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Belgrad distanziert sich erstmals von Zielen der Serben im Nordkosovo

Erstellt von Mudi, 25.10.2011, 11:54 Uhr · 40 Antworten · 4.190 Aufrufe

  1. #1
    Mudi

    Belgrad distanziert sich erstmals von Zielen der Serben im Nordkosovo

    Verzicht auf "unrealistische Ziele" gefordert

    Belgrad - Die Regierung in Belgrad hat sich zum ersten Mal öffentlich von den Forderungen der im Norden des Kosovo lebenden Serben distanziert. Der Chef des serbischen Kosovo-Verhandlerteams, Borislav Stefanovic, erklärte gegenüber der Tageszeitung "Vecernje novosti" (Dienstag-Ausgabe), dass die Serben im Nordkosovo ihre "unrealistischen Forderungen vergessen" sollten.

    Als "falsch" bezeichnete Stefanovic gegenüber dem Blatt "völlig unrealistische Forderungen und Bedingungen" der nordkosovarischen Politiker wie etwa jene, den Dialog mit Pristina unter EU-Schirmherrschaft einzustellen und UNO-geführte Gespräche zu verlangen.
    Ein Treffen des serbischen Präsidenten Boris Tadic mit den vier nordkosovarischen Bürgermeistern war am Sonntagabend ergebnislos verlaufen. Tadic forderte die Serben zur Sicherstellung der Bewegungsfreiheit für die internationalen Missionen im Kosovo, die KFOR und die EU-Rechtsstaatsmission EULEX, auf. Serben im Nordkosovo blockieren seit Mitte September die wichtigsten Verkehrswege, um gegen die Präsenz kosovarischer Zöllner an den beiden örtlichen Grenzübergängen zu protestieren.

    Lösung für Grenzübergänge finden

    Es sei wesentlich, den EU-geführten Dialog mit Pristina fortzusetzen und durch den Dialog auch eine Lösung für die Grenzübergänge zu finden, unterstrich Stefanovic gegenüber "Vecernje novosti". "Dies ist ein realistischer Rahmen, in dem wir unsere Interessen verteidigen können. Alles andere ist ein unrealistischer und ungewisser Weg."
    Die Regierung in Belgrad steht unter dem Druck der eigenen parlamentarischen Opposition. Führende Parteien boykottieren aus den verschiedensten Gründen seit Ende der Vorwoche die Parlamentssitzungen. Verlangt wird eine erneute Sitzung zur Lage im Norden des Kosovo. Die Regierung sollte am Dienstag das Parlament informieren, bis wann sie die notwendigen Unterlagen zustellen kann. In den Reihen der Opposition setzt sich nur die kleine Liberaldemokratische Partei (LDP) des früheren Vizepremiers Cedomir Jovanovic für eine klare Änderung der Politik Belgrads gegenüber dem Kosovo und für eine Anerkennung des jüngsten Staates Europas ein. Die Standpunkte der Serbischen Radikalen Partei (SRS) von Vojislav Seselj und der Demokratischen Partei Serbiens (SDS) von Vojislav Kostunica entsprechen jenen der nordkosovarischen Politiker.

    Belgrad distanziert sich erstmals von Zielen der Serben im Nordkosovo - Kosovo - derStandard.at

    Die meisten Serben aus Serbien distanzieren sich sowieso von Kosovo, sie denken an ihre Zukunft und wollen die EU. Gut, dass sie den Kosovo-Serben mal sagen, dass sie einen an der Waffel haben.

  2. #2

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    76
    Hahahahah, glaubst du wohl selber nicht.

  3. #3
    Avatar von Carl Marks

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    1.004
    Naja, stimmt nicht ganz der Artikel vom standard...!?

    B92 - News - Negotiator on "worst option for Serbs and Serbia"

    Damit geht es um konkrete Kleinigkeiten, nämlich wie der Dialog geführt werden soll. Um die Ergebnisse eines möglichen Dialoges geht es nicht, sondern eher um die formalen Details der Verhandlungen.
    Ähm, in die EU wollen aber keine EU-geführte Verhandlung wollen ist schon berfremdlich für die Eu-Staaten ;-D deswegen hat die Regierung in Belgrad zur Einigung der serbischen Parteien aufgerufen.

