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Die abgetrennte Provinz vom Mutterland

Erstellt von Guerrier, 08.09.2014, 18:21 Uhr · 111 Antworten · 9.400 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Metho

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    Zitat Zitat von Ohër Beitrag anzeigen
    Alter ... ^^ Warst du auch in der grünen Sekte?

    Haha war das Beste was mir passieren konnte.....fast jeden 2Tag frei^^

  2. #42
    Avatar von DZEKO

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  3. #43
    Nonqimi

  4. #44
    Guerrier
    Zitat Zitat von Taudan Beitrag anzeigen
    Jetzt übertreibst du aber ein wenig.
    Livi war ein Geschichtsschreiber.Sowas wie einen Historiker im heutigen Sinne gab es damals nicht.
    Livis Werk umfasst 142 Bücher die über die Geschichte Roms erzählen.
    Unter anderen schreibt er über Aleksander Molossos und Pyhrrus aus Epir und ihre Kämpfe in Italien.
    Er beschreibt auch die illyrisch-römische Schlachten.Das ist besonders wichtig.
    Hahaha Polybios,das Problem bei ihm ist dass einige Sachen bei ihm fehlen und einige sogar verloren gingen.
    Livi beschreibt die Kämpfe viel genauer,er verfeinert Polybios Werke sehr.
    Du redest Quatsch. Er hätte auch 1000 Bücher schreiben können, am Wahrheitsgehalt hätte es nichts geändert. Zu deiner Theorie mit den Historikern. Natürlich gab es auch damals welche nur Livius sah sich nicht als einen. Viel mehr war er ein Propagandist im Dienste des Römischen Imperiums.

  5. #45
    Avatar von Taudan

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    Zitat Zitat von Guerrier Beitrag anzeigen
    Du redest Quatsch. Er hätte auch 1000 Bücher schreiben können, am Wahrheitsgehalt hätte es nichts geändert. Zu deiner Theorie mit den Historikern. Natürlich gab es auch damals welche nur Livius sah sich nicht als einen. Viel mehr war er ein Propagandist im Dienste des Römischen Imperiums.
    Hahaahahahahahahahahha,ich kann nicht mehr.
    Also willst du mir jetzt sagen dass es König Bato von Dardanien nicht gab und dass sich Livi diese Person ausgedacht hat?
    Hahaha ,ouu man.

  6. #46
    Avatar von DZEKO

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  7. #47
    Avatar von Allih der Große

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    4.728
    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Was ist mit von Manstein oder Heinz Guderian, bzw. vor allem letzterer unterstrich mit seinem genialen taktischen Konzept die Erfolge in Polen und Frankreich. Nicht weniger talentiert als Rommel war der jüngste Armeegeneral in der Geschichte der sowjetischen Armee, Tschernajchowski.
    Rommel war eher Taktiker. Tieferes Verstaendniss fuer die Strategie ging ihm eher etwas ab - was er aber ueber die Taktik immer wieder wettgemacht hat.
    Friedrich der Grosse, Temuedschin, Napoleon (als Heerfuehrer gleichfalls oft ueberbewertet), Heraclius, Alex. d. G., Belisarius (...) sind einfach ganz andere Kaliber (Wobei, Temuedschin, Alex und Belisarius ihm auch taktisch locker das Wasser reichen koennten).
    Rommel spielt eher so in der besseren Von Moltke Liga.
    Erscheint mangels gleichwertiger Konkurrenz und aufgrund von reichlich Hochgepushe durch die Briten (die ihr klaegliches Versagen zu Lande irgendwie entschuldigen/erklaeren mussten) sehr viel groesser als es normalerweise der Fall waere.
    Nichtdestotrotz einer der besten und (verlgeichsweise) sympathischten Truppenfuehrer seiner Zeit.

  8. #48
    Guerrier
    Zitat Zitat von Allih der Große Beitrag anzeigen
    Frag Kutusow, oder Belisarius.
    Ich denke du brauchst mal ne kleine Geschichtsstunde. Im gegensatz Kutusow oder Belisar, Kämpfte Rommel nicht in Europa sondern in der tiefsten Saharra. 1940 hat es Mussolini mit seiner Offensive nach Ägypten verschießen. Innerhalb von 2 Monaten war sein Traum vom Römischen Imperium in Nord-Afrika verpufft. Die Briten drängten die Italiener über die wichtige Hafenstadt Tobruk bis ins innere Lybiens zurück. Mussolini bat Hitler um unterstützung. Der GröFaZ brachte in Erwin Rommel. Ein General der sich durch seine heikelen Manöver in Polen und Frankreich einen Namen gemacht hat. Der Generalsstab nannte seine Division einfach nur Der Geist. Da sie von einem moment zum anderen verschwand, und anschließend heraus kam und einen gewaltigen Keil in die Front geschlagen hat. Nach dem Rommel in Tripoli ankam, und sein so genanntes Afrika-Korp vollständig in Afrika aufgestellt war. Beschloss er unverzüglich Anzugreifen mit allen Mitteln die im zur verfügung standen. Selbst die kleinen Kübelwagen fuhren mit. Mehr Lärm als tatsächliche Kampfkraft doch die Briten vielen herein und zogen sich immer weiter zurück. Rommel verstand es seine Gegner in die Irre zu führen. Nach einiger Zeit wussten jedoch auch die Briten das es sich um Scheinoffensiven handelte und fingen an Stellungen zu Bauen. Wie bei den Französischen Bunkern umging er jedoch einfach diese und griff anschließend mit Panzertruppen von hinten an. Auch Tobruk viel nach einer langen Belagerung. Rommel stieß weiter vor. Um Ressourcen und Material einzusparen die für den Feldzug im Osten benötigt wurden kam immer weniger Nachschub in den Afrikanischen Kriegsschauplatz. Auch die Luftangriffe der Briten aus Malta aus verringten erneut den Nachschub beträchtlich. Rommel entschied sich fürs erste in die Devensive überzugehen. Massive Angriffe der deutschen Luftflotte 2 unter Albert Kesselringauf wichtige Knotenpunkte wie Malta, von wo aus britische U-Boote und Flieger die deutschen und italienischen Nachschublieferungen attackierten, sorgten um die Jahreswende dafür, dass diese Störungen zeitweilig unterblieben. Unter diesen Umständen gelang es Rommel im Januar 1942, die Initiative zurückzugewinnen. Er nutzte den durch die Luftunterstützung entstandenen operativen Vorteil sowie insbesondere frisch herangeführte Verstärkungen für einen überraschenden Gegenangriff, der die Panzerarmee Afrika bis Ende Juni bis nach El Alamein, nur 100 Kilometer vor Alexandria, führte. Die neu aufgestellte Fallschirmjägerbrigade 1 unter Hermann-Bernhard Ramcke war mit weiteren deutschen und italienischen Fallschirmjägergroßverbänden 1942 für das Unternehmen Herkules zur Einnahme der Insel Malta auf dem Kriegsschauplatz Mittelmeerraum vorgesehen, das jedoch kurzfristig abgesagt wurde, woraufhin die Fallschirmjägerbrigade als reguläre Infanterie in Afrika eingesetzt wurde. Durch die wechselnden Offensiven beider Seiten hatte sich der Afrikafeldzug 1942 zu einem sehr schnellen Bewegungskrieg gewandelt. Die Wüstenebenen eigneten sich für weiträumige Panzeroperationen über Hunderte von Kilometern.

