ist das alles andere als erneuerbare Energie.
    - Wenn bei der Erzeugung von Strom aus Biomasse zu irgend einem Zeitpunkt eine andere Energiequelle genutzt werden muss als Biomasse selbst, dazu gehört Diesel zum Transport, Strom für Anlagen, Nahrung für Landwirte und deren CO2 Bilanz. Dann ist Strom aus Biomasse ebenfalls nicht CO2-Neutral.
    - Würde man die Flächen einfach brach liegen lassen, anstatt Mais anzubauen um diesen zu verbrennen, dann wäre die CO2-Bilanz erst negativ und schließlich könnte man dort eine Menge CO2 langfristig speichern. Und es wäre dann wohl wirklich was für die Natur getan.
    - Wenn man die Flächen nun schon nutzt muss man bedenken, dass man statt Brennmais, mit allen Folgen von riesigen Monokulturen, auch Nahrungsmittel hätte anbauen können. Was man damit anstellen könnte brauche ich jetzt wohl nicht zu erklären.

    5. Kernkraftwerke sind nicht so sonderlich billig:
    Selbst mit europäischen Sicherheitsstandards und der Forderung, dass nach Betrieb des Kraftwerks eine dekonterminierte grüne Wiese übrig bleibt und das Kraftwerk vollständig abgebaut und alle Abfälle sicher gelagert werden ist Strom aus Kernenergie (Kernspaltung) immer noch mit die günstigste Form der Stromerzeugung in Europa (Nur Wasserkraft an bestimmten Standorten ist günstiger, aber nicht weiter ausbaufähig).
    Es gibt dafür aber eine Voraussetzung, und die lautet klare festgelegte gesetzliche Richtlinien von Planungsbeginn bis zum vollständigen Abbau des Kraftwerkes. An einem Atomkraftwerk in Finnland ist diesbezüglich ein Exempel statuiert worden und dies muss nun als Beispiel dafür herhalten, dass Atomkraft heute unwirtschaftlich ist. Dabei haben allein ständig neue Regelungen, Sicherheitsverschärfungen und die Auflage des vollständigen Abbaus, die erst mitten im Bau bekannt wurde dazu geführt, dass die Kosten aus dem Ruder gelaufen sind. Hätte man alles von Anfang an gewusst, dann hätte man gleich völlig anders gebaut.
    Zudem bedeuten hohe Sicherheitsstandards nicht immer gleich massiv höhere Kosten. Eine Wasserstaffexplosion wie in Fukushima I hätte durch billige Katalysatoren verhindert werden können, Kostenfaktor keine 5.000€ pro Reaktor.
    Zudem gilt es heute als machbar ein Atomkraftwerk so zu bauen, dass eine Kernschmelze und anschließendem Austritt radioaktivem Materials ausgeschlossen ist. Der Hauptgrund für nicht realisierte Atomkraftwerke heutzutage ist eine unsichere Gesetzeslage, vor allem in Europa.

  8. #38
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Meine Fresse... was stimmt eigentlich nicht mit dir? Gibt es ein Thema zu dem du keine gequirrlte Scheiße von dir gibst? Bis du in diesen Thread etwas geschrieben hast fand ich alle Beiträge in Ordnung, auch wenn hier und da etwas Blödsinn geschrieben wurde. Die meisten anderen sind sich wenigstens ihrer Unkenntnis bewusst, aber du lässt hier den Klugscheißer raushängen und schaffst es nicht einen Satz zusammenzubekommen ohne vier mal Blödsinn zu schreiben.
    Und schaffst du es mal einen Beitrag zu verfassen, indem nicht die Hälfte aus hirnlosen Beleidigungen besteht?
    Für alle, die es interessiert hier die Aufklärung:

