Jugoslawien
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Jugoslawien (1920-1941)

Jugoslawien (1945 - 1991)

Jugoslawien in Europa
Jugoslawien (
serbokroatisch,
slowenisch und
mazedonisch Jugoslavija; wörtlich übersetzt:
Südslawien) bezeichnete von 1918/1929 bis 2003 einen
Staat in
Mittel- und
Südosteuropa in unterschiedlicher territorialer und politischer Form.
Zu unterscheiden sind das sogenannte
erste Jugoslawien (1918–1941/1944), gegründet 1918 als
Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen und 1929 offiziell umbenannt in
Königreich Jugoslawien, das sogenannte
zweite Jugoslawien (1943/1945-1991/1992), das nacheinander die offiziellen Bezeichnungen
Demokratisches Föderatives Jugoslawien (1944/1945),
Föderative Volksrepublik Jugoslawien (1945-1963) und
Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien (seit 1963) trug, und die
Bundesrepublik Jugoslawien (1992–2003).
Von 2003 bis 2006 bildeten die verbliebenen Teilrepubliken
Serbien und
Montenegro den Bundesstaat
Serbien und Montenegro, der sich im territorialen Umfang nicht von der
Bundesrepublik Jugoslawien unterschied.
Staatsrechtliche Entwicklung [Bearbeiten]
Während es zwischen dem ersten (Königreich 1918-1941) und dem zweiten jugoslawischen Staat (Föderative Volksrepublik 1945-1963, Sozialistische Föderative Republik 1963-1992) eine juristische Kontinuität gab, war das 1992 gegründete dritte Jugoslawien (Bundesrepublik) nach vorherrschender Rechtsauffassung der
Badinter-Kommission nur einer von fünf
Nachfolgestaaten des zweiten Jugoslawiens (Staatenbund
Serbien und
Montenegro). Die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien zerfiel nach Meinung der Badinter-Kommission in die folgenden souveränen Republiken, von denen die meisten daraufhin ihre Unabhängigkeit erklärten und nach und nach international anerkannt wurden:
Slowenien,
Kroatien,
Bosnien und Herzegowina, Bundesrepublik Jugoslawien (
Serbien und
Montenegro) und
Mazedonien. Der Staatenbund Serbien und Montenegro, dessen Rechtsnachfolge
Serbien antrat, löste sich 2006 mit dem Ausscheiden
Montenegros auf, so dass heute alle früheren Teilrepubliken der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien unabhängige Staaten darstellen.
Geographie [Bearbeiten]
In der Zeit von 1954 bis 1991 hatte Jugoslawien eine Fläche von 255.804 km². Es bestand aus den sechs Republiken
Slowenien,
Kroatien,
Bosnien-Herzegowina,
Serbien,
Montenegro und
Mazedonien sowie den beiden zu Serbien gehörenden autonomen Provinzen
Kosovo und
Vojvodina. Es grenzte an
Italien,
Österreich,
Ungarn,
Rumänien,
Bulgarien,
Griechenland und
Albanien und hatte eine lange Küste am
Adriatischen Meer mit zahlreichen Inseln.
Der Nordosten des Landes war relativ flach, der Rest des Landes eher gebirgig. Höchster Berg war der
Triglav (2864 m, in den
Julischen Alpen nahe
Jesenice), gefolgt vom
Golem korab (2753 m, im
Korab, auf der Grenze zu
Albanien westlich von
Gostivar) und dem
Titov Vrv (2747 m, im
Šar Planina nahe
Tetovo).
An der Grenze zu Albanien lagen drei große Seen: der
Skutarisee, der
Ohridsee und der
Prespasee. Die Donau durchfloss den Nordosten Jugoslawiens (u. a. die Städte
Novi Sad und
Belgrad) und bildete einen Teil der Grenze zu Rumänien, das dortige
Durchbruchstal wird als
Eisernes Tor (serbokroatisch: Đerdap) bezeichnet. Wichtige Nebenflüsse der Donau in Jugoslawien waren die
Drau (Drava), die
Save (Sava) und die
Morava.
