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Flucht in EU

Erstellt von SoD, 04.02.2015, 17:07 Uhr · 219 Antworten · 16.817 Aufrufe

  1. #171
    Avatar von NovaKula

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    kommen immernoch viele in die Schweiz ?

  2. #172

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    Zitat Zitat von Aligatori Beitrag anzeigen
    Das Meiste ist aber billiger als in DE. Ich merke es doch selbst immer wenn ich im Kosovo draußen essen gehe und meinen Cousin einlade, für 5 Euro fressen wir uns beide so richtig satt plus Getränke und in Deutschland würdest du in einem Restaurant für ein zwei-Personen Essen zwischen 20-50 € zahlen. Nur weil die Milch und einige Fleischprodukte unten teurer sind, bedeutet es nicht dass dort das Leben insgesamt teurer ist.
    Klar in ein Restaurant zu gehen oder so ist viel billiger, aber man kann auch nicht jeden Tag essen gehen. Das wird für eine, sagen wir 4-köpfige Familie auch zu teuer. Aber Lebensmittel im Supermarkt sind teilweise teurer als in Deutschland. Ich hab nicht mehr alles im Kopf aber ich weiß noch das Wasser, Milch, Nudeln mehr kosten. Billiger sind wie gesagt Gemüse, Obst, Zigaretten.

  3. #173
    Avatar von Aligatori

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    Zitat Zitat von 555-KS-555 Beitrag anzeigen
    Klar in ein Restaurant zu gehen oder so ist viel billiger, aber man kann auch nicht jeden Tag essen gehen. Das wird für eine, sagen wir 4-köpfige Familie auch zu teuer. Aber Lebensmittel im Supermarkt sind teilweise teurer als in Deutschland. Ich hab nicht mehr alles im Kopf aber ich weiß noch das Wasser, Milch, Nudeln mehr kosten. Billiger sind wie gesagt Gemüse, Obst, Zigaretten.
    1 liter Wasser kriegst du für 15 Cent
    Obst der unten angebaut wird ist etwas billiger als der Obst in DE, Gemüse auch
    Lucky Strike und Marlboro Zigaretten kosten unten 1.90€ in Deutschland glaube ich 6 €

    Wenn man sich die richtigen (einheimischen) Produkte aussucht dann kannst du im Kosovo mit 30€ deinen Einkaufswagen vollkriegen, versuch das mal in Deutschland.

  4. #174
    Avatar von Shelby

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  5. #175
    Avatar von skenderbegi

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    einer der Journalisten welcher sich getraut die dinge beim namen zu nennen!!!!

    sehr aktuell und interessant!!!

  6. #176
    Avatar von Ardian

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    Milaim Zeka ist einer der wenigen Journalisten, die kein Blatt vor dem Mund nehmen. Er hat ja auch schon die kriminellen Spielchen der Eulex entlarvt.

  7. #177

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    shum tradhetar jeni ju kosovart!!! sa njeri ka vdek per ket vend! e tash?.... mut e bonet krejt!

  8. #178
    Avatar von ROSU

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    Zitat Zitat von Lugina Beitrag anzeigen
    shum tradhetar jeni ju kosovart!!! sa njeri ka vdek per ket vend! e tash?.... mut e bonet krejt!
    Qysh nuk te vjen marre me fol keshtu?
    Ku ket ju trima e lugines pse nuk e mbrojtet monumentin se e hiqen shkijet?

  9. #179
    Avatar von Ardian

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    Weniger Flüchtlinge aus dem Kosovo

    Eine Woche nach der Einführung beschleunigter Asylverfahren für Kosovo-Flüchtlinge machen sich bereits deutlich weniger Flüchtlinge aus dem Balkanland auf den Weg nach Deutschland .

    Der Ansturm von Flüchtlingen aus dem Kosovo lässt nach. In Bayern kamen in dieser Woche nach Angaben des zuständigen Sozialministeriums im Durchschnitt nur noch 223 Kosovaren pro Tag an, in der vorigen Woche waren es noch mehr als 500 täglich. Insgesamt reisten seit Januar nach Angaben des Bundesinnenministeriums mehr als 18.000 Kosovaren nach Deutschland ein. Nach Tagesspiegel–Informationen fahren seit einigen Tagen aber deutlich weniger Busse aus der kosovarischen Hauptstadt Pristina Richtung Ungarn ab. Von dort waren viele Flüchtlinge über Österreich nach Deutschland weitergereist. Da sie nicht politisch verfolgt werden und nicht aus einem Krisengebiet stammen, sind ihre Aussichten, Asyl zu erhalten, gleich null.

