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Brüssler Verhandlungen zwischen Belgrad und Pristina über Kosovo

Erstellt von Muchacho, 20.12.2018, 11:34 Uhr · 435 Antworten · 23.765 Aufrufe

  1. #101
    Avatar von Muchacho

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    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Also ich bin momentan im Kosovo und ich merke keine riesiegen Preissteigerungen bei Lebensmitteln oder anderen Produkten. Durchhalten Brüder und den Zoll solange aufrecht erhalten wie es nur geht. Scheiß auf die EU und was an "Drohungen" aus dem Drecksloch kommt. Die können uns am Asch lecken. Scheiße wird es nur, wenn die USA uns ermahnen und die Aufhebung des Zolls verlangen. Dann müssen wir wohl oder übel gehorchen. Aber es gibt ja genügend andere Mittel um Belgrad das Leben schwer zu machen

    Jetzt wo jdu die USA erwähnst, die fordern jetzt angeblich die Aufhebung der Zölle gegen Serbien und Bosnien, sonst werden sie Sanktionen gegen Kosovo erteilen, zumindest schreibt dies Novosti. Munem s'obale^^

    ps: Meinst du gegen andere Mittel wird die USA/EU nicht reagieren? Denen ist es im Interesse das wir weiter Verhandeln und sie merken Serbien ist stur, mit Sanktionen keine weitere Verhandlungen

    ŠAMAR SAD PRIŠTINI: Ukinite takse ili slede sankcije

    Tanjug | 14. januar 2019. 14:29 | Komentara: 6
    Savet za nacionalnu bezbednost SAD i Stejt department od prišinske vlade zahtevaju da odmah ukine stopostotno nametnute takse na proizvode iz Srbije ili će u suprotnom SAD Prištini uvesti sancije








    ?AMAR SAD PRI?TINI: Ukinite takse ili slede sankcije | Politika | Novosti.rs

  2. #102

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    Zitat Zitat von Yassir Beitrag anzeigen
    Das siehst du genau richtig, ihr müsst springen , wenn die USA sagt, "Albaner springt".....und ihr müsst allzeit gehorchen.
    Du meinst, sie können euch am Arschlecken.... hey...die ganze Welt hat es gesehen und weiss das "ihr" die größten Arschlecker seid die es gibt! "Ihr" habt Muricas Arsch so sauber geleckt , dass er fast wie die Sonne strahlt!

    Du Opfer!
    Solange im Navi der F-35 unter Ziele "Belgrad" ab Werk vorgespeichert ist, lohnt sich dieses Bündnis

    Was hat denn der große Bruder Serbiens 1999 getan???

  3. #103
    Avatar von Dissention

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    Klan Kosova meldet wohl, dass die USA angedroht haben die Armee nicht weiter zu unterstützen, sollte man die Zölle nicht einstellen.
    Ausserdem war man wohl sehr unglücklich darüber, dass Trumps Brief nicht mehr Beachtung geschenkt wurde und die Zölle nicht abgesprochen waren.
    Die Freundschaft der USA ist wohl nicht bedingungslos zu haben

    SAD o taksama | N1 Srbija

    Haradinaj teilt nun mit, dass man die Zölle unter Bedingungen aussetzen möchte. Er möchte eine Garantie, dass es eine Anerkennung durch Serbien gibt
    Haradinaj: Spremni da ukinemo takse uz garancije za kona?ni sporazum | N1 Srbija

  4. #104
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von Coon Beitrag anzeigen
    Jetzt wo jdu die USA erwähnst, die fordern jetzt angeblich die Aufhebung der Zölle gegen Serbien und Bosnien, sonst werden sie Sanktionen gegen Kosovo erteilen, zumindest schreibt dies Novosti. Munem s'obale^^

    ps: Meinst du gegen andere Mittel wird die USA/EU nicht reagieren? Denen ist es im Interesse das wir weiter Verhandeln und sie merken Serbien ist stur, mit Sanktionen keine weitere Verhandlungen

    ŠAMAR SAD PRIŠTINI: Ukinite takse ili slede sankcije

    Tanjug | 14. januar 2019. 14:29 | Komentara: 6
    Savet za nacionalnu bezbednost SAD i Stejt department od prišinske vlade zahtevaju da odmah ukine stopostotno nametnute takse na proizvode iz Srbije ili će u suprotnom SAD Prištini uvesti sancije








