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Heute ist der serbische Vidovdan: Gedenken an die Kosovo Amselfeldschlacht 1389

Erstellt von Der_Buchhalter, 28.06.2011, 09:08 Uhr · 339 Antworten · 23.462 Aufrufe

  1. #321
    Avatar von Rockabilly

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    Zitat Zitat von Leevi Beitrag anzeigen
    Sind schon einige Juden dort, vor allem in Istanbul
    Ansonsten verstehen sich die Juden dort aber eigentlich ganz gut mit den muslimischen Türken

    Aha, interessant

  2. #322
    Avatar von Grobar

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    Freiheit fuer benny1!

  3. #323

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    Zitat Zitat von Šumadinko Beitrag anzeigen
    Das was dem einen heilig ist is dem anderen ne Provokaton. Verstehen tu ich euch

    Nur weiß ich nicht warum man den Vidovdan so hatet... immerhin kämpften hier auch Albaner etc. gegen de Ossmanische Herrschaft... Ehrenvoller und Stolzggefüllter Tag meiner Meinung aber egal


    Vidovdan hatet man nicht, nur man benützt diesen Tag für Fascho-Propaganda, siehe Irinji der die Serben zur Aufopferung aufruft, dieser alter kranker Mann sollte in die Hölle schmoren.

    Vidovdan ist der Tag von "heiligen Seher" und nicht der Tag des "Amselfeldschlachtes" auch wenn sie am gleichen Tag stattfanden man vergisst den "Heiligen Seher" und feiert einen verlorenen Krieg um der Welt quasi zu zeigen dass Kosovo-je-Srbija-blla-blla.

  4. #324
    Avatar von Dardan

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    Erinnert sich noch jemand an die Rede von Slobodan Milosevic,
    am 600sten Jahrestag des Vidovdan? (1989)

    Das war aber eine Propaganda Rede,
    Hasspredigten machte der Milo,
    und die glaub ich 50-100 Tausend Serben feierten seine Worte.

    Hatte was von Göbbels.

  5. #325

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    Zitat Zitat von Luli Beitrag anzeigen
    Mann, den Braten riecht man ja schon vom weitem
    xD wie meinst du das?

  6. #326
    Avatar von donnie_yen

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    Zitat Zitat von Kasak Beitrag anzeigen
    Häh? Also sind Albaner jetzt doch keine Illyrer oder wie?
    Man bist du dumm!
    Die Dardaner waren ein Stamm der Illyrer!

  7. #327
    Avatar von cekic u glavu

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    Zitat Zitat von Dardan Beitrag anzeigen
    Erinnert sich noch jemand an die Rede von Slobodan Milosevic,
    am 600sten Jahrestag des Vidovdan? (1989)

    Das war aber eine Propaganda Rede,
    Hasspredigten machte der Milo,
    und die glaub ich 50-100 Tausend Serben feierten seine Worte.

    Hatte was von Göbbels.
    Mir ist bewusst, dass du (mit deiner relativ kleinen Intelligenz) es nicht schaffst dir die Rede genau durchzulesen bzw die Übersetzung anzuschauen (mehrere Quellen z. B. anzuschauen) und nicht nur sinnlos irgendwelchen Deutschen Zeitungen wie "Bild" und sonstigen Blödsinn glaubst.

    Hier ein Auszug aus der Rede:
    Niemals in der Geschichte haben Serben allein in Serbien gelebt. Heute mehr als jemals zuvor, leben hier Bürger aller ethnischen und nationaler Gruppen. Dies ist kein Handicap für Serbien. Ich bin aufrichtig davon überzeugt, dass dies ein Vorteil ist.

    Ich sehe hier keinen Faschismus oder sonstige Rechte Scheiße.

    Einen schönen Tag noch

  8. #328
    Avatar von Lahutari

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    http://www.aikor.de/Artikel/rahasibu.htm

    ihm waren trotz allem alle mittel recht um jugoslawiens(unter der führung serbiens) zerfall zu verhindern

  9. #329
    Avatar von cekic u glavu

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    Zitat Zitat von EastsideArbnor Beitrag anzeigen
    http://www.aikor.de/Artikel/rahasibu.htm

    ihm waren trotz allem alle mittel recht um jugoslawiens(unter der führung serbiens) zerfall zu verhindern

    Keiner hat gesagt das er nicht Gay und ein Arsch war, das war er nämlich ;p

    Kein Wunder wenn man aus Pozerevac kommt ;D

  10. #330
    Avatar von Carl Marks

    Registriert seit
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    1.004
    Original von EastsideArbnor verlinkt
    "Freunde! Kameraden!
    An diesem Platz, auf diesem Fleck im Herzen von Serbien, auf dem Amselfeld des Kosovo, fand vor 600 Jahren eine der größten Schlachten aller Zeiten statt. Wie bei allen großen Ereignissen blieb auch dieses von vielen Fragen und Geheimnissen geprägt, die immer wieder Gegenstand wissenschaftlicher Forschung und gewöhnlicher volkstümlicher Neugier waren.



