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Belgrad signalisiert Abrücken von starrer Haltung in Kosovo-Frage

Erstellt von Emir, 07.04.2010, 15:26 Uhr · 28 Antworten · 1.828 Aufrufe

  1. #1
    Emir

    Belgrad signalisiert Abrücken von starrer Haltung in Kosovo-Frage

    07. April 2010, 10:16

    Spitzenparlamentarier Micunovic: Nach IGH-Spruch zu "angemessenen Lösungen" bereit - Tadic-Parteifreund: Auch Teilung möglich

    Ljubljana- Vor dem mit Spannung erwarteten Spruch des Internationalen Gerichtshofs (IGH) zur Rechtmäßigkeit der einseitigen Unabhängigkeitserklärung des Kosovo signalisiert Serbien ein Abrücken von seiner starren Haltung in dieser Frage. Der Chef des außenpolitischen Ausschusses im Belgrader Parlament, Dragoljub Micunovic, sagte am Dienstag bei einem Vortrag in Ljubljana, dass Belgrad nach dem IGH-Spruch zu "angemessenen Lösungen" im Kosovo-Streit bereit sei, und brachte konkret auch eine Teilung der früheren südserbischen Provinz ins Spiel.
    Belgrad werde nach dem Richterspruch über sein weiteres Vorgehen entscheiden, so Micunovic nach Angaben der slowenischen Nachrichtenagentur STA. "Wir sind offen dafür, dass alle Fakten berücksichtigt werden und eine angemessene Lösung gefunden wird", betonte der serbische Spitzenpolitiker in einem Vortrag auf der Laibacher Fakultät für Gesellschaftswissenschaften zum Thema "Serbien und die EU".


    Teilung des Kosovos als Möglichkeit
    Eine der möglichen Lösungen sei die Teilung des Kosovo, da es sich bei den Grenzen des Kosovo nicht um historische Grenzen handle, so Micunovic mit Blick auf die Ablehnung der neuen Regierung in Pristina durch die Bewohner des mehrheitlich serbischen Nordkosovo. Auch hoffe er, dass der IGH in seinem Gutachten eine internationale Konferenz zum Kosovo vorschlagen werde, sagte der Parteifreund des serbischen Präsidenten Boris Tadic. Serbien werde alle Lösungen akzeptieren, die zum Frieden und zur Stabilität in der Region beitragen, betonte Micunovic.
    Serbien nimmt die im Februar 2008 erfolgte Unabhängigkeitserklärung des mehrheitlich von Albanern bewohnten Kosovo nicht hin. Fast alle EU-Staaten haben den Kosovo mittlerweile als unabhängigen Staat anerkannt. Die Isolation Serbiens in dieser Frage wurde vor zwei Wochen besonders deutlich, als alle Westbalkan-Staaten - auch das den Kosovo nicht anerkennende Bosnien-Herzegowina - an einem regionalen Gipfel im slowenischen Brdo bei Kranj teilnahmen, zu dem auch der kosovarische Premier Hashim Thaci als gleichberechtigter Teilnehmer geladen war.


    Ein Drittel der UNO-Staaten erkannte Kosovo an

    Auf Antrag Serbiens hat die UNO-Generalversammlung im Herbst 2008 ein Rechtsgutachten zur Frage, ob die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo im Einklang mit dem Völkerrecht stehe, beim Internationalen Gerichtshof angefordert. Gut ein Drittel der 192 UNO-Staaten hat die Unabhängigkeit des Kosovo anerkannt. 29 Staaten, darunter auch Österreich, haben Stellungnahmen im IGH-Verfahren abgegeben. In der öffentlichen Anhörung unterstützten 14 Staaten die Unabhängigkeit des Kosovo, zwölf bezogen gegen sie Stellung. Das Rechtsgutachten soll zur Jahresmitte präsentiert werden. (APA)


    Belgrad signalisiert Abrücken von starrer Haltung in Kosovo-Frage - Serbien - derStandard.at ? International

  2. #2

    Registriert seit
    03.11.2009
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    13.141
    Hast den Thread gleichzeitig wie Skenderbegi aufgemacht

  3. #3
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
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    11.086
    Zitat Zitat von Albanischer Patriot Beitrag anzeigen
    Hast den Thread gleichzeitig wie Skenderbegi aufgemacht
    ja aber meiner ist mit einer meinung dazu gestaltet daher bitte die mods diesen zu löschen oder zusammen zu fügen .danke

  4. #4
    Bushido
    langsam aber sicher kommt auch den serben in den kopf dass sie locker lassen müssen.