    ?AMAR SAD PRI?TINI: Ukinite takse ili slede sankcije | Politika | Novosti.rs
    Wie gesagt, weitere Sanktionen gegen Serbien sind schon in Planung. Wie Kesaj schon sagte, durch die Handelsbarriere ist ein Ziel auf kosovarischer Seite erreicht, Serbien wird wohl oder übel über die weitere Öffnung des serbischen Marktes für kosovarische Güter öffnen müssen und die Dumping-Politik aufgeben müssen, die ja auch ein Verstoß gegen die CEFTA darstellt und nie problematisiert wurde weil Kosovo nie ernst genommen wurde. Wenn darüber diskutiert wird, dann haben wir uns bereits auf eine politischen Stufe mit Serbien gestellt und uns aufgezwungen. Es istja auch nichr das Interesse des Kosovo sich ewig abzuschotten, sondern durch Gegendruck sich bemerkbar machen. Und das hat man erreicht, denke ich.

    Das gleiche wird man auf anderer Ebene versuchen, wie bspw bei der Anerkennung von KFZ-Kennzeicheb, Dokumenten, Diploma, Sicherheit, etc.pp

    Zitat Zitat von Yassir Beitrag anzeigen
    Das siehst du genau richtig, ihr müsst springen , wenn die USA sagt, "Albaner springt".....und ihr müsst allzeit gehorchen.
    Du meinst, sie können euch am Arschlecken.... hey...die ganze Welt hat es gesehen und weiss das "ihr" die größten Arschlecker seid die es gibt! "Ihr" habt Muricas Arsch so sauber geleckt , dass er fast wie die Sonne strahlt!

    Du Opfer!
    Wir könnn nichts für, dass ihr schwul seid und lieber mit Putin in die Kiste wollt Ihr wisst noch gar nicht wie geil es mit den USA in der Kiste ist


  5. #105
    Avatar von Dissention

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    11.808
    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, weitere Sanktionen gegen Serbien sind schon in Planung. Wie Kesaj schon sagte, durch die Handelsbarriere ist ein Ziel auf kosovarischer Seite erreicht, Serbien wird wohl oder übel über die weitere Öffnung des serbischen Marktes für kosovarische Güter öffnen müssen und die Dumping-Politik aufgeben müssen, die ja auch ein Verstoß gegen die CEFTA darstellt und nie problematisiert wurde weil Kosovo nie ernst genommen wurde. Wenn darüber diskutiert wird, dann haben wir uns bereits auf eine politischen Stufe mit Serbien gestellt und uns aufgezwungen. Es istja auch nichr das Interesse des Kosovo sich ewig abzuschotten, sondern durch Gegendruck sich bemerkbar machen. Und das hat man erreicht, denke ich.

    Das gleiche wird man auf anderer Ebene versuchen, wie bspw bei der Anerkennung von KFZ-Kennzeicheb, Dokumenten, Diploma, Sicherheit, etc.pp



    Wir könnn nichts für, dass ihr schwul seid und lieber mit Putin in die Kiste wollt Ihr wisst noch gar nicht wie geil es mit den USA in der Kiste ist

    Die Titties lasse ich einfach so drin

    Wie viel von dem, was du hier seit Einführung der Handelszölle als Grund und Ziel angegeben hast, wurde bis dato von Pristina erreicht? Hat Serbien die Aberkennungslobbyarbeit abgestellt, irgendwas anerkannt, unter diesen Bedingungen verhandelt? Wie bewertest du in diesem Sinne die gewonnene Reputation mit der EU und der USA?

  6. #106
    Avatar von Muchacho

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    Zitat Zitat von Dissention Beitrag anzeigen
    Klan Kosova meldet wohl, dass die USA angedroht haben die Armee nicht weiter zu unterstützen, sollte man die Zölle nicht einstellen.
    Ausserdem war man wohl sehr unglücklich darüber, dass Trumps Brief nicht mehr Beachtung geschenkt wurde und die Zölle nicht abgesprochen waren.
    Die Freundschaft der USA ist wohl nicht bedingungslos zu haben

    SAD o taksama | N1 Srbija

    Haradinaj teilt nun mit, dass man die Zölle unter Bedingungen aussetzen möchte. Er möchte eine Garantie, dass es eine Anerkennung durch Serbien gibt
    Haradinaj: Spremni da ukinemo takse uz garancije za kona?ni sporazum | N1 Srbija



    Auch Rama sagt das der endgültiuge Vertrag zwischen belgrad und Pristina die Anerkennung Serbiens heisst und dann ein Grossalbanien im Sinne von Zusammenschluss Albanien und Kosovo legal möglich sei.