    Deine Behauptung:
    1. Erneuerbare Energien sind dank China "sehr wettbewerbsfähig".
    Wenn Dank China erneuerbare Energien wettbewerbsfähig sein sollen, dann kann damit nur Energie aus Windkraft und Photovoltaik gemeint sein. Und ob eine dieser Energiequellen wettbewerbsfähig ist oder nicht hängt von Markt ab. Da Strom nämlich nicht international gehandelt wird, gibt es viele regionale Märkte, die teilweise ineinander verflochten sind. Z. B. Ist Deutschland und Österreich ein Marktgebiet, die Schweiz alleine ein anderes oder ganz Frankreich. Es ist möglich bestimmte Kapazitäten zwischen Frankreich, der Schweiz, der Niederlande und eben Deutschland/Österreich und anderen Nachbarn auszutauschen. In Deutschland sind etwa 90% der installierten Windkraftanlagen direkt am Markt beteiligt und verkaufen dort ihre Energie, allerdings erhalten sie immer noch eine Marktprämie. Wie hoch der Anteil der tatsächlich wettbewerbsfähigen Anlagen ist, die auch ohne Marktprämie sich gewinnbringend am Markt beteiligen könnten ist nicht genau bestimmbar, muss aber unter diesen 90% liegen. Wahrscheinlich sind es zwischen 50 und 70% und das liegt dann eher am Standort als an Technik und schon gar nicht an China.
    Bei den Photovoltaikanlagen sind nur 10% direkt am Markt beteiligt und ohne die Marktprämie währen es 0. In keinem Industriestaat ist Strom aus Photovoltaik wettbewerbsfähig. Selbst in vielen isolierten Orten Afrikas muss das nicht der Fall sein.
    Der Preis von Photovoltaikanlagen ist in den letzten Jahren um ca. 80% gefallen. Das liegt aber nicht an technischem Fortschritt, sondern alleine an massiven Subventionen des chinesischen Staates für seine Solarindustrie. Man verkauft unter Herstellungskosen. Die EU versucht gegen diese Subventionen vorzugehen, weil die europäische Konkurenz aus dem Markt gedrängt wird. Ich weiß gar nicht wie das von dir hier geschriebene es in irgendeiner Weise entrkäftigt, dass man mit diesen sehr viel billigeren Photovoltaikanlagen sehr viel billiger Strom produzieren kann. Selbst eine Anlage für die Eigenversorgung produziert nicht viel teurer Strom, als die Marktpreise kosten.

    2. Ein Photovoltaik-Großkraftwerk (was auch immer das sein soll) kann so billig Strom erzeugen wie ein Kohlekraftwerk:
    Braunkohlekraftwerke in Deutschland haben Stromgestehungskosten von etwa 20 €/MWh (2 cent/kWh) und sind damit nach den Atomkraftwerken die günstigsten Stromerzeuger in Deutschland. Zum Start des EEG 1998 wurden Photovoltaikanlagen mit über 500 €/MWh gefördert, damit sie wettbewerbsfähig sind. Heute liegt zur Mittagszeit im Jahresmittel der Preis für eine MWh Energie am Markt bei etwa 45 €. Keine einzige Anlage in Deutschland ist in der Lage zu diesem Preis seine Energie anzubieten. D.h. selbst die beste Anlage erzeugt mehr als doppelt so teuren Strom als Braunkohlekraftwerke. Ist mehr als drei mal teurer als Atomkraftwerke und ebenfalls teurer als Steinkohle-, Wasser-, Gaskraftwerke und Windkraftanlagen. Strom aus Photovoltaik ist die teuerste Energie in Deutschland.
    Da steht Steinkohlekraftwerk. Deine Berechnungen gehen von den alten Photovoltaikpreisen aus.

    3. China versorgt sich zu 30% aus erneuerbaren Energien.
    Wenn Strom gemeint sein sollte, dann liegt China bei 15% und hofft darauf bis 2017 die 15% halten zu können. Über 85% der Stromerzeugung Chinas aus erneuerbaren Quellen ist aus Wasserkraft. Die Kosten für Wasserkraft hängen extrem von den geographischen Gegebenheiten ab. So kostet 1 MWh Strom aus Wasserkraft in Norwegen weniger als 10€ und wäre damit in Deutschland wettbewerbsfähig und in Norwegen wird 99% der Strom aus Wasserkraft bereitgestellt.
    In China allerdings sind riesige Landschaften in denen mehr als eine Millionen Menschen lebten geflutet worden um solche Mengen an Strom aus Wasserkraft erzeugen zu können. Bei diesen massiven Eingriffen in die Natur stellt sich die ernste Frage, ob diese Art von Wasserkraft wirklich umweltfreundlich und nachhaltig ist. Ohne massive Umweltzerstörung ist China auch nicht in der Lage deren Wasserkraftpotential weiter auszubauen.
    Strom aus Windkraft, Photovoltaik, Biomasse und Geothermie fristet in China trotz massiver Subvention (Bis 2013 aus auch Deutschland) ein Schattendasein von 2% (alle zusammengenommen) an der chinesichen Stromproduktion.
    Gerade weil Umweltverschmutzung in China so ein riesiges Problem ist investiert die Regierung so viel in Photovoltaik. Bis 2015 wird man der größte Produzent sein.


