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Das Geheimnis des gelben Hauses

Erstellt von TigerS, 01.04.2009, 21:18 Uhr · 8 Antworten · 835 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von TigerS

    Registriert seit
    04.11.2005
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    Das Geheimnis des gelben Hauses

    Das Geheimnis des gelben Hauses

    Politik, 01.04.2009, Augustin PALOKAJ, Zeljko PANTALIC und Katrin TESCHNER, 1 Kommentar
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    Brüssel. Während des Kosovo-Krieges sollen ermordeten serbischen Gefangenen in Nordalbanien Organe entnommen worden sein. Neue Ermittlungen sollen nun diese Vorwürfe klären.

    Das Haus der Familie Katuci soll auffällig gelb gewesen sein; heute ist es weiß getüncht. Es liegt am Ende der Siedlung von Rribe, in Nordalbanien, in der Nähe der Stadt Burrel. Immer wieder kommen Reporter vorbei, Ermittler des Uno-Kriegsverbrechertribunals waren schon lange da, auch ein albanischer Staatsanwalt hat das Haus untersucht. Rund zehn Jahre ist es her, dass sich hier unvorstellbare Gräueltaten abgespielt haben sollen: Nach dem Kosovo-Krieg,im Jahr 1999, verschleppten Rebellen der kosovarischen Albaner-Miliz UCK angeblich 300 Gefangene, überwiegend Serben, in die Städte Kukes und Tropoja. Sie wurden in Lagerhäuser und Baracken gesperrt, die jüngsten und kräftigsten unter ihnen nach Burrel gebracht, in das gelbe Haus, heißt es. Dort soll man den Gefangenen Organe entnommen und sie ermodert haben. Die Organe, so der Vorwurf, habe die UCK-Führung auf dem Schwarzmarkt verkauft.
    Gerüchte und Indizien

    Die ehemalige Chefanklägerin des Haager Kriegsverbrechertribunals für das ehemalige Jugoslawien, Carla del Ponte, beschäftigt sich in ihrem Buch „Die Jagd“ mit diesem schrecklichen Verdacht. Beweise, die für eine Anklage gereicht hätten, konnte Del Ponte allerdings nicht auftreiben. Bislang gibt es nur Gerüchte - und jede Menge Indizien.
    So beschrieben acht angebliche Augenzeugen unabhängig voneinander ein gelbes Haus, in dem ein provisorischer Operationssaal eingerichtet war, wo Ärzte Organe entnommen haben sollen. Diese seien über den Flughafen in Tirana ins Ausland gebracht worden.
    Blutspuren und Spritzen

    Ermittler des Haager Gerichtshofs und der Uno-Mission im Kosovo (UNMIK) fanden 2004 tatsächlich Blutspuren, am Flussbett in der Nähe des Hauses wurden Spritzen, Verbände und leere Infusionsflaschen gefunden. Auch Aussagen der Familie Katuci machten die Experten stutzig. Sie behauptete, das Haus sei schon immer weiß angestrichen gewesen. Doch das Uno-Team fand schnell gelbe Farbreste unter dem Anstrich.
    Im Kosovo und in Albanien werden die Vorwürfe abgestritten. Stichhaltige Beweise seien bislang nicht vorgelegt worden, heißt es. Die serbische Staatsanwaltschaft für Kriegsverbrechen besteht aber nach wie vor auf einer ernsthaften Untersuchung des Falles. Im vorigen Jahr leitete sie Ermittlungen zum mutmaßlichen Organhandel ein. Anhand von Fotografien identifizierte sie bisher acht Verdächtige und zehn Opfer der Kriegsverbrechen in Albanien. Es besteht der Verdacht, dass neben dem gelben Haus noch drei andere Orte in Nordalbanien existieren, wo Opfern Organe entnommen worden waren.
    In die Türkei verkauft?

    Inzwischen wurden den serbischen Ermittlern auch die Untersuchungsergebnisse der UNMIK zugestellt. Die Belgrader Tageszeitung „Politika“ berichtete gestern, dass in den streng geheimen Dokumenten die Namen von sechs Verdächtigen ebenso wie von Opfern genannt werden. Die mutmaßlich in Albanien entnommenen Organe sollen in der Türkei verkauft worden sein. Die Unterlagen dürften auch die Grundlage für Ermittlungen der EU-Rechtsstaatsmission im Kosovo (EULEX) darstellen, die mittlerweile für die Untersuchungen zuständig ist.
    Hoffnungen richten sich darüber hinaus auf den Schweizer Sonderermittler Dick Marty. Der Europarat schickte den ehemaligen Tessiner Staatsanwalt auf den Balkan, um die Vorwürfe innerhalb von zwei Jahren aufzuklären. Marty leitete bereits die Ermittlungen über geheime CIA-Flüge in Europa und wird sich wohl auch mit einem jüngeren Fall von Organhandel beschäftigen müssen. Denn sicher ist, dass auch heute illegale Geschäfte mit Körperteilen gemacht werden. So wurden erst Ende vorigen Jahres drei Ärzte in Pristina verhaftet, weil sie einem israelischen Patienten die Niere eines Türken implantiert hatten. Eine Niere bringt dem Spender auf dem internationalen Markt 1000 bis 3000 Euro ein. Den Empfänger in Not kostet sie bis zu 200.000 Euro – für kriminelle Banden ein lohnendes Geschäft.









