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Albaner sagte Pro Milosevic in den Haag aus!!

Erstellt von @rdi, 17.06.2011, 20:05 Uhr · 399 Antworten · 19.108 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von AlbaJews

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    Zitat Zitat von Dzeki Cen Beitrag anzeigen
    falls seine familie von der uck umgebracht wurde, was ich glaube, da die uck eine terrororganisation war, ist es auch logisch das er sich den serben anschloss.

    nix verwerfliches!
    und was würdest du sagen das er schon pro serbisch war als die UCK noch garnicht existierte?

  2. #22
    Avatar von donnie_yen

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    Als Jakup Krasniqi in Den Haag für Fatmir Limaj seine Aussage gemacht hatte, hatte er klar erklärt dass Verräter mit dem Tod bestraft werden. Gesetzlich legetim!

  3. #23
    Leo
    Avatar von Leo

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    Zitat Zitat von Dzeki Cen Beitrag anzeigen
    falls seine familie von der uck umgebracht wurde, was ich glaube, da die uck eine terrororganisation war, ist es auch logisch das er sich den serben anschloss.

    nix verwerfliches!
    Er war schon vorher bei der Polizei.
    Das führte auch zu der Sache mit den Morden.

    Die Unschuldigen tun mir leid. Aber ich bin fest davon überzeugt:

    Der Verräter verdient nichts als den Tod.

  4. #24
    El Hefe
    Halt ein Schosshund, der vor dem Krieg schon für Geld und Privilegien Schwänze lutschte und auf seine unterdrückten Landsleute scheisste. Ja kan lan embel shkijet dhe paret e tynve. 100 % ky edhe qtash merr pare per kto sene.

    Traurig, dass sowas ausgerechnet aus Gjakova kommt.Er hätte nach dem Bombardement von 1999 in Gjakova spazieren gehen und sich selber von seinen Aussagen überzeugen sollen...

  5. #25

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    Zitat Zitat von Axha Paqarriz Beitrag anzeigen
    und was würdest du sagen das er schon pro serbisch war als die UCK noch garnicht existierte?
    Zitat Zitat von Leorit Beitrag anzeigen
    Er war schon vorher bei der Polizei.
    Das führte auch zu der Sache mit den Morden.

    Die Unschuldigen tun mir leid. Aber ich bin fest davon überzeugt:

    Der Verräter verdient nichts als den Tod.
    dann hatte er wohl seine gründe.

    was wollt ihr jetzt machen, die sache ist passiert so wie es ist, wollt ihr in am galgen hängen lassen oder was?

  6. #26
    Avatar von Krosovar

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    Zitat Zitat von AulOn Beitrag anzeigen
    Ein Schwerverbrecher und ein Sonderpolizist Slobodan Milosovic´s, der für mehrere Verbrechen vor und während des Kosovo Krieges im Raum Gjakova verantwortlich sein soll !!



    Sein Vater war ein Psychopath!! (ab 02:09 zu sehen)

    interessant

  7. #27
    Avatar von AlbaJews

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    Zitat Zitat von Dzeki Cen Beitrag anzeigen
    dann hatte er wohl seine gründe.

    was wollt ihr jetzt machen, die sache ist passiert so wie es ist, wollt ihr in am galgen hängen lassen oder was?
    Was für gründe hatte er sein Volk zu verraten die gründe waren eher wohl geld.

  8. #28
    Avatar von AulOn

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    Zitat Zitat von Leorit Beitrag anzeigen
    Er war schon vorher bei der Polizei.
    Das führte auch zu der Sache mit den Morden.

    Die Unschuldigen tun mir leid. Aber ich bin fest davon überzeugt:

    Der Verräter verdient nichts als den Tod.
    Unschuldigen ? Seine Söhne, Brüder und Vater waren auch angehörige der Sonderpolizei!

  9. #29
    Leo
    Avatar von Leo

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    Zitat Zitat von AulOn Beitrag anzeigen
    Unschuldigen ? Seine Söhne, Brüder und Vater waren auch angehörige der Sonderpolizei!
    Nana ju qift krejve.

  10. #30
    Avatar von donnie_yen

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    Die Schlachten gewonnen, die Kriege verloren

    Jens Reuter, Balkan-Experte und ehemaliger Leiter des "Zentrum für Demokratie in Südosteuropa" beschreibt die Rolle Slobodan Milošević in den Balkan-Kriegen der 90er Jahre.

    Die Legitimitätsbasis der kommunistischen Herrschaft in Jugoslawien wurde durch die wirtschaftliche Dauerkrise der achtziger Jahre entscheidend geschmälert. Eine gewaltige Inflation, hohe Arbeitslosigkeit und ein drastisch sinkender Lebensstandard diskreditierten die sozialistische Ideologie und ließen das Ansehen des Staates auf den Nullpunkt sinken. Natürlich verfehlte auch der Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa seine Wirkung nicht.

    In Slowenien und Kroatien erklärten Spitzenpolitiker, Jugoslawien sei tot und werde nie wieder erstehen. Beide Republiken erklärten am 25. Juni 1991 ihre Unabhängigkeit. In Slowenien kam es daraufhin zu einem kriegerischen Intermezzo, das nach zehn Tagen mit dem Abzug der jugoslawischen Bundesarmee sein Ende fand.