    4. Energie aus Biomasse ist CO2-Neutral:
    Damit Energie aus Biomasse wirklich CO2-Neutral ist müsste es Felder geben in denen bestimmte Pflanzen angebaut werden (tierische Abfälle fließen letztendlich in diesen Pflanzenkreislauf hinein, machen eben nur einen Umweg z. B. durch einen Tiermagen). Allein diese Tatsache sollte folgendes klarmachen:
    - Biomasse ist nicht CO2-Neutral, wenn dafür Wälder oder andere Naturflächen abgeholzt werden. Es gibt Länder in Afrika, die decken 80% ihres Primärenergiebedarfs (also alles, Strom, Wärme, Antriebe, Licht) aus Biomasse. Aber da die Biomasse nicht wieder angebaut wird ist das alles andere als erneuerbare Energie.
    - Wenn bei der Erzeugung von Strom aus Biomasse zu irgend einem Zeitpunkt eine andere Energiequelle genutzt werden muss als Biomasse selbst, dazu gehört Diesel zum Transport, Strom für Anlagen, Nahrung für Landwirte und deren CO2 Bilanz. Dann ist Strom aus Biomasse ebenfalls nicht CO2-Neutral.
    - Würde man die Flächen einfach brach liegen lassen, anstatt Mais anzubauen um diesen zu verbrennen, dann wäre die CO2-Bilanz erst negativ und schließlich könnte man dort eine Menge CO2 langfristig speichern. Und es wäre dann wohl wirklich was für die Natur getan.
    - Wenn man die Flächen nun schon nutzt muss man bedenken, dass man statt Brennmais, mit allen Folgen von riesigen Monokulturen, auch Nahrungsmittel hätte anbauen können. Was man damit anstellen könnte brauche ich jetzt wohl nicht zu erklären.
    Wenn man von Biomasse im Kontext von erneuerbaren Energien spricht, ist damit normalerweise gemeint, dass die Biomasse auch wieder in genau gleichem Maße wieder nachwächst. So ist es in Deutschland, und so habe ich es auch gemeint. Hier dürfen nicht mehr Bäume dem Wald entnommen werden, als sie nachwachsen. Damit ist die CO2-Bilanz neutral. Und ja, CO2-negative Treibstoffe würden die gesamte CO2-Bilanz ebenfalls negativ machen. Du bist ein sehr schlauer Mensch. Allerdings nur minimal, außerdem eben auch nur dann, wenn denn CO2-negative Treibstoffe zum Einsatz kommen.

    Die EU drückt mit seinen massiven Subventionen die Lebensmittelpreise auf den globalen Märkten sowieso schon enorm, und nimmt damit vielen Entwicklungsländern die Chance einen funktionierenden Agrar-Sektor auf die Beine zu stellen. Ein Entwicklungsland, welches nicht über Anbausorten verfügt, die in Europa oder Nordamerika nicht wachsen, hat gar keine Chance eine eigene Landwirtschaft zu betreiben. Deswegen gibt es auch nur vorwiegend Kaffee- und Bananenproduzenten bei den Entwicklungsländern. Würde die EU noch mehr Nahrungsmittel erzeugen, würde das die Entwicklungsländer nur noch mehr belasten. Außerdem ist das Problem des Welthungers auch nicht mangelnde Lebensmittel, sondern deren Verteilung.