    Am 26. Mai startete das Afrikakorps das Unternehmen Theseus mit dem Ziel, Tobruk zu erobern. Nach schweren Panzergefechten gelang es den Achsenmächten, am 11. Juni Bir Hacheim einzunehmen, um den Vormarsch auf Tobruk einzuleiten.

    Rommel umging die britischen Stellungen südlich der Festung und griff mit einer Überraschungsoffensive an. Begleitet wurde der Vorstoß vonJu 87 Sturzkampfbombern, welche die feindlichen Linien beschossen und bombardierten und dabei britische Kommunikationswege unterbrachen. In der nachfolgenden Verwirrung konnten Rommels Panzerkräfte in die Stadt eindringen und sie am 20. Juni innerhalb weniger Stunden besetzen. In Folge dieses von der NS-Propaganda gefeierten Handstreichs wurde Rommel zumGeneralfeldmarschall befördert. Der weitere Vormarsch sollte nun durch Ägypten erfolgen. Ziel war es, die Stadt Alexandria zu nehmen und den Suezkanal zu besetzen. Hitler plante bereits, von dort weiter nach Vorderasien und Indien vorzustoßen, um so die britischen Kolonien zu bedrohen. Kurz vor El Alamein hatten die Briten aber einen 65 Kilometer langen Verteidigungsgürtel aufgebaut. Auf Grund der südlich gelegenen sumpfigen Qattara-Senke in der Libyschen Wüste war es nicht möglich, diesen Gürtel zu umgehen; das sumpfige Gelände deckte die Flanke. Zusätzlich erschwerten weitere Versorgungsengpässe ein langfristig geplantes Vorgehen; die Offensive blieb stecken.

    Am 20. Juli 1942 gab Rommels Stab Instruktionen an eine Einsatzgruppe, die unter dem Kommando von SS-Obergruppenführer Walther Rauffstand. Diese gestatteten ihr, nach einer etwaigen EroberungPalästinas außerhalb der Jurisdiktion der Wehrmacht alle dort ansässigen Juden zu töten. Ähnliche Instruktionen hatten im Jahr zuvor vor dem Unternehmen Barbarossa die Einsatzgruppenerhalten, die die sowjetischen Juden ermorden sollten.

    Nach der gescheiterten Offensive in der ersten Schlacht von El Alamein wollte Rommel noch im August die Entscheidung zugunsten der Achsenmächte herbeiführen. Entgegen den Erwartungen verbesserte sich die Nachschublage im August jedoch keineswegs, da die von britischen U-Booten versenkte Tonnage massiv angestiegen war.[2] Nun rächte sich, dass man auf die Einnahme Maltas verzichtet hatte. Der deutsche Offensivplan in derSchlacht von Alam Halfa ähnelte der erfolgreichen Konzeption von Gazala. Vorgesehen war ein schneller Stoß einer deutsch-italienischen schnellen Offensivgruppe durch die britischen Minenfelder im Süden, um anschließend nach Norden einzudrehen und die alliierten Truppen so einzukesseln und aus dem rückwärtigen Raum zu vernichten. Der Angriff wurde erst nach Treibstoffzusicherungen vonAlbert Kesselring gestartet. Nachdem die Offensive in der Nacht vom 30. auf den 31. August gestartet worden war, präsentierte sich der alliierte Widerstand als wesentlich stärker, da die 8. Armee durch Ultra bereits vor dem Angriff die Schwerpunkte gekannt hatte. Die Angriffe der Achsenmächte erreichten nicht die erwünschten Ziele und der gewonnene Boden wurde aufgrund eines alliierten Gegenangriffs mit starker Luftunterstützung weitgehend aufgegeben. Ausnahme blieben dabei die ehemaligen britischen Minengürtel, welche die Achsenmächte bei ihrem Rückzug bis zum 6. September auf die Ausgangsstellung in ihrer Hand behielten.[3]

    Die Situation für dieAchsenmächte verschlechterte sich weiter, als der neue britische Befehlshaber Bernard Montgomery am 23. Oktober mit der zweiten Schlacht von El Alamein zum Gegenangriff ansetzte. Das kräftemäßig unterlegene Afrikakorps unterlag der aufgezwungenen Materialschlacht und musste den Rückzug nach Libyen antreten. Am 8. November landeten über 100.000 frische amerikanische und britische Soldaten in Marokkound Algerien (Operation Torch). Der nun eröffneteZweifrontenkrieg überforderte das geschwächte Afrikakorps, so dass Tobruk am 13. November wieder in britische Hände fiel.