    Auch ist Serbien mit aller Macht dahinter, dass der Protest der Serben im Nordkosovo absolut freidlich bleibt.

    Ein wenig wird die Regierung in Belgrad von den Serben im Nordkosovo auch erpresst, halte ich aber in einer Demokratie für legitim. Ich persönlich stehe absolut hinter den Forderungen der Serben im Norden des Kosovo ^^

  4. #4
    Avatar von Novljanin

    Registriert seit
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    Beiträge
    1.394
    bullshit

  5. #5
    Mudi
    Zitat Zitat von Carl Marks Beitrag anzeigen
    Naja, stimmt nicht ganz der Artikel vom standard...!?

    B92 - News - Negotiator on "worst option for Serbs and Serbia"

    Damit geht es um konkrete Kleinigkeiten, nämlich wie der Dialog geführt werden soll. Um die Ergebnisse eines möglichen Dialoges geht es nicht, sondern eher um die formalen Details der Verhandlungen.
    Ähm, in die EU wollen aber keine EU-geführte Verhandlung wollen ist schon berfremdlich für die Eu-Staaten ;-D deswegen hat die Regierung in Belgrad zur Einigung der serbischen Parteien aufgerufen.

    Auch ist Serbien mit aller Macht dahinter, dass der Protest der Serben im Nordkosovo absolut freidlich bleibt.

    Ein wenig wird die Regierung in Belgrad von den Serben im Nordkosovo auch erpresst, halte ich aber in einer Demokratie für legitim. Ich persönlich stehe absolut hinter den Forderungen der Serben im Norden des Kosovo ^^
    Stimmt, eine EU geführte Verhandlung wollen sie nicht, weil sie merken, dass es ihnen nichts bringt.

    Laut BLIC suchen sie jetzt Verhandlungen mit Deutschland und den USA
    Es soll um den Norden gehen, aber der ist nicht zu trennen vom restlichen Kosovo.

  6. #6
    Avatar von Carl Marks

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    Original von Azzlack
    Laut BLIC suchen sie jetzt Verhandlungen mit Deutschland und den USA
    Es soll um den Norden gehen, aber der ist nicht zu trennen vom restlichen Kosovo.
    BLIC gehört zu den Springer Medien, also gleichzustellen mit der BILD, damit kompletter Dreck.

    Die Verhandlungen stehen unter der Schirmherrschaft der EU, die USA und Deutschland haben damit nichts zu tun, ok Deutschland wegen der EU.

    Ja und der Norden ist vernietet und festgeschweißt an den Popo von Herrn Thaci oder wie? Schauen wir mal worauf es hinausläuft wenn das Kosovo sich unabhängig machen kann, dann der Norden im Endeffekt auch.

  7. #7
    Avatar von KS.Rosu

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    1.380
    Wenn sie jetzt auch schon von dem eigenen sogenannten Mutterland in die Schranken gewiesen werden sieht man wie gerechtfertigt ihr sinnloser Kampf ist auch wenn die meisten inhaltlich sicher eine ähnliche Meinung zu dem Norden aber es ist der erste Schritt in die richtige Richtung wenn sie auch von den eigenen Leuten eingetrichtert bekommen dass das absolut unrealisierbare Forderungen sind

  8. #8
    Avatar von Carl Marks

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    1.004
    Original von KS.Rosu
    Wenn sie jetzt auch schon von dem eigenen sogenannten Mutterland in die Schranken gewiesen werden sieht man wie gerechtfertigt ihr sinnloser Kampf ist auch wenn die meisten inhaltlich sicher eine ähnliche Meinung zu dem Norden aber es ist der erste Schritt in die richtige Richtung wenn sie auch von den eigenen Leuten eingetrichtert bekommen dass das absolut unrealisierbare Forderungen sind
    Es geht einzig und alleine, um die formalen Details der Verhandlungen!

    Inhaltlich sind Belgrad und die Gemeinden des Nordkosovo eigentlich einer Meinung. Abzug der kosovarischen Grenzer und eine Öffnung der Grenzen mit serbischen Grenzpolizisten, die von den Gemeinden bestimmt werden.

