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hohe Bildung - wenig Kinder

Erstellt von USER01, 05.05.2010, 12:16 Uhr · 52 Antworten · 4.506 Aufrufe

  1. #21
    All Eyez on Me
    Mir ist auch aufgefallen das Menschen die in ihrem Beruf, sag ich mal "erfolgreicher" sind als andere, weniger Kinder auf die Welt setzen... was daran wahrscheinlich liegt, das sie auch später erst Kinder haben möchten.. und das geschieht meist erst mit 30+....


    mir sagte mal jemand: umso niedriger die bildung, umso eher die heirat
    und das stimmt auch größtenteils.

  2. #22
    Avatar von Livnjak

    Registriert seit
    12.03.2009
    Beiträge
    558
    Zitat Zitat von USER01 Beitrag anzeigen
    Ich hab garnichts gemacht. Wenns nach mir ginge würde da jetzt was viel beleidigenderes stehen.



    Nehmen wir mal an es ist die fehlende Zeit. Warum müssen wir uns dann überhaupt weiterbilden?

    Wenn der Mensch geschaffen wurde um klug zu sein, dann müssten sich Bildung und Fortpflanzung doch vertragen oder?

    Was immer uns erschaffen hat, wir wurden anscheinend nicht geschaffen um ums weiterzubilden.
    Das ist so ähnlich wie wenn du eine Horde Sklaven hast und nicht möchtest, dass diese sich weiterbildet, da sie dir sonst gefährlich werden könnten.
    Deswegen nimmt die Natur oder Gott, was auch immer, dem Menschen die Zeit um sich weiter zu bilden. Wer es trotzdem wagt, der stirbt aus.

    Ich habe mich sicherheitshalber mal informiert und in der Tat haben die wenigsten Genies Nachkommen.
    Hier möchte ich eine Parabel zu deinen Überlegungen anführen. Vergleichen wir eine menschliche Gesellschaft mit dem menschlichen Körper. In unserem Körper hat jeder Teil, jedes Organ eine gewisse Funktion zu erfüllen. Unser Gehirn kommandiert, unsere Magen-Darmtrakt versorgt uns mit Nährstoffen, unsere Beine machen uns mobil, unsere Haut schützt unsere Innenleben, etc.
    Jetzt kann man in dem Gleichnis diese körperlichen Funktionen auf unsere Gesellschaft übertragen. Die Politiker kommandieren, die Bauern versorgen uns, Soldaten schützen uns, etc. Jeder hat seinen Platz und eine Aufgabe. Somit ist es auch nicht Pflicht für jeden Menschen das evolutionär dem Denken als solches sich unter zu ordnen. Nicht jeder wird als Albert Einstein geboren - es muss auch Menschen geben (hier ist die Masse wichtig), die einfachere, lebensnotwendige Funktionen erfüllt ohne die sich die Menschheit nicht entwickeln könnte. Die Last der großen Entwicklungen wird sowieso nur wenigen Prozent der Menschheit erdacht und getragen, die große Masse führt sie dann nur aus. Ich tippe, dass weniger als 1 % der Menschen weiß wie man zB. ein Weltraumprogramm sinnvoll betreibt und trotzdem flog der Mensch zum Mond - die Evolution funktioniert und geht voran, nur muss diese nicht wie in deinem Gedankengang von allen getragen werden. Die Pionierelite wird weiterhin dafür sorgen, dass es Fortschritt und Entwicklung gibt, und die Masse zieht dann mit ohne es zu verstehen...

  3. #23
    benutzer1
    Zitat Zitat von USER01 Beitrag anzeigen
    Ich hab garnichts gemacht. Wenns nach mir ginge würde da jetzt was viel beleidigenderes stehen.



    Nehmen wir mal an es ist die fehlende Zeit. Warum müssen wir uns dann überhaupt weiterbilden?

    Wenn der Mensch geschaffen wurde um klug zu sein, dann müssten sich Bildung und Fortpflanzung doch vertragen oder?