Bevölkerung [Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Hauptartikel: Bevölkerung Jugoslawiens Jugoslawien hatte 1991 rund 23,5 Millionen Einwohner, es gab 19 Städte mit jeweils mehr als 100.000 Einwohnern. Die größten Städte waren
Belgrad (1.168.000 Einwohner) und
Zagreb (706.800 Einwohner), gefolgt von
Sarajevo,
Skopje und
Ljubljana.
Geschichte [Bearbeiten]
Hauptartikel: Geschichte Jugoslawiens
„Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen“ bzw. „Königreich Jugoslawien“ (1918–1941) [Bearbeiten]
Der jugoslawische Staat entstand nach dem
Ersten Weltkrieg aus den vorher unabhängigen Königreichen Serbien und Montenegro (unter Einschluss der von Serbien in den Balkankriegen 1912/13 erworbenen mazedonischen Gebiete) und
südslawisch besiedelten Teilen
Österreich-Ungarns (hauptsächlich das ehemalige Kronland
Krain mit südlichen Gebieten der Kronländer
Kärnten und
Steiermark,
Kroatien-Slawonien,
Dalmatien,
Bosnien und die
Vojvodina).

Aufteilung der Banschaften 1930
Staatsoberhaupt wurde der serbische König
Peter I. (Karađorđević). Von Beginn an war die politische Situation des neuen Staates geprägt von dem sich zuspitzenden Konflikt zwischen den nach Autonomie strebenden Teilstaaten und den großserbischen Nationalisten. Der Staat zeichnete sich durch Zentralismus aus; der Autonomiegedanke hinsichtlich nichtserbischer Ethnien und anderer Religionen blieb weitgehend unterdrückt, die ethnischen und die konfessionellen bzw. religiösen Spannungen blieben bestehen und verschärften sich zum Teil noch. Das Scheitern eines politischen Ausgleichs führte schließlich zur Staatskrise: König
Alexander I. setzte die Verfassung außer Kraft und errichtete die erste
Königsdiktatur auf dem
Balkan. Am 3. Oktober 1929 hob er die Verfassung auf und der Staat wurde in
Königreich Jugoslawien (
Kraljevina Jugoslavija) umbenannt.
Im April 1941 wurde das Königreich Jugoslawien von
Deutschland und
Italien besetzt und aufgelöst: Während
Serbien als
Vasallenstaat militärisch besetzt blieb, wurde Slowenien zwischen Deutschland und Italien und Ungarn geteilt, Kroatien (einschließlich Bosnien und Herzegowina) zu einem großkroatischen, de facto faschistischen Vasallenstaat namens
Unabhängiger Staat Kroatien, während Montenegro und einige weitere südliche Gebiete, die zu Albanien geschlagen wurden, italienisch besetzte Vasallenstaaten wurden.
Föderative Volksrepublik Jugoslawien (1945–1963) [Bearbeiten]
Mit den
AVNOJ-Beschlüssen vom 23. November 1943 wurde während des
Zweiten Weltkrieges der Grundstein für eine neue Föderation südslawischer Völker unter der Führung der
Kommunistischen Partei Jugoslawiens (KPJ) gelegt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Jugoslawien als sozialistischer
Bundesstaat aus 6 Teilrepubliken (Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Serbien und Mazedonien) gegründet. Am
29. November 1945 wurde die
Föderative Volksrepublik Jugoslawien (
Federativna Narodna Republika Jugoslavija) proklamiert, nachdem
Titos kommunistische Volksfront die Wahlen gewonnen hatte. Am
31. Januar 1946 erhielt Jugoslawien eine nach dem Vorbild der
UdSSR gestaltete Verfassung.
1948 distanzierte sich Tito immer mehr von der Sowjetunion und dem Ostblock und es kam zum Bruch. Tito verfolgte einen eigenen jugoslawischen Kommunismus (
Titoismus). Jugoslawien näherte sich immer mehr den blockfreien Staaten und dem Westen an und pflegte schon bald wirtschaftliche Kontakte.
Am
7. April 1963 wurde der Staat in die
Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien (
Socijalistička Federativna Republika Jugoslavija/SFRJ) umbenannt.
Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien (1963–1992) [Bearbeiten]
Hauptartikel: Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien 1974 wurden die Provinzen Vojvodina und Kosovo in einer neuen Verfassung zu autonomen
Provinzen innerhalb Serbiens erklärt (
Artikel 2). De facto wurden die Provinzen dadurch informell zu Republiken aufgewertet, die Serbien nur formell unterstanden. Doch wurde ihnen im Gegensatz zu Republiken kein Recht auf Selbstbestimmung (einschließlich des Rechts auf
Sezession) eingeräumt. So bestand die SFRJ aus sechs Teilrepubliken (
Bosnien und Herzegowina,
Kroatien,
Mazedonien,
Montenegro,
Serbien,
Slowenien) und zwei Autonomen Provinzen innerhalb Serbiens (
Kosovo,
Vojvodina).
Nach dem Tod Titos am
4. Mai 1980 übernahm das Präsidium der Republik die Regierungsgeschäfte. Die acht Mitglieder setzten sich aus je einem Vertreter der sechs Teilrepubliken und der zwei autonomen Provinzen zusammen. Immer mehr kam es jedoch zu Unstimmigkeiten und die integrative Persönlichkeit Tito fehlte.
Auseinanderbrechen Jugoslawiens ab 1991 [Bearbeiten]
Hauptartikel: Zerfall Jugoslawiens

Der politische Zerfall Jugoslawiens
Außer in Serbien wurden in allen ehemaligen Teilrepubliken des ehemaligen Jugoslawien nach durchgeführten demokratischen Wahlen Referenden über die staatliche
Souveränität abgehalten.
Bei jeweils sehr hohen Wahlbeteiligungen, allerdings vor allem in
Kroatien und
Bosnien-Herzegowina, boykottiert von den jeweils serbischen wahlberechtigten Einwohnern, stimmten für die jeweilige staatliche Souveränität:
Belgrad versuchte die Unabhängigkeitsbestrebungen zuerst militärisch zu unterwerfen. So intervenierte die
Jugoslawische Volksarmee (JNA) zuerst 1991 in Slowenien (
10-Tage-Krieg in Slowenien) und daraufhin in Kroatien (
Kroatien-Krieg). Als dies jedoch misslang, verschoben sich die Kampfhandlungen zuerst auf die meist serbisch bewohnte
Krajina in Kroatien. Im Folgenden verlagerte sich nach internationalem Druck der Krieg dann immer mehr nach Bosnien-Herzegowina (
Bosnienkrieg). Letztendlich gelang den drei Staaten jedoch die Durchsetzung der Unabhängigkeit.
„Bundesrepublik Jugoslawien“ (1992–2003) bzw. „Serbien und Montenegro“ (2003–2006) [Bearbeiten]
Hauptartikel: Serbien und Montenegro

Ehemaliges
Serbien und Montenegro
Die Vollversammlung der
Vereinten Nationen beschloss am
22. September 1992 durch Mehrheitsbeschluss (Billigung von 127 Ländern bei 26 Enthaltungen und sechs Gegenstimmen), dass die aus Serbien und Montenegro bestehende Bundesrepublik Jugoslawien nicht automatisch die Rechtsnachfolge der SFRJ als Mitgliedstaat der
UN antreten könne, sondern sich ebenso wie die anderen Nachfolgestaaten der SFRJ neu um die Mitgliedschaft bewerben müsse. Die Bundesrepublik Jugoslawien dürfe deshalb den Sitz der SFRJ in der UN-Vollversammlung nicht mehr wahrnehmen. Da die Bundesrepublik Jugoslawien sich weigerte, diesen Beschluss zu akzeptieren, verlor sie de facto ihren Sitz in der Vollversammlung. Erst im Jahre
2000 wurde die Bundesrepublik Jugoslawien, nachdem sie sich wie gefordert neu beworben hatte, wieder in die UN aufgenommen; auch der frühere jugoslawische UNO-Sitz wurde ihr wieder übertragen. Mit der Annahme einer neuen Verfassung im Jahre 2003 benannte sich die Bundesrepublik Jugoslawien um in „
Serbien und Montenegro“. Dies stellte das Ende des Begriffs „Jugoslawien“ als Staatsname dar.