    Botschaft scheint anzukommen

    Die Bundesländer und der Bund hatten vor einer Woche ein beschleunigtes Asylverfahren für Flüchtlinge aus dem Kosovo vereinbart. Bayern schob daraufhin am vergangenen Dienstag bereits 30 Kosovaren ab. „Wir hoffen, dies trägt dazu bei, den Menschen im Kosovo deutlich zu machen, dass sie mit falschen Versprechen nach Deutschland gelockt werden“, sagte ein Sprecher des bayerischen Innenministeriums am Freitag dem Tagesspiegel. Offenbar trifft das zu. Die Kosovo-Berichterstatterin des EU-Parlaments, die österreichische Grünen-Politikerin Ulrike Lunacek, sagte dem Tagesspiegel: „Nachdem nun die ersten Flüchtlinge zurückgekehrt sind, lässt der Ausreisestrom bereits nach.“ Den Kosovaren sei inzwischen klar, dass sie ihre Lage durch eine Flucht in die EU nicht verbessern könnten. „Die Situation ist nicht mehr wie im Januar“, bestätigt auch der frühere Außenminister des Kosovo und jetzige Vorsitzende des Auswärtigen Parlamentsausschusses in Pristina, Enver Hoxhaj. Es spreche sich allmählich herum, dass Flüchtlinge aus dem Kosovo in Deutschland nicht automatisch Asyl erhielten und keine großzügige finanzielle Unterstützung, sagte Hoxhaj dem Tagesspiegel.

    Gefangen auf einer Insel

    Doch die von Schleppern verbreiteten Gerüchte allein waren aus Hoxhajs Sicht nicht dafür verantwortlich, dass in den zurückliegenden Wochen Tausende Kosovaren in die EU aufgebrochen sind. Auch die schlechte wirtschaftliche Lage seines Landes sei kein ausschlaggebendes Motiv. „Der Hauptgrund ist vielmehr unsere Isolierung“, erklärt Hoxhaj. Das Kosovo sei das einzige Land des westlichen Balkans, dessen Bürger für die Einreise in die EU noch immer ein Visum benötigten. „Das macht uns zu einer Insel auf der sich vor allem junge Menschen gefangen fühlen.“ Deshalb würden sogar Angehörige der kosovarischen Mittelschicht das Land illegal verlassen. Hoxhaj appellierte an die EU, dem Kosovo ein verbindliches Datum für die Einführung der Reisefreiheit zu nennen. Die meisten der geforderten Kriterien seien erfüllt. „Obwohl man natürlich fragen könnte, warum das Kosovo mehr als doppelt so viele Kriterien erfüllen muss wie andere Länder“, fügte er hinzu.

    Enttäuschung nach der Wahl

    EU-Berichterstatterin Lunacek sieht aber auch innenpolitische Gründe für die Fluchtwelle. Im Juni 2014 wurde im Kosovo gewählt, doch erst im Dezember kam eine neue Regierung zustande. „Monatelang herrschte politischer Stillstand“, sagt Lunacek. Nun regiert in Pristina eine große Koalition der bisherigen Regierungspartei PDK und der LDK des verstorbenen ersten Kosovo-Präsidenten Ibrahim Rugova. Die mit 15,6 Prozent drittstärkste Kraft, Vetëvendosje, eine Art Syriza vom Balkan, blieb außen vor. „Für viele Kosovaren war das eine herbe Enttäuschung“, erklärt die Grünen-Politikerin, „sie glauben nicht mehr daran, dass sich im Land grundlegend etwas ändern wird.“ Auch sieben Jahre nach der Unabhängigkeit gebe es im Kosovo massive wirtschaftliche und soziale Probleme und eine massive Korruption. Die EU, die allein 1600 Experten ins Kosovo entsandt hat, um den Aufbau eines Rechtsstaats zu unterstützen, ist auch Sicht Lunaceks an dieser Entwicklung nicht ganz unschuldig. „Manch einem in der EU ist die Stabilität des Kosovo so wichtig, dass er beim Thema Korruption wegschaut.“

    Asylpolitik: Weniger Flüchtlinge aus dem Kosovo - Politik - Tagesspiegel

  10. #180

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    20
    Thaqi wird von einem Reporter befragt was denn die Gründe sind für die Flucht der Menschen aus dem Kosovo.

    Was für ein elender Heuchler er ist er und die restlichen Geier stecken sich die Kohle in die Tasche achtet mal drauf was er aufzählt an Fortschritten vom Kosovo in den letzen 7 Jahren Lächerlich der Typ er ist Gift für unser Volk Behgjet Pacolli haben die weg geekelt das wäre jmd der wirklich was bewegen und ändern könnte in meinen Augen elendes Dreckspack in unserer Regierung ich hoffe es platzt bald die soziale Bombe und alle gehen auf die Straßen und stürzen diese Idioten. Alles Marionetten ihrer Geldgier.