    Der 600. Jahrestag der Schlacht auf dem Amselfeld fällt auf ein Jahr, in dem Serbien seine nationale und geistige Integrität wiedererlangt hat. Deshalb ist es für uns nicht so schwer, die seit jeher gestellte Frage zu beantworten: ´Was können wir Milos, dem Helden der Schlacht auf dem Amselfeld, heutzutage präsentieren?´. Im ungewissen Lauf der Geschichte und des Lebens scheint es, daß Serbien in diesem Jahr 1989 sein Staatswesen und seine Würde zurückgewonnen und somit Grund hat, ein Ereignis zu feiern, das sich als ein historisch und symbolisch überaus bedeutsames für seine Zukunft erweisen sollte.



    Wahrheit und Legende liegen nahe beieinander in der Geschichte der Schlacht auf dem Amselfeld. Von dem Leiden der Jahre erdrückt und doch voller Hoffnung, sind unserem Volk einige Erinnerungen geblieben. Es verschmähte den Verrat und pries das Heldentum. Deshalb ist es schwierig zu sagen, ob die Schlacht auf dem Amselfeld eine Niederlage oder ein Sieg für das serbische Volk war, ob wir aufgrund dieser Ereignisse in die Sklaverei geraten sind oder dank dieser die Sklaverei überlebt haben.
    Die Geschichte und das Volk suchen noch immer die Antwort auf diese Fragen. Eines wissen wir jedoch genau nach all diesen Jahren: Die verlorene Schlacht war weniger das Ergebnis gesellschaftlicher Überlegenheit und militärischer Stärke des Osmanischen Reiches als das Resultat tragischer Uneinigkeit der damaligen Führung des serbischen Staates... Uneinigkeit und Betrug im Kosovo haben die serbische Nation wie ein übles Schicksal während der gesamten Geschichte verfolgt. Und im letzten Krieg hat dieser Dissens und Betrug die serbische Bevölkerung und Serbien in eine Agonie getrieben, deren historische und moralische Konsequenzen die der faschistischen Aggression übertrafen.



    Später, als das sozialistische Serbien gegründet wurde, blieb die serbische Führung in diesem neuen Land gespalten und ging auf Kosten der eigenen Bevölkerung viele Kompromisse ein. Kein Volk der Welt könnte unter ethnischen und historischen Gesichtspunkten die Zugeständnisse akzeptieren, welche die verschiedenen serbischen Führer zu Lasten ihres Volkes gemacht haben. Das gilt um so mehr, als die Serben im Laufe ihrer Geschichte andere Völker niemals erobert oder ausgebeutet haben. Der nationale und historische Geist des serbischen Volkes hat sich während seiner gesamten Geschichte und auch während der zwei Weltkriege bis heute als befreiend erwiesen. Die Serben haben ihre Freiheit stets verteidigt und überdies anderen geholfen, sich zu befreien. Und die Tatsache, daß sie in dieser Region eine große Nation sind, ist keine Sünde, derer sich die Serben schämen müßten. Es ist ein Vorzug, den sie gegenüber anderen nie ausspielten. Aber ich muß hier auf dem legendären Feld des Kosovo feststellen, daß die Serben den Vorteil einer großen Nation für sich selbst niemals nutzten.



    Die Uneinigkeit unter den serbischen Politikern, verbunden mit einer Vasallenmentalität, trug zur Erniedrigung Serbiens und dazu bei, es minderwertig erscheinen zu lassen. So ging es über Jahre und Jahrzehnte. Heute nun sind wir hier auf dem Amselfeld versammelt, um zu sagen, daß diese Zeit abgelaufen ist...



    Serbien ist heute vereint wie andere Republiken auch. Es ist bereit, die materielle und soziale Position seiner Bürger zu verbessern. Wenn es Harmonie, Kooperation und Ernsthaftigkeit gibt, wird es erfolgreich sein. Daher ist der Optimismus, der heute in Serbien mit Blick auf seine Zukunft vorherrscht, realistisch...



    Niemals in der Geschichte war Serbien nur von Serben bewohnt. Heute mehr als jemals zuvor leben hier Bürger aller ethnischen und nationalen Gruppen. Dies ist kein Handikap für das Land. Ich bin aufrichtig davon überzeugt, daß dies ein Vorteil ist...



    Der Sozialismus als eine progressive und demokratische Gesellschaftsform darf eine Trennung nach Nationalität und Religion im Zusammenleben nicht erlauben. Der einzige Unterschied, der im Sozialismus erlaubt ist, ist der Unterschied zwischen arbeitenden Menschen und denen, die nichts tun, zwischen ehrenhaften und unehrenhaften Menschen. Deshalb verdienen alle, die in Serbien rechtschaffen von ihrer Arbeit leben, den Respekt der anderen. Darüber hinaus muß unser ganzes Land auf dieser Basis organisiert werden. Jugoslawien ist eine multinationale Gesellschaft und kann nur auf der Grundlage völliger Gleichberechtigung aller hier lebenden Nationen überleben...