Nach einer Volksabstimmung am
21. Mai 2006 proklamierte auch
Montenegro am
3. Juni 2006 seine Unabhängigkeit.
Derzeit werden intensive Verhandlungen auf internationaler Ebene über die weitere Stellung der serbischen Provinz
Kosovo (serb. Kosovo i Metohija) geführt. Am 17. Februar 2008 erklärte sich der
Kosovo einseitig für unabhängig.
Wirtschaft [Bearbeiten]
Das
Königreich Jugoslawien hatte ein kapitalistisches Wirtschaftssystem, die
Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien zunächst kurzzeitig ein Wirtschaftssystem nach dem Vorbild der
UdSSR, ab Anfang der 1950er Jahre ein System der
Arbeiterselbstverwaltung. Die Währung Jugoslawiens war der
Jugoslawische Dinar. Innerhalb Jugoslawiens gab es ein deutliches wirtschaftliches Nord-Süd-Gefälle (
Slowenien/
Kroatien/
Vojvodina) gegenüber den anderen, südlicher gelegenen Teilrepubliken/Provinzen). Jugoslawien war dennoch das wirtschaftlich stärkste Land in
Südosteuropa.
BIP pro Kopf in $ (Stand September 1990):
- Slowenien 5.500
- Kroatien 3.400
- Serbien 2.200 (Vojvodina 3.250 / Kosovo 730)
- Montenegro 1.700
- Bosnien-Herzegowina 1.600
- Mazedonien 1.400
- Jugoslawien insg. 2.600
Tourismus [Bearbeiten]
Die
SFR Jugoslawien gehörte zwischen den 1960er Jahren und 1990 neben
Italien und
Spanien zu den beliebtesten (Sommer-)Reisezielen in Europa. Millionen Touristen verbrachten ihren Urlaub an der
Adriaküste, den Inseln und dem Hinterland. Die meistbesuchte Teilrepublik war
Kroatien, mit einer über 1800km langen Küste und 1246 Inseln. Der Wintertourismus konzentrierte sich in den
Julischen Alpen,
Kranjska Gora (im Norden/Slowenien) und in
Sarajevo, wo 1984 die Olympischen Winterspiele stattfanden. Das Wahrzeichen des ehemaligen Jugoslawien,
Stari Most (die Brücke von Mostar), war ebenfalls ein beliebtes Ziel von Touristen.
Medien [Bearbeiten]
Hauptartikel:
Hörfunk und Fernsehen in Jugoslawien
Wissenschaft und Bildung [Bearbeiten]
Hochschulen [Bearbeiten]
Zum Zeitpunkt der Gründung Jugoslawiens existierten die
Universität Zagreb (gegründet 1669) und die
Universität Belgrad (gegründet 180

.
Zwischen 1918 und 1992 wurden diese Universitäten neu gegründet:
[1]
Ebenfalls neu gegründet wurden mehrere Fachhochschulen. Die Kunstakademien in Ljubljana, Zagreb und Priština wurden zunächst als eigenständige Hochschulen gegründet, später aber in die jeweilige Universität integriert. Weitere Kunst- und Musikhochschulen gab es unter anderem in Novi Sad und Dubrovnik.
[2]
Die erste Universität auf dem späteren Gebiet Jugoslawiens war die
Universität Zadar, die 1396 gegründet und 1807 geschlossen wurde. 1955 wurde in
Zadar wieder eine Philosophische Fakultät eingerichtet. In den Jahren 1674 bis 1786 betrieb das Paulinerkloster in
Lepoglava (bei
Varaždin) eine Universität.
siehe auch
Kategorie:Hochschullehrer (Jugoslawien)
Kultur [Bearbeiten]
Literatur und Theater [Bearbeiten]
Der bekannteste jugoslawische Schriftsteller war
Ivo Andrić (1892-1975), der 1961 den
Nobelpreis für Literatur erhielt. Weitere bedeutende Schriftsteller waren
Mehmed Meša Selimović (1910-1982),
Miroslav Krleža (1893-1981) und
Aleksandar Tišma (1924-2003).
siehe auch Liste jugoslawischer Schriftsteller Der 1941 in der Schweiz erschienene Jugendroman
Die Rote Zora und ihre Bande von
Kurt Held spielt in Jugoslawien. Eine Übersetzung von Gustav Gavrin erschien in Jugoslawien 1952 unter dem Titel
Družina riđokose zore. Der in Jugoslawien geborene Schriftsteller
Milo Dor (1923-2005) lebte in Wien und schrieb in deutscher Sprache; viele seiner Werke spielen in Jugoslawien.
