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Einigung im Kosovo-Grenzkonflikt

Erstellt von Lahutari, 03.12.2011, 13:54 Uhr · 32 Antworten · 3.220 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Lahutari

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    Einigung im Kosovo-Grenzkonflikt

    Serbien dementiert

    EU: Einigung im Kosovo-Grenzkonflikt

    Brüssel. Im Grenzstreit zwischen Serbien und dem Kosovo haben beide Seiten nach Angaben der Europäischen Union eine Einigung erzielt. Vertreter Serbiens und des Kosovo hätten sich auf einen von Brüssel ausgearbeiteten Lösungsvorschlag geeinigt, erklärte EU-Vermittler Robert Cooper am Freitagabend. Danach soll ein System zur gemeinsamen Verwaltung der umstrittenen Posten eingerichtet werden. Auch die kosovarische Vize-Ministerpräsidentin Edita Tahiri bestätigte die Einigung. Aus Serbien kamen hingegen Dementi.

    Der Chef des serbischen Verhandlungsteams, Borislav Stefanovic, sagte, es habe keine Einigung gegeben. Er sei aber bereit, die Gespräche am Samstag fortzusetzen, zitierte die Belgrader Nachrichtenagentur Tanjug den Spitzendiplomaten. "Trotz aller Bemühungen wurde keine Übereinkunft erzielt. Wir haben unsere Standpunkte zwar deutlich angenähert, aber es fehlt noch der Punkt auf dem i", sagte Stefanovic nach dem Ende der Gesprächsrunde am späten Freitagabend. Es gehe insbesondere darum, wie der serbischen Bevölkerung im Nordkosovo die Bewegungsfreiheit "im Einklang mit der UNO-Resolution 1244 und der serbischen Verfassung" garantiert werden solle, sagte der Diplomat mit Blick auf den Rechtsstandpunkt Belgrads, wonach der Kosovo Teil des serbischen Staatsgebiets ist.

    Laut der EU-Mitteilung wurde ein Grenzkontrollsystem vereinbart, das von der EU-Polizei-und Justizmission (EULEX) überwacht werden soll. Der Norden des Kosovo an der Grenze zu Serbien ist seit Monaten Schauplatz von Feindseligkeiten zwischen Kosovo-Albanern und -Serben. Hintergrund der Vorfälle ist ein Handelsstreit zwischen Serbien und der einstigen südserbischen Provinz. Zuletzt protestierten Serben nahe der umstrittenen Grenzübergänge Jarinje und Brnjak mit Straßensperren gegen die Präsenz kosovo-albanischer Polizisten und Beamter. Erst am Montag hatten serbische Demonstranten Soldaten der NATO-geführten Kosovotruppe KFOR mit Steinen, Flaschen und Sprengkörpern attackiert, als diese eine Straßensperre räumten. Dabei wurden rund 50 Soldaten verletzt, darunter zahlreiche Österreicher und Deutsche.

    Quelle:EU: Einigung im Kosovo-Grenzkonflikt - Serbien dementiert - Wiener Zeitung Online



    Also nix mit Oluja

  2. #2
    Avatar von FloKrass

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    Das Problem ist doch einfach, dass Serbien an keinerlei Vereinbarung mit Kosovo interessiert ist. Diese Verhandlungen werden nur zum Schein geführt und sollen Serbien zu Annäherung an die EU dienen. Aber wie kann ein Land in die EU aufgenommen werden, dass noch in Konflikt mit Nachbarstaaten ist ? Hier zieht Serbien wieder die gleiche Show ab wie bei den Verhandlungen von Rambouillet: damals hatten sie die Verhandlungen auch nur zum Schein geführt und den 2.Annex des Vertrages nicht unterschrieben, danach wissen wir was passierte. Heute sieht es ähnlich aus: es werden Verhandlungen zum Schein geführt, die Serbien zur Annäherung an die EU dienen sollen, und das was unterschrieben wird, wird seitens von Serbien auch nicht eingehalten! Wieso also diese ganzen Verhandlungen, die zu keinem Ergebnis führen und die praktisch nur zum Interesse einer Verhandlungspartei geführt werden ???

  3. #3
    Avatar von Lahutari

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    Könnte man fast meinen^^
    Die Hoffnung stirbt zuletzt...

  4. #4

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    kurgjo su bo

  5. #5
    Avatar von BIG-Eagle

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    Doch mit Oluja , weil die Nord-Übergänge auch als Staatsgrenzen zählen.

    Die Ösis bereiten sich ja schon vor , für eine ´´Invasion´´.