    Aufgrund der kritischen Situation an der Ostfront – die Wehrmacht musste sich aus dem Kaukasuszurückziehen und es bahnte sich das Stalingrad-Desaster an – konnte das Oberkommando der Wehrmacht nur unzureichende Verstärkung über Südfrankreich entsenden. Im südlichen Tunesien vereinigten sich die frischen Einheiten mit der zurückweichenden Panzerarmee Afrika.

    Ende Januar 1943 musste Libyen aufgegeben werden. Inzwischen standen die Truppen der Achsenmächte einer halben Million Mann alliierter Soldaten und damit einer doppelten Übermacht gegenüber. Auch verfügten die Alliierten über die vierfache Anzahl von Panzern und über die uneingeschränkteLuftüberlegenheit.
    1943


    Am 23. Januar besetzten die Briten Tripolis. Im März und April wurden die Soldaten der Achsenmächte schließlich eingeschlossen. Lediglich an derMareth-Linie wurde noch erbitterter Widerstand geleistet. Am 23. Februar 1943 wurde Rommel Oberbefehlshaber derHeeresgruppe Afrika. Am 4. März schlug Rommel in einem ausführlichen Funkspruch an Hitler vor, die Frontlinie drastisch zu verkürzen und sich auf einen kleinen Brückenkopf um Tunis zurückzuziehen. Am 7. März erhielt Rommel vom Führerhauptquartier die kategorische Ablehnung dieses Vorschlags; Hitler äußerte sich wütend. Darauf entschloss sich Rommel, nunmehr seine Kur anzutreten. Am 9. März flog Rommel von Sfax aus nach Deutschland.[4] Er sprach mit Hitler über ein Ende der Kampfhandlungen. Hitler blieb aber starrköpfig und verweigerte dem Afrika-Korps den Rückzug auf das europäische Festland.[5]

    Rommel blieb in Deutschland (u.a. wollte die NS-Propaganda vermeiden, dass er mit der absehbaren Niederlage in Verbindung gebracht würde). Am 11. März verlieh Hitler Rommel für seinen Einsatz in Afrika dieBrillanten zum Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern. Rommel war der erste Soldat des Heeres, der diese exklusive Auszeichnung erhielt. Erst nachdem am 12. und 13. Mai 1943 Rommels Nachfolger Generaloberst Hans-Jürgen von Arnim bei Tunis kapituliert hatte, erfuhr die Öffentlichkeit, dass Rommel Afrika bereits im März verlassen und eine weitere Auszeichnung erhalten hatte. Zuvor war es wegen der Befehlsmissachtungen Rommels erstmals zu Spannungen zwischen Hitler und seinem „Lieblingsgeneral“ gekommen. Die Spannungen ließen nach, als sich Rommels Einschätzung der nicht mehr abzuwendenden Niederlage in Nordafrika schließlich bestätigte.

    Schwierige Nachschubslage

    Die Versorgung der Truppen mit Nahrungsmitteln, Treibstoff,Munition und Ausrüstung war auf Grund der Distanzen in Nordafrika nur schwer sicherzustellen. Außerdem fielen im Sommer 1942 66 % der deutsch-italienischenNachschublieferungen den vonMalta aus operierenden U-Booten und Flugzeugen der Briten zum Opfer. Operative Erfolge auf dem Schlachtfeld waren für beide Seiten mit wachsenden Distanzen zu ihren jeweiligen Versorgungsbasen verbunden. Somit war der Erfolg einer jeden militärischen Operation stärker als auf jedem anderen Schlachtfeld vom funktionierenden Nachschub abhängig. Das Afrikakorps hatte leistungsfähige technischen Versorgungsdienste (die deutschen Einheiten zur Instandhaltung, Bergung und Reparatur ausgefallener, beschädigter oder erbeuteter Fahrzeuge und Waffen waren gut ausgestattet und motorisiert); die Logistik auf der Seite der Achsentruppen hatte sich mit einem vielfältigen Gemisch an aus Italien, Deutschland, Großbritannien, den USA und sogar Frankreich und Russland stammenden Materials und Waffen (zum BeispielBeutepanzer) auseinanderzusetzen, wofür Spezialwerkzeug, Ersatzteile und Munition herbeizuschaffen und zu bevorraten waren. Erschwerend kamen Rivalitäten zwischen der deutschen Wehrmacht und den italienischen Streitkräften sowie Konflikte zwischen den deutschen Teilstreitkräften (Heer, Marine und Luftwaffe) hinzu.
    Das Gelände mit seinen weiten offenen Flächen erforderte andere taktische Vorgehensweisen als in Mitteleuropa (dichter besiedelt und von Deckung bietenden Wäldern durchzogen). Nur sehr wenige Gebiete boten natürliche, durch Flankenmanöver nicht umgehbare Engpässe, in denen eine statische Verteidigung aufgebaut werden konnte. Die theoretisch überlegenen taktischen Fähigkeiten der Wehrmacht zumGefecht der verbundenen Waffensowie zum Bewegungskrieg wurden bedeutungslos, als die methodisch vorgehende erfahrene britische 8. Armee unter Montgomery im Osten sowie die frischen amerikanischen Truppen im Westen die deutsch-italienischen Truppen kräftemäßig deutlich übertrafen.

    Das Wüstenklima (am Tag bis zu 50 Grad Celsius Hitze, nachts sehr kalt) und der Sand stellen hohe Anforderungen an Mensch und Material. Es sind vier bis fünf Liter Wasser am Tag nötig, um den Wasserverlust des Körpers auszugleichen. Der feine Sand der Wüste setzt den Fahrzeugen und Technik zu und erfordert eine erhöhte Wartung.


