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Glückwunsch Mutterkosovo! 17.02.2011

Erstellt von Gentos, 14.02.2011, 19:19 Uhr · 122 Antworten · 12.237 Aufrufe

  1. #101
    Avatar von Ramnicu

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    Urime Kosovë, unë gjithmonë do të qëndroni në faqen tuaj

  2. #102
    Leo
    Avatar von Leo

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    Zitat Zitat von absolut-relativ Beitrag anzeigen
    welch ein trauertag !!!
    Zitat Zitat von TurkishRevenger Beitrag anzeigen
    Ich verfluche diesen Tag


    Und andere feiern diesen Tag noch in Jundert Jahren.

  3. #103

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    Zitat Zitat von Leorit Beitrag anzeigen


    Und andere feiern diesen Tag noch in Jundert Jahren.
    Weil sie nichts andere zum Feiern haben...

  4. #104

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    Der traurige Geburtstag des unabhängigen Kosovo


    Das unabhängige Kosovo wird heute drei Jahre alt. Dank europäischer Hilfe herrscht Frieden. Doch eine Nation ist das Land noch lange nicht.

    Ein Kriseneinsatz sieht anders aus. Mit gelangweilten Mienen marschiert ein Trupp Soldaten im Gleichschritt von den bunten Wohncontainern des „Legoland“ über das entvölkerte Gelände des Feldlagers in Prizren. Über dem leeren Schankraum der Lager-Kneipe „Oase“ baumeln die Flaggen der deutschen Bundesstaaten. Leer sind auch die Betten der Intensivstation des Lazaretts der internationalen Schutztruppe Kfor. „Wenn es allen gut geht, sind wir zufrieden“, sagt eine Ärztin, die schon beim Kosovo-Einmarsch der Bundeswehr 1999 in Prizren stationiert war. „Das damalige Gefühl der Bedrohung ist weg.“

    Gestrüpp überwuchert die Ruine des „Blauen Palais“. Nur das einst von der Nato zerbombte Stabsgebäude der früheren jugoslawischen Armee erinnert in dem Camp noch an die Schrecken des Kosovo-Kriegs. Den ersten deutschen Soldaten, die 1999 Prizren erreichten, hätten die Leute „die Füße geküsst“, erinnert sich die blonde Lehrerin Viola an das Kriegsende in ihrer Heimatstadt. „Es war ein sehr bewegender Moment.“ Damals habe die Kfor 50.000 Soldaten gezählt, davon 4400 Mann der Bundeswehr, berichtet Harmut Schwarm, der Bundeswehr-Sprecher in Prizren: „Doch das war 1999 – Lichtjahre entfernt.“

    Auf Jahrzehnte werde die Kfor im Kosovo ausharren müssen, hieß es damals. Doch knapp zwölf Jahre nach dem Krieg und drei Jahre nach Ausrufung der Unabhängigkeit hat sich die Sicherheitslage in der serbischen Ex-Provinz merklich entspannt. Gerade noch 10.000 Mann zählt heute die von der Nato geführte Schutztruppe – und wird bis Ende des Monats auf 5000 Soldaten halbiert. Die Bundeswehr bleibt mit einem von 1300 auf 900 Soldaten geschrumpften Kontingent zwar der größte Truppensteller. Doch das noch unbestimmte Ende ihrer Kosovo-Mission scheint mittlerweile absehbar.
    Zumindest im Süden des Kosovo sei die Lage „sehr stabil“, erläutert Oberst Wolfgang Pirner die „erfreuliche Truppenreduzierung“. „Mobiler und flexibler“ würden die verbliebenen und verstärkt in den Norden verlagerten Kfor-Einheiten künftig auftreten und gleichzeitig einen Teil ihrer Aufgaben an die Kosovo-Polizei abtreten. Als „absolute Erfolgsgeschichte“ bewertet er den fast zwölf Jahre währenden Auslandseinsatz: „Aber die Erfahrung im Kosovo zeigt eben auch, dass Friedensmissionen Zeit brauchen.“