    5. Kernkraftwerke sind nicht so sonderlich billig:
    Selbst mit europäischen Sicherheitsstandards und der Forderung, dass nach Betrieb des Kraftwerks eine dekonterminierte grüne Wiese übrig bleibt und das Kraftwerk vollständig abgebaut und alle Abfälle sicher gelagert werden ist Strom aus Kernenergie (Kernspaltung) immer noch mit die günstigste Form der Stromerzeugung in Europa (Nur Wasserkraft an bestimmten Standorten ist günstiger, aber nicht weiter ausbaufähig).
    Es gibt dafür aber eine Voraussetzung, und die lautet klare festgelegte gesetzliche Richtlinien von Planungsbeginn bis zum vollständigen Abbau des Kraftwerkes. An einem Atomkraftwerk in Finnland ist diesbezüglich ein Exempel statuiert worden und dies muss nun als Beispiel dafür herhalten, dass Atomkraft heute unwirtschaftlich ist. Dabei haben allein ständig neue Regelungen, Sicherheitsverschärfungen und die Auflage des vollständigen Abbaus, die erst mitten im Bau bekannt wurde dazu geführt, dass die Kosten aus dem Ruder gelaufen sind. Hätte man alles von Anfang an gewusst, dann hätte man gleich völlig anders gebaut.
    Zudem bedeuten hohe Sicherheitsstandards nicht immer gleich massiv höhere Kosten. Eine Wasserstaffexplosion wie in Fukushima I hätte durch billige Katalysatoren verhindert werden können, Kostenfaktor keine 5.000€ pro Reaktor.
    Zudem gilt es heute als machbar ein Atomkraftwerk so zu bauen, dass eine Kernschmelze und anschließendem Austritt radioaktivem Materials ausgeschlossen ist. Der Hauptgrund für nicht realisierte Atomkraftwerke heutzutage ist eine unsichere Gesetzeslage, vor allem in Europa.
    Es ist bei Großprojekten ganz normal, dass viele Probleme erst während dem Bau entstehen, und die Kosten deswegen erst während dem Bau in die Höhe steigen. Und der Bau eines Kernkraftwerkes ist so ein Großprojekt. Falls du Großprojekte tadellos planen kannst und deine Kostenberechnungen immer richtig sind, dann nimm doch bitte ganz dringend Kontakt zu den Verantwortlichen von S21 und dem Berliner Flughafen auf, die brauchen dort solche Leute wie dich.

  9. #39
    Avatar von -Troy-

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    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Und schaffst du es mal einen Beitrag zu verfassen, indem nicht die Hälfte aus hirnlosen Beleidigungen besteht?


    Der Preis von Photovoltaikanlagen ist in den letzten Jahren um ca. 80% gefallen. Das liegt aber nicht an technischem Fortschritt, sondern alleine an massiven Subventionen des chinesischen Staates für seine Solarindustrie. Man verkauft unter Herstellungskosen. Die EU versucht gegen diese Subventionen vorzugehen, weil die europäische Konkurenz aus dem Markt gedrängt wird. Ich weiß gar nicht wie das von dir hier geschriebene es in irgendeiner Weise entrkäftigt, dass man mit diesen sehr viel billigeren Photovoltaikanlagen sehr viel billiger Strom produzieren kann. Selbst eine Anlage für die Eigenversorgung produziert nicht viel teurer Strom, als die Marktpreise kosten.



    Da steht Steinkohlekraftwerk. Deine Berechnungen gehen von den alten Photovoltaikpreisen aus.



    Gerade weil Umweltverschmutzung in China so ein riesiges Problem ist investiert die Regierung so viel in Photovoltaik. Bis 2015 wird man der größte Produzent sein.




    Wenn man von Biomasse im Kontext von erneuerbaren Energien spricht, ist damit normalerweise gemeint, dass die Biomasse auch wieder in genau gleichem Maße wieder nachwächst. So ist es in Deutschland, und so habe ich es auch gemeint. Hier dürfen nicht mehr Bäume dem Wald entnommen werden, als sie nachwachsen. Damit ist die CO2-Bilanz neutral. Und ja, CO2-negative Treibstoffe würden die gesamte CO2-Bilanz ebenfalls negativ machen. Du bist ein sehr schlauer Mensch. Allerdings nur minimal, außerdem eben auch nur dann, wenn denn CO2-negative Treibstoffe zum Einsatz kommen.

    Die EU drückt mit seinen massiven Subventionen die Lebensmittelpreise auf den globalen Märkten sowieso schon enorm, und nimmt damit vielen Entwicklungsländern die Chance einen funktionierenden Agrar-Sektor auf die Beine zu stellen. Ein Entwicklungsland, welches nicht über Anbausorten verfügt, die in Europa oder Nordamerika nicht wachsen, hat gar keine Chance eine eigene Landwirtschaft zu betreiben. Deswegen gibt es auch nur vorwiegend Kaffee- und Bananenproduzenten bei den Entwicklungsländern. Würde die EU noch mehr Nahrungsmittel erzeugen, würde das die Entwicklungsländer nur noch mehr belasten. Außerdem ist das Problem des Welthungers auch nicht mangelnde Lebensmittel, sondern deren Verteilung.



