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10 Jahre Kosovokrieg

Erstellt von Hamëz Jashari, 22.03.2009, 20:33 Uhr · 82 Antworten · 5.802 Aufrufe

  1. #1
    Hamëz Jashari

    10 Jahre Kosovokrieg

    Es musste sein

    Wer die Zustände im Kosovo aus eigener Anschauung kannte, musste den Krieg gutheißen. Denn unter Milosevic entstand ein Apartheidsystem - mitten in Europa. VON ERICH RATHFELDER

    März 1998: Die serbische Polizei beendet gewaltsam den friedlichen Protest von Kosovo-Albanern in Prishtina. Foto: reuters











    Als ich zum ersten Mal 1987 ins Kosovo kam, hatte ich keine Ahnung von dem komplizierten und weit in die Geschichte reichenden Konflikt, der schließlich den Krieg in Jugoslawien und die erste militärische Intervention Deutschlands nach 1945 auslösen sollte. In Belgrad hatte ich von den Klagen gehört, albanische Männer vergewaltigten massenhaft serbische Frauen. Doch dies stellte sich bald als Propagandalüge heraus.
    Der Weg in den Kosovokrieg


    28. März 1989: Das serbische Parlament hebt die Autonomie der Provinz Kosovo auf.
    September 1991: Im Zuge des Zerfalls Jugoslawiens wird die "Republik Kosova" proklamiert.
    Februar 1998: Die Befreiungsarmee des Kosovo (UÇK) beginnt den bewaffneten Kampf gegen staatliche Einrichtungen und die serbische Zivilbevölkerung.
    März 1998: Die jugoslawische Armee und serbischen Sondereinheiten starten eine Gegenoffensive, bei der es zu Übergriffen auf die albanische Zivilbevölkerung kommt.
    31. März 1998: Der UN-Sicherheitsrat beschließt ein Embargo gegen Jugoslawien.
    Juli 1998: Jugoslawische Einheiten beginnen erneut eine Großoffensive. 230.000 Kosovoalbaner befinden sich auf der Flucht.
    23. September 1998: In der Resolution 1199 spricht der UN-Sicherheitsrat von der "Bedrohung des Friedens", verzichtet aber darauf, mit Gewalt zu drohen.
    Oktober 1998: Nach einem Ultimatum der Nato erklärt sich der serbische Präsident Slobodan Milosevic bereit, der UN-Resolution Folge zu leisten und den größten Teil der serbisch-jugoslawischen Kräfte aus dem Kosovo abzuziehen.
    Januar 1999: Die Kämpfe flammen erneut auf. Am 15. Januar werden in Racak 40 Tote gefunden. Die Nato erneuert ihre Androhung eines Luftangriffs. Bis heute gibt es Zweifel, ob es sich bei den Toten von Racak, wie von der UÇK behauptet, um Zivilisten handelte oder, wie von serbischer Seite behauptet, um UÇK-Kämpfer.
    6. Februar 1999: Im französischen Rambouillet beginnen unter Vermittlung der Nato Gespräche zwischen der jugoslawischen Führung und den Führern der Kosovo-Albaner. Die Kosovo-Albaner akzeptieren das vorgelegte Papier, das eine umfassende Autonomie für das Kosovo, die Entwaffnung der UÇK und die Stationierung von Nato-Truppen vorsieht.
    23. März 1999: Jugoslawien unterschreibt einen Teil des Rambouillet-Abkommens, aber nicht den militärischen Teil ("Annex B").
    24. März 1999: Die Nato beginnt ihre Luftangriffe auf Jugoslawien. Beteiligt sind auch deutsche Kampfflugzeuge. In einer Fernsehansprache sagt Bundeskanzler Gerhard Schröder: "Wir führen keinen Krieg, aber wir sind aufgerufen, eine friedliche Lösung im Kosovo auch mit militärischen Mitteln durchzusetzen."
    März 1999: 460.000 Menschen werden von jugoslawischen Einheiten aus dem Kosovo vertrieben oder fliehen vor dem Krieg.
    6. April 1999: Als erste Zeitung veröffentlicht die taz den "Annex B" des Rambouillet-Abkommens.
    April 1999: Nachdem sich die Angriffe vorrangig auf militärische Ziele gerichtet haben, weitet die Nato ihre Angriffe auf innerstädtische Gebiete und die Infrastruktur aus. Immer häufiger werden Zivilisten getötet, serbische Zivilisten wie kosovo-albanische Flüchtlinge.
    9. Juni 1999: Die Kriegsparteien einigen sich auf den Abzug der serbischen Truppen aus dem Kosovo und die Stationierung einer Nato-geführten Friedenstruppe unter UN-Mandat. Zehntausende Serben, Roma und Juden fliehen aus dem Kosovo oder werden von UÇK-Kämpfern vertrieben.
    12. Juni 1999: 50.000 Nato-Soldaten rücken im Kosovo ein. Die Provinz kommt unter Kontrolle der UN.
    17. Februar 2008: Das Parlament des Kosovo erklärt die Unabhängigkeit, was 54 der 192 UN-Mitgliedstaaten anerkennen. TAZ