    Seit der Unabhängigkeit hat keiner mehr Geld

    Auf dem Wochenmarkt jenseits der Stacheldrahtrollen des Camps quittieren die Händler den bevorstehenden Truppenabbau mit einem Schulterzucken. „Die Soldaten brauchen wir nicht mehr. Unser Problem ist die Wirtschaft“, sagt Hamsa Betisi, der seit Tagesanbruch vergeblich auf Käufer für seine vor seinem Vehikel aufgebauten Haushaltswaren wartet. „Das Leben ist seit der Unabhängigkeit noch schwerer geworden. Keiner hat Geld – und niemand kauft etwas.“
    Lässig an seinen Kleintransporter gelehnt, kaut Ismet Beceri an einem Kebab-Sandwich. In seinem Beruf als Maschinenbau-Ingenieur hat der Getreidehändler nie gearbeitet. Zu jugoslawischen Zeiten habe er aus politischen Gründen keine Anstellung gefunden, nun gebe es aus wirtschaftlichen Gründen im Kosovo einfach keine Arbeit, erklärt er. Darum schlage er sich mit dem Verkauf von Saatgut durch. Er fühle sich „freier und besser“ im unabhängigen Kosovo, versichert er. Niemand auf dem Markt störe sich mehr daran, auf Serbisch angesprochen zu werden. Doch das Problem des neuen Staats sei die Korruption – und die fange ganz oben an. „Am besten wäre es, wenn hier in der Politik ganz neue, junge Leute das Sagen hätten, die nichts mit dem Krieg zu tun hatten.“
    Am 17. Februar 2008 hatte sich das Kosovo gegen den Willen des Mutterlands Serbien, aber mit Unterstützung seiner westlichen Schutzmächte für unabhängig erklärt. Die befürchteten Gewaltexzesse oder ein Massen-Exodus der serbischen Minderheit sind ausgeblieben. Doch obwohl der Europäische Gerichtshof im vergangenen Sommer die Unabhängigkeitserklärung nachträglich als rechtmäßig erklärte und inzwischen 75 UN-Mitglieder das Kosovo anerkannt haben, tritt der Staatenneuling auf der Stelle. Neben dem anhaltenden Störfeuer Serbiens, der Uneinigkeit der EU und einer Arbeitslosenquote von offiziell 44 Prozent machen Pristina hausgemachte Probleme wie die Korruption und das nicht aufgearbeitete Erbe des Kriegs zu schaffen.


    Eine schlechte Nachricht kommt selten allein. Schon die Parlamentswahlen im Dezember, die wegen Manipulationen zum Teil wiederholt werden mussten, hatten das Kosovo wieder einmal ins Zwielicht gesetzt. Kurz danach sorgte ein schockierender Europarats-Rapport des Sonderberichterstatters Dick Marty weltweit für Schlagzeilen. Der Schweizer wirft Kosovo-Premier Hashim Thaci und der früheren Führung der Kosovo-Befreiungsarmee UCK die Verstrickung in Organ- und Drogenhandel vor.
    Beweise für seine Anschuldigungen hat Marty mit der Begründung des Zeugenschutzes bislang nicht vorgelegt. Pristina bezeichnet die Vorwürfe als „Lügenmärchen“, die sich einzig und allein auf vom Ex-Mutterland Serbien verbreitete Gerüchte stützten. Doch obwohl die Vorwürfe die Position Thacis im Land selbst eher gestärkt als geschwächt zu haben scheinen, haben sie international den zweifelhaften Ruf des Kosovo als Mafia-Eldorado verfestigt.

    Fünf EU-Mitglieder erkennen das Kosovo nicht an

    Neben der hartnäckigen Handelsblockade Serbiens hält Krenar Gashi, Politologe beim renommierten Kipred-Institut in Pristina, die Uneinigkeit der EU gegenüber dem Kosovo für das größte Entwicklungshemmnis. Da fünf EU-Mitglieder das Land nicht anerkannt hätten, habe Brüssel zu Jahresbeginn weder das ausgelaufene Freihandelsabkommen verlängert noch Pristina eine Strategie zur EU-Annäherung oder Lockerung der Visa-Bestimmungen vorgelegt: „Selbst Serbien hat nun die Visafreiheit und einen klar vorgezeichneten Weg in die EU – wir nicht. Es ist unser trauriges Schicksal, dass die Politik jeden Aspekt unseres Lebens beeinflusst – und behindert.“
    Eine kühle Brise streicht durch das enge Tal. Österreichische Kfor-Soldaten bewachen vor den Toren Prizrens den Eingang des serbischen Erzengel-Klosters. Nur noch ein langhaariger Mönch bewohnt das 2004 von albanischen Extremisten vor den Augen deutscher Kfor-Truppen zerstörte Kloster. Zu der bevorstehenden Ablösung seiner Kfor-Wachmannschaft durch die heimische Kosovo-Polizei mag sich der gastfreundliche Gottesmann offiziell nicht äußern, „da müssen Sie meinen Chef fragen“. Doch Gästen werde er vorläufig aus Sicherheitsgründen keine Unterkunft mehr für die Nacht anbieten: „Ich kann für deren Sicherheit nicht mehr garantieren. Nur Gott weiß, was werden wird.“