    Anders Als in Russland oder im Balkan, war Wassermangel in Nord-Afrika gleichzustellen mit den Tod. Auch hatte Rommel anders als die Russen keine unterstützende Wetterbedingungen wie den Winter hinter sich. Nur mit seiner Militärischen Brillianz konnte Rommel die Niederlage mehrere Jahre hinauszögern.

  9. #49
    Avatar von Allih der Große

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    Zitat Zitat von Guerrier Beitrag anzeigen
    Ich denke du brauchst mal ne kleine Geschichtsstunde. Im gegensatz Kutusow oder Belisar, Kämpfte Rommel nicht in Europa sondern in der tiefsten Saharra. 1940 hat es Mussolini mit seiner Offensive nach Ägypten verschießen. Innerhalb von 2 Monaten war sein Traum vom Römischen Imperium in Nord-Afrika verpufft. Die Briten drängten die Italiener über die wichtige Hafenstadt Tobruk bis ins innere Lybiens zurück. Mussolini bat Hitler um unterstützung. Der GröFaZ brachte in Erwin Rommel. Ein General der sich durch seine heikelen Manöver in Polen und Frankreich einen Namen gemacht hat. Der Generalsstab nannte seine Division einfach nur Der Geist. Da sie von einem moment zum anderen verschwand, und anschließend heraus kam und einen gewaltigen Keil in die Front geschlagen hat. Nach dem Rommel in Tripoli ankam, und sein so genanntes Afrika-Korp vollständig in Afrika aufgestellt war. Beschloss er unverzüglich Anzugreifen mit allen Mitteln die im zur verfügung standen. Selbst die kleinen Kübelwagen fuhren mit. Mehr Lärm als tatsächliche Kampfkraft doch die Briten vielen herein und zogen sich immer weiter zurück. Rommel verstand es seine Gegner in die Irre zu führen. Nach einiger Zeit wussten jedoch auch die Briten das es sich um Scheinoffensiven handelte und fingen an Stellungen zu Bauen. Wie bei den Französischen Bunkern umging er jedoch einfach diese und griff anschließend mit Panzertruppen von hinten an. Auch Tobruk viel nach einer langen Belagerung. Rommel stieß weiter vor. Um Ressourcen und Material einzusparen die für den Feldzug im Osten benötigt wurden kam immer weniger Nachschub in den Afrikanischen Kriegsschauplatz. Auch die Luftangriffe der Briten aus Malta aus verringten erneut den Nachschub beträchtlich. Rommel entschied sich fürs erste in die Devensive überzugehen. Massive Angriffe der deutschen Luftflotte 2 unter Albert Kesselringauf wichtige Knotenpunkte wie Malta, von wo aus britische U-Boote und Flieger die deutschen und italienischen Nachschublieferungen attackierten, sorgten um die Jahreswende dafür, dass diese Störungen zeitweilig unterblieben. Unter diesen Umständen gelang es Rommel im Januar 1942, die Initiative zurückzugewinnen. Er nutzte den durch die Luftunterstützung entstandenen operativen Vorteil sowie insbesondere frisch herangeführte Verstärkungen für einen überraschenden Gegenangriff, der die Panzerarmee Afrika bis Ende Juni bis nach El Alamein, nur 100 Kilometer vor Alexandria, führte. Die neu aufgestellte Fallschirmjägerbrigade 1 unter Hermann-Bernhard Ramcke war mit weiteren deutschen und italienischen Fallschirmjägergroßverbänden 1942 für das Unternehmen Herkules zur Einnahme der Insel Malta auf dem Kriegsschauplatz Mittelmeerraum vorgesehen, das jedoch kurzfristig abgesagt wurde, woraufhin die Fallschirmjägerbrigade als reguläre Infanterie in Afrika eingesetzt wurde. Durch die wechselnden Offensiven beider Seiten hatte sich der Afrikafeldzug 1942 zu einem sehr schnellen Bewegungskrieg gewandelt. Die Wüstenebenen eigneten sich für weiträumige Panzeroperationen über Hunderte von Kilometern.

    Am 26. Mai startete das Afrikakorps das Unternehmen Theseus mit dem Ziel, Tobruk zu erobern. Nach schweren Panzergefechten gelang es den Achsenmächten, am 11. Juni Bir Hacheim einzunehmen, um den Vormarsch auf Tobruk einzuleiten.

    Rommel umging die britischen Stellungen südlich der Festung und griff mit einer Überraschungsoffensive an. Begleitet wurde der Vorstoß vonJu 87 Sturzkampfbombern, welche die feindlichen Linien beschossen und bombardierten und dabei britische Kommunikationswege unterbrachen. In der nachfolgenden Verwirrung konnten Rommels Panzerkräfte in die Stadt eindringen und sie am 20. Juni innerhalb weniger Stunden besetzen. In Folge dieses von der NS-Propaganda gefeierten Handstreichs wurde Rommel zumGeneralfeldmarschall befördert. Der weitere Vormarsch sollte nun durch Ägypten erfolgen. Ziel war es, die Stadt Alexandria zu nehmen und den Suezkanal zu besetzen. Hitler plante bereits, von dort weiter nach Vorderasien und Indien vorzustoßen, um so die britischen Kolonien zu bedrohen. Kurz vor El Alamein hatten die Briten aber einen 65 Kilometer langen Verteidigungsgürtel aufgebaut. Auf Grund der südlich gelegenen sumpfigen Qattara-Senke in der Libyschen Wüste war es nicht möglich, diesen Gürtel zu umgehen; das sumpfige Gelände deckte die Flanke. Zusätzlich erschwerten weitere Versorgungsengpässe ein langfristig geplantes Vorgehen; die Offensive blieb stecken.

