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Eröffnung einer der größten Chrommine in Europa

Erstellt von Kanackiş, 07.11.2011, 08:45 Uhr · 75 Antworten · 7.334 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Гуштер

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    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Zumindest sollte es dem Kosovo nicht an gebildeten Leuten fehlen, soweit ich weiß, ist die Universität in Prishtina gut besucht, oder? Ich habe jedenfalls schon einige Austauschstudenten aus Prishtina gesehen...
    Mag sein, dann kann der Uni Absolvent den Schlaghammer in die Hand nehmen und im Bergwerk schuften, da hat sich das Studium voll und ganz gelohnt.

  2. #32
    Avatar von Arbanasi

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    6.534
    Zitat Zitat von Unabhängiges System Beitrag anzeigen
    Natürlich nicht. Alles Geld ging ja nach Belgrad und dort blieb es ja natürlich dann auch. Nur in Belgrad gab es Polizisten und Schulen und Rathäuser mit Beamten. Und nur in Belgrad gab es Fabriken. Und nicht nur das, dort wurde investiert wie nirgendswo. Dort gab es Magnetschwebebahnen, eine Raketenstartbahn zum Mond, dort wurden Quantencomputer hergestellt. Belgrad war eine ganz andere Stadt als die anderen Städte der SFRJ. Total futuristisch, denn Belgrad konnte sich das ja leisten mit dem Geld, dass sie den Leuten klaute.

    Im Kosovo gab es nichtmal Kraftwerke und Universitäten, auch einen Flughafen gab es dort nicht. Was erlaubten sich diese Belgrader Banditen eigentlich.

    Genau. Das versuch ich dir, die ganze zeit zu erklären.
    Den unterschied gefunden?
    Aber wir reden jetzt nur von Belgrad bzw. Serbien und KS. Lassen wir erstmal die anderen teilrepubliken raus.
    Genau das wurde eben gemacht. Vergleich serbische Städte mit den städten in KS.
    Diese Kraftwerke, Universitäten usw. hat man bestimmt nicht den Serben zu verdanken. Es gab noch ca 2 Mio. unterdrückte Albaner in KS

  3. #33
    Yunan
    Zitat Zitat von TheAlbull Beitrag anzeigen
    Russische Studenten in Prishtina gibts auch schon.


    ...
    Ehrlich? Das finde ich extrem geil!

  4. #34
    Yunan
    Zitat Zitat von Гуштер Beitrag anzeigen
    Mag sein, dann kann der Uni Absolvent den Schlaghammer in die Hand nehmen und im Bergwerk schuften, da hat sich das Studium voll und ganz gelohnt.
    Darum geht es nicht. Es geht darum, dass du bei einer relativ hohen Absolventen-Quote als Land deine Chancen auf technologischen Fortschritt erhöhst und somit an den Rest der Welt anschließen kannst. Deswegen ist Bildung langfristig immer der Schlüssel zum Wohlstand. Wenn Geld immer noch kurzer Zeit verschleudert und es nicht in die Bildung investiert, wird sich an bisheriger Geldpolitik nie etwas ändern. Alleine für gute Bildung lohnt es sich für einen Staat, woanders zu sparen.

  5. #35
    Avatar von Гуштер

    Registriert seit
    07.06.2010
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    16.274
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Darum geht es nicht. Es geht darum, dass du bei einer relativ hohen Absolventen-Quote als Land deine Chancen auf technologischen Fortschritt erhöhst und somit an den Rest der Welt anschließen kannst. Deswegen ist Bildung langfristig immer der Schlüssel zum Wohlstand. Wenn Geld immer noch kurzer Zeit verschleudert und es nicht in die Bildung investiert, wird sich an bisheriger Geldpolitik nie etwas ändern. Alleine für gute Bildung lohnt es sich für einen Staat, woanders zu sparen.
    Natürlich, natürlich..
    Mit Akademiker alleine kann man einen Scheiss anfangen. Wir haben eine der höhsten "Akademikerquoten" in Europa und am Schluss liegen sie faul auf der Couch rum und warten auf einen gut bezahlten Job denn es so nicht gibt oder gehen ins Ausland. Einige arbeiten sogar, so wird man manchmal von einem Architekten im Restaurant bedient weil es einfach zuviele Abgänger gibt und die Wirtschaft mit denen noch nichts anfangen kann.

    Es fehlt oft an den Leuten die Krüppeln, diese Jobs will keine Sau machen.

    Für Investoren ist dies natürlich attraktiv auf einen gut ausgebildeten Arbeitermarkt zurückgreifen zu können, die Investitionen werden immer mehr aber noch lange nicht im Einklang zur extraordinären Quote der Akademiker.