    In Wirklichkeit hatten die serbischen nationalen Kreise die Befürchtung, angesichts des albanischen Bevölkerungszuwachses zur Minderheit zu werden. Der Vorgang war eingebettet in eine Kampagne, die im sozialistischen Jugoslawien eingeschlafenen nationalen Gefühle wiederzuerwecken. Die antialbanische Kampagne sicherte zudem Slobodan Milosevic den Aufstieg zur Macht.
    Für die Serben, auch das war zu lernen, hat das Kosovo eine besondere Bedeutung. Der Mythos um die verlorene Schlacht von 1389 gegen die Türken verpflichtet nach Auffassung der serbisch-orthodoxen Kirche und der Nationalisten alle Serben dazu, mit allen Mitteln das Kosovo zu verteidigen.
    Weil die albanischen Bevölkerungsmehrheit das Kosovo ebenfalls als ihr Land ansieht und behauptet, ihre illyrischen Vorfahren hätten längst vor der serbischen Einwanderung dort gelebt, führte der mit historischen Argumenten geführte Streit der Nationalisten beider Seiten geradewegs in einen unlösbaren Konflikt. Die Quadratur des Kreises hätte nur mit gegenseitigem Respekt und der Achtung der Menschenrechte aller geschaffen werden können. Im sozialistischen Jugoslawien hatte dies noch Staatschef Tito versucht, indem er nach dem Terror der Fünfzigerjahre mit der Verfassung von 1974 dem Kosovo Autonomie gewährte.
    Als ich 1988 und 1989 wieder ins Kosovo kam, konnte ich beobachten, wie sich die Lage änderte: Milosevic ließ Autonomie abschaffen, die albanische Sprache wurde im öffentlichen Leben verboten, und rund 130.000 Albaner wurden aus Schulen, den Staatsbetrieben und der Verwaltung herausgedrängt, so dass Anfang der Neunzigerjahre 400.000 junge Albaner in die Emigration gezwungen wurden. Kurz: Ich war Zeuge, wie in Europa ein Apartheidsystem entstand.
    Unfassbar war für mich, wie so etwas Ende des 20. Jahrhunderts in Europa passieren konnte und dass zu Hause die Öffentlichkeit kaum Notiz davon nahm. Als die Albaner als Antwort auf Rechtlosigkeit und Unterdrückung einen friedlichen, pazifistischen Widerstand entwickelten, zeigten nur wenige Solidarität. Auch nicht innerhalb der Linken, die sich ja selbst als pazifistisch bezeichnete. Der albanische Pazifismus wurde dagegen in Serbien als Schwäche der Albaner interpretiert. Und nicht nur dort: Bei den Friedensverhandlungen in Dayton, die 1995 den Bosnienkrieg beendeten, waren die Albaner nicht einmal an den Katzentisch gebeten. Mit friedlichen Mitteln allein kann man nichts erreichen, lautete die Lehre, die die Albaner daraus zogen. Nur so ist der Aufstieg der Befreiungsarmee des Kosovo, der UÇK, zu verstehen.