  5. #5

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    13.141
    Zitat Zitat von Emir88 Beitrag anzeigen
    07. April 2010, 10:16

    Spitzenparlamentarier Micunovic: Nach IGH-Spruch zu "angemessenen Lösungen" bereit - Tadic-Parteifreund: Auch Teilung möglich

    Ljubljana- Vor dem mit Spannung erwarteten Spruch des Internationalen Gerichtshofs (IGH) zur Rechtmäßigkeit der einseitigen Unabhängigkeitserklärung des Kosovo signalisiert Serbien ein Abrücken von seiner starren Haltung in dieser Frage. Der Chef des außenpolitischen Ausschusses im Belgrader Parlament, Dragoljub Micunovic, sagte am Dienstag bei einem Vortrag in Ljubljana, dass Belgrad nach dem IGH-Spruch zu "angemessenen Lösungen" im Kosovo-Streit bereit sei, und brachte konkret auch eine Teilung der früheren südserbischen Provinz ins Spiel.
    Belgrad werde nach dem Richterspruch über sein weiteres Vorgehen entscheiden, so Micunovic nach Angaben der slowenischen Nachrichtenagentur STA. "Wir sind offen dafür, dass alle Fakten berücksichtigt werden und eine angemessene Lösung gefunden wird", betonte der serbische Spitzenpolitiker in einem Vortrag auf der Laibacher Fakultät für Gesellschaftswissenschaften zum Thema "Serbien und die EU".


    Teilung des Kosovos als Möglichkeit
    Eine der möglichen Lösungen sei die Teilung des Kosovo, da es sich bei den Grenzen des Kosovo nicht um historische Grenzen handle, so Micunovic mit Blick auf die Ablehnung der neuen Regierung in Pristina durch die Bewohner des mehrheitlich serbischen Nordkosovo. Auch hoffe er, dass der IGH in seinem Gutachten eine internationale Konferenz zum Kosovo vorschlagen werde, sagte der Parteifreund des serbischen Präsidenten Boris Tadic. Serbien werde alle Lösungen akzeptieren, die zum Frieden und zur Stabilität in der Region beitragen, betonte Micunovic.
    Serbien nimmt die im Februar 2008 erfolgte Unabhängigkeitserklärung des mehrheitlich von Albanern bewohnten Kosovo nicht hin. Fast alle EU-Staaten haben den Kosovo mittlerweile als unabhängigen Staat anerkannt. Die Isolation Serbiens in dieser Frage wurde vor zwei Wochen besonders deutlich, als alle Westbalkan-Staaten - auch das den Kosovo nicht anerkennende Bosnien-Herzegowina - an einem regionalen Gipfel im slowenischen Brdo bei Kranj teilnahmen, zu dem auch der kosovarische Premier Hashim Thaci als gleichberechtigter Teilnehmer geladen war.


    Ein Drittel der UNO-Staaten erkannte Kosovo an

    Auf Antrag Serbiens hat die UNO-Generalversammlung im Herbst 2008 ein Rechtsgutachten zur Frage, ob die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo im Einklang mit dem Völkerrecht stehe, beim Internationalen Gerichtshof angefordert. Gut ein Drittel der 192 UNO-Staaten hat die Unabhängigkeit des Kosovo anerkannt. 29 Staaten, darunter auch Österreich, haben Stellungnahmen im IGH-Verfahren abgegeben. In der öffentlichen Anhörung unterstützten 14 Staaten die Unabhängigkeit des Kosovo, zwölf bezogen gegen sie Stellung. Das Rechtsgutachten soll zur Jahresmitte präsentiert werden. (APA)


    Belgrad signalisiert Abrücken von starrer Haltung in Kosovo-Frage - Serbien - derStandard.at ? International
    Wenn er wüsste

  6. #6
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
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    Beiträge
    11.086
    Zitat Zitat von Emir88 Beitrag anzeigen
    07. April 2010, 10:16

    Spitzenparlamentarier Micunovic: Nach IGH-Spruch zu "angemessenen Lösungen" bereit - Tadic-Parteifreund: Auch Teilung möglich

    Ljubljana- Vor dem mit Spannung erwarteten Spruch des Internationalen Gerichtshofs (IGH) zur Rechtmäßigkeit der einseitigen Unabhängigkeitserklärung des Kosovo signalisiert Serbien ein Abrücken von seiner starren Haltung in dieser Frage. Der Chef des außenpolitischen Ausschusses im Belgrader Parlament, Dragoljub Micunovic, sagte am Dienstag bei einem Vortrag in Ljubljana, dass Belgrad nach dem IGH-Spruch zu "angemessenen Lösungen" im Kosovo-Streit bereit sei, und brachte konkret auch eine Teilung der früheren südserbischen Provinz ins Spiel.
    Belgrad werde nach dem Richterspruch über sein weiteres Vorgehen entscheiden, so Micunovic nach Angaben der slowenischen Nachrichtenagentur STA. "Wir sind offen dafür, dass alle Fakten berücksichtigt werden und eine angemessene Lösung gefunden wird", betonte der serbische Spitzenpolitiker in einem Vortrag auf der Laibacher Fakultät für Gesellschaftswissenschaften zum Thema "Serbien und die EU".