    Was immer uns erschaffen hat, wir wurden anscheinend nicht geschaffen um ums weiterzubilden.
    Das ist so ähnlich wie wenn du eine Horde Sklaven hast und nicht möchtest, dass diese sich weiterbildet, da sie dir sonst gefährlich werden könnten.
    Deswegen nimmt die Natur oder Gott, was auch immer, dem Menschen die Zeit um sich weiter zu bilden. Wer es trotzdem wagt, der stirbt aus.

    Ich habe mich sicherheitshalber mal informiert und in der Tat haben die wenigsten Genies Nachkommen.
    du interpretierst meines erachtens viel zu viel hinein und gehst auch viel zu weit mit deinen thesen.
    solche behauptungen lassen sich nicht auf diesen wenigen fakten stützen.

    es gibt genügend akadamiker und wissenschaftler, die kinder haben.

    meiner meinung hat die entwicklung zu kleinfamilien ihrer wurzeln in der soziologischen und psychologischen weiterentwicklung. der mensch als elternteil ist für die erziehung seines kindes verantwortlich und man kann sich eben auf ein oder zwei kinder besser konzentrieren als auf vier oder fünf.
    feudalismus und die ländliche gesellschaft waren auf großfamilien angewiesen. heute ist das nicht mehr so.
    es hat immer etwas mit der gesellschaft zu tun - damit verbunden die stichpunkte wie: kinder als weiterträger, als erben, die den erhalt der familie sichern.

    dann eben auch stichpunkt - emanzipatipon - wenn nur der mann, der wissenschaftler wäre, dann hätte die frau doch genügend zeit für die erziehung ihrer kinder. aber die entwicklung, dass eben auch die frauen karriere machen wollen und für diese karriere die erfahrung "mutter sein" opfern, führt dazu, dass es immer weniger kinder gibt.

    es gibt einfach viel zu viele aspekte, die damit einfließen.
    aber die these, die du lieferst ist total gewagt und meiner meinung nach auch überhaupt nicht begründbar.

    jeder akademiker, der lesen würde "wer sich bildet, stirbt aus" würde wohl eher schmunzeln als dich ernst nehmen...
    aber hey - wie wäre es mit nem job als journalist bei der bild?

  4. #24

    Registriert seit
    29.01.2006
    Beiträge
    3.160
    Zitat Zitat von Livnjak Beitrag anzeigen
    Hier möchte ich eine Parabel zu deinen Überlegungen anführen. Vergleichen wir eine menschliche Gesellschaft mit dem menschlichen Körper. In unserem Körper hat jeder Teil, jedes Organ eine gewisse Funktion zu erfüllen. Unser Gehirn kommandiert, unsere Magen-Darmtrakt versorgt uns mit Nährstoffen, unsere Beine machen uns mobil, unsere Haut schützt unsere Innenleben, etc.
    Jetzt kann man in dem Gleichnis diese körperlichen Funktionen auf unsere Gesellschaft übertragen. Die Politiker kommandieren, die Bauern versorgen uns, Soldaten schützen uns, etc. Jeder hat seinen Platz und eine Aufgabe. Somit ist es auch nicht Pflicht für jeden Menschen das evolutionär dem Denken als solches sich unter zu ordnen. Nicht jeder wird als Albert Einstein geboren - es muss auch Menschen geben (hier ist die Masse wichtig), die einfachere, lebensnotwendige Funktionen erfüllt ohne die sich die Menschheit nicht entwickeln könnte. Die Last der großen Entwicklungen wird sowieso nur wenigen Prozent der Menschheit erdacht und getragen, die große Masse führt sie dann nur aus. Ich tippe, dass weniger als 1 % der Menschen weiß wie man zB. ein Weltraumprogramm sinnvoll betreibt und trotzdem flog der Mensch zum Mond - die Evolution funktioniert und geht voran, nur muss diese nicht wie in deinem Gedankengang von allen getragen werden. Die Pionierelite wird weiterhin dafür sorgen, dass es Fortschritt und Entwicklung gibt, und die Masse zieht dann mit ohne es zu verstehen...
    Guter Beitrag. Daran habe ich garnicht gedacht.