    Noch rumpeln am Markt von Prizren die vertrauten Kfor-Transporter vorbei. Die Leute seien „froh“ über die Unabhängigkeit, versichert der Fuhrunternehmer Gashi Enver. Probleme mit den Minderheiten gebe es zwar keine mehr. Doch vom Krieg sei noch immer „etwas Hass“ zurückgeblieben, der die „Herzen verhärtet“: „Am besten wäre es, wenn wir alle noch einmal bei null beginnen könnten. Ob Albaner, Serbe, Türke oder Rom – wir sind doch alle dieselben Menschen, egal welcher Nation.“

    Sind die internationalen Helfer eher ein Hindernis?

    Aber ist die Selbstständigkeit unter internationaler Aufsicht nun ein Erfolg? In seinem Büro zuckt Analyst Gashi mit den Schultern. Einiges hätte besser laufen können, räumt er ein: „Aber die Unabhängigkeit hat eine Erfolgsgeschichte zu sein – denn eine andere Option gibt es nicht.“ Als Kolonialmächte verstünden sich die Schutzmächte des Kosovo keineswegs. Doch beim Versuch, der jungen Nation als eine Art Oberlehrer auf die Sprünge zu helfen, machten die Gesandten der westlichen Staatengemeinschaft laut Gashi beim Spagat zwischen Konfliktbefriedung um jeden Preis und der Propagierung rechtsstaatlicher Prinzipien nicht immer eine glückliche Figur.

    Die Heerscharen internationaler Helfer und Organisationen mit oftmals überlappenden Mandaten empfindet er mittlerweile eher als Hindernis denn als Hilfe: „Solange wir eine Sonderbehandlung von der EU erhalten, bleibt uns der Entwicklungspfad verwehrt. Wir brauchen keine Spezialbehandlung, sondern wollen auf demselben Weg wie alle anderen sein.“
    Die Mission von Marco Mühlenhof ist fast beendet, die Taschen für die Heimkehr so gut wie gepackt. Als „interessante Erfahrung“ bewertet der Zugführer des 2. Aufklärungsbataillons im bayerischen Freyung seinen ersten Auslandseinsatz. Die Familien seiner Soldaten seien zwar froh gewesen, dass deren Mission nicht nach Afghanistan führte. Doch eigentlich seien seine „hoch spezialisierten“ Schutzbefohlenen bei Patrouillen und Wachdiensten „nicht für die Aufgaben eingesetzt worden, für die wir ausgebildet wurden“. Die Halbierung der Kfor-Truppen hält er für absolut notwendig: „Den Auftrag, den wir als Militärs erfüllen konnten, haben wir im Kosovo erfüllt. Unsere Ressourcen werden nun anderswo mehr benötigt.“


    Balkan: Der traurige Geburtstag des unabhängigen Kosovo - Nachrichten Politik - Ausland - WELT ONLINE

  5. #105
    Leo
    Avatar von Leo

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    Zitat Zitat von Vuki Beitrag anzeigen
    Weil sie nichts andere zum Feiern haben...
    Nunja Albaner feiern eher lieber Freiheit und Sieg als historische Niederlagen .

  6. #106

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    Zitat Zitat von Leorit Beitrag anzeigen
    Nunja Albaner feiern eher lieber Freiheit und Sieg als historische Niederlagen .
    Schön für euch

  7. #107

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    Ta pavarësojmë pavarësinë!


    Sot e tre vjet më parë në Kuvendin e Kosovës u shpall pavarësia e mbikëqyrur e vendit tonë e rekomanduar nga kryenegociatori për zgjidhjen e statusit të Kosovës, Martti Ahtisaari. Si çmim për një pavarësi të paplotë, Kosovës iu imponua Plani i tij Gjithëpërfshirës, që e zbraz sovranitetin e shtetit tonë nga brenda.