  6. #36

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    2.572
    Zitat Zitat von Arbanasi Beitrag anzeigen
    Genau. Das versuch ich dir, die ganze zeit zu erklären.
    Den unterschied gefunden?
    Aber wir reden jetzt nur von Belgrad bzw. Serbien und KS. Lassen wir erstmal die anderen teilrepubliken raus.
    Genau das wurde eben gemacht. Vergleich serbische Städte mit den städten in KS.
    Diese Kraftwerke, Universitäten usw. hat man bestimmt nicht den Serben zu verdanken. Es gab noch ca 2 Mio. unterdrückte Albaner in KS
    Ja. Serbische Städte waren auf höchstem Niveau. Ich hatte manchmal das Gefühl, ich sei in New York. Anstatt Plattenbauten, glitzernde Wolkenkratzer. Anstatt Häuser ohne Fasade, fette Villen aus Gold. Die Straßen aus bestem Asphalt, keine Löcher oder Abplatzungen infolge des Frostes. Jugoslawien hat sogar Gastarbeiter aus Deutschland aufgenommen, weil es in Jugoslawien so toll war.

    Natürlich hat man die Kraftwerke, Universitäten und Flughäfen nicht der SFRJ zu verdanken. Die wurden heimlich von Albanern aufgebaut. Die jugoslawische Regierung wusste davon nichts. Du hast das alles natürlich schwarz auf weiß und kannst alles beweisen.

    Ach egal, ich hab keine Lust mehr mit dem kack. Dein Gehirn ist einfach nicht leistungsfähig genug. Es nervt mich mit dir zu sprechen.

  7. #37
    Yunan
    Zitat Zitat von Гуштер Beitrag anzeigen
    Natürlich, natürlich..
    Mit Akademiker alleine kann man einen Scheiss anfangen. Wir haben eine der höhsten "Akademikerquoten" in Europa und am Schluss liegen sie faul auf der Couch rum und warten auf einen gut bezahlten Job denn es so nicht gibt oder gehen ins Ausland. Einige arbeiten sogar, so wird man manchmal von einem Architekten im Restaurant bedient weil es einfach zuviele Abgänger gibt und die Wirtschaft mit denen noch nichts anfangen kann.

    Es fehlt oft an den Leuten die Krüppeln, diese Jobs will keine Sau machen.

    Für Investoren ist dies natürlich attraktiv auf einen gut ausgebildeten Arbeitermarkt zurückgreifen zu können, die Investitionen werden immer mehr aber noch lange nicht im Einklang zur extraordinären Quote der Akademiker.
    Wir reden aneinander vorbei. Ich habe nicht gemeint, dass Akademiker alleine die Lösung aller wirtschaftlichen Probleme ist.
    Wenn du ein Land mit einer hohen Akademiker-Quote hast, gibt es zwei Möglichkeiten:

    1. Du strukturierst die Wirtschaft des Landes um hin zu einer Dienstleistungs-Gesellschaft. Zu Dienstleistungen zählt aber auch z.B. das Handwerk und sein Service.
    Die Voraussetzung dafür ist, dass du eine stetige Akademiker-Quote aufrecht erhältst, diese Quote sozusagen als Grundlage für die wirtschaftliche Ausrichtung des Landes heranziehst.

    2. Du investierst in den Industrie-Sektor des Landes und verwendest die bisherigen Akademiker als Organisatoren für diesen Wandel, bis sich eine Industrie gebildet, Investoren ins Land gelockt wurden und sich Industrie und Dienstleistung gegenseitig im Gleichgewicht halten.

    Im Falle des Kosovo halte ich persönlich die erste Möglichkeit für wirtschaftlicher und zukunftsorientierter. Es ist nun mal so, dass die Industrie in Europa eine immer geringere Rolle spielt. Das einzige Land in der EU, dass eine noch (!) relativ starke Industrie hat, ist Deutschland. Alle anderen Länder, vollziehen seit einigen Jahrzehnten einen Wandel von Agrar- und Industrienationen hin zu Dienstleistungsnationen.
    Es kommt noch hinzu, dass im Kosovo und allgemein Albaner oft sehr gute Englisch-Kenntnisse besitzen und das macht sie interessant für den die Auslagerung von Dienstleistung der Industrienationen in den Kosovo. Die Mehrheit der angebotenen Dienstleistungen sind globalen Ausmaßes und laufen daher auf Englisch ab.

  8. #38
    Avatar von Гуштер

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    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Wir reden aneinander vorbei. Ich habe nicht gemeint, dass Akademiker alleine die Lösung aller wirtschaftlichen Probleme ist.
    Wenn du ein Land mit einer hohen Akademiker-Quote hast, gibt es zwei Möglichkeiten:

    1. Du strukturierst die Wirtschaft des Landes um hin zu einer Dienstleistungs-Gesellschaft. Zu Dienstleistungen zählt aber auch z.B. das Handwerk und sein Service.
    Die Voraussetzung dafür ist, dass du eine stetige Akademiker-Quote aufrecht erhältst, diese Quote sozusagen als Grundlage für die wirtschaftliche Ausrichtung des Landes heranziehst.