  5. #25

    Registriert seit
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    Beiträge
    3.160
    Zitat Zitat von ╰⊰✿ Catty ✿⊱╮ Beitrag anzeigen
    es gibt einfach viel zu viele aspekte, die damit einfließen.
    aber die these, die du lieferst ist total gewagt und meiner meinung nach auch überhaupt nicht begründbar.

    jeder akademiker, der lesen würde "wer sich bildet, stirbt aus" würde wohl eher schmunzeln als dich ernst nehmen...
    Ich weiß, dass meine These gewagt ist. Aber ich habe mal geschaut und tatsächlich haben die wenigsten Denker unserer Geschichte Nachkommen.
    Natürlich gibt es Ausnahmen, Einstein z.B. hatte zwei Söhne. Bill Gates hat 3 Kinder.
    Aber deswegen bin ich hier, um mit euch zu philosophieren und zu diskutieren.
    Aber am besten ich nehme mir deine Meinung zu Herzen und höre auf, mir über die Welt und das Leben gedanken zu machen. Am besten garkeine Thesen mehr aufstellen, einfach vor sich hin leben.

    aber hey - wie wäre es mit nem job als journalist bei der bild?
    Echt? Hey das wäre super, ich habe nämlich kein Geld mehr!

  6. #26
    benutzer1
    Zitat Zitat von USER01 Beitrag anzeigen
    Ich weiß, dass meine These gewagt ist. Aber ich habe mal geschaut und tatsächlich haben die wenigsten Denker unserer Geschichte Nachkommen.
    Natürlich gibt es Ausnahmen, Einstein z.B. hatte zwei Söhne. Bill Gates hat 3 Kinder.
    Aber deswegen bin ich hier, um mit euch zu philosophieren und zu diskutieren.
    Aber am besten ich nehme mir deine Meinung zu Herzen und höre auf, mir über die Welt und das Leben gedanken zu machen. Am besten garkeine Thesen mehr aufstellen, einfach vor sich hin leben.
    thesen, die begründbar wären und mehr sinngehalt tragen würden, würden uns in der diskussion weiterbringen.


    Echt? Hey das wäre super, ich habe nämlich kein Geld mehr!
    bewirb dich mal.
    solch eine schlagzeile "wer sich bildet, stirbt aus" würde bestimmt super in das profil der zeitung passen.

  7. #27
    Avatar von CHIKA

    Registriert seit
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    6.611
    erstens die akademiker sind zu beschäftigt für kinder
    deren prioritäten stehn wo anders als die von "normalen" menschen sag ich mal
    ausserdem denken die di müssen ständig mit dem kind rumhängen hausübung schreiben usw. die sind da bissi blem blem meiner meinung nach
    ausserdem übertreiben sie es mit der kindererziehung und meistens sind deren kinder voll die trottln weil die von klein auf getrillt werden auf ...studiern studiern..arzt werden ...anwalt werden..was weiss ich ^^ es is sogar besser das es nicht mehr davon gibt ..

    jugos sind da so wieso anderes hihihi
    die meisten wollen einfach nen jungen wenn sie dafür 5 töchter vorher in kauf nehmen müssen tun die meisten es ^^

    ich persönlich würd 2 kinder super finden zwillinge wenns ging
    aber mein freund will 3
    dann haben wir so geredet meinte der trottel wenn bis zum 3.ten kein junge dabei is ...machen wir weiter ^^ hab ich ihm gesagt er kann ab jetzt hand anlegen mich betatscht keiner mit so einer meinung ^^ komischer weise hat er nach 3 tagen seine meinung geändert ^^

  8. #28
    All Eyez on Me
    user, vielleicht liegts auch daran das akademiker sehr lange mit ihrem studium beschäftigt sind.. und somit auch erst ein wenig spät anfangen können kinder auf die welt zu setzen. und wenns dann so weit ist, werdens kaum merh als 2 kinder.


    leute die sag ich mal ne ausbildung abgeschlossen haben, bei denen ists nich soo eng....

