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Der Mond- Mondzyklus & Mondphasen

Erstellt von MissChaos, 06.10.2017, 03:37 Uhr · 80 Antworten · 1.447 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von MissChaos

    Registriert seit
    07.07.2017
    Beiträge
    7.445

    Der Mond- Mondzyklus & Mondphasen

    Ich liege gerade wach im Bett weil ich heute und die letzten ein zwei Tage schlecht einschlafe.
    Ich hab vorhin aus dem Fenster geschaut und es ist Vollmond.
    Da erinnerte ich mich, dass meine Mutter und viele auch ab und an Schlafprobleme hab am Vollmond.
    Ist was an dem Mythos dran?Hat der Mondzyklus Auswirkungen auf den Menschen? Früher war der Glaube daran stark...
    Manch einer glaubte einst,dass sich Menschen am Vollmond in Werwölfe verwandeln,natürlich ist das Quatsch,aber warum wählte man den Vollmond? Vielleicht weil er wirklich Einfluss auf Menschen haben kann? Ist es Esoterik oder Wissenschaft?
    Naja diese spontane Idee hatte ich...
    Mir ist eh langweilig. In der Suchfunktion hab ich nicht wirklich was gefunden.
    Also warum vielleicht nicht mal ein Thema allgemein zum Monszyklus ....

    Ich glaub zwar nicht wirklich dran aber ich hab gerade Bock drauf.

    Mondzyklus_Istock.jpg

    Forscher belegen Einfluss des Mondes auf den Schlaf

    Wer bei Vollmond unter Schlaflosigkeit leidet, muss nicht besonders lichtempfindlich sein. Forscher haben nachgewiesen, dass der Mondzyklus die Nachtruhe messbar beeinflusst.

    Nun ist wissenschaftlich belegt, was viele Menschen aus der eigenen Erfahrung kennen: Wenn der Mond immer weiter zunimmt, sinkt die Schlafqualität. Schweizer Wissenschaftlern ist es gelungen, diesen Zusammenhang in einer Studie zu belegen, wie sie imFachmagazin "Current Biology" berichten.

    Die Forscher um den Baseler Chronobiologen Christian Cajochen werteten Daten früherer Studien noch einmal in Bezug auf den Mondzyklus aus. In die Analyse flossen Informationen von 17 jungen Erwachsenen und 16 älteren Menschen ein, die mehrmals im Schlaflabor übernachtet hatten. Dabei wurden ihre Hirnströme aufgezeichnet, ebenso wie die Bewegung der Augen und die Ausschüttung bestimmter Hormone - darunter Melatonin, das eine wichtige Rolle bei der Steuerung des Tag-Nacht-Rhythmus übernimmt.

    20 Minuten weniger

    Um die innere Uhr der Teilnehmer nicht zu verwirren, schliefen sie im Labor zu ähnlichen Zeiten wie zu Hause. Die Bedingungen waren für alle gleich: kaum Licht, eine Temperatur von 21 Grad Celsius, kleine Snacks und Trinkwasser nach Bedarf. Vor allem aber bekamen die Testschläfer weder Hinweise auf die Uhrzeit noch auf die aktuelle Mondphase.

    Dafür spiegelten die Elektroenzephalogramme (EEG) umso deutlicher den Takt des Erdtrabanten wider. Bei Vollmond fanden sich in den Hirnströmen 30 Prozent weniger Delta-Wellen, die als Anzeichen für Tiefschlaf gelten. Die Teilnehmer brauchten zudem im Schnitt fünf Minuten länger, um einzuschlafen. Unterm Strich verkürzte sich ihre Nachtruhe um ganze 20 Minuten.

    Die Teilnehmer selbst bewerteten ihren Schlaf in diesen Phasen auch subjektiv als schlechter. Zudem sanken die Hormonwerte: Nur noch etwa halb so viel Melatonin wurde bei Vollmond ausgeschüttet, also geriet wohl die innere Uhr auch insgesamt ein wenig durcheinander.

    Mond-Zyklus als Erbe aus früheren Zeiten

    "Im Gegensatz zum Tag-Nacht-Rhythmus sind Mond-Rhythmen nicht so offensichtlich und schwieriger zu dokumentieren - aber sie existieren", folgern die Forscher um Cajochen aus den Resultaten. Bislang ließ sich der Einfluss des Erdtrabanten bereits bei Meerestieren nachweisen. So bewegt sich auch Plankton in der stockdunklen Tiefsee den Mondphasen folgend auf und ab.