    2. Du investierst in den Industrie-Sektor des Landes und verwendest die bisherigen Akademiker als Organisatoren für diesen Wandel, bis sich eine Industrie gebildet, Investoren ins Land gelockt wurden und sich Industrie und Dienstleistung gegenseitig im Gleichgewicht halten.

    Im Falle des Kosovo halte ich persönlich die erste Möglichkeit für wirtschaftlicher und zukunftsorientierter. Es ist nun mal so, dass die Industrie in Europa eine immer geringere Rolle spielt. Das einzige Land in der EU, dass eine noch (!) relativ starke Industrie hat, ist Deutschland. Alle anderen Länder, vollziehen seit einigen Jahrzehnten einen Wandel von Agrar- und Industrienationen hin zu Dienstleistungsnationen.
    Es kommt noch hinzu, dass im Kosovo und allgemein Albaner oft sehr gute Englisch-Kenntnisse besitzen und das macht sie interessant für den die Auslagerung von Dienstleistung der Industrienationen in den Kosovo. Die Mehrheit der angebotenen Dienstleistungen sind globalen Ausmaßes und laufen daher auf Englisch ab.
    Schöne Theorie doch im Kosovo gibt es keine Planwirtschaft sondern eher eine Vetternwirtschaft.

    Der Markt ist sich selber überlassen, es liegt an den ausländischen Investoren was sie draus machen, da das Land noch nicht in der Lage ist seine Wirtschaft selber in eine Richtung zu lenken. Und da die westlichen Staaten scharf auf Rohstoffe sind die immer wertvoller werden wird der Kosovo ausgebeutet und man versucht ihn möglichst klein zu halten damit sich das ganze lohnt.

  9. #39

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    Zitat Zitat von Гуштер Beitrag anzeigen
    Schöne Theorie doch im Kosovo gibt es keine Planwirtschaft sondern eher eine Vetternwirtschaft.

    Der Markt ist sich selber überlassen, es liegt an den ausländischen Investoren was sie draus machen, da das Land noch nicht in der Lage ist seine Wirtschaft selber in eine Richtung zu lenken. Und da die westlichen Staaten scharf auf Rohstoffe sind die immer wertvoller werden wird der Kosovo ausgebeutet und man versucht ihn möglichst klein zu halten damit sich das ganze lohnt.
    Welcher Fall müsste eintreten, damit das Kosovo nicht ausgebeutet wird?

    Außerdem nützen Rohstoffe einem Staat nichts. Ich weiß nicht, warum sie scharf auf diese sein sollten.

  10. #40
    Avatar von Veles

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    Zitat Zitat von Arbanasi Beitrag anzeigen
    Das wäre dann die serbische bzw. Propaganda Version. Man wollte den sinnlosen "Kosovo je Srbija"-spruch ein Sinn geben, indem man Serben dahin schickte um die Präsenz/Zahl der serbischen Bevölkerung zu erhöhen.
    Bei allem, was schief gelaufen ist, kein einziger Deiner Sätze, die ich hier zitiert habe, ist wahr. Vielleicht solltest Du Dich erst mal fragen, ob Du nicht auch eines der vielen Propagandaopfer bist. Propaganda gibt es nicht nur bei uns Serben, weisst Du?

    Und obwohl du - wie jeder andere Serbe auch - die Antwort kennst, antworte ich mal.
    Dieser Satz hier zeigt auf eine eher einseitige Einstellung. Er qualifiziert Dich nicht gerade zu einem guten Diskussionspartner.

    Den Gewinn, den man erzielte, schickte man nach Belgrad. D.h. man Investierte nie was in KS, man versuchte es so arm wie möglich zu halten um sagen zu können "guckt wir Serben sind so geil, serbien ist so geil.
    Beste Begründung EVER. Ich meine es ernst... Deiner Meinung nach legt man einen Teil des Landes wirtschaftlich lahm, damit man sagen kann, wie geil man ist und die anderen Republiken sagen nichts?

    Es wurde eher Geld IN KS investiert. Ok, es war nicht viel aber KS war schon seit ewig ein MINUS in Belgrads Kassen. Aber nein, die Serben haben im Nachhinein die Archive gefälscht, damit sie immer noch sagen können, wie awesome sie sind, oder?

    Da wo serben Leben it es so geil und da wo die albaner leben ist es arm und nicht so geil."
    So in etwa dürfte es im Hirn eines Serben geklungen haben.
    Jap, wenn man schon einen Teil der eigenen Volkswirtschaft an die Wand fahren will, dann nimmt man sich verdammt nochmal einen trifftigen Grund heraus! :laughig5:

    Wie gesagt, Propaganda gab und gibt es auf allen Seiten. Prüf' mal nach, ob nicht auch Du betroffen bist. Millionen von Menschen waren und sind es immer noch.

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