    Jetzt mal ernst, glauben die wirklich daran oder wissen sie in wirklichkeit das dies nciht geschehen wird und labern einfach was vor sich hin. Als ob Vucic sich auf so was einlassen würde Kosovo anzuerkennen damit der Wahrnzoll enthoben wird. Man man man, Serbien wird Kosovo nichtmal für den EU Beitritt anerkennen und die reden von Wahrenzoll, Realitätsverlust pur, sie werden langsam übermütig


    Rama: Ohrabrujemo sporazum, on vodi ujedinjenju Albanije i Kosova | Politika | Novosti.rs

    Rama: Ohrabrujemo sporazum, on vodi ujedinjenju Albanije i Kosova

    Tanjug | 14. januar 2019. 23:56 | Komentara: 0
    Albanija ohrabruje postizanje finalnog sporazuma Beograda i Prištine, jer će on omogućiti ujedinjenje Albanije sa Kosovom, izjavio je albanski premijer Edi Rama







    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, weitere Sanktionen gegen Serbien sind schon in Planung. Wie Kesaj schon sagte, durch die Handelsbarriere ist ein Ziel auf kosovarischer Seite erreicht, Serbien wird wohl oder übel über die weitere Öffnung des serbischen Marktes für kosovarische Güter öffnen müssen und die Dumping-Politik aufgeben müssen, die ja auch ein Verstoß gegen die CEFTA darstellt und nie problematisiert wurde weil Kosovo nie ernst genommen wurde. Wenn darüber diskutiert wird, dann haben wir uns bereits auf eine politischen Stufe mit Serbien gestellt und uns aufgezwungen. Es istja auch nichr das Interesse des Kosovo sich ewig abzuschotten, sondern durch Gegendruck sich bemerkbar machen. Und das hat man erreicht, denke ich.

    Das gleiche wird man auf anderer Ebene versuchen, wie bspw bei der Anerkennung von KFZ-Kennzeicheb, Dokumenten, Diploma, Sicherheit, etc.pp

    Du verwechselst da einiges aber egal, Serbien hat gegen nichts verstossen, der Markt ist für kosovarische Güter offen, aber nicht unter den selbstausgerufenen Namen Republik Kosovo, sondern Kosovo UNMIK oder Kosovo UNO, da man unter der UNO keine Republik ist. Weitere Sanktionen, wozu, damit haut man sich zudem wieder selbst ein rein, wie jetzt mit dem Wahrenzoll, klassische Eigentor. Niederlagen muss man manchmal hinnehmen wie sie kommen, bei Interpol und UNESCO bleibt Kosovo eine Provinz Serbiens

  7. #107
    Avatar von FloKrass

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    Haradinaj fest entschlossen die Zölle gegen Serbien aufrecht zu erhalten solange es keine Aussicht auf erfolgreiche Verhandlungen mit Serbien gibt. Haradinaj zufolge könnte die Zollstrafe vorübergehend ausser Kraft gesetzt werden, wenn es internationale Garantien gibt, dass es im Anschluss der Verhandlungen ein rechtlich verbindliches Abkommen gibt das mit einer Anerkennung der Unabhängigkeit des Kosovo durch Serbien mündet. Andernfalls werden die Handelsstrafen wie bisher aufrecht erhalten.

    https://periskopi.com/kryeministri-h...ves-e-serbise/

  8. #108

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    Mit den Zöllen hat man endlich was gegen Serbien in der Hand und kann so seine Verhandlungsposition stärken. Ich hoffe man bleibt dabei und hebt diese nicht auf bis es tatsächlich zu einer Abmachung kommt, die in eine Anerkennung mündet.