    Noch rätseln die Wissenschaftler, was hinter dem messbaren Einfluss des Mondes auf den Menschen steckt. Christian Cajochen vermutet, der Rhythmus könnte ein Relikt aus früheren Zeiten sein, als der Mond noch wichtiger Taktgeber für das Zusammenleben gewesen sei. Doch auch das erklärt noch nicht, wie genau der Erdtrabant auf den Körper wirkt.

    Die Gravitation schließen die Forscher jedenfalls aus. Die Gezeitenwirkung sei zwar in Ozeanen deutlich, erstrecke sich aber nicht auf kleinere Gewässer - von den Wassermengen in einem menschlichen Körper ganz zu schweigen.

    Schlaf-Studie: Die rätselhafte Macht des Mondes - SPIEGEL ONLINE
    Beeinflusst der Mond unseren Schlaf?

    Max-Planck-Wissenschaftler finden keinen Zusammenhang zwischen den Mondphasen und menschlichem Schlaf

    Im Volksglauben gibt es verschiedenste Mythen über den Einfluss des Mondes auf den Menschen. So leiden angeblich viele Menschen bei Vollmond unter Schlafstörungen. Im Gegensatz zu früheren Studien konnten Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München nun keinen Zusammenhang zwischen dem menschlichen Schlaf und den Mondphasen finden. Für die Untersuchung werteten die Forscher große, bereits vorhandene Datensätze über den Schlaf zahlreicher Probanden aus. Während der Recherchen stießen sie auf weitere Studienergebnisse, welche ebenfalls keinen Einfluss des Mondes feststellen konnten. Diese sind jedoch häufig nicht veröffentlicht worden. Dadurch waren Studien mit positivem Befund bislang in der wissenschaftlichen Literatur überrepräsentiert


    Seit Jahrhunderten glauben die Menschen, dass ihre Gesundheit oder ihr Verhalten durch den Mond beeinflusst werden. Im Volksglauben hält sich vor allem die Überzeugung, dass man in Vollmondnächten schlechter schläft. Aber gibt es tatsächlich einen wissenschaftlich nachweisbaren Zusammenhang?

    Einige Studien beschäftigten sich bereits in Nachanalysen von zuvor zu einem anderen Zweck erhobenen Schlafdaten mit dem Einfluss des Mondes auf den menschlichen Schlaf. Allerdings wurden die Auswirkungen auf den Schlaf selten mit objektiven Methoden, wie z.B. dem Schlaf-EEG, untersucht und die Ergebnisse waren sehr unterschiedlich. In manchen Studien schienen sich die Mondphasen besonders auf Frauen auszuwirken, in andern wiederum besonders auf Männer. Zwei Analysen von Datensätzen mit jeweils 30 bis 50 Teilnehmern aus den Jahren 2013 und 2014 zeigten übereinstimmend, dass die Schlafdauer in Vollmondnächten verkürzt ist. Für andere Messungen kamen sie jedoch zu kontroversen Ergebnissen. Beispielsweise wurde in einer der beiden Analysen gezeigt, dass das Einsetzen des REM-Schlafes – die Schlafphase, in welcher wir vor allem träumen – bei Neumond verzögert ist. In der anderen Studie wurde hingegen eine Verzögerung in Vollmondnächten festgestellt.

    Um Zufallsbefunde zu vermeiden, wie sie in Studien mit geringer Teilnehmerzahl möglich sind, untersuchten die Wissenschaftler nun Schlafdaten von 1.265 Probanden aus 2.097 Nächten. „Nachdem wir diese große Anzahl von Daten ausgewertet hatten, konnten wir frühere Ergebnisse aus anderen Studien nicht bestätigen“, berichtet Martin Dresler, Neurowissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München und Donders Institute for Brain, Cognition and Behaviour in Nijmegen, Niederlande. „Wir konnten keinen statistisch belegbaren Zusammenhang zwischen menschlichem Schlaf und den Mondphasen aufzeigen.“ Im Rahmen dieser Untersuchungen fand sein Team weitere unveröffentlichte Analysen von über 20.000 Schlafnächten, welche ebenfalls keinen Einfluss des Mondes feststellen konnten. Dass diese Ergebnisse nicht veröffentlicht worden sind, könnte ein Beispiel für eine verzerrte Veröffentlichungspraxis sein, wie sie beispielsweise auch als „Schubladenproblem“ bekannt ist.

    Darunter versteht man das Phänomen, dass viele Untersuchungen zwar durchgeführt, aber nie veröffentlicht werden – sie verbleiben stattdessen in der Schublade der Forscher. Die Tendenz nur positive oder signifikante Ergebnisse zu veröffentlichen, nicht aber negative oder unschlüssige, ist ein viel diskutiertes Problem in der Wissenschaft, Medizin und Pharmazie.

