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Belgrad stellt Zusammenarbeit mit EU-Mission infrage

Erstellt von Fatmir_Nimanaj, 31.05.2010, 21:26 Uhr · 21 Antworten · 1.323 Aufrufe

  1. #1

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    Belgrad stellt Zusammenarbeit mit EU-Mission infrage

    [h1]Serbische Politiker dürfen nur mit Genehmigung in den Kosovo[/h1]
    27. Mai 2010, 21:34





    Prishtina zeigt Belgrad immer öfter die Zähne, stellten die Medien im Kosovo fest. Dem nahezu dogmatischen Bestreben, der serbischen Diplomatie die Unabhängigkeit des Kosovo nichtig zu machen und die Anerkennungswelle der einst serbischen Provinz aufzuhalten, setzten die Behörden des Kosovo eine Politik entgegen, die nachdrücklich zeigen soll, wer der eigentliche Herr im kosovarischen Haus ist. In jüngster Zeit werden sie dabei von der Polizei- und Justizmission der Europäischen Union im Kosovo, der Eulex immer offener unterstützt.

    Ohne die Genehmigung der Regierung des Kosovo dürften serbische Politiker nicht mehr in den Kosovo einreisen, erklärte am Mittwoch die Mediensprecherin der Eulex, Karin Limdal. Nach "Absprache mit Brüssel und dem EU-Vertreter im Kosovo" , hätte die Eulex der kosovarischen Polizei Anweisungen gegeben, unangemeldete offizielle Besuche aus Serbien samt ihren bewaffneten Leibwächtern zu verhindern. Diese Anordnung gelte nicht für Privatbesuche, präzisierte Limdal.
    Die Eulex kam damit den wiederholten Appellen der Regierung in Prishtina entgegen, das "illegale Herumreisen" serbische Politiker durch serbische Enklaven zu verhindern, die unisono "die Serben mit Parolen irreführten" , dass der Kosovo für immer und ewig Teil Serbiens bleiben würde, und mit dieser Strategie die "Sicherheitslage bedrohten" .
    Die serbische Regierung, die den "Kampf für den Kosovo" als eines ihrer obersten Gebote unterstreicht, reagierte scharf. "Die Geduld und die konstruktive Haltung Serbiens haben Grenzen. Diese Entscheidung stellt die Zusammenarbeit Serbiens mit der Eulex infrage" , erklärte Serbiens Kosovo-Minister Goran Bogdanović. Die Eulex habe sich "offensichtlich auf die Seite der Sezessionisten" gestellt, die UN-Resolution 1244 missachtet, die den Kosovo als einen Bestandteil Serbiens definiere, und sich an ihr Mandat nicht gehalten, das sie "zur Neutralität in der Statusfrage verpflichtet" , sagte Bogdanović. Die EU hat offiziell keine einheitliche Kosovopolitik, da fünf Mitgliedsstaaten den Kosovo nicht anerkannt haben.
    Kommunalwahlen
    Mit logistischer Unterstützung Serbiens werden am Sonntag in Kosovoska Mitrovica, der größten serbischen Enklave mit mehr als 22.000 Serben, vorgezogene Kommunalwahlen stattfinden, die Prishtina für illegal hält. Die kosovarische Regierung drängt die Eulex, dem mehrheitlich von Serben bewohnten Norden des Landes die Staatsmacht des Kosovo aufzudrängen, was bisher "als zu riskant" abgelehnt wurde. Prishtina setzte dafür jüngst den Mobilfunkbetreibern aus Serbien eine Frist von 30 Tagen, ihre Ausrüstung im Kosovo zu entfernen, was auf heftige Proteste in Serbien stieß.
    Auch anlässlich der Konferenz zum Westbalkan am 2. Juni in Sarajewo war der Kosovo schon im Vorfeld ein Thema. Serbien weigert sich schon seit Jahren, an Veranstaltungen teilzunehmen, zu denen Vertreter des Kosovo nicht im Namen der UN-Verwaltung Unmik, sondern mit Symbolen eigener Staatlichkeit kommen.(Andrej Ivanji aus Belgrad/DER STANDARD, Printausgabe, 28.5.2010)
    Serbische Politiker dürfen nur mit Genehmigung in den Kosovo - Kosovo - derStandard.at ? International

  2. #2
    Avatar von SRB_boy

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    9.844
    Langweilig.

    p.s Wie viele Threads haßt du über dieses Thema schon aufgemacht.
    Du weißt schon ne das du das eigentlich in das Kosovo News Thread posten sollst und nicht ein extra Thread aufmachen

  3. #3
    Avatar von Opoja_Pz

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    683
    Zitat Zitat von Fatmir_Nimanaj Beitrag anzeigen
    [h1]Serbische Politiker dürfen nur mit Genehmigung in den Kosovo[/h1]
    27. Mai 2010, 21:34



    Prishtina zeigt Belgrad immer öfter die Zähne, stellten die Medien im Kosovo fest. Dem nahezu dogmatischen Bestreben, der serbischen Diplomatie die Unabhängigkeit des Kosovo nichtig zu machen und die Anerkennungswelle der einst serbischen Provinz aufzuhalten, setzten die Behörden des Kosovo eine Politik entgegen, die nachdrücklich zeigen soll, wer der eigentliche Herr im kosovarischen Haus ist. In jüngster Zeit werden sie dabei von der Polizei- und Justizmission der Europäischen Union im Kosovo, der Eulex immer offener unterstützt.