  6. #6
    Avatar von BIG-Eagle

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    Das Problem ist doch einfach, dass Serbien an keinerlei Vereinbarung mit Kosovo interessiert ist. Diese Verhandlungen werden nur zum Schein geführt und sollen Serbien zu Annäherung an die EU dienen. Aber wie kann ein Land in die EU aufgenommen werden, dass noch in Konflikt mit Nachbarstaaten ist ? Hier zieht Serbien wieder die gleiche Show ab wie bei den Verhandlungen von Rambouillet: damals hatten sie die Verhandlungen auch nur zum Schein geführt und den 2.Annex des Vertrages nicht unterschrieben, danach wissen wir was passierte. Heute sieht es ähnlich aus: es werden Verhandlungen zum Schein geführt, die Serbien zur Annäherung an die EU dienen sollen, und das was unterschrieben wird, wird seitens von Serbien auch nicht eingehalten! Wieso also diese ganzen Verhandlungen, die zu keinem Ergebnis führen und die praktisch nur zum Interesse einer Verhandlungspartei geführt werden ???

    Keine Angst , die EU ist schlau genug und hat Serbiens Beitritt mit der Duchsetzung der Abkommen verpflichtet.

    Solange es EU gibt , haben wir noch die ebsseren Karten.

  7. #7
    Avatar von Singidun

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    РТС :: Постигнут договор о прелазима

    Was heisst den bitte Serbien dementiert, Serbien steht hinter der Einigung, auch wenn sie nicht ideal ist, so ist sie eine Kompromisslösung.

  8. #8
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Singidunum Beitrag anzeigen
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    B92 - Vesti - Nije idealno ali stojim iza rešenja

    РТС :: Постигнут договор о прелазима

    Was heisst den bitte Serbien dementiert, Serbien steht hinter der Einigung, auch wenn sie nicht ideal ist, so ist sie eine Kompromisslösung.

    es war schon so das serbien zu erst dementiert hat......

    Stefanovic hatte eine abschließende Einigung allerdings zunächst dementiert.

    Serbien und Kosovo bestätigen Einigung - Kosovo - derStandard.at



    es ist doch so das serbien keine anderen möglichkeiten hat......
    was will man gegen die nato&kfor vorgehen???


    was erstaunt ist das beide seiten verschiedene ansichten bezw. auslegungen haben betreffend der vereinbarung!!!!

    klar ist das damit der einfluss des serbischen staates im kosova beendet ist!!!!

  9. #9
    Avatar von BIG-Eagle

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    Klar ist , das Serbien sich dadurch den Kandidatenstatus verschafft.

    Und klar ist , dass Kosovo gegen die Verfassung dieses Abkommen unterzeichnet hat.
    Immerhin redet man bei unserer Seite von staalichen und bei serb. Seite von administrativen Grenzübergängen.

    Und wir haben das angenommen , dass die EULEX an den Grenzen präsent ist und die Zöllner in Jarinje und Bernjak nurzugucken. So habe ich es gehört.

    Lieber Gott lass das eine Lüge sein , weil wenn sie dieses Abkommen wirklich unterzeichnet haben , dann haben die die Republik Kosovo aufgegeben in indireketr Weise.

  10. #10
    Avatar von BIG-Eagle

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    Hier , lest das .

    Ich bring Edita Tahiri mit eigenen Händen um das schwöre ich euch , wenn das hier war ist. Gnade ihr Gott wenn sie soetwas zugestimmt habe.

    __________________________________________________ _______________________________


    Komplett unterschiedliche Darstellungen

    Die kosovarisch-albanische Verhandlungsführerin Edita Tahiri berichtete, alle Grenzübergänge zwischen den beiden Staaten würden in Zukunft von albanischen und serbischen Zöllnern und Polizisten gemeinsam verwaltet. Die Behörden beider Länder seien dabei gleichberechtigt. Der serbische Chefunterhändler Borislav Stefanovic sagte dagegen in Brüssel, nach der Vereinbarung hätten die Serben das Sagen, während die Albaner nur „Beobachter“ seien.

    Während serbische Zöllner und Polizisten nach dieser Vereinbarung wieder ins Kosovo zurückkehren würden, hätten deren albanische Kollegen keinerlei Befugnisse, beschrieb Stefanovic die Abmachung weiter. Auch dürfe die albanisch geführte Kosovo-Regierung an den Grenzen weder Nationalfahnen noch schriftliche Hinweise auf ihr Staatsgebiet anbringen.

    Die Interpretation der albanischen Seite liefe darauf hinaus, dass Serbien erstmals Kosovo in der Grenzverwaltung als gleichberechtigten staatlichen Partner anerkennen würde. Nach der serbischen Lesart hätte die albanische Seite umgekehrt einen Rückzieher gemacht, weil sie sich an den Grenzen den serbischen Behörden unterordnete.

    Traurig , unsere Regierung ist so behindert , das es schon frustrierend ist.
    Soetwas darf nicht unterzeichnet werden.

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