    In Kroatien lagen die Dinge anders. Dort stellten die Serben 12 Prozent der Bevölkerung. Slobodan Milošević übernahm bereitwillig die Rolle eines Protektors der Serben in Kroatien und Bosnien. Er betonte immer wieder, er werde nicht zulassen, dass ein Viertel aller Serben außerhalb Serbiens leben müsse, benachteiligt und entrechtet, vielleicht sogar dem Genozid ausgeliefert.

    Milošević entschloss sich zum Krieg. Er finanzierte die jugoslawische Bundesarmee, ebenso wie die berüchtigten serbischen Freischärler, die „Tiger“ und die „Tschetniks“. Offiziell war Serbien am Krieg in Kroatien nicht beteiligt, aber Milošević zog alle Fäden im Hintergrund. Die serbischen Truppen brachten ein Drittel des kroatischen Territoriums unter ihre Kontrolle. Kroatien hatte mehr als 12 000 Tote zu beklagen. Hunderttausende wurden vertrieben.

    Die Meinung der europäischen Öffentlichkeit wurde durch zwei Ereignisse entscheidend geprägt: die Tragödie der dem Erdboden gleichgemachten Stadt Vukovar und das brennende Dubrovnik. Als die Medien die Bilder dieser Katastrophen zeigten, nahm man in Europa Partei für Kroatien. Die EG erkannte den neuen Staat völkerrechtlich an. In den kroatischen Gebieten unter serbischer Kontrolle wurden UN-Blauhelme stationiert. .

    Anfang April 1992 anerkannten die USA Bosnien-Hercegovina. Wenig später vollzog auch die Europäische Gemeinschaft diesen Schritt. Aber das bedeutete keinen Schutz für Bosnien. Im Osten des Landes vertrieben paramilitärische serbische Banden Hunderttausende von Muslimen. Die Armee der bosnischen Serben brachte 70 Prozent von Bosnien in ihre Gewalt und umzingelte die Hauptstadt Sarajevo. Die bosnischen Kroaten eroberten die Westhercegovina und vertrieben die dortige serbische und muslimische Bevölkerung. Im Sommer 1992 standen weite Teile Bosniens in Flammen. Gefangenenlager wie Omarska, Keraterm und Manjaca wurden errichtet. Die schrecklichen Bilder aus diesen Lagern gingen um die Welt und lösten Abscheu und Empörung aus. Serbische Scharfschützen in den Bergen um Sarajevo töteten unschuldige Menschen, die nach Brot oder Wasser anstanden.

    Im Juli 1995 eroberten die bosnischen Serben die Stadt Srebrenica, eine sogenannte „UN-Schutzzone“. Sie vertrieben mehr als 40 000 bosnische Muslime, die hier auf Rettung gehofft hatten, und ermordeten über 7 000 zumeist junge Männer. Die Verantwortung für dieses Massaker trug General Ratko Mladić. Jetzt gab es einen Meinungsumschwung in den USA. Die Clinton-Administration gab der mit amerikanischer Hilfe aufgerüsteten kroatischen Armee die Erlaubnis, die Serben aus Kroatien zu vertreiben. Zunächst eroberten die Kroaten im Mai 1995 Westslawonien und Wochen später mit der Operation „Oluja“ (Sturm) die Krajina. Zwischen 150 000 bis 200 000 Serben wurden vertrieben, etwa 150 getötet. Milošević unternahm nichts, um den Landsleuten zur Hilfe zu kommen.

    Am 21. November wurde der Friedensvertrag von Dayton geschlossen, der den Krieg in Bosnien beendete. Als Milošević sich weigerte, das Abkommen von Rambouillet zu unterzeichen, das die Stationierung von Nato-Soldaten in Kosovo vorsah, entschloss sich die Nato zu Luftangriffen auf Jugoslawien, die am 23. März 1999 begannen. Jetzt startete die jugoslawische Armee eine Vertreibungsaktion in Kosovo, der bis zu 800 000 Albaner zum Opfer fielen. Morde, Vergewaltigungen und das Plündern und Niederbrennen von Häusern begleiteten die Aktion. Bis zu 10 000 Kosovo-Albaner starben während der Nato-Kampagne. Nach dem Einmarsch der Nato-Truppen am 12. Juni 1999 wendete sich das Blatt. 165 000 Serben flohen aus Kosovo.

    Zieht man Bilanz, so ergibt sich, dass Milošević die meisten Schlachten gewonnen, aber alle Kriege verloren hat. Er war auch kein Nationalist, denn die heiligsten Güter der Nation waren ihm völlig gleichgültig. Bildlich gesprochen hat er das serbische Tafelsilber bis auf den letzten Teelöffel verspielt. Er ließ die bosnischen Serben im Stich, und ebenso die Serben in Kroatien. Am Ende verspielte er auch Kosovo. Er war ein eiskalter Zyniker, unfähig zu menschlichen Regungen. Verpflichtet nur der Macht und dem Machterhalt.


    Ratko Mladić und Radovan Karadzić sind traumatisierte Persönlichkeiten, ihre Verbrechen mit normalen Maßstäben nicht zu messen. Die jugoslawischen Nachfolgestaaten haben erkannt, dass die Europäische Union die einzige Option für ihre Zukunft ist. Selbst in Serbien bricht sich diese Erkenntnis allmählich Bahn.


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