    Am 20. Juli 1942 gab Rommels Stab Instruktionen an eine Einsatzgruppe, die unter dem Kommando von SS-Obergruppenführer Walther Rauffstand. Diese gestatteten ihr, nach einer etwaigen EroberungPalästinas außerhalb der Jurisdiktion der Wehrmacht alle dort ansässigen Juden zu töten. Ähnliche Instruktionen hatten im Jahr zuvor vor dem Unternehmen Barbarossa die Einsatzgruppenerhalten, die die sowjetischen Juden ermorden sollten.

    Nach der gescheiterten Offensive in der ersten Schlacht von El Alamein wollte Rommel noch im August die Entscheidung zugunsten der Achsenmächte herbeiführen. Entgegen den Erwartungen verbesserte sich die Nachschublage im August jedoch keineswegs, da die von britischen U-Booten versenkte Tonnage massiv angestiegen war.[2] Nun rächte sich, dass man auf die Einnahme Maltas verzichtet hatte. Der deutsche Offensivplan in derSchlacht von Alam Halfa ähnelte der erfolgreichen Konzeption von Gazala. Vorgesehen war ein schneller Stoß einer deutsch-italienischen schnellen Offensivgruppe durch die britischen Minenfelder im Süden, um anschließend nach Norden einzudrehen und die alliierten Truppen so einzukesseln und aus dem rückwärtigen Raum zu vernichten. Der Angriff wurde erst nach Treibstoffzusicherungen vonAlbert Kesselring gestartet. Nachdem die Offensive in der Nacht vom 30. auf den 31. August gestartet worden war, präsentierte sich der alliierte Widerstand als wesentlich stärker, da die 8. Armee durch Ultra bereits vor dem Angriff die Schwerpunkte gekannt hatte. Die Angriffe der Achsenmächte erreichten nicht die erwünschten Ziele und der gewonnene Boden wurde aufgrund eines alliierten Gegenangriffs mit starker Luftunterstützung weitgehend aufgegeben. Ausnahme blieben dabei die ehemaligen britischen Minengürtel, welche die Achsenmächte bei ihrem Rückzug bis zum 6. September auf die Ausgangsstellung in ihrer Hand behielten.[3]

    Die Situation für dieAchsenmächte verschlechterte sich weiter, als der neue britische Befehlshaber Bernard Montgomery am 23. Oktober mit der zweiten Schlacht von El Alamein zum Gegenangriff ansetzte. Das kräftemäßig unterlegene Afrikakorps unterlag der aufgezwungenen Materialschlacht und musste den Rückzug nach Libyen antreten. Am 8. November landeten über 100.000 frische amerikanische und britische Soldaten in Marokkound Algerien (Operation Torch). Der nun eröffneteZweifrontenkrieg überforderte das geschwächte Afrikakorps, so dass Tobruk am 13. November wieder in britische Hände fiel.

    Aufgrund der kritischen Situation an der Ostfront – die Wehrmacht musste sich aus dem Kaukasuszurückziehen und es bahnte sich das Stalingrad-Desaster an – konnte das Oberkommando der Wehrmacht nur unzureichende Verstärkung über Südfrankreich entsenden. Im südlichen Tunesien vereinigten sich die frischen Einheiten mit der zurückweichenden Panzerarmee Afrika.

    Ende Januar 1943 musste Libyen aufgegeben werden. Inzwischen standen die Truppen der Achsenmächte einer halben Million Mann alliierter Soldaten und damit einer doppelten Übermacht gegenüber. Auch verfügten die Alliierten über die vierfache Anzahl von Panzern und über die uneingeschränkteLuftüberlegenheit.
    1943


    Am 23. Januar besetzten die Briten Tripolis. Im März und April wurden die Soldaten der Achsenmächte schließlich eingeschlossen. Lediglich an derMareth-Linie wurde noch erbitterter Widerstand geleistet. Am 23. Februar 1943 wurde Rommel Oberbefehlshaber derHeeresgruppe Afrika. Am 4. März schlug Rommel in einem ausführlichen Funkspruch an Hitler vor, die Frontlinie drastisch zu verkürzen und sich auf einen kleinen Brückenkopf um Tunis zurückzuziehen. Am 7. März erhielt Rommel vom Führerhauptquartier die kategorische Ablehnung dieses Vorschlags; Hitler äußerte sich wütend. Darauf entschloss sich Rommel, nunmehr seine Kur anzutreten. Am 9. März flog Rommel von Sfax aus nach Deutschland.[4] Er sprach mit Hitler über ein Ende der Kampfhandlungen. Hitler blieb aber starrköpfig und verweigerte dem Afrika-Korps den Rückzug auf das europäische Festland.[5]

    Rommel blieb in Deutschland (u.a. wollte die NS-Propaganda vermeiden, dass er mit der absehbaren Niederlage in Verbindung gebracht würde). Am 11. März verlieh Hitler Rommel für seinen Einsatz in Afrika dieBrillanten zum Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern. Rommel war der erste Soldat des Heeres, der diese exklusive Auszeichnung erhielt. Erst nachdem am 12. und 13. Mai 1943 Rommels Nachfolger Generaloberst Hans-Jürgen von Arnim bei Tunis kapituliert hatte, erfuhr die Öffentlichkeit, dass Rommel Afrika bereits im März verlassen und eine weitere Auszeichnung erhalten hatte. Zuvor war es wegen der Befehlsmissachtungen Rommels erstmals zu Spannungen zwischen Hitler und seinem „Lieblingsgeneral“ gekommen. Die Spannungen ließen nach, als sich Rommels Einschätzung der nicht mehr abzuwendenden Niederlage in Nordafrika schließlich bestätigte.