    Auf lange Sicht läuft es auf eine Abspaltung des Nordens hinaus, aber das wird von Belgrad nicht hinausposaunt, da der EU-Beitritt erstmal Priorität hat und man damit später ganz andere Druckmittel in der Hand hätte, nämlich die EU-Hilfsgelder fürs Kosovo

  9. #9
    Avatar von skenderbegi

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    11.089
    Zitat Zitat von Carl Marks Beitrag anzeigen
    Naja, stimmt nicht ganz der Artikel vom standard...!?

    B92 - News - Negotiator on "worst option for Serbs and Serbia"

    Damit geht es um konkrete Kleinigkeiten, nämlich wie der Dialog geführt werden soll. Um die Ergebnisse eines möglichen Dialoges geht es nicht, sondern eher um die formalen Details der Verhandlungen.
    Ähm, in die EU wollen aber keine EU-geführte Verhandlung wollen ist schon berfremdlich für die Eu-Staaten ;-D deswegen hat die Regierung in Belgrad zur Einigung der serbischen Parteien aufgerufen.

    Auch ist Serbien mit aller Macht dahinter, dass der Protest der Serben im Nordkosovo absolut freidlich bleibt.

    Ein wenig wird die Regierung in Belgrad von den Serben im Nordkosovo auch erpresst, halte ich aber in einer Demokratie für legitim. Ich persönlich stehe absolut hinter den Forderungen der Serben im Norden des Kosovo ^^
    naja das du kosova am liebsten unter serbien hättest ist allen bekannt....
    daher kannst du weiter den slivovic trinken und träumen!!!!

    das andere ist das 50000 leute ein land mit 8 millionen serben& 2 millionen albaner und sich selbst isolieren können????

    die eu abgesehen davon das kein geld vorhanden ist wird sich bezüglich eu-gelder serbien genauer auf die finger schauen wo diese investiert werden = ergo keine serbische gelder für den norden....
    in 11 jahren knapp 5-6 milliarden eingesetzt?
    für was ?
    was wurde erreicht?

    rechne mal nach 5-6 milliarden durch 50000 leute?

  10. #10
    Avatar von Carl Marks

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    1.004
    @skenderbegi
    Das du nicht rechnen kannst hast du mal wieder absolut unter Beweis gestellt!

    Original von skenderbegi
    in 11 jahren knapp 5-6 milliarden eingesetzt?
    für was ?
    was wurde erreicht?
    Pro Jahr werden 200 Millionen Euro für das Kosovo von Serbien aufgewendet, dabei gehen die Zahlungen alleinig an die serbische Minderheit im Kosovo.

    200 Millionen Euro in 11 Jahren macht 2,2 Mrd € und nicht 5-6 Mrd. €!

    Original von skenderbegi
    rechne mal nach 5-6 milliarden durch 50000 leute?
    Die Rechnung ist falsch!

    Wen man 200.000.000 € durch 50.000 Menschen teilt, so kommt man genau auf 4000 € pro Person pro Jahr, macht im Monat etwa 330 € aus.


    Nehmen wir an, das im Norden ein wenig mehr als 50.000 Menschen leben und nicht jeder dieser Menschen im erwerbsfähigen Alter ist, so haben wir gerade mal die Grundsicherung der Serben in den dortigen Regionen erreicht.

    Im übrigen leben im Kosovo über 100.000 Serben, geschätzt um die 150.000. Die benötigen auch eine Grundsicherung, in soweit gingen die 200 Millionen € pro Jahr auch für diese Menschen drauf!

    Die Arbeitslosigkeit unter den Serben im Nordkosovo macht weit weit mehr als die Hälfte der Zahl der Erwerbsfähigen aus. Und die Jobs die bekleidet werden, sind subventionierte Jobs, wie Polizisten, Postbeamte, Lehrer und dergleichen. Die Subventionsquote im Norden des Kosovo ist gigantisch hoch.

    Und woher kommt das? Die Serben im Norden des Kosovo isolieren sich teilweise selber, aber werden auch gezielt von der kosovarischen Regierung ausgegrenzt. Es gibt fast keine Jobs mehr im verarbeitenden Sektor!

    Diese "Subventionen" der Serben im Nordkosovo, sind reine Gehälter und die Grundsicherung des Lebens. Klar ist die Summe sehr hoch und der Staat hat im Gegenzug keinen Vorteil, aber was soll der serbische Staat den anderes machen, als seine Bürger in Schutz zu nehmen???

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