    In vielen Punkten sollte ein großer Teil der deutschen Linken der serbischen Propaganda auf den Leim gehen. Die serbischen Massaker an der Zivilbevölkerung, so am Jashari-Clan im März 1998, die Zerstörung und ethnische Säuberung der Stadt Decani im Juni, das In-Brand-Stecken von hunderten Dörfern im Sommer 1998, das mindestens 300.000 Menschen zur Flucht in die Wälder zwang, das Massaker von Orahovac im Juli 1998 - es gab dort zwar keine Massengräber, aber ein Massaker an hunderten Menschen -, später das Massaker von Racak, wurden heruntergespielt. Bei einigen führten diese Ereignisse jedoch zum Umdenken.
    Wer sich etwas in die Geschichte vertiefte, konnte erfahren, dass es schon Anfang des 20. Jahrhunderts in Serbien Bestrebungen gab, die albanische Bevölkerung aus dem Kosovo zu vertreiben. Die Denkschrift von Vasa Cubrilovic, der ein systematischeres Vorgehen der Behörden im Kosovo zur Vertreibung der Albaner eingeklagt hatte, setzte sich bis 1939 tatsächlich durch. Zehntausende muslimische Albaner wurden in die Türkei und nach Albanien abgeschoben, hunderttausende hätten es sein sollen. In den Fünfzigerjahren war Cubrilovic Ratgeber des berüchtigten jugoslawischen Innenministers Jovan Rankovic. Und wieder wurden zehntausende Albaner aus dem Kosovo vertrieben, um die ethnische Zusammensetzung des Kosovo zugunsten der Serben zu verändern.
    Das serbische Militär baute 1998 systematisch seine Stellungen so auf, dass es das gesamte Territorium mit seiner Artillerie erreichen konnte. Und so waren die militärischen Grundlagen geschaffen, diesen Traum zu erfüllen und die systematische Vertreibung der Albaner durchzuführen.
    Kein Zweifel, es war im Interesse Europas und der USA, dem Treiben im Kosovo ein Ende bereiten. Ob bei den handelnden Politikern der Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen im Vordergrund stand, oder die Angst vor neuen Flüchtlingsströmen, sei dahingestellt. Im Sommer 1998 begann die Nato mit dem Aufbau militärischer Strukturen, die eine Intervention und einen Krieg gegen Serbien ermöglichen sollten. Denn ein halbes Jahr ist mindestens notwendig, um die erforderliche Infrastruktur zu erstellen. Damit wurde ein Drohszenario aufgebaut, um den Forderungen nach einer politischen Lösung bei den Verhandlungen, die in Rambouillet bei Paris stattfinden sollten, militärisch Nachdruck zu verleihen.