    Ohne die Genehmigung der Regierung des Kosovo dürften serbische Politiker nicht mehr in den Kosovo einreisen, erklärte am Mittwoch die Mediensprecherin der Eulex, Karin Limdal. Nach "Absprache mit Brüssel und dem EU-Vertreter im Kosovo" , hätte die Eulex der kosovarischen Polizei Anweisungen gegeben, unangemeldete offizielle Besuche aus Serbien samt ihren bewaffneten Leibwächtern zu verhindern. Diese Anordnung gelte nicht für Privatbesuche, präzisierte Limdal.
    Die Eulex kam damit den wiederholten Appellen der Regierung in Prishtina entgegen, das "illegale Herumreisen" serbische Politiker durch serbische Enklaven zu verhindern, die unisono "die Serben mit Parolen irreführten" , dass der Kosovo für immer und ewig Teil Serbiens bleiben würde, und mit dieser Strategie die "Sicherheitslage bedrohten" .
    Die serbische Regierung, die den "Kampf für den Kosovo" als eines ihrer obersten Gebote unterstreicht, reagierte scharf. "Die Geduld und die konstruktive Haltung Serbiens haben Grenzen. Diese Entscheidung stellt die Zusammenarbeit Serbiens mit der Eulex infrage" , erklärte Serbiens Kosovo-Minister Goran Bogdanović. Die Eulex habe sich "offensichtlich auf die Seite der Sezessionisten" gestellt, die UN-Resolution 1244 missachtet, die den Kosovo als einen Bestandteil Serbiens definiere, und sich an ihr Mandat nicht gehalten, das sie "zur Neutralität in der Statusfrage verpflichtet" , sagte Bogdanović. Die EU hat offiziell keine einheitliche Kosovopolitik, da fünf Mitgliedsstaaten den Kosovo nicht anerkannt haben.
    Kommunalwahlen
    Mit logistischer Unterstützung Serbiens werden am Sonntag in Kosovoska Mitrovica, der größten serbischen Enklave mit mehr als 22.000 Serben, vorgezogene Kommunalwahlen stattfinden, die Prishtina für illegal hält. Die kosovarische Regierung drängt die Eulex, dem mehrheitlich von Serben bewohnten Norden des Landes die Staatsmacht des Kosovo aufzudrängen, was bisher "als zu riskant" abgelehnt wurde. Prishtina setzte dafür jüngst den Mobilfunkbetreibern aus Serbien eine Frist von 30 Tagen, ihre Ausrüstung im Kosovo zu entfernen, was auf heftige Proteste in Serbien stieß.
    Auch anlässlich der Konferenz zum Westbalkan am 2. Juni in Sarajewo war der Kosovo schon im Vorfeld ein Thema. Serbien weigert sich schon seit Jahren, an Veranstaltungen teilzunehmen, zu denen Vertreter des Kosovo nicht im Namen der UN-Verwaltung Unmik, sondern mit Symbolen eigener Staatlichkeit kommen.(Andrej Ivanji aus Belgrad/DER STANDARD, Printausgabe, 28.5.2010)
    Serbische Politiker dürfen nur mit Genehmigung in den Kosovo - Kosovo - derStandard.at ? International

    gabs schon soweit ich weiß

  4. #4

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    Zitat Zitat von Opoja_Pz Beitrag anzeigen
    gabs schon soweit ich weiß
    die nazis unter den partein von tomislav nikolic und vojslav koshtunica haben gewonnen.
    war ja nicht anders zu erwarten.

  5. #5

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    Gibts schon von mir

  6. #6

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    Tomislav Nikolić (kyrillisch Томислав Николић; * 15. Februar 1952 in Kragujevac) ist ein serbischer Politiker und ehemaliger Vizepräsident der Serbischen Radikalen Partei (SRS). Vom 8. bis 13. Mai 2007 war er kurzzeitig Präsident des serbischen Parlaments.
    Von 1998 bis 2000 war Nikolić in der Regierung Slobodan Miloševićs Vizeministerpräsident Serbiens, sowie Ende 1999 Vizeministerpräsident Jugoslawiens. Bei der Präsidentenwahl im Jahr 2000 errang Nikolić den dritten Platz hinter Vojislav Koštunica und Slobodan Milošević. Bei der Präsidentenwahl am 13. Juni 2004 erhielt er in der ersten Runde 30,1 Prozent der Stimmen, unterlag aber in der Stichwahl am 27. Juni 2004 gegen Boris Tadić, der 53,5 Prozent der abgegebenen Stimmen erhielt.

  7. #7

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    Durch einen friedlichen Volksaufstand wurde das Regime von Slobodan Milošević am 5. Oktober 2000 gestürzt und Koštunica als gewählter Präsident gefeiert. Jedoch stellte Koštunica klar: "Niemals wird Milosevic an Den Haag ausgeliefert!"[1] Er begrüßte seine Landsleute mit den Worten: "Guten Abend, befreites Serbien - heute schreiben wir Geschichte."

  8. #8

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    das verbrechen hat im norden der republik kosovo gewonnen.

  9. #9
    Avatar von Hercegovac

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    Zitat Zitat von Fatmir_Nimanaj Beitrag anzeigen
    das verbrechen hat im norden der republik kosovo gewonnen.

    Ein noch viel größeres hat schon längst gewonnen, siehe Kosovos Unabhängigkeit/Resulotion 1244

  10. #10

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    Zitat Zitat von HercegSrbadzija Beitrag anzeigen
    Ein noch viel größeres hat schon längst gewonnen, siehe Kosovos Unabhängigkeit/Resulotion 1244
    die serben haben die resolution 1244 selbst unterschrieben.

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