    Ich hoffe ,wenn es sich bestätigen sollte das es dieses Verbrechen gab (ich gehe davon auß das es sie gab,schau blutspuren und indizien)
    ,das die Mörder alle in Den Haag landen .


    gruß

  2. #2

    Registriert seit
    19.09.2008
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    16.600
    wieviele solche Sinnlose (im Sinne von viel) Threads werden eröffnet?

  3. #3
    Avatar von TigerS

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    7.474
    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    wieviele solche Sinnlose (im Sinne von viel) Threads werden eröffnet?

    warum ist doch ein neuer Thread mit neuen Infos .


    und wenn du nichts ausser sinnlosen Fliegenschiss von dir geben kannst dann bleib von solchen threads einfach weg.

    gruß

  4. #4

    Registriert seit
    19.09.2008
    Beiträge
    16.600
    Zitat Zitat von TigerS Beitrag anzeigen
    warum ist doch ein neuer Thread mit neuen Infos .


    und wenn du nichts ausser sinnlosen Fliegenschiss von dir geben kannst dann bleib von solchen threads einfach weg.

    gruß
    na, das hat schon mal gegeben....

  5. #5
    Avatar von TigerS

    Registriert seit
    04.11.2005
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    7.474
    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    na, das hat schon mal gegeben....
    Die infos vom gelben haus und von denn Spritzen und Blutspuren usw das weiß ich das es dieses thema schon gab , aber die iNfo über denn angeblichen verkauf der organe richtung türkei ist neu .



    ausserdem kann ich net denn ganzen tag im forum sein und gucken was es schon gibt was net sorry.



    gruß

  6. #6
    Avatar von Grizzly

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    4.314
    Für eine Organentnahme zum Zweck der Transplantation sowie zum Weitertransport zum Transplantationsteam braucht es eine komplizierte Infrastruktur, die unter den desolaten Verhältnissen des Kosovo-Krieges (und auch hinterher) unmöglich vorhanden sein konnte.

    Ich erinnere mich dunkel, ähnliches im BF schon mal geschrieben zu haben, weiss aber nicht mehr wo.

  7. #7
    Avatar von TigerS

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    7.474
    Zitat Zitat von Grizzly Beitrag anzeigen
    Für eine Organentnahme zum Zweck der Transplantation sowie zum Weitertransport zum Transplantationsteam braucht es eine komplizierte Infrastruktur, die unter den desolaten Verhältnissen des Kosovo-Krieges (und auch hinterher) unmöglich vorhanden sein konnte.

    Ich erinnere mich dunkel, ähnliches im BF schon mal geschrieben zu haben, weiss aber nicht mehr wo.
    die Entnahme fand in Albanien statt, die Opfer aus dem Kosovo. Dort in Albanien hätte so eine Infrastruktur bestehen können , oder besteht weiter hin
    .


    gruß

  8. #8

    Registriert seit
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    16.600
    Zitat Zitat von TigerS Beitrag anzeigen
    Die infos vom gelben haus und von denn Spritzen und Blutspuren usw das weiß ich das es dieses thema schon gab , aber die iNfo über denn angeblichen verkauf der organe richtung türkei ist neu .



    ausserdem kann ich net denn ganzen tag im forum sein und gucken was es schon gibt was net sorry.



    gruß
    doch über den angeblichen Verkauf in die Türkei gibt es auch

  9. #9
    pqrs
    Zitat Zitat von Grizzly Beitrag anzeigen
    Für eine Organentnahme zum Zweck der Transplantation sowie zum Weitertransport zum Transplantationsteam braucht es eine komplizierte Infrastruktur, die unter den desolaten Verhältnissen des Kosovo-Krieges (und auch hinterher) unmöglich vorhanden sein konnte.

    Ich erinnere mich dunkel, ähnliches im BF schon mal geschrieben zu haben, weiss aber nicht mehr wo.
    Es gibt tausende Threads darüber.

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