    Herr Minister, zwar hat die Unabhängigkeit des Kosovos zweifellos zur Stabilität des Balkans beigetragen, aber es scheint, dass es zum siebten Geburtstag Ihres Landes nicht viel zu feiern gibt: Ihrem Staat laufen die Bürger weg.

    Zunächst einmal trifft es zu, dass die Unabhängigkeit des Kosovos das Kapitel der Konflikte auf dem Balkan beendet hat. Alle Staaten des früheren Jugoslawien leben jetzt in Frieden miteinander, einige als Mitglieder, andere als Beitrittskandidaten der EU. Aber der Übergang war nicht einfach, und viele Menschen am Balkan sehen ihre Zukunft in EU-Staaten mit entwickelten Volkswirtschaften. Ein Viertel aller Kosovaren lebt übrigens schon jetzt ganz legal in verschiedenen Staaten der EU – es gibt dort also ein Netzwerk, auf das sich viele Familien verlassen können.

    Und deshalb haben in den vergangenen Wochen Zehntausende Kosovaren ihre Heimat verlassen?

    Das hat mit einem seltsamen Strom von Gerüchten zu tun, die besagen, Deutschland erteile jetzt großzügig Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen. Das ist absurd, aber es hat dazu geführt, dass mehr und mehr Menschen auch illegal nach Deutschland einreisen wollten. Sogar einige Medien im Kosovo haben im Januar Geschichten über Kosovaren veröffentlicht, die in Deutschland angeblich Wohnungen und Aufenthaltsgenehmigungen bekommen. Einige ernsthafte Kommentatoren behaupteten, die Staaten Westeuropas lüden aufgrund ihrer negativen Geburtenraten jetzt Kosovaren ein. Das stimmt zwar nicht, hat aber noch mehr Menschen dazu veranlasst, zu gehen.

    Ist das nicht auch ein Misstrauensvotum gegen die kosovarische Regierung, deren mächtigster Politiker Sie sind?

    Es ist leicht, nur auf die traurigen Bilder von Menschen zu achten, die das Kosovo verlassen – aber das ist nicht das ganze Bild. Nach nur sieben Jahren als unabhängiger Staat ist das Kosovo heute eine junge, lebendige Demokratie. Noch vor 15 Jahren herrschten hier Krieg und Völkermord. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung floh vor den Truppen des serbischen Gewaltherrschers Milošević. Davor hatten wir ein halbes Jahrhundert kommunistischer Diktatur, die den Albanern feindlich gesinnt war. Angesichts dieser Ausgangslage haben wir hervorragende Fortschritte gemacht.

    Hashim Thaçi
    © AFP
    Hashim Thaçi
    Was sind denn das für Fortschritte?

    Die Mehrheit der UN-Mitgliedstaaten – bisher 108 – hat das Kosovo als souveränen Staat anerkannt, und der Internationale Gerichtshof hat festgestellt, dass unsere Unabhängigkeitserklärung nicht gegen das Völkerrecht verstoßen hat. Wir sind Mitglieder des Internationalen Währungsfonds, der Weltbank und seit kurzem auch des Internationalen Olympischen Komitees. Wir sind der erste Balkanstaat mit einem weiblichen Staatsoberhaupt und der erste Staat in der Region, der die Rechte von Schwulen und Lesben in seiner Verfassung verankert hat. Wir haben eine der niedrigsten Staatsschuldenquoten in der EU, sie liegt bei weniger als zehn Prozent unseres Bruttoinlandsprodukts. Mehr als 80 Prozent der Haushalte sind an das Breitbandinternet angeschlossen.

    Aber die Menschen laufen trotzdem weg.

    Die Finanzkrise hat auch das Kosovo nicht verschont, und die Arbeitslosigkeit verharrt leider trotz aller Bemühungen bei 30 Prozent. Sie zu senken ist eine große Herausforderung für uns Politiker. Die Menschen haben genug von Politik, sie wollen Arbeit.

    Was sind das für Menschen, die jetzt gehen?

    Eine Art „Winterwelle“ mit Höchstwerten bei der Emigration hatten wir früher auch schon, meist bestehend aus marginalisierten Gesellschaftsschichten wie Roma oder sehr armen Menschen. In diesem Jahr war es anders. Angelockt durch die erwähnten Gerüchte, sind sogar einige Menschen mit anständigen Einkünften gegangen. Und etwa ein Drittel bis 40 Prozent sind solche, die zum wiederholten Mal Asyl beantragen.

    Können Sie Gründe nennen, aus denen junge Leute im Kosovo bleiben sollten?