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    Zehn Jahre Kosovokrieg: Es musste sein - taz.de

  2. #2
    Vincent Vega
    [quote=teta;1003354]Es musste sein

    wow, echt informativ...ist echt schlimm, daß es erst zum krieg kommen mußte um diesen konflikt zu lösen...du aber das mit den pazifisten und kosovaren ist zum , fehlt nur noch der vergleich mit indien und ihren britischen-kolonialen besetzern.

    hoffen wir das der frieden unten für immer anhält.

  3. #3

    Registriert seit
    18.03.2008
    Beiträge
    20.935
    [quote=Vincent Vega;1003404]
    Zitat Zitat von teta Beitrag anzeigen
    Es musste sein

    wow, echt informativ...ist echt schlimm, daß es erst zum krieg kommen mußte um diesen konflikt zu lösen...du aber das mit den pazifisten und kosovaren ist zum , fehlt nur noch der vergleich mit indien und ihren britischen-kolonialen besetzern.

    hoffen wir das der frieden unten für immer anhält.
    Und vorallem wird wieder der Vorwand für den Autonomieentzug nicht genannt

    Stattdessen fängt man bei 1989 an und erzählt die traurige Geschichte der unschuldigen unterdrückten Albaner

  4. #4
    Hamëz Jashari
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Und vorallem wird wieder der Vorwand für den Autonomieentzug nicht genannt

    Stattdessen fängt man bei 1989 an und erzählt die traurige Geschichte der unschuldigen unterdrückten Albaner
    du bist doch nur angepisst weil du glaubst dass die albaner schuld sind, dass dein kommunistengebilde nicht mehr exestiert

    würden viele ex-jugos auch so denken, so würde sie den albaner zum heroj ernennen

  5. #5

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    18.328
    wenn das die linke taz behauptet wird da wohl was dran sein, oder?

    ps:
    wer genau ist Vasa Cubrilovic? hab noch nie was von ihm gehört...

  6. #6
    Avatar von Noodles

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    684
    Zitat Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
    wenn das die linke taz behauptet wird da wohl was dran sein, oder?
    Das behauptet Erich Rathfelder.
    Das ist einer der oberflächlichsten Journalisten überhaupt. Diese Woche war "60 Minuten" aus Sarajevo in der taz eine serbische Fernsehsendung.

  7. #7

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    der ganze Konflikt beginnt doch erst 1389...
    daraufhin haben die Osmanen die christlichen albaner des kaukasus im kosovo angesiedelt, mit der bedingung, dort den islam anzunhemen.



    1912 haben sich die serben daran erinnert und sich an den albanern wegen den osmanischen verbrechen gerächt.

    1945-1948 haben sie sich wegen den deutschen verbrechen an den albanern gerächt

    1989 haben sie sich wegen den jugoslawischen (tito) verbrechen an den albanern gerächt

    1999 haben sie sich wegen den verbrechen der nato an den albanern gerächt

  8. #8

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    18.328
    auch ein guter artikel:
    10 Jahre nach dem Krieg: Das schier unendliche Drama im Kosovo - Nachrichten MSN - politik - WELT ONLINE

    "Die Nato-Häupter hatten Milosevic gewarnt und gewarnt. In Deutschland drängten die Oberbürgermeister, ob Rot oder Schwarz, die Regierung, etwas gegen den Flüchtlingsstrom zu tun. Die wahren Zahlen wurden unter Verschluss gehalten. "

    tja... wäre slobo ohne vertreibung gegen die uck vorgegangen wäre wohl die nato ruhig geblieben. so aber musste D, CH und Ö für milos umsiedlungspolitik zahlen. und das die was dagegen haben ist ja wohl klar

  9. #9
    Avatar von TigerS

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    7.474
    das hier find ich besser
    Kosovo - Konfliktporträts

    Geschichte des Konflikts

    Nach dem Zerfall des Osmanischen Reichs gehörte Kosovo nach dem 1. Balkankrieg 1912 zu Serbien und Montenegro, zwischen den Weltkriegen zum 1. Jugoslawischen Staat. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Kosovo Teil der Jugoslawischen Föderation. Der kommunistische Führer Josip Broz Tito verstand es, die nationalistischen Kräfte durch eine geschickte Verteilung der Macht zwischen den Bundesstaaten zu neutralisieren. Er gewährte Kosovo Autonomie und ab 1974 Gleichberechtigung auf Bundesebene.