Film [Bearbeiten]
Bis 1945 wurden in Jugoslawien nur wenige Filme gedreht. In den 1950er Jahren war ein am italienischen Neorealismus angelehnter Stil vorherrschend, der dann durch den
Novi Film abgelöst wurde. In den 1980er Jahren waren die Filme von
Emir Kusturica auch international erfolgreich.
Vor allem in den 1960er Jahren entstanden zahlreiche Koproduktionen zwischen Jugoslawien und der BRD, unter anderem zahlreiche
Karl-May-Filme, die häufig im
Nationalpark Plitvicer Seen entstanden.
Bildende Kunst [Bearbeiten]
In Jugoslawien lebten einige der bedeutendsten Vertreter der
Naiven Malerei (unter anderem
Ivan Generalić).
Neben zahlreichen historischen Baudenkmalen gab es in Jugoslawien auch bedeutende Beispiele moderner Architektur. Bekannte Vertreter des jugoslawischen
Industriedesign waren unter anderem
Saša Mächtig und
Davorin Savnik.
Musik [Bearbeiten]
Hauptartikel: Musik Jugoslawiens
Sport [Bearbeiten]
Jugoslawien war Gastgeber der
Fußball-Europameisterschaft 1976. Die
Olympischen Winterspiele 1984 fanden in
Sarajevo statt.
Jugoslawien war stark im
Basketball (die Herren-Nationalmannschaft war
Weltmeister 1970, 1978, 1990, 1998 und 2002 sowie
Europameister 1973, 1975, 1977, 1989 und 1991, und gewann bei den
Olympischen Sommerspielen 1980 die Goldmedaille). Jugoslawien war
Handball-Weltmeister 1973 (Damen) und 1986 (Herren) und gewann im
Wasserball (Herren) die olympischen Goldmedaillen 1968, 1984 und 1988 sowie viermal die Silbermedaille. Die
Ruderweltmeisterschaft fand 1966, 1979 und 1989 in
Bled statt.
Berühmte Sportler waren unter anderem:
siehe auch
Kategorie:Sportler (Jugoslawien)
Literatur [Bearbeiten]
Geschichte [Bearbeiten]
- Johannes Grotzky: Balkankrieg. Der Zerfall Jugoslawiens und die Folgen für Europa. Serie Piper, München 1993
- Diana Johnstone: Fools' Crusade: Yugoslavia, NATO and Western Delusions. Monthly Review Press, New York 2002, ISBN 1-58367-084-X
- Peter Radan: The Break-up of Yugoslavia and International Law. Routledge, New York/London 2002, ISBN 0-415-25352-7 [1] [2]
- Holm Sundhaussen: Experiment Jugoslawien. Von der Staatsgründung bis zum Staatszerfall. BI-Taschenbuchverlag, Mannheim 1993, ISBN 3-411-10241-1
Allgemein [Bearbeiten]
- Kurt Hielscher: Jugoslavien: Slovenien, Kroatien, Dalmatien, Montenegro, Herzegowina, Bosnien, Serbien; Landschaft, Baukunst, Volksleben, 1926
Kultur [Bearbeiten]
- Antun Barac: Geschichte der jugoslavischen Literaturen von den Anfängen bis zur Gegenwart, 1977, ISBN 3-447-01874-7
- Udo Kultermann: Zeitgenössische Architektur in Osteuropa, 1985, ISBN 3-7701-1554-6
- Ljiljana Blagojević: Modernism in Serbia. The elusive margins of Belgrade architecture, 1919-1941, 2003, ISBN 0-262-02537-X