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Ashkali: Gefangen in einer fremden Heimat

Erstellt von John Wayne, 14.11.2009, 13:33 Uhr · 61 Antworten · 10.077 Aufrufe

  1. #51

    Registriert seit
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    absoluter blödsinn, die roma im kosovo leiden unter den albanern.
    unter den serben haben sie nicht gelitten (ausnahmen bestätigen die regel)
    und die ahskali sind roma die aber albanisch sprechen und sich als albaner ausgeben

  2. #52

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    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Das ist ein Einzelfall.Du kannst das nicht einfach mit der Verfolgung und Ermordung einer Minderheit vergleichen.
    Bevor ich hier weiter diskutiere muss ich mich erstmal auf der Stand der Dinge in diesem Thema bringen.
    da wurde ein video von 1989 gepostet, von einem griechen..
    schau dir die serbische polizei an..
    wer mit denen unser volk unterdrückt hat...
    in peja gibt es tausende ashkali..
    wer sagt, dass die unterdrückt werden, der lügt.
    kennst du tallava??

    die treten auf shows auf...



    sieht so verfolgung aus??

  3. #53

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    Zitat Zitat von MIC SOKOLI Beitrag anzeigen
    da wurde ein video von 1989 gepostet, von einem griechen..
    schau dir die serbische polizei an..
    wer mit denen unser volk unterdrückt hat...
    in peja gibt es tausende ashkali..
    wer sagt, dass die unterdrückt werden, der lügt.
    kennst du tallava??

    die treten auf shows auf...



    sieht so verfolgung aus??
    toll ein musikvideo wow

    man ich bin aus dem kosovo ich kenne viele leute und auch leider viel leid von dort unten. Die meisten albaner unten hassen alles was nicht albanisches ist !
    Egal ob Serbe Roma Ashkale Türke Goranac Bosanac Kroate, alles was nicht albanisches ist muss weg aus Kosova

  4. #54

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    Zitat Zitat von lepotan Beitrag anzeigen
    toll ein musikvideo wow

    man ich bin aus dem kosovo ich kenne viele leute und auch leider viel leid von dort unten. Die meisten albaner unten hassen alles was nicht albanisches ist !
    Egal ob Serbe Roma Ashkale Türke Goranac Bosanac Kroate, alles was nicht albanisches ist muss weg aus Kosova
    wann bist du zuletzt da gewesen??
    ok, die serben geben sich immer als bosnier aus, aber sonst ist alles wie hier.
    in peja ist der markt in deren händen.
    in istog ist der markt zu 20 % serbisch..
    nur in den serben-gemeinden gibt es keine minderheiten.
    ich war dieses jahr im sommer dort..


  5. #55

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    ich war 2008 dort also vor ca. 1 1/2 Jahren.
    Also es ist zwar nicht mehr so gewaltätig wie in den vergangen jahren, aber es ist immer noch unterdrückung.
    das sage nicht ich man, ich kenn auch viele goranci(manche sagen auch sie seien montenegriner ?) die das sagen, aber wer weiß villeicht ändert sich das mal-

  6. #56

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    Zitat Zitat von lepotan Beitrag anzeigen
    ich war 2008 dort also vor ca. 1 1/2 Jahren.
    Also es ist zwar nicht mehr so gewaltätig wie in den vergangen jahren, aber es ist immer noch unterdrückung.
    das sage nicht ich man, ich kenn auch viele goranci(manche sagen auch sie seien montenegriner ?) die das sagen, aber wer weiß villeicht ändert sich das mal-
    in peja auf dem markt haben die ashkali, roma und bosnier den markt in der hand..
    wenn sie probleme haben würden, wie kommen die dahin..
    mit serbischen fahnen oder russischen sollte man sich nicht sehen lassen...
    waisen-kinder trifft man überall..

  7. #57

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    mein onkel arbeitet in leposavic, bei serben.
    die wissen alle das er albaner ist, er trägtg aber keine fahne mit sich...
    normalerweise ist dort auch die rep. kosova,
    da darf man aber nicht albanisch sprechen.

    wie findest du die lage der albaner in serbischen gemeinden,
    und die lage der minderheiten bei den albanern??

    ich finde, die albaner geben den serben zu viele freiheiten.
    auge um auge, zahn um zahn..
    gleiches recht für alle...