    Mit dem offenen Ausbruch der Krise des jugoslawischen Selbstverwaltungssozialismus nach Titos Tod 1980 machte die serbische Regierung unter Rückgriff auf den Amselfeld-Mythos den Autonomiestatus wieder rückgängig. Alle Kosovo-Albaner, die für öffentliche Institutionen oder staatliche Betriebe arbeiteten, wurden entlassen. Kosovo-albanische Schüler und Studenten wurden vom öffentlichen Bildungssystem ausgeschlossen. Als Antwort auf das "Apartheidsystem" bauten die Kosovo-Albaner parallele Strukturen auf. Das System wurde von der 1989 gegründeten Demokratischen Liga des Kosovo (LDK) koordiniert und durch Abgaben finanziert, die vor allem von Kosovo-Albanern aus der Diaspora flossen. Im von der parallelen Regierung organisierten Referendum von 1991 stimmte eine Mehrheit der Kosovo-Albaner für die volle Unabhängigkeit.

    Ende der 1990er Jahre begannen kriegerische Auseinandersetzungen zwischen serbischen Streitkräften und der UÇK. Die kosovarische Zivilbevölkerung wurde Opfer systematischer Überfälle, Vertreibungen und Massenmorde. Im September 1998 verurteilte der UN-Sicherheitsrat in Resolution 1199 die Gewalt durch serbische Polizei und Militär. Nach dem Scheitern der Verhandlungen in Rambouillet begannen am 24. März 1999 79tägige NATO-Luftangriffe.

    Mit der UN-Resolution 1244 vom 10.6.1999 blieb Kosovo zwar völkerrechtlich Teil der Bundesrepublik Jugoslawien, wurde jedoch zugleich unter die Verwaltungshoheit einer UN-Mission (UNMIK) gestellt.

    Nach den ersten kosovo-weiten Wahlen nahmen 2002 provisorische Selbstverwaltungsinstitutionen ihre Arbeit auf, die jedoch von der Mehrheit der kosovo-serbischen Bevölkerung nicht anerkannt wurden. Insbesondere in Nordkosovo betreibt die serbische Regierung parallele Schulen, Gerichte und Behörden.

    Erneut vertieft wurde die ethnopolitische Trennlinie durch die gewaltsamen Ausschreitungen im März 2004. Mindestens 19 Menschen wurden getötet und über 1000 Menschen verletzt, als radikale kosovo-albanische Gruppen Angehörige der Kosovo-Serben, Roma, Ashkali und Ägypter angriffen, Häuser, orthodoxe Kirchen und Klöster in Brand steckten und zerstörten. Die Zerstörungsakte richteten sich auch gegen Gebäude und Fahrzeuge der UNMIK. Die Drahtzieher sind in radikalen und mafiösen Kreisen zu suchen.

    Nach den Unruhen wurde der sog. Standard-Prozess durch die internationale Gemeinschaft beschleunigt und ein schneller Beginn der Verhandlungen in Aussicht gestellt, um radikalen Kräften den Wind aus den Segeln zu nehmen und die Unzufriedenheit mit der UNMIK-Administration zu mildern. Zugleich wurden aber auch die Auflagen im Bereich der Menschen- und Minderheitenrechte und des Rechtsstaates verschärft.



    gruß

  10. #10

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    14.07.2004
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    11.391
    Zitat Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
    auch ein guter artikel:
    10 Jahre nach dem Krieg: Das schier unendliche Drama im Kosovo - Nachrichten MSN - politik - WELT ONLINE

    "Die Nato-Häupter hatten Milosevic gewarnt und gewarnt. In Deutschland drängten die Oberbürgermeister, ob Rot oder Schwarz, die Regierung, etwas gegen den Flüchtlingsstrom zu tun. Die wahren Zahlen wurden unter Verschluss gehalten. "

    tja... wäre slobo ohne vertreibung gegen die uck vorgegangen wäre wohl die nato ruhig geblieben. so aber musste D, CH und Ö für milos umsiedlungspolitik zahlen. und das die was dagegen haben ist ja wohl klar
    man hatte aus dem Kroatien und BiH Krieg gelernt.
    damals kamen hundert-tausende nach west-europa.
    viele wanderten dann in die usa, kanada und australien aus.

    genauso war es mit den kosovaren.

    viele sind hier geblieben, einige sind zurück gekehrt.

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