    Statt nach Deutschland zu reisen, täte uns eine deutsche Einstellung zur Arbeit gut. Es gibt nämlich eine ganze Reihe von Möglichkeiten im Kosovo: Im IT-Sektor zum Beispiel und auch in der Landwirtschaft werden Leute gesucht. Aber der Schlüssel ist Bildung. Wir haben seit der Unabhängigkeit 100 neue Schulen gebaut und die Gehälter der Lehrer um 50 Prozent erhöht. Nur kommt es natürlich auch auf die Qualität der Lehre an. Wir müssen junge Leute ausbilden, die den Anforderungen der Zeit gewachsen sind – dann können sie im Kosovo viel mehr Einfluss nehmen auf die Dinge als in Deutschland.

    Spielen „Menschenschmuggler“ eine Rolle bei der Abwanderung?

    Ganz sicher. In Serbien gehen die Menschen mit der Hilfe korrupter Polizisten oder Grenzschützer nach Ungarn. Früher kostete das zwischen 4000 und 8000 Euro, jetzt weniger als 400.

    Was soll Serbien also tun?

    Serbien kann seine Grenze zum Kosovo nicht schließen, aber es kann seine Grenze zu Ungarn besser kontrollieren, die jetzt noch frei passierbar ist. Auf Youtube gibt es Filme, die zeigen, wie korrupte serbische Polizisten Kosovaren in bewaldete Gegenden des Grenzgebiets bringen, wo es leicht ist, nach Ungarn zu gehen. Wir brauchen eine bessere Kooperation mit unserem nördlichen Nachbarn.

    Deutschland diskutiert darüber, nach Serbien, Bosnien und Mazedonien auch das Kosovo als „sicheren Herkunftsstaat“ einzuordnen, um die Asylverfahren abzukürzen. Wäre das richtig?

    Das Kosovo ist sicher. Prishtina hat eine niedrigere Verbrechensrate als die meisten deutschen Städte. Deutschland und alle EU-Staaten tun gut daran, Kosovo zum sicheren Herkunftsstaat zu erklären. Aber die Kosovaren sollten auch die Möglichkeit haben, legal in die EU zu reisen. Unsere jungen Leute sind frustriert. Sie leben eine Flugstunde von der EU, aber sie können nicht Berlin sehen, mit Interrail reisen, Konzerte besuchen oder Austauschschüler sein. Die EU hat ihr Visaregime mit Ländern wie Kolumbien oder Moldau liberalisiert – dass 1,8 Millionen Kosovaren aber nicht frei reisen können, ist etwas unfair.

    Die EU verhandelt ja mit Ihrer Regierung über eine Aufhebung der Visumpflicht. Ist eine Einigung noch realistisch?

    Die jüngsten Ereignisse haben definitiv Schaden angerichtet. Das Kosovo musste mehr Bedingungen erfüllen als alle unsere Nachbarstaaten, und wir haben inzwischen 90 Prozent der Vorgaben erfüllt, so zur Ausgabe biometrischer Pässe oder der Digitalisierung von Dokumenten. Im Sommer werden wir sämtliche verbliebenen Hausaufgaben erledigt haben – dann liegt es an den Schengen-Staaten, eine politische Entscheidung zu treffen, um unseren Bürgern das visumfreie Reisen zu ermöglichen. Sie könnten das, wenn sie es wollen, bis Ende 2015 tun. Aber ich hüte mich davor, Daten zu nennen.

    Viele Kosovaren stören sich daran, dass die EU zwar die größte Mission ihrer Geschichte im Kosovo unterhält, den Bürgern dieses Staates aber die visumfreie Einreise verweigert.

    Das ist wirklich ein Paradox. Das Kosovo ist ein kleines Land, das niemanden bedroht. Die EU zahlt Milliarden für ihre Eulex-Mission im Kosovo. Vielleicht kann ein Teil des Geldes künftig auch für Investitionen und die Schaffung von Arbeitsplätzen genutzt werden. Daher ist die Initiative von Bundeskanzlerin Merkel zur Steigerung von Investitionen in der Region eine gute Entwicklung.

    Das Kosovo war fast zehn Jahre lang ein Protektorat der Vereinten Nationen, ausländische Experten waren zuständig für die Wirtschaft – ohne großen Erfolg.

    Wer für fast ein Jahrzehnt ein UN-Protektorat ist, hat mit nigerianischen Richtern, finnischen Staatsanwälten, deutschen Polizisten oder Wirtschaftsberatern aus Bangladesch zu tun. Die mögen alle qualifiziert sein – nur entsteht mit ihnen keine langfristige Perspektive für einen Staat. Aber wir sind den Ausländern dankbar für die Rolle, die sie dabei gespielt haben, unsere Sicherheit zu gewährleisten und unabhängige Institutionen aufzubauen.

    Quelle : Der kosovarische Außenminister Hashim Thaçi im Gespräch

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