  8. #58
    Avatar von AulOn

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    Zitat Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
    ein toller "multiethischer" staat... das die serben keine perspektive in kosovo haben kann man ja noch verstehen... aber was haben die ashkali damit zu tun?
    Kosovo ist nicht groß, in den Gemeinden kennt jeder jeden, die Ashkalis, die keine Verbrechen begangen haben und nicht mit serbischen Kriegsverbrechern kollaborierten sind im Kosovo jederzeit Willkommen!


    Viele Ashkalis und Romas behaupten fälschlicherweise immer wieder, dass sie Unterdruckung und Verfolgung im Kosovo zu befürchten hätten um einer Abschiebung zu entgehen.


    KOSOVO VERFASSUNG :

    Als offizielle Amtssprachen des Kosovo gelten Albanisch und Serbisch. Türkisch, Bosnisch und Romani werden auf lokaler Ebene als Amtssprachen zugelassen.


    PARLAMENT:

    Die Versammlung des Kosovo ist das Legislativorgan der Republik. Sie besteht aus 120 Sitzen, von denen 20 für Vertreter der Minderheiten reserviert sind und nicht mit dem übrigen Wahlergebnis verrechnet werden. Davon sind den Serben zehn Sitze garantiert. Den Roma, Aschkali und Ägyptern steht zumindest je ein Sitz zu sowie ein weiterer Sitz für diejenige der drei Gruppen mit dem höchsten Stimmenanteil. Drei Sitze sind den Bosniern, zwei den Türken sowie einer den Goranen garantiert. Verfassungsänderungen bedürfen der Zweidrittelmehrheit aller Stimmen inklusive zweier Drittel der Stimmen der Minderheitenvertreter. Das Präsidium besteht aus einem Präsidenten und zwei Stellvertretern. Letztere müssen einer Minderheit angehören. Die Versammlung soll geschlechtergerecht besetzt werden, genaue Ausführungen dazu gibt es nicht. Das Wahlalter liegt bei 18. Jahren. Die Sitzungen des Parlaments sind öffentlich.


  9. #59
    Avatar von Arbanasi

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    Zitat Zitat von lepotan Beitrag anzeigen
    absoluter blödsinn, die roma im kosovo leiden unter den albanern.
    unter den serben haben sie nicht gelitten (ausnahmen bestätigen die regel)
    und die ahskali sind roma die aber albanisch sprechen und sich als albaner ausgeben
    Zitat Zitat von lepotan Beitrag anzeigen
    toll ein musikvideo wow

    man ich bin aus dem kosovo ich kenne viele leute und auch leider viel leid von dort unten. Die meisten albaner unten hassen alles was nicht albanisches ist !
    Egal ob Serbe Roma Ashkale Türke Goranac Bosanac Kroate, alles was nicht albanisches ist muss weg aus Kosova
    Zitat Zitat von lepotan Beitrag anzeigen
    ich war 2008 dort also vor ca. 1 1/2 Jahren.
    Also es ist zwar nicht mehr so gewaltätig wie in den vergangen jahren, aber es ist immer noch unterdrückung.
    das sage nicht ich man, ich kenn auch viele goranci(manche sagen auch sie seien montenegriner ?) die das sagen, aber wer weiß villeicht ändert sich das mal-

    Geh und erzähl deine Geschichten dem Weihnachtsmann...

  10. #60
    Avatar von illyrian_eagle

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    05.10.2005
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    6.793
    Zitat Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
    Wenn Nazife Shabanaj von dieser einen Nacht vor vier Jahren erzählt, fängt ihre Stimme immer noch an zu zittern. Sie wurde von einem stürmischen Klingeln an der Haustür aus dem Schlaf gerissen. Plötzlich war die Wohnung voller Polizisten, die sie immer wieder zur Eile antrieben. Eine halbe Stunde hatte sie, um das Nötigste zusammenzupacken. Noch am Mittag desselben Tages stand sie am Flughafen von Prishtina – in einem Land, das sie bislang nur aus den Erzählungen ihrer Eltern kannte.


    Nazife war elf Jahre alt, als sie mit ihrer Familie aus Deutschland abgeschoben wurde. Sie gehört der Volksgruppe der Ashkali an, einer Minderheit im Kosovo, die wie die albanische Bevölkerung unter der serbischen Unterdrückung litt. Anfang der 90er Jahre flohen ihre Eltern deshalb aus dem Kosovo nach Deutschland. Asyl erhielten sie dort nicht, dafür aber eine Duldung: 14 Jahre lang, denn für ethnische Minderheiten sollte sich die Situation nach dem Ende des Kosovo-Kriegs 1999 sogar noch zuspitzen. Nationalistische Albaner vertrieben nicht nur die verbliebenen Serben, sondern plünderten und zerstörten auch die Häuser der Roma und Ashkali. Das European Roma Rights Center aus Budapest spricht von der „größten Katastrophe für Roma seit dem Holocaust im Zweiten Weltkrieg“.



