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Eröffnung einer der größten Chrommine in Europa

Erstellt von Kanackiş, 07.11.2011, 08:45 Uhr · 75 Antworten · 7.342 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von KS.Rosu

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    Zitat Zitat von Unabhängiges System Beitrag anzeigen
    Erzählt man sich das so bei der sonntaglichen Familiendebatte nach dem Mittagessen?
    Bei Kaffe und Kuchen schwatzt man ein bißchen über die korrupten Politiker, den neuesten Hit des Provinzsängers und den serbischen Banditen, die das Kosovo ausbeuteten.
    Junge !
    Mein Vater hat lange in Belgrad ,gearbeitet und er sagte die Leute dort hatten einen Spruch drauf
    Und der ging"Kosovo radi , beograd zegradi" was so viel bedeutet wie Kosovo arbeitet , Belgrad baut
    Für die mit Sicherheit falsche Rechtschreibung entschuldige ich mich ich kann kein serbisch schreiben.

  2. #62
    Avatar von Гуштер

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    Zitat Zitat von Unabhängiges System Beitrag anzeigen
    Natürlich hat Kosovo den 'Gewinn' gesehen. Wobei man hier nicht von Gewinn sprechen kann, da die SFRJ ein kommunistisches Land war.
    In der Planwirtschaft werden die Güter und Mittel zentral verteilt.
    Ach vergiss es.
    SFRJ und Planwirtschaft
    Der Titoismus war Meilen davon entfernt.

  3. #63

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    Zitat Zitat von Гуштер Beitrag anzeigen
    SFRJ und Planwirtschaft
    Der Titoismus war Meilen davon entfernt.
    Es gibt nur zwei Systeme. Marktwirtschaft und Planwirtschaft. Der "Titoismus" ist kein eigenes ökonomisches System, es baut auf der Idee der Planwirtschaft auf.

    Mein Vater hat lange in Belgrad ,gearbeitet und er sagte die Leute dort hatten einen Spruch drauf
    Und der ging"Kosovo radi , beograd zegradi" was so viel bedeutet wie Kosovo arbeitet , Belgrad baut
    Für die mit Sicherheit falsche Rechtschreibung entschuldige ich mich ich kann kein serbisch schreiben.
    Diesen Slogan haben gerne die Slowenen und Kroaten verwendet. "Zagreb/Ljubljana radi, Beograd se gradi".
    Im Prinzip hat das damals jede Teilrepublik verwendet. Heute nutzt man diesen Slogan im Sandzak. "Sandzak radi, Beograd se gradi".
    Die Version "Vojvodina radi, Beograd se gradi" gibt es auch.
    Sogar die Serben die nicht in Belgrad leben, benützen diesen Slogan in Form von "Srbija radi, Beograd se gradi".

    Im Prinzip wird der ausgelutschte Slogan von jedem verwendet, der die Schuld in Belgrad sucht.
    Dass man ausgerechnet Kosovo für einen angeblichen Wohlstand Belgrads verantwortlich macht, halte ich für unwahrscheinlich. Da hat dein Vater etwas falsch verstanden. Oder er hat es von einem anderen Albaner gehört, der in Belgrad beschäftigt war.

  4. #64

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    20.935
    Zitat Zitat von Luli Beitrag anzeigen
    Ja, aber in der jugoslawischen Ära ging alles an Belgrad (Gewinn).
    Und die albanischen Universitäten und Schulen im Kosovo haben sich natürlich von selbst aufgebaut. Genau wie die Kraftwerke im Kosovo oder die Telekommunikation, alles vom Himmel gefallen.

    Bin gespannt, wieviel man nun von einer deutschen Leitung der Mine kriegen wird. Vielleicht gibts ne Grußkarte von Merkel...

  5. #65
    Avatar von Rahoveci

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    275
    Es ist ja schon länger bekannt das es in Kosove Bodenschätze gibt, endlich hat sich jemand gefunden der mit dem Abbau anfängt und somit Arbeitsplätze schafft. Das ist echt ne gute Nachricht für meine Verwandten in Rahovec, hoffentlich hat die hohe Arbeitslosigkeit dort ein Ende.