  9. #109
    Avatar von Dissention

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    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Haradinaj fest entschlossen die Zölle gegen Serbien aufrecht zu erhalten solange es keine Aussicht auf erfolgreiche Verhandlungen mit Serbien gibt. Haradinaj zufolge könnte die Zollstrafe vorübergehend ausser Kraft gesetzt werden, wenn es internationale Garantien gibt, dass es im Anschluss der Verhandlungen ein rechtlich verbindliches Abkommen gibt das mit einer Anerkennung der Unabhängigkeit des Kosovo durch Serbien mündet. Andernfalls werden die Handelsstrafen wie bisher aufrecht erhalten.

    https://periskopi.com/kryeministri-h...ves-e-serbise/
    Schuldest mir noch ne Antwort du VV-Bot

  10. #110
    Mal
    Avatar von Mal

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    Hier mal ein sehr interessantes Interview vom nach akademischen Maßstäben kompetensten Politiker Serbiens in jüngerer Vergangenheit Jeremic. Ähnliches hatte ich des Öfteren hier geschrieben:

    https://derstandard.at/2000096446917...emokratie-mehr

    Die seit 2011 laufenden Verhandlungen zwischen Serbien und dem Kosovo über eine Verständigung in ungeklärten Fragen sowie die Herstellung eines regulären Verhältnisses zwischen den beiden Staaten stehen derzeit unter keinem guten Stern. Im September 2018 waren sie gar ausgesetzt worden, nachdem sich Serbiens Präsident Aleksandar Vučić durch Äußerungen kosovarischer Politiker gekränkt gefühlt hatte. Etwaige Gebietstäusche bleiben ein Streitpunkt. Vuk Jeremić war selbst von 2007 bis 2012 serbischer Außenminister.

    STANDARD: Wie wird in Serbien über den Plan der Präsidenten Aleksandar Vučić und Hashim Thaçi, den Kosovo nach ethnischen Kriterien aufzuteilen, diskutiert?

    Jeremić: Auf der serbischen Seite wird das in absoluter Geheimhaltung von Präsident Vučić verfolgt. Es wird daher schwer zu einem nationalen Konsens oder einer Unterstützung durch eine überwiegende Mehrheit der Bevölkerung kommen, wie diese für eine derart schwerwiegende Entscheidung in einem demokratischen Land notwendig wäre. Inhaltlich geht es um eine Korrektur des derzeitigen Grenzverlaufs zwischen dem Kosovo und dem Rest von Serbien auf Grundlage der ethnischen Zusammensetzung der Bevölkerung.

    STANDARD: Sind Sie der Ansicht, dass Vučić bereit ist, auf das zu Serbien gehörende Preševo-Tal bei dem Gebietsaustausch zu verzichten?
    Jeremić: Ja.

    STANDARD: Wann haben Sie zum ersten Mal von den Gebietstauschplänen gehört?
    Jeremić: Das war, als Tony Blair nach Deutschland reiste, um Angela Merkel von dieser Idee zu überzeugen. Sie ist die einzige westliche Regierungschefin, die die Grenzänderungen öffentlich abgelehnt hat. Dadurch wurde in den diplomatischen Kreisen publik, dass Vučić bereit ist, das Preševo-Tal an den Kosovo zu geben, im Austausch mit den Gebieten im Norden des Kosovo. Das umfassende Normalisierungsabkommen soll dann einen Passus beinhalten, der besagt, dass sich Serbien und der Kosovo nicht mehr wechselseitig bei der Aufnahme in internationale Organisationen behindern. Aber ich bin nicht überzeugt, dass die Haltung Serbiens die Positionen Russlands oder Chinas gegenüber der Aufnahme des Kosovo in die Vereinten Nationen – denen die beiden als Sicherheitsratsmitglieder zustimmen müssten – verändern würde. Russland würde dafür wohl noch einen zusätzlichen Preis verlangen. Selbst eine Einigung auf einen Gebietstausch zwischen Vučić und Thaçi garantiert nicht die Zustimmung des Sicherheitsrats. Zudem würden Grenzziehungen zwischen ethnischen Gruppen, um sie voneinander zu trennen, auf dem Balkan nicht beim Beispiel Kosovo und Serbien enden.


    STANDARD:
    Offensichtlich arbeiten Albaniens Premier Edi Rama, Vučić und Thaçi in dieser Causa zusammen. Weshalb?