    Schwierige Nachschubslage

    Die Versorgung der Truppen mit Nahrungsmitteln, Treibstoff,Munition und Ausrüstung war auf Grund der Distanzen in Nordafrika nur schwer sicherzustellen. Außerdem fielen im Sommer 1942 66 % der deutsch-italienischenNachschublieferungen den vonMalta aus operierenden U-Booten und Flugzeugen der Briten zum Opfer. Operative Erfolge auf dem Schlachtfeld waren für beide Seiten mit wachsenden Distanzen zu ihren jeweiligen Versorgungsbasen verbunden. Somit war der Erfolg einer jeden militärischen Operation stärker als auf jedem anderen Schlachtfeld vom funktionierenden Nachschub abhängig. Das Afrikakorps hatte leistungsfähige technischen Versorgungsdienste (die deutschen Einheiten zur Instandhaltung, Bergung und Reparatur ausgefallener, beschädigter oder erbeuteter Fahrzeuge und Waffen waren gut ausgestattet und motorisiert); die Logistik auf der Seite der Achsentruppen hatte sich mit einem vielfältigen Gemisch an aus Italien, Deutschland, Großbritannien, den USA und sogar Frankreich und Russland stammenden Materials und Waffen (zum BeispielBeutepanzer) auseinanderzusetzen, wofür Spezialwerkzeug, Ersatzteile und Munition herbeizuschaffen und zu bevorraten waren. Erschwerend kamen Rivalitäten zwischen der deutschen Wehrmacht und den italienischen Streitkräften sowie Konflikte zwischen den deutschen Teilstreitkräften (Heer, Marine und Luftwaffe) hinzu.
    Das Gelände mit seinen weiten offenen Flächen erforderte andere taktische Vorgehensweisen als in Mitteleuropa (dichter besiedelt und von Deckung bietenden Wäldern durchzogen). Nur sehr wenige Gebiete boten natürliche, durch Flankenmanöver nicht umgehbare Engpässe, in denen eine statische Verteidigung aufgebaut werden konnte. Die theoretisch überlegenen taktischen Fähigkeiten der Wehrmacht zumGefecht der verbundenen Waffensowie zum Bewegungskrieg wurden bedeutungslos, als die methodisch vorgehende erfahrene britische 8. Armee unter Montgomery im Osten sowie die frischen amerikanischen Truppen im Westen die deutsch-italienischen Truppen kräftemäßig deutlich übertrafen.

    Das Wüstenklima (am Tag bis zu 50 Grad Celsius Hitze, nachts sehr kalt) und der Sand stellen hohe Anforderungen an Mensch und Material. Es sind vier bis fünf Liter Wasser am Tag nötig, um den Wasserverlust des Körpers auszugleichen. Der feine Sand der Wüste setzt den Fahrzeugen und Technik zu und erfordert eine erhöhte Wartung.


    Anders Als in Russland oder im Balkan, war Wassermangel in Nord-Afrika gleichzustellen mit den Tod. Auch hatte Rommel anders als die Russen keine unterstützende Wetterbedingungen wie den Winter hinter sich. Nur mit seiner Militärischen Brillianz konnte Rommel die Niederlage mehrere Jahre hinauszögern.
    Die komplette Feldzugsgeschichte Rommels ist mir wohlbekannt - samt zuzueglicher Augenzeugenberichte.
    Sonst wuerd ich ja nicht schreiben.
    Die Geschichtsstunde brauchst wohl eher du - seit wann liegt RUSSLAND geographisch in Europa?
    Und ob eine vielfach ueberlegene mordlustige Vandalenhorde mit einer Handvoll Soldaten und 99% wenig motivierter/Disziplinierter Soeldner (oder ein modernes, gewaltiges, aus hervorragenden Soldaten bestehendes Franzosenheer mit nem HAUFEN unbeschuhter, halbverhunderter und unausgebildeter Landwehrussen) leichter zu besiegen ist, als eine handvoll fuer den Wuestenkrieg nicht ausgeruesteter Briten ohne fertige Stellung ueberlass ich mal deinem fachkundigen Urteil.

    Mal davon abgesehen, dass er sie gar nicht vernichtend schlagen konnte, sondern sie nur so lange vor sich hertrieb, bis deren materielle Ueberlegenheit einen Sieg unmoeglich machte.
    Es ist ihm nicht gelungen sein eigentliches Ziel die Zerschlagung und/oder Abschneidung der Br Streitkraefte zu erreichen.
    Stattdessen hat er versucht (ohne aus die den Briten feindselig gesonnene Bevoelkerung gross einzubeziehen) die Briten bis hinter Aegypten rauszutreiben - ich mein wtf?
    Der Grossteil sein Nachschub hing davon ab, dass den britischen erbeutete, die Haelfte seiner Armee war mehr oder weniger unbrauchbar, er war zahlenmaessig deutlich unterlegen und das Gelaende war verdammt offen.
    Sein einzige echter Vorteil - die etwas groessere Beweglichkeit seiner leichteren Fahrzeuge.
    Ich mein - bei aller taktischen Brillianz - was soll das denn bitte fuer ne Strategie sein? Das ist so, als wuerd ich mir nach einem Lottogewinn von 30Mille fuer 90Mille ein Haus kaufen, da ich ja noch 2 weitere Lottoscheine hab.

    Die Kunst des Feldherrn ist in erster Linie die der Vorsicht und des Abwaegens.
    Rommel war nicht schlecht - kein Zweifel - aber "der beste Feldherr aller Zeiten?" Puhhh... Gewagte Annahme.