  6. #66
    Mirditor
    Schulen, Universitäten wurden gebaut um das 'ungebildete' Volk zu bilden, da ging es nicht um Nächstenliebe der Jugos. Kosova hatte mal wirklich nen Aufschwung Luli hats grad erwähnt, Kosova insbesonders Gjakova war das Industriegebiet Serbiens, wenn man dort vorbeifährt sieht an am Rand nen Haufen geschlossene Fabriken. Und ja 90% des Geldes ging an Belgrad, wieso sah Kosova nicht aus wie ein Kroatien, Slowenien oder Serbien, wenn das Geld doch so gerecht verteilt wurde? Es wurde einfach die albanische Bevölkerung unterdrückt und ausgebeutet. Es fiel vorhin ein Begriff Kosova war das Afrika Jugoslawiens, ja dem Stimme ich vollkommen zu, es wurde soviel getan wieviel auch nötig war, von der Infastruktur, bis hin zur ärtzlichen Versorgung. Ein Beispiel für die Infastruktur, Rahovec war durch eine nicht asphaltierte Straße mit Gjakova verbunden, wenn du hin wolltest musstest durch den Weißen Drin.

  7. #67
    Avatar von Arbanasi

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    Zitat Zitat von Unabhängiges System Beitrag anzeigen
    Natürlich hat Kosovo den 'Gewinn' gesehen. Wobei man hier nicht von Gewinn sprechen kann, da die SFRJ ein kommunistisches Land war.
    In der Planwirtschaft werden die Güter und Mittel zentral verteilt.
    Ach vergiss es.

    Wenn du mit verteilt, die verteilung in den verschiedenen ecken Serbiens (und ich mein nur Serbiens) meinst, dann ja.
    Wenns so wäre, so müsste man denken dass Tito nichts vom Kommunismus hielt. Obwohl er Kommunist war.

  8. #68
    Yunan
    Zitat Zitat von TheAlbull Beitrag anzeigen
    Ja im Ernst. Kam mal auf RTK (Kosovo TV) und den haben sie interviewt, sein albanisch war gar nich mal so schlecht. Ja ich finds auch geil.

    ...
    Vorallem, weil Russen, wenn überhaupt, nur im Sinne Serbiens am KS interessiert waren. So etwas freut mich dann, weil Vorurteile so am besten abgebaut werden.

  9. #69
    Avatar von Mbreti Bardhyl

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    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Und die albanischen Universitäten und Schulen im Kosovo haben sich natürlich von selbst aufgebaut. Genau wie die Kraftwerke im Kosovo oder die Telekommunikation, alles vom Himmel gefallen.

    Bin gespannt, wieviel man nun von einer deutschen Leitung der Mine kriegen wird. Vielleicht gibts ne Grußkarte von Merkel...
    Ja Mastakurac wir haben schon eine Gruskarte von Angelika bekommen.
    Frag Tadic:

  10. #70
    Avatar von Carl Marks

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    1.004
    Ja und hier regiert wieder das Unwissen und kosovoalbanische Propaganda, gemischt mit der üblichen Brise Serbenhass. Lasst mich mal auf das intelligenteste Posting eingehen!

    Original von Eli
    Es sind gar nicht so viele Serben weggezogen wie man vorgibt, diese Menschen die weggezogen sind sind aus Belgrad und anderen Städten von Serbien gekommen, und dann wieder weggezogen, die ''einheimischen Serben'' hatten sich ja super mit den Albanern verstanden, es war eine gute Zusammenarbeit zwischen Ihnen und den Albanern, das Problem war nur das die Politiker eben ''Arbeitslose'' Serben von welche Städte auch immer, nach Kosovo geschickt hat, und diese kannten ja die Situation von da unten nicht, das Albaner u. Serben Zusammen Arbeiten und mit einander klarkamen, so entstanden die ersten Auseinandersetzungen, die Zugezogenen Serben verstanden nicht wieso ein Albaner ein Vorarbeiter sein kann, wieso da auch Albaner arbeiten wo es doch viele in anderen Orten gab die eben keine Arbeit hatten.
    Dazu folgende Zahlen!

    wikipedia "Demographics of Kosovo" 1948 census

    727,820 total inhabitants:


    [edit] 1953 census

    808,141 total inhabitants


    [edit]

    1961 census

    963,959 total inhabitants

    • 646,604 Albanians (67.08%)
    • 227,016 Serbs (23.55%)
    • 37,588 Montenegrins (3.9%)
    • 8,026 Ethnic Muslims (0.83%)
    • 7,251 Croat (0.75%)
    • 5,203 Yugoslavs (0.54%)
    • 3,202 Romani (0.33%)
    • 1,142 Macedonians (0.12%)
    • 510 Slovenes (0.05%)
    • 210 Hungarians (0.02%)
    Der Bevölkerungsanteil der Serben lag nach Ende des Zweiten Weltkriegs immer stabil bei 1/4 der Bevölkerung des Kosovo, die Albaner machten 2/3 der Bevölkerung des Kosovo aus.