    Die Experten von Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch und Amnesty International sehen für Roma und Ashkali bis heute keine Rückkehr-Perspektive. Die Häuser sind immer noch zerstört, dazu kommen die anhaltende Diskriminierung und die verheerende ökonomische Situation, unter der im Kosovo alle leiden. Während die Arbeitslosigkeit insgesamt bei 40 Prozent liegt, erreicht sie bei den Angehörigen der Roma-Gemeinschaften jedoch fast 100 Prozent. Sozialverbände, Kirchen und viele Kommunen fordern deshalb schon lange ein großzügiges Bleiberecht für Roma aus dem Kosovo. Doch seit September werden Roma aus Deutschland in den Kosovo abgeschoben. Tausende weitere sollen folgen.


    „Besonders für die Kinder und Jugendlichen ist die Abschiebung oft eine traumatische Erfahrung“, berichtet Isen Bobaj, ein Kosovo-Albaner, der selbst als Flüchtling in Deutschland gelebt hat. „Sie sind in Deutschland geboren und aufgewachsen und fragen sich natürlich: Was soll ich hier?“ Seit 2003 berät Bobaj in seiner Heimatstadt Prizren freiwillige Rückkehrer aus Deutschland. Im Gegensatz zu den Abgeschobenen, die nach ihrer Ankunft im Kosovo oft vor dem Nichts stehen, haben sie wenigstens Anspruch auf eine finanzielle Unterstützung: ein Startgeld für die ersten Anschaffungen, auf Mietzuschüsse, Sprachkurse für die Kinder. Das Geld kommt von Kommunen oder Bundesländern in Deutschland, die Rückkehrprogramme ins Leben gerufen haben, um den geduldeten Flüchtlingen einen Anreiz für die Ausreise zu geben. „Aber wie lange reicht diese Hilfe?“, fragt Bobaj.



    Vor allem Roma und Ashkali hätten kaum eine Möglichkeit, ihre Existenz im Kosovo zu sichern, sagte vor kurzem der Menschenrechtskommissar des Europarats, Thomas Hammarberg, und kritisierte damit das Rücknahmeabkommen zwischen Deutschland und dem Kosovo. 90 Prozent der aus Deutschland abgeschobenen Roma und Ashkali verlassen deshalb schon bald das Land – nicht selten mit Hilfe von bezahlten Schleppern, die sie wieder nach Westeuropa bringen.


    Auch Nazifes Bruder Egzon hat schon mehrmals über diese Möglichkeit nachgedacht. „Aber die wollen 3000 Euro haben“, winkt der 17-Jährige ab. Seit vier Jahren wohnen die Shabanajs in Gelanz, einem kleinen Dorf im verarmten Westen des Kosovo. Als Unterkunft dient eine kleine, aus Lehm gebaute Hütte, die ursprünglich einmal ein Kuhstall war. Eine Tante, die noch in Deutschland wohnt, hat Geld für den Kauf einer Kuh geschickt – die versorgt die Familie nun mit Milch und Käse. Dazu kommen monatlich noch einmal 150 Euro, die ein befreundeter Pfarrer aus Deutschland schickt.




    suedkurier.de | Gefangen in einer fremden Heimat

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    „größten Katastrophe für Roma seit dem Holocaust im Zweiten Weltkrieg“


    Für Roma und Ashkali bis heute keine Rückkehr-Perspektive





    ein toller "multiethischer" staat... das die serben keine perspektive in kosovo haben kann man ja noch verstehen... aber was haben die ashkali damit zu tun?


    Hör mal zu du kleiner pisser....
    Bevor du hier auf jemanden zeigst solltest du vor deiner eigenen Tür kehren....

    Du brauchst hier nicht jeglichen Dünschiss zu posten um deine überhebliche Dummheit zu zeigen......

    Die leute im Kosovo haben ganz andere probleme zu bewältigen.....
    Du bist banal wie so viele hier.....

    „größten Katastrophe für Roma seit dem Holocaust im Zweiten Weltkrieg“.
    Dann sollte diese Organisation aus ihrem Fenster gucken und wird feststellen, dass selbst in Budapest die Roma noch schlechter leben....

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