    Und nun zum Wetter und der Geographie - warum zum Teufel soll der Winter Kutusow geholfen haben, kannst du mir das verraten? Frieren die Russen nicht/ernaehren die sich von Schnee? Die haben mehr Leute durch Hunger, Erschoepfun und Frost verloren, als durch die Franzosen...
    Die russische Versorgungslage wurde dadurch einfach nur schlechter, waehrend die der Franzosen (Dank Kutusow) bereits im Vorfeld desolat war.
    Der Winter war eher fuer die Russen ein Nachteil. Kann es sein, dass du Kutusow mit Stalin verwechselst?
    Die geographischen Bedingungen gelten immer fuer BEIDE Parteien.
    Rommel hatte in der Wueste den Vorteil, dass die Briten ihre an Zahl ueberlegenen Panzer nicht so einfach einsetzen konnten da diese schnell einsanken.
    Die geographischen (und sonstigen) Bedingungen, gereichen Rommel (bedenkt man, dass sie auch fuer die Briten galten) eigentlich in vierlei Hinsicht erstmal nicht zum Nachteil.

  10. #50
    Guerrier
    Zitat Zitat von Allih der Große Beitrag anzeigen
    Die komplette Feldzugsgeschichte Rommels ist mir wohlbekannt - samt zuzueglicher Augenzeugenberichte.
    Sonst wuerd ich ja nicht schreiben.
    Die Geschichtsstunde brauchst wohl eher du - seit wann liegt RUSSLAND geographisch in Europa?
    Und ob eine vielfach ueberlegene mordlustige Vandalenhorde mit einer Handvoll Soldaten und 99% wenig motivierter/Disziplinierter Soeldner (oder ein modernes, gewaltiges, aus hervorragenden Soldaten bestehendes Franzosenheer mit nem HAUFEN unbeschuhter, halbverhunderter und unausgebildeter Landwehrussen) leichter zu besiegen ist, als eine handvoll fuer den Wuestenkrieg nicht ausgeruesteter Briten ohne fertige Stellung ueberlass ich mal deinem fachkundigen Urteil.

    Mal davon abgesehen, dass er sie gar nicht vernichtend schlagen konnte, sondern sie nur so lange vor sich hertrieb, bis deren materielle Ueberlegenheit einen Sieg unmoeglich machte.
    Es ist ihm nicht gelungen sein eigentliches Ziel die Zerschlagung und/oder Abschneidung der Br Streitkraefte zu erreichen.
    Stattdessen hat er versucht (ohne aus die den Briten feindselig gesonnene Bevoelkerung gross einzubeziehen) die Briten bis hinter Aegypten rauszutreiben - ich mein wtf?
    Der Grossteil sein Nachschub hing davon ab, dass den britischen erbeutete, die Haelfte seiner Armee war mehr oder weniger unbrauchbar, er war zahlenmaessig deutlich unterlegen und das Gelaende war verdammt offen.
    Sein einzige echter Vorteil - die etwas groessere Beweglichkeit seiner leichteren Fahrzeuge.
    Ich mein - bei aller taktischen Brillianz - was soll das denn bitte fuer ne Strategie sein? Das ist so, als wuerd ich mir nach einem Lottogewinn von 30Mille fuer 90Mille ein Haus kaufen, da ich ja noch 2 weitere Lottoscheine hab.

    Die Kunst des Feldherrn ist in erster Linie die der Vorsicht und des Abwaegens.
    Rommel war nicht schlecht - kein Zweifel - aber "der beste Feldherr aller Zeiten?" Puhhh... Gewagte Annahme.


    Und nun zum Wetter und der Geographie - warum zum Teufel soll der Winter Kutusow geholfen haben, kannst du mir das verraten? Frieren die Russen nicht/ernaehren die sich von Schnee? Die haben mehr Leute durch Hunger, Erschoepfun und Frost verloren, als durch die Franzosen...
    Die russische Versorgungslage wurde dadurch einfach nur schlechter, waehrend die der Franzosen (Dank Kutusow) bereits im Vorfeld desolat war.
    Der Winter war eher fuer die Russen ein Nachteil. Kann es sein, dass du Kutusow mit Stalin verwechselst?
    Die geographischen Bedingungen gelten immer fuer BEIDE Parteien.
    Rommel hatte in der Wueste den Vorteil, dass die Briten ihre an Zahl ueberlegenen Panzer nicht so einfach einsetzen konnten da diese schnell einsanken.
    Die geographischen (und sonstigen) Bedingungen, gereichen Rommel (bedenkt man, dass sie auch fuer die Briten galten) eigentlich in vierlei Hinsicht erstmal nicht zum Nachteil.

    Ich hatte dich ja Anfangs noch für Intelligent gehalten jedoch ist diese Annahme anscheinend nicht zutreffend.

    Nirgendwo habe ich behauptet das Russland nicht in Europa liegt.
    Ich sagte nur das Kutusow in Europa gekämpft hat. Falls du es noch nicht weist, Europas Grenzen im Osten liegen am
    Uralgebirge.
    Vorallem deine behauptung die Russische Armee des 1900 Jahrhunderts bestand aus dürftigen Bauern ohne Schuhwerk,
    ohne Essen und vorallem ohne Moral zeugt doch schon von deiner unwissenheit.