    Demographics of Kosovo - Wikipedia, the free encyclopedia

    wikipedia "Demographics of Kosovo"1981 census

    1,584,558 total inhabitants

    • 1,226,736 Albanians (77.42%)
    • 209,498 Serbs (13.2%)
    • 27,028 Montenegrins (1.7%)
    • 2,676 Yugoslavs (0.2%)
    E voila, wir stellen fest, dass der Bevölkerungsanteil der Serben drastisch gesunken ist und auch die absolute Zahl der Serben im Kosovo geringer ist als noch über 20 Jahre zuvor.

    Nimmt man an, dass die Serben die gleiche Fertilität wie die Albaner damals hatten und die Fertilität der Kosovoserben war wirklich höher, als die der Zentralserben, so sind summa sumarum 250.000 Serben in 20 Jahren aus dem Kosovo ausgewandert. Die Annahme der gleichen Fertilität beruht auf den über 20 Jahren stabilen Zahlen zwischen Serben und Albanern, außerdem die historische Tatsache das die Serben des Kosovo als sehr geburtenstark galten. Sollten die Serben nicht die gleiche Fertilität aufgewiesen haben, sondern eine viel geringere Fertilität, so kann man mindestens von 100.000 Serben ausgehen, die ausgewandert sind.

    Original von Eli
    Nun ja mit dem Erwirtschaftetem Geld haben sie nicht die Mienen ausgebaut, u. haben auch einfache Dinge wie Luftschläuche in den Mienen nicht erneuert obwohl die alten Kaputt waren, auch waren die Menschen nicht mit Mundschutz ausgerüstet etc.
    Wie auch immer, das Geld welches Erwirtschaftet wurde, wurde nicht in den Aufbau von Wirtschaftsnetzen im Kosovo investiert sondern in anderen gebieten, es gibt auch ein Spruch im Kosovo, man sagt ''mit dem Schwarzen Gold vom Kosovo wurde Belgrad aufgebaut'' damit meint man sicher die Kohle und andere Mineralien die im Kosovo damals abgebaut wurden.
    Ich kenne das alles von Erzählungen meiner Verwandten, und auch von Erzählungen meines Opas, der in so einer Mine in Trepç u. Obeliç gearbeitet hat, u. dieser leider erkrankte u. verstarb..
    Na klar!! Sicher! Absolut!

    Dann schau dir mal an, wie das Kuhdorf Pristina von 1953 bis 1999 von genau 24.000 Einwohnern auf 200.000 Einwohner explodierte. Und jetzt antworte mir mal bitte...
    Woher kam das Geld für den Aufbau von Pristina und den anderen Städten im Kosovo???

    Pristina - Wikipedia, the free encyclopedia


    Sieht nicht nach Dritter Welt aus!

    Ist es nicht viel mehr so, dass das Kosovo mehr Geld gekostet hat, als es im Endeffekt durch seine Bodenschätze und Exporte Jugoslawien eingebracht hat?

    wikipedia "Kosovo"
    Innerhalb Jugoslawiens war Kosovo die ärmste Region. Ursache dafür war – neben der allgemeinen Rückständigkeit der Region – auch eine verfehlte Wirtschafts- und Strukturpolitik der Ära Tito: im Kosovo wurde überwiegend rohstofferzeugende und wenig weiterverarbeitende Industrie angesiedelt. Zwar wurde Kosovo von anderen jugoslawischen Republiken subventioniert, trotzdem lagen die Investitionen in den sechziger und siebziger Jahren bei etwa 50 % des jugoslawischen Durchschnitts. Die Subventionen gingen darüber hinaus zu einem guten Teil in den nichtproduktiven Bereich. Das Bruttosozialprodukt pro Kopf sank so von 44 % des jugoslawischen Durchschnitts im Jahr 1952 auf 27 % im Jahr 1988.[87]
    Der Kosovo hat keine anderen Republiken finanziert, er selber wurde von den anderen Republiken in Jugoslawien finanziert.

    Klar zugegeben, die Investitionen waren verfehlt und schlecht, doch daran hatte auch die albanische Selbstverwaltung im Kosovo schuld und man kann sie nicht pauschal an Belgrad zuweisen. Auch waren die Investitionen viel zu gering in diese Region, um wirklich etwas bewegen zu können, sie lagen im nur bei 50% des Schnitts der anderen Republiken.

    Der Spruch das Belgrad mit dem schwarzen Gold des Kosovo aufgebaut wurde ist somit eine Lüge!!!

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