    Jeremić: Sie haben begriffen, dass ein Beitritt zur EU in weiter Ferne liegt, deshalb setzen sie andere Prioritäten. Vučić baut seine autokratische Herrschaft aus, Thaçi versucht an der Macht zu bleiben, und Rama bläst ins nationalistische Horn. Trotz öffentlicher gegenseitiger Beschimpfungen arbeiten diese Nationalisten hinter verschlossenen Türen extrem gut und extrem eng zusammen. Man bildet aber keine Stabilität und gute Beziehungen zwischen den Völkern, indem man die Menschen durch kriegstreiberische Rhetorik gegeneinander aufhetzt. Es ist an sich nicht schlecht, wenn drei, vier Männer gut befreundet sind. Aber wenn sich gleichzeitig alle anderen streiten, dann gerät das außer Kontrolle. So war das auch in den frühen 1990er-Jahren, als Slobodan Milošević (damals serbischer Präsident, Anm.) und Franjo Tudjman (damals kroatischer Präsident, Anm.) herzliche Beziehungen pflegten und hinter verschlossenen Türen über die Teilung Bosniens sprachen. Das endete in einer verhängnisvollen Katastrophe.


    STANDARD: Welche Rolle spielen von serbischen Regierungsstellen bezahlte Berater, die sich für den Gebietstausch einsetzen, wie der Mitarbeiter der Kanzlei Lansky, Ganzger und Partner, Wolfang Petritsch?
    Jeremić: Herr Petritsch arbeitet auf der Ebene der Europäischen Union daran. Tony Blair arbeitet als ehemaliger britischer Premierminister auf allen Ebenen und in allen Kontexten. In Amerika ist es im Umfeld von Trump Corey Lewandowski, der in der Präsidentschaftswahlkampagne mitgearbeitet hat und eine Beratungsfirma in Washington leitet, die umstritten ist, weil sie nicht transparent über ihre Kunden Rechenschaft abgibt. Lewandowski hat in Belgrad Vučić getroffen und propagiert in Washington die Teilung des Kosovo. Er wurde offiziell von der Republika Srpska angeheuert, doch er lobbyiert für die Teilung des Kosovo (offiziell arbeitet eine Firma, die unter seiner Anschrift registriert ist, als Vertreterin der RS-Regierungspartei SNSD, Anm.). Alexander Soros versucht vor allem Vertreter der Demokraten in den USA von der Teilung des Kosovo zu überzeugen.
    Es wird klar, dass sowohl Vucic als auch Thaci Personen des Geheimdienstes sind. Was sie vorhaben, was sie planen und welche Absichten sie verfolgen ist völlig intransparent. Dagegen sind die Personen um sie herum wie Dacic als Kommunist und Haradinaj als nationalistische Figur beliebig austauschbar - wie das in der Vergangenheit immer war. Dazu ist stimmig: am 22. November 2018, also am nächsten Tag als auf Initiative Haradinajs die Zölle auf serbische Produkte auf 100% erhöht wurde, schickte Thaci fast ein Jahr nach der Ermordung von Oliver Ivanovic die Polizei in den Norden Kosovos um Haradinajs serbischen Politikpartner Radojicic festzunehmen. Aber auch Haradinaj hat seine Leute in der Polizei, die ihm kurz vor der Stürmung seiner Wohnung zur Flucht nach Serbien gewarnt haben.

    Interessant auch, dass Jeremic direkt Soros erwähnt. Als andere und ich seine Aktivitäten in Serbien und Albanien als nicht normal bezeichneten, kam ja gleich die Verschwörungskeule. Hier mal der Instagram-Acc. von Alexander Soros: https://www.instagram.com/alexsoros/?hl=de

    Statt als Milliardär in seinem Alter sein Leben in den geilsten Hotspots mit geilen Frauen zu verbringen, trifft er sich wöchentlich mit dubiosen Regierungsvertretern des westlichen Balkans. Jedes zehten Bild ist mit Vucic, Thaci oder Rama, als ob das großartige Menschen wären, mit denen man sich gerne ablichten würde.

    Sowohl Thaci als auch Vucic wären ohne ihren geheimdienstlichen Apparat aus mangelden Rückhalt in ihren Gesellschaften weg vom Fenster. Thaci zeigt sich daher neben Rama, einen ebenso völlig gefährlichen Mann, der aber auf der nationalen schwarz-roten Flöten die leeren Bäuche im Kosovo mit Luft sättigt, und Vucic auf der anderen Seite neben Putin, dessen Popularität in Belgrad höher sein sollte als in Moskau.

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