    Nach dem Aufruf der Orthodoxen Kirche für Russland gegen den sogenannten Anti-Christen Napoleon zu Kämpfen
    entschieden sich Millionen von Russen ihrem Vaterland beistand zu leisten und die Russische Armee mit Nahrung
    und Wasser zu unterstützen. Das Zaren Reich verfügte darüber hinaus über eine Schlagkräftige Armee.
    Die Russen handelten schon seit Jahren mit den Engländern und verfügten sowohl über Moderne Musketen wie die India Pattern,
    oder die 12 Pfünder Artillerie Queen.
    Dazu hatten die Russen einen Heimvorteil. Anders als die Russen waren die Franzosen an den bitterkalten Russichen Winter nicht gewöhnt. Auch hatten die Franzosen, keine Winterausrüstung. Genau wie Hitler, dachte Napoleon das Russland noch vor Wintereinbruch fällt. Der einzigste nennenswerte vorteil der Französischen Truppen, war ihre exzellente Ausbildung und Erfahrung, die sie in den letzten Feldzügen in Italien, Östereich und Preußen erlangt hatten.
    Anfangs noch, im Sommer versuchten die Russen jeden Quadratmeter boden zu verteidigen doch merkten sie schnell das die Franzosen im direkten Kampf um einiges überlegener waren doch auch schon hier spürrte man den unübertreffbaren Verteidigungswillen der Russen [http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Mogiljow]. Wärent des Vormarsches der Franzosen
    von der Memel richtung Moskau zogen sich die Russen einfach in ihr Quasi unendlich weites Land zurück. Nur einzelne schläge im Stille der Guerillataktik wurden versetzt um den Gegner nach und nach zu Schwächen bis der Winter einbrach. Wie schon zuvor geschrieben verfügten die Franzosen über keine Winterausrüstung und konnten nur in geringen Masse durch Plünderungen
    welche auftreiben. Nun entschieden sich die Russen zum Gegenstoß, im gegensatz zu den Franzosen Hochmotiviert und mit Winterausrüstung ausgestattet, verpflegt von der Heimischen Bevölkerung entschlossen sie sich zum Gegenstoß.
    In der Schlacht bei Krasnoje [http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Krasnoje] unter der Führung von Kutusow
    gelang es der Russischen Armee die Franzosen entscheidend zu schlagen. Napoleon entschied sich zum Rückzug.
    Wärent diesen zeigte sich jedoch Kutusov unfähigkeit Napoleon entgültig zu vernichten. Zwar konnte er
    Napoleon in mehreren schlachten große Verluste zufügen, doch einkesseln konnte er ihn nicht.
    Zwar wird Kutusow Heute noch als Held gefeiert doch wird er Heutzutage durch seine Rücksichtlosigkeit gegenüber seinen Soldaten und durch seiner oft groben Fehler in der Organisation seiner Truppen
    kritisiert.
    Adam Zamoiski schrieb:
    "Jeder seiner groben Fehler wurde als Kriegslist hingestellt, deren Ziel unbestimmt blieb, und jede hilflose Untätigkeit als genialer Schachzug"

    Nun zur Rommel. Im gegensatz zur Kutusow hatte er die ganze Zeit unzureichend Nachschub, musste auf Panzer der Italiener zurück greifen die als Eiserner Sarg bezeichnet wurde. Dazu kam noch die enorme Hitze, die erstmal auf beiden seiten als Nachteil gewertet werden kann, doch im gegensatz zur Rommel hatte der Brite aussreichend Wasser vom Nil. Dazu kam noch das Hitler sich dagegen entschieden hat die Insel Malta zu erobern worum Rommel jedoch öfters gebeten hat da von dort aus etwa 80Prozent des Nachschubs durch U-Boote zerstört wurden. Die Briten dagegen waren in der Überzahl hatten, genügent Wasser und Proviant bei sich und konnten sich dazu noch auf Panzer wie den Crusader und Matilda verlassen die zwar nicht die kräftigsten Kanonen hatten jedoch mit ihrer Panzerung jeden Deutschen Panzer der Jahre 41/42 überlegen waren. Die Deutschen Panzer I, II, III, und IIII konnten mit ihren Stummelkanonen erst ab 200 M eine ernsthafte bedrohung darstellen. Genau wie bei den Franzosen war ihr einzigster Vorteil eine Exzellente Ausbildung. Rommel wusste diesen vorteil zu nutzen. Er war kein General der Frontschlachten sondern bevorzugte wan immer möglich einen Flankenangriff. Ein Argument von dir löste jedoch bei mir einen Lachkrampf aus. "Er hätte die Briten nur so vor sich hin geschoben". Schon mal von der Belagerung Tobruks gehört wo 30 000 Englische Soldaten eingekesselt und Vernichtet wurden? Operation Theseus Truppenstärke Deutsche: 90.000 Mann,
    565 Panzer
    400 Flugzeuge Briten: 110.000 Mann,
    etwa 1200 Panzer (849 zu Beginn, sowie 350–400 später als Verstärkung)
    190 Flugzeuge Verluste Deutsche:
    3360 Mann gefallen, verwundet oder gefangengenommen ca. 400 zerstörte Panzer Briten: 50.000 Mann gefallen, verwundet oder in Gefangenschaft geraten; 1188 zerstörte Panzer.

    Schon ein Blick auf die erdrückende Panzerübermacht der Briten macht deutlich in welcher lage sich die Deutschen befanden. Erstmals wurden auch Us Amerikanische Shermans eingesetzt die zu diesem Zeitpunkt des Krieges als übermächtig galten. Trotz allem schaffte es Rommel in einem gewagten Seitenhieb die Briten zu schlagen, Tobruk einzunehmen und einen Großteil der Britischen Armee vernichtend zu schlagen. Im Gesamten Afrikafeldzug Kämpfte Rommel im gegensatz zu den Briten mit dürftigen Nachschub. Vorallem Wasser war sehr rar jedoch in der Wüste unverzichtbar. Als jedoch immer mehr Konvois Zerstört wurden und kaum noch Nahrung Öl und Wasser an die Front kamen konnte Rommel diesen Defizit nicht mehr ausgleichen. Die Briten gewannen nach der Schlacht um El Alamein die Initiative und drangen mit Hilfe der USA die Deutschen vom Afrikanischen Kontinent. Rommel selbst wäre sehr warscheinlich noch mit den Amerikanern klar gekommen. Der Nachschub jedoch, brach in das Genick. Achja, ich selbst halte Rommel nur für den besten General des 2 Weltkrieg. Auch exzellent waren jedoch Eisenhower, Model, Von Manstein, Guderian, Tomoyuki und Kesselring. Wer der beste General der Geschichte war wage ich nicht zu entscheiden.

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