    Es ist bei Großprojekten ganz normal, dass viele Probleme erst während dem Bau entstehen, und die Kosten deswegen erst während dem Bau in die Höhe steigen. Und der Bau eines Kernkraftwerkes ist so ein Großprojekt. Falls du Großprojekte tadellos planen kannst und deine Kostenberechnungen immer richtig sind, dann nimm doch bitte ganz dringend Kontakt zu den Verantwortlichen von S21 und dem Berliner Flughafen auf, die brauchen dort solche Leute wie dich.
    Bitte hör auf zu schreiben... ich arbeite zufällig in der Branche auf internationaler Ebene. Ich kriege Kopfschmerzen von deinem Dünnschiss.
    Meine Kollegen mühen sich Tag und Nacht ab Leute aufzuklären und Spasties wie du verbreiten ihren Blödsinn ungefragt über das Internet.

    Schau mal was ich gefunden habe:

    Besonders ehrgeizige Ziele hat sich die Volksrepublik China gesetzt. Dort stammte im Jahr 2013 rund 30 % der Stromerzeugung aus regenerativen Quellen, bis 2017 soll die Produktion um fast 50 % gesteigert werden. Zugleich übertrafen in diesem Jahr die Investitionen in Erneuerbaren Energien erstmals die Investitionen in konventionelle Kraftwerke.[8]

    (Nebenbei gemerkt scheint dein Textverständnis sehr gering zu sein, da da steht "um 50%" zu erhöhen und nicht "auf 50%" wie du meinst.)

    aus: Erneuerbare Energien ? Wikipedia

    Die Quelle stammt aus dem Magazin Nature.

    Hier, das ist deine Quelle. Und du tust so als wüsstest du irgendwas von Preisen von Photovoltaik.

    Und jetzt das hier ebenfalls aus Wikipedia:

    List of countries by electricity production - Wikipedia, the free encyclopedia

    Dort stammen die Daten nicht aus einem Magazin, dass ungeprüft alles schreiben darf was es will. Sondern von der Weltbank. Und jetzt schau mal wie die Zahlen zufällig zu dem passen, was ich geschrieben habe. Wenn du noch mehr Fehler bei Wikipedia findest, den irgendwelche Ökofreaks dort posten, dann kannst du das gerne aufzeigen. Ich leite das Weiter und lasse es von Kollegen entfernen.

  10. #40
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Bitte hör auf zu schreiben... ich arbeite zufällig in der Branche auf internationaler Ebene. Ich kriege Kopfschmerzen von deinem Dünnschiss.
    Meine Kollegen mühen sich Tag und Nacht ab Leute aufzuklären und Spasties wie du verbreiten ihren Blödsinn ungefragt über das Internet.

    Schau mal was ich gefunden habe:

    Besonders ehrgeizige Ziele hat sich die Volksrepublik China gesetzt. Dort stammte im Jahr 2013 rund 30 % der Stromerzeugung aus regenerativen Quellen, bis 2017 soll die Produktion um fast 50 % gesteigert werden. Zugleich übertrafen in diesem Jahr die Investitionen in Erneuerbaren Energien erstmals die Investitionen in konventionelle Kraftwerke.[8]

    (Nebenbei gemerkt scheint dein Textverständnis sehr gering zu sein, da da steht "um 50%" zu erhöhen und nicht "auf 50%" wie du meinst.)


    1,5*30%=45% ich hab es für das Leseverständnis gleich ausgerechnet und aufgerundet.


    aus: Erneuerbare Energien ? Wikipedia

    Die Quelle stammt aus dem Magazin Nature.

    Hier, das ist deine Quelle. Und du tust so als wüsstest du irgendwas von Preisen von Photovoltaik.

    Und jetzt das hier ebenfalls aus Wikipedia:

    List of countries by electricity production - Wikipedia, the free encyclopedia

    Dort stammen die Daten nicht aus einem Magazin, dass ungeprüft alles schreiben darf was es will. Sondern von der Weltbank. Und jetzt schau mal wie die Zahlen zufällig zu dem passen, was ich geschrieben habe. Wenn du noch mehr Fehler bei Wikipedia findest, den irgendwelche Ökofreaks dort posten, dann kannst du das gerne aufzeigen. Ich leite das Weiter und lasse es von Kollegen entfernen.
    Die Zahlen in dem Magazin sind nicht falsch, sie beziehen sich aber auf die Kapazitäten, nicht auf den tatsächlich produzierten Strom. Mein Fehler.

    Es ändert aber trotzdem nichts daran, dass dank China Wind- und Photovoltaikanlagen so billig sind, dass sie rein kostentechnisch kaum mehr Nachteile haben.

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