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Prishtina - Bauprojekte

Erstellt von Arbanasi, 16.10.2009, 18:43 Uhr · 995 Antworten · 305.202 Aufrufe

  1. #841
    Avatar von Arbanasi

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    Zitat Zitat von 038er Beitrag anzeigen
    nga pamja krejt kosoven, mfal per kejt shprehjen, e ki mut



    se di a ke pas koh me kqyr ket video. visar geci shum mir i numron problemet

    E shikova tash. Deri te mesi i Minutes 2., deri ku ai foli per Arkitekturen, nuk tha asgje tjeter pervec qato fjalet e mia ne nje menyre pak ma t'gjate. Une e shkurtova me "Atombombe".

  2. #842
    Avatar von VoxPopuli

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    AW: Prishtina - Bauprojekte

    Zitat Zitat von Mal Beitrag anzeigen
    Na na na, eine beachtliche Summe kommt von den Steuerngeld der Menschen aus Ferizaj, Peja, Prizren. Vor allem in Ferizaj und drum herum sehe ich keine großen staatliche Eingriffe, sondern alles aus privater Hand.

    Ich würde mir mehr Sportplätze für die Jugendlichen wünschen.
    Tatsache ist, dass Städte wie Prishtina und Peja viel mehr Geld zum Staatsbudget beitragen als sie am Ende von der Regierung erhalten.

    Die ganzen Projekte der Regierung beschränken sich fast ausschliesslich auf Kommunen, in der die PDK regiert.

  3. #843
    Avatar von Arbanasi

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    Zitat Zitat von dardanos Beitrag anzeigen
    Und mir ging es nicht um dein Post sondern meine eigene Meinung
    Ah. Na dann, na fal.

  4. #844
    Avatar von FloKrass

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    VÖCKLER, Kai: Prishtina is Everywhere. Turbo-Urbanismus als Resultat einer Krise", Berlin 2008

    Ich dachte Prishtina zu kennen. Zwei Jahre wohne ich hier. Mit diesem Buch habe ich viel Neues gelernt und Vieles erst verstanden. Zwar ist es ein Architekturbuch und die Fotos bringen Gesehenes in Erinnerung, aber es beleuchtet und beschreibt das Warum". Viel Positives wird im vorerst negativ Erscheinenden gesehen. Die chaotische Verbauung der Stadt und das Fehlen von Verbauungsplänen und Baugenehmigungen: Das macht es für den Staat natürlich einfach, wenn die Bürger alles selbst in die Hand nehmen und er nichts tun muss außer abzukassieren. Die Menschen hier haben den Willen und die Kraft alles selbst zu machen. Andere Staaten würden sich glücklich schätzen, eine so willensstarke Bevölkerung zu haben, und würden diese unterstützen..." (Seite 57)

    In Prishtina entstehen täglich 10 neue Bauten. 75% aller Häuser sind Neubauten. Da kann die öffentliche Versorgung von Strom, Wasser und Entsorgung nicht mithalten.

    Die öffentlichen Verwaltungen haben auch Nichts gegen die Bevölkerung in dieser Hinsicht unternommen, weil diese ohnehin durch den Krieg schon traumatisiert war. Nach Kriegsende wurde das Wort Freiheit" auch auf die Architektur angewandt und bedeutete, dass man alles und überall bauen konnte.
    Beim ersten Besuch fallen auch die vielen Tankstellen auf. Die Autoren dieses Buches quantifizieren es: auf 670 Kilometer asphaltierte Straßen kommen 2500 Tankstellen, was bedeutet - alle 278 Meter eine Tankstelle und jede für nur 100 Autos.

    Das Buch greift auch auf fachliche Aufarbeitung in Workshops und Studien zurück und gibt Lösungsansätze. Nicht alles kann abgetragen werden. Sicherheit muss aber nachgeholt werden.

    Mit jedem Buch lernt man dazu. Hier etwa, dass die im Ausland wohnenden Kosovaren mehr Geld ins Land bringen als offizielle Entwicklungshilfe (Break Even 1995). Diese im Ausland Lebenden kehren aber fast alle heim. Sie sehen - so beweisen Studien - ihre Zukunft in der Heimat, wo sie mit dem Ersparten nicht nur in Immobilien investieren sondern auch neue Geschäftsideen umsetzen. Aber auch den Gastländern, die diese Migranten aufnehmen wird ein Vorteil nachgesagt: Bei der Prüfung der wirtschaftlichen Rahmendaten in den 85 größten Städten der USA, im Zeitraum von 1980 bis 1994, fand man heraus, dass die Städte mit großer Konzentration von Immigranten die Städte mit nur wenigen Immigranten übertrafen." (Seite 203) Doppelte Beschäftigungsrate, höhere Einkommen, geringere Armutsraten, 20% weniger Kriminalität. Ob das auch für Europa gilt?

    Das Problem Prishtinas ist ein internationales. Immer mehr Leute wollen in der Stadt leben. So auch im Kosovo. 70 Prozent der Geldtransfers gehen in Hauptstädte.

    All diese städtebaulichen Probleme gibt es auch in anderen Erdteilen. Die Autoren des Buches sind optimistisch und sehen sogar eine Chance, dass der Lösungsansatz Prishtinas vielleicht exportiert werden kann. Prishtina wird vielleicht die erste Hauptstadt sein, die uns zeigt wie das geht." (Seite 206) Deswegen auch der Titel Prishtina is everywhere".

    Prishtina is everywhere: Turbo-Urbanismus als Resultat einer Krise: Amazon.de: Kai Vöckler: Bücher

    Ein sehr interessantes Buch, das ich mir bestellen werde

  5. #845
    Avatar von 038er

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    hab es auch vor mir zu kaufen

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Arbanasi Beitrag anzeigen
    E shikova tash. Deri te mesi i Minutes 2., deri ku ai foli per Arkitekturen, nuk tha asgje tjeter pervec qato fjalet e mia ne nje menyre pak ma t'gjate. Une e shkurtova me "Atombombe".
    pajtona plotesisht me mendim ton, po nqdo vend kosoves e ki kshtu jo veq n'prishtin bile 100her ma zi

  6. #846
    Avatar von Bloody_Alboz

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    Der Fortschritt momentan


    ENK, 05.03.2013, KOSOVA - YouTube


  7. #847
    Avatar von FloKrass

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    Aktuelle Fotos vom Bau des Stadtzentrums, die Bauarbeiten wurden nach Besserung der Wetterbedingungen wieder aufgenommen:

    Zahir Pajaziti Platz:

    IMG_1991.JPG

    IMG_1985.JPG

    IMG_1974.JPG

    IMG_1985.JPG

    IMG_1982.JPG

    IMG_1981.JPG

    IMG_1977.JPG

    IMG_1986.JPG

  8. #848
    Avatar von FloKrass

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  9. #849
    Avatar von FloKrass

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    Auch mit dem Bau von Fußgängerüberwägen an schwer übergehbaren Stellen (und die gibt es haufenweise in PR) wurde bereits begonnen:

    8549041439_02e6a3bd72_b.jpg

    8549040515_5eba0528e1_b.jpg

    8550138456_7285e78bef_b.jpg

  10. #850
    Avatar von Albani100

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    Auch mit dem Bau von Fußgängerüberwägen an schwer übergehbaren Stellen (und die gibt es haufenweise in PR) wurde bereits begonnen:







    Das ist echt eine tolle Sache ! Ist viel sicherer für die Kinder die zur Schule gehen

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