    Teilung des Kosovos als Möglichkeit
    Eine der möglichen Lösungen sei die Teilung des Kosovo, da es sich bei den Grenzen des Kosovo nicht um historische Grenzen handle, so Micunovic mit Blick auf die Ablehnung der neuen Regierung in Pristina durch die Bewohner des mehrheitlich serbischen Nordkosovo. Auch hoffe er, dass der IGH in seinem Gutachten eine internationale Konferenz zum Kosovo vorschlagen werde, sagte der Parteifreund des serbischen Präsidenten Boris Tadic. Serbien werde alle Lösungen akzeptieren, die zum Frieden und zur Stabilität in der Region beitragen, betonte Micunovic.
    Serbien nimmt die im Februar 2008 erfolgte Unabhängigkeitserklärung des mehrheitlich von Albanern bewohnten Kosovo nicht hin. Fast alle EU-Staaten haben den Kosovo mittlerweile als unabhängigen Staat anerkannt. Die Isolation Serbiens in dieser Frage wurde vor zwei Wochen besonders deutlich, als alle Westbalkan-Staaten - auch das den Kosovo nicht anerkennende Bosnien-Herzegowina - an einem regionalen Gipfel im slowenischen Brdo bei Kranj teilnahmen, zu dem auch der kosovarische Premier Hashim Thaci als gleichberechtigter Teilnehmer geladen war.


    Ein Drittel der UNO-Staaten erkannte Kosovo an

    Auf Antrag Serbiens hat die UNO-Generalversammlung im Herbst 2008 ein Rechtsgutachten zur Frage, ob die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo im Einklang mit dem Völkerrecht stehe, beim Internationalen Gerichtshof angefordert. Gut ein Drittel der 192 UNO-Staaten hat die Unabhängigkeit des Kosovo anerkannt. 29 Staaten, darunter auch Österreich, haben Stellungnahmen im IGH-Verfahren abgegeben. In der öffentlichen Anhörung unterstützten 14 Staaten die Unabhängigkeit des Kosovo, zwölf bezogen gegen sie Stellung. Das Rechtsgutachten soll zur Jahresmitte präsentiert werden. (APA)


    Belgrad signalisiert Abrücken von starrer Haltung in Kosovo-Frage - Serbien - derStandard.at ? International
    diese ganze haltung kommt für mich nicht überrasschend.....
    das ist alles ein kalkuliertes serbisches spiel der politk.
    zuerst alles versuchen um kosova international zu blockieren ,welche je länger je weniger greifen.
    jetzt im hinblick auf den prozess der aufnahme in die eu die entschuldiung zu srebrenica die aber nicht explizit als genozid gewertet wurde....

    und jetzt spricht man einer deeskalations-politik um sich gar als friedensförder auf dem balkan zu etablieren!!!!!
    noch vor kurzem sprach man kosova sei historisch immer serbien gewesen und würde es bleiben und heute ist man der meinung die grenze sei nicht historisch!!!??


    habe schon gesagt serbien muss sich den folgen davon bewusst sein.....
    und auch bereit den süden loszulassen.
    die frage bleibt was passiert mit den albaner in mazedonien?
    wie geht es weiter mit bosnien?

    so würde /hätte serbien und deren politik einmal mehr geschafft nach 1990 wieder neue grenzen auf dem balkan schaffen.

  7. #7
    IbishKajtazi
    Serbien kriegt nicht einen Millimeter an kosovarischen Boden, das schwöre ich so wahr Gott mein Zeuge ist. Wir pfeifen auf deren Anerkennung.

    MfG

    Ibish

  8. #8

    Registriert seit
    19.09.2008
    Beiträge
    16.600
    das hat keine keine Bedeutung international gesehen denn das ist nur eine Meinung von diesem...ähm.....vic (viq halt). natürlich würde Serbien mit einer Teilung Kosovos zufrieden geben damit Serbien quasi nicht "leeren Händen" ausgeht dennoch das wird nicht gehen denn da muss man mehrere Staatsgrenzen miteinbeziehen.

    dass Serbien ohne Lösung der Kosovo-Frage nicht in die EU kommt, das steht jetzt schon fest, wie schon mehrere EU-Politiker sagen "wir wollen kein zweites Zypern in der EU" aber abgesehen davon, das Abkommen zwischen Kosovo und Mazedonien über Grenz-Demarkation erschwert noch mehr die Situation Serbiens da Serbien anderes Abkommen mit Mazedonien unterschrieben hat also es wird noch komplizierter. dennoch nicht nur mit Kosovo hat Serbien ungelöste Grenzfragen, auch mit Montenegro, Kroatien und Bosnien gibt es ungelöste Grezstreitigkeiten, also da wird Serbien lang auf die EU warten müssen.

  9. #9

    Registriert seit
    13.10.2008
    Beiträge
    363
    Zitat Zitat von IbishKajtazi Beitrag anzeigen
    Serbien kriegt nicht einen Millimeter an kosovarischen Boden, das schwöre ich so wahr Gott mein Zeuge ist. Wir pfeifen auf deren Anerkennung.

    MfG

    Ibish

    Als Gott dich schuf bewies er Humor!

  10. #10
    Shan De Lin
    naja ob das was mit dem teilen wird

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