    Bisher wurde der Einfluss des Mondes auf den menschlichen Schlaf durch die Nachanalyse von bereits früher zu einem anderen Zweck erhobenen Datensätzen untersucht. „Um die ganz offensichtlichen Einschränkungen von solchen Nachanalysen zu umgehen, müssten gut überlegte und genau auf den Zweck abgestimmte Experimentreihen mit einer großen Anzahl von Probanden durchgeführt werden“, kommentiert Dresler.


    https://www.mpg.de/8271794/schlaf_vollmond

  2. #2

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    Zitat Zitat von MissChaos Beitrag anzeigen
    Ich liege gerade wach im Bett weil ich heute und die letzten ein zwei Tage schlecht einschlafe.
    Das erklärt deine Ausfälle.

  3. #3
    Avatar von Jezersko

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    Der Mond beeinflusst viel mehr als unseren Schlaf! Das gesamte Wachstum in der Natur geschieht im Mondzyklus. Ebbe und Flut wird durch den Mond ausgelöst. Sogar die "Tage" der Frauen geschehen im Mondrhythmus.

  4. #4
    Avatar von Jovan

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    wird einfach am Placebo liegen

  5. #5
    Avatar von MissChaos

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    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Der Mond beeinflusst viel mehr als unseren Schlaf! Das gesamte Wachstum in der Natur geschieht im Mondzyklus. Ebbe und Flut wird durch den Mond ausgelöst. Sogar die "Tage" der Frauen geschehen im Mondrhythmus.
    Tja ja sehr interessant. Das mit Ebbe und Flut stimmt.
    Die Menstruation bezweifle ich.
    Aber jetzt wo ich den Mond nicht mehr sehe interessiert mich das Thema nicht mehr....

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Khal Drogo Beitrag anzeigen
    Das erklärt deine Ausfälle.
    Ich brauche keine Ausrede zum Zetern.
    Kann man jederzeit und überall gratis kriegen.

    Dafür dass ich angeblich die Zicke bin bist du ziemlich nachtragend

  6. #6
    Avatar von Paokaras

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    Ohne Mond hätte es Wahrscheinlick kein Leben auf der Erde gegeben oder in einer anderen Form.

    Gäbe es den Mond nicht, würde sich die Erdkugel dreimal schneller um ihre eigene Achse drehen als jetzt, denn der Mond bremst mit seiner Anziehungskraft die Erdrotation. Ohne den Trabanten wäre der Tag auf der Erde also acht Stunden kurz. Innerhalb dieser Zeit hätte die Erdkugel eine Umdrehung vollendet. Und das hat Folgen: Auf einem Planeten, der so schnell rotiert, wären die Windbewegungen sehr viel, stärker als wir sie kennen. Mit 300 bis 500 Kilometern je Stunde würden die Orkane über die Erde hinwegfegen.

    Ohne Mond lägen die Temperaturen in Mitteleuropa im Sommer bei etwa 60 Grad Celsius, im Winter bei klirrenden minus 50 Grad. In der warmen Zeit ginge die Sonne monatelang nicht unter, die kalte Zeit wäre von ebenso anhaltender Dunkelheit begleitet. In den Polregionen wäre es gar satte 80 Grad heiß

    Wieso? Der Mond sorgt mit seiner Anziehungskraft dafür, dass der Neigungswinkel der Erdachse über Jahrzehntausende hinweg stabil bleibt und höchstens zwischen 22 und 25 Grad pendelt. Heute liegt er bei 23,5 Grad.

  7. #7
    Avatar von Aidaa

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    Das mit ebbe und flut stimmt aber warum sollte der mond die tage beeinflussen ohne sinn

  8. #8
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Aidaa Beitrag anzeigen
    Das mit ebbe und flut stimmt aber warum sollte der mond die tage beeinflussen ohne sinn
    Das kommt eher aus der Astrologie

  9. #9
    Avatar von lotus

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    Manch einer glaubte einst,dass sich Menschen am Vollmond in Werwölfe verwandeln,natürlich ist das Quatsch,aber warum wählte man den Vollmond? Vielleicht weil er wirklich Einfluss auf Menschen haben kann? Ist es Esoterik oder Wissenschaft?
    Weil Hunde und Wölfe reagieren auf Mond.

  10. #10
    Avatar von MissChaos

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    Zitat Zitat von lotus Beitrag anzeigen
    Weil Hunde und Wölfe reagieren auf Mond.
    Stimmt, daran hab ich im Halbschlaf nicht gedacht

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