    Plani i Ahtisaarit e dha dritën e gjelbër për shkëputjen e Kosovës nga Serbia si territor, por në të njëjtën kohë, ia njohu Serbisë të drejtat e saj mbi territoret e Kosovës të banuara me serbë, si dhe ia mbivendosi vendit tonë një mision të huaj qeverisës. Decentralizimi etnik që e ndan Kosovën territorialisht e institucionalisht, eksterritorialiteti i kishave e manastireve ortodokse që e serbizon kulturën tonë mesjetare si dhe e rikolonizimi i Kosovës, pra kthimi i serbëve të ikur aty ku vendos Beogradi– këto janë vetëm disa prej dëmeve që i sjell Plani i Ahtisaarit.

    Një ditë pas shpalljes së pavarësisë së Ahtisaarit, Lëvizja VETËVENDOSJE! bëri të qartë qëndrimin e saj lidhur me këtë projekt nëpërmjet një komunikate shtypi, e cila mbetet aktuale sot po aq sa para tre vjetëve. E vetmja gjë pozitive nga ajo që e pasoi 17 shkurtin, ishin njohjet ndërkombëtare që iu bënë Kosovës si shtet. Nëse lexohen njohjet e 75 shteteve deri sot që iu bënë Kosovës, aty Kosova njihet si shtet me sovranitet të plotë dhe me integritet territorial. Aty nuk përmendet fare Plani i Ahtisaarit. Por, ne, qytetarët e Kosovës që jetojmë këtu, e dimë se realiteti politik i Kosovës është shumë më i varfër se këto njohje.

    Kanë kaluar tre vjet që atëherë dhe, ashtu siç ka ecur puna deri sot, shqetësimet e Lëvizjes VETËVENDOSJE! janë legjitimuar nga realiteti. Ne brengoseshim që statusi i Kosovës, në vend që të zgjidhej përmes njohjes së të drejtës për vetëvendosje për popullin e Kosovës dhe ushtrimin e kësaj të drejteje përmes referendumit, u degradua në kompromis me Serbinë. Dhe e dinim se një situatë e tillë, ku Kosova qeverisej prej politikanësh të korruptuar e pa vullnet për sovranitet, kurse Serbia po këmbëngulte me strukturat e veta brenda Kosovës, do të çonte drejt negociatave tjera me Serbinë, të cilat po pritet të ndodhin gjatë muajve në vazhdim.

    Në anën tjetër, në shumë fusha tjera të jetës shoqërore, populli i Kosovës po vazhdon ta jetojë një gjendje më të rëndë se kurrë më parë. Varfëria masive është bërë përditshmëri, kurse papunësia normalitet. Po rriten çmimet por jo edhe standardi jetësor. Po shtrenjtohet jetesa, por nuk po rritet mirëqenia. Funksionet e shkollimit kanë mbetur po ato të viteve ’90 – mirëmbajtje e shkrim-leximit, kurse shëndetësia është degraduar në agjenci ndërlidhëse për deri te ordinancat private që e rrjepin xhepin modest të qytetarit të Kosovës. Dhe sikur të mos i mjaftonte kjo gjendje ekonomike politikanëve të Kosovës, ata tash po përgatiten për shitjen e të gjithë kapaciteteve zhvillimore të Kosovës, përmes privatizimit të PTK-së e KEK-ut, drejt privatizimit të Trepçës.

    Do të dëshironim shumë që të uronim për këtë gjendje, por nuk na e qet goja. Urimi ynë është ky: urojmë që populli të na japë besim, atdheu dashuri, organizimi guxim – për t’i mbledhur forcat tona intelektuale e organizative si qytetarë e shqiptarë, për ta bërë Kosovën me sovranitet, shtetin për ta zhvilluar e kombin shqiptar për ta bashkuar. Sa herë kemi uruar e festuar, këtë përpjekje e kemi pasë ne mendje e në zemër.

    Lëvizja VETËVENDOSJE!

  8. #108

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  9. #109

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    Zitat Zitat von Gentleman Beitrag anzeigen

    messer in sein rücken wäre angebracht

  10. #110
    El Hefe
    Urime diten e pavarsis te tanve...Festoni,po mos harroni se kemi edhe shum pun n Kosov.

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