  9. #29

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    16.602
    Zitat Zitat von Livnjak Beitrag anzeigen
    Hier möchte ich eine Parabel zu deinen Überlegungen anführen. Vergleichen wir eine menschliche Gesellschaft mit dem menschlichen Körper. In unserem Körper hat jeder Teil, jedes Organ eine gewisse Funktion zu erfüllen. Unser Gehirn kommandiert, unsere Magen-Darmtrakt versorgt uns mit Nährstoffen, unsere Beine machen uns mobil, unsere Haut schützt unsere Innenleben, etc.
    Jetzt kann man in dem Gleichnis diese körperlichen Funktionen auf unsere Gesellschaft übertragen. Die Politiker kommandieren, die Bauern versorgen uns, Soldaten schützen uns, etc. Jeder hat seinen Platz und eine Aufgabe. Somit ist es auch nicht Pflicht für jeden Menschen das evolutionär dem Denken als solches sich unter zu ordnen. Nicht jeder wird als Albert Einstein geboren - es muss auch Menschen geben (hier ist die Masse wichtig), die einfachere, lebensnotwendige Funktionen erfüllt ohne die sich die Menschheit nicht entwickeln könnte. Die Last der großen Entwicklungen wird sowieso nur wenigen Prozent der Menschheit erdacht und getragen, die große Masse führt sie dann nur aus. Ich tippe, dass weniger als 1 % der Menschen weiß wie man zB. ein Weltraumprogramm sinnvoll betreibt und trotzdem flog der Mensch zum Mond - die Evolution funktioniert und geht voran, nur muss diese nicht wie in deinem Gedankengang von allen getragen werden. Die Pionierelite wird weiterhin dafür sorgen, dass es Fortschritt und Entwicklung gibt, und die Masse zieht dann mit ohne es zu verstehen...

    man redet hier von "Bildung und Kinder" und du redest eher über die "Funktionen der unterschiedlichen Gesellschaftsschichten"

    ganz bestimmt wird keine Menschen geben die als "Geburtssmaschine" angestellt werden, das klingt wie in Si-Fi-Filme oder nach dem Motto "Dumm f*** gut" also man setzt "Prioritäten" und wie man es scho weiß, "das Gehirn ist ein sehr plastisches Organ" das sich in allen mögliche Richtungen entwickeln kann (psychologisch gesehen) und das ist meist von den Sozio-wirtschaftlichen Faktoren bestimmt, wir sind nur "Opfer unsrer Chemie"

    dennoch die Bildung der Menschen hat sich prozentual gleich mit dem wirtschaftlichen Wachstum, erhöht.

    in den früheren Jahren hat die Zeit nicht so eine große Rolle gespielt wie heute, damals 1 Std. mehr oder weniger, 1 Tag mehr oder weniger, hat keine rolle gespielt. das kannst du genauso mit weniger entwickelten Ländern vergleichen, dort man HAT Zeit einfach (meist), ich sehe es selber jedes mal wenn ich im Kosovo bin.

  10. #30
    benutzer1
    Zitat Zitat von CHIKA Beitrag anzeigen
    erstens die akademiker sind zu beschäftigt für kinder
    deren prioritäten stehn wo anders als die von "normalen" menschen sag ich mal
    ausserdem denken die di müssen ständig mit dem kind rumhängen hausübung schreiben usw. die sind da bissi blem blem meiner meinung nach
    ausserdem übertreiben sie es mit der kindererziehung und meistens sind deren kinder voll die trottln weil die von klein auf getrillt werden auf ...studiern studiern..arzt werden ...anwalt werden..was weiss ich ^^ es is sogar besser das es nicht mehr davon gibt ..

    jugos sind da so wieso anderes hihihi
    die meisten wollen einfach nen jungen wenn sie dafür 5 töchter vorher in kauf nehmen müssen tun die meisten es ^^

    ich persönlich würd 2 kinder super finden zwillinge wenns ging
    aber mein freund will 3
    dann haben wir so geredet meinte der trottel wenn bis zum 3.ten kein junge dabei is ...machen wir weiter ^^ hab ich ihm gesagt er kann ab jetzt hand anlegen mich betatscht keiner mit so einer meinung ^^ komischer weise hat er nach 3 tagen seine meinung geändert ^^
    besser so, als das kind vor die glotze zu setzen und sich nicht im geringsten drum zu kümmern...

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