    Seit Bestehen multinationaler Gesellschaften liegt der Schwachpunkt in den etablierten Beziehungen zwischen den verschiedenen Nationen. Gleich einem Schwert über ihren Köpfen besteht eine konstante Drohung, daß eines Tages eine Nation durch andere bedroht werden und eine Welle freigesetzt werden könnte, die mit Verdächtigungen, Anklagen und Intoleranz behaftet und schwer zu stoppen ist. Innere und äußere Feinde derartiger Gesellschaften wissen dies und trachten deshalb danach, innerethnische Konflikte zu stimulieren. Wir verhalten uns heute in Jugoslawien so, als ob diese Erfahrung für uns absolut unbekannt sei und als ob wir in der entfernten und nahen Vergangenheit die Tragödie nationaler Konflikte nicht erfahren hätten, die es zu durchstehen und zu überleben galt. Gleichberechtigte und harmonische Beziehungen zwischen den Völkern Jugoslawiens sind die unumgänglichen Bedingungen für den wirtschaftlichen und sozialen Wohlstand des Landes. In dieser Beziehung unterscheidet sich Jugoslawien nicht von anderen modernen Nationen der entwickelten Welt. Diese Welt ist mehr und mehr gekennzeichnet durch Toleranz, Kooperation und nationale Gleichberechtigung. Die moderne wirtschaftliche und technische, aber auch politische und kulturelle Entwicklung hat die verschiedenen Völker zusammengeführt, macht sie auch voneinander abhängig und untereinander gleichberechtigt. In die Zivilisation, zu der sich die Menschheit hin bewegt, können wir als gleichberechtigte und geeinte Menschen eintreten. Wenn wir den Weg in eine solche Zivilisation aber nicht anführen können, so brauchen wir uns auch nicht hinten anzuschließen.



    Zur Zeit der berühmten Kosovo-Schlacht haben die Menschen die Sterne um Hilfe gebeten. Heute, sechs Jahrhunderte später, schauen sie wieder in die Sterne und bitten für den Sieg. Damals schien es so, daß sie sich Uneinigkeit, Haß und Betrug erlauben konnten, da sie in kleineren, untereinander kaum verbundenen Welten lebten. Heute, als Bewohner des Planeten, können sie weder diesen noch gar fremde Planeten erobern, sofern sie nicht in Harmonie und Solidarität leben. Nirgendwo auf dem Boden unserer Heimat haben die Worte Harmonie, Solidarität und Kooperation mehr Bedeutung als hier auf dem Amselfeld, das aus historischer Sicht das Symbol für Uneinigkeit und Verrat ist.



    Dem serbischen Volk bleibt die Zwietracht, die zur militärischen Niederlage führte, schicksalhaft in Erinnerung. Serbien hat seine Uneinigkeit über fünf Jahrhunderte als ein einziges großes Unglück erfahren. Daraus ist für uns als Nation die Verpflichtung erwachsen, dies in Zukunft zu vermeiden, um vor Niederlagen, Versagen, und Stagnation ein für allemal geschützt zu sein. Dem serbischen Volk ist in diesem Jahr die Notwendigkeit der Eintracht als Voraussetzung für seine weitere Entwicklung wie nie zuvor bewußt geworden.



    Ich bin sicher, daß dieses Bewußtsein das erfolgreiche Funktionieren Serbiens als Staat gewährleisten wird. Das im Kosovo zu betonen ergibt einen besonderen Sinn, weil es gerade hier gewesen ist, wo Uneinigkeit einst in tragischer Form dieses Serbien für Jahrzehnte zurückgeworfen hat und wo es nun durch Eintracht seine verlorene Würde wiedergewinnen kann...Die Kosovo-Schlacht ist überdies zu einem Symbol des Heroismus geworden - einem Symbol, dem Gedichte, Tänze, Literatur und Romane gewidmet wurden. Über sechs Jahrhunderte hat der Kosovo-Heroismus unsere Kreativität inspiriert, den Stolz genährt und uns davor bewahrt, zu vergessen, daß wir einst eine große und tapfere Armee waren und stolz darauf, auch in der Niederlage unbesiegbar zu sein.



    Sechs Jahrhunderte später befinden wir uns wieder in Kriegen und werden mit neuen Schlachten konfrontiert. Dies sind keine bewaffneten Schlachten, obwohl diese nicht ausgeschlossen werden können. Aber unabhängig von der Art der Schlachten können diese nicht gewonnen werden ohne Entscheidungskraft, Tapferkeit und Selbstaufopferung - Qualitäten, die im Kosovo so lange vorher schon gang und gäbe waren. Unser heute wichtigster Kampf gilt dem Ziel, wirtschaftlichen, politischen, kulturellen und allgemeinen sozialen Wohlstand zu erreichen. Für dieses auch zivilisatorische Bemühen an der Schwelle zum 21. Jahrhundert benötigen wir besonderen Heroismus. Es erübrigt sich zu sagen, daß.die Tapferkeit, ohne die nichts Ernsthaftes und Großes in der Welt erreicht werden kann, unverändert und auf ewig notwendig bleibt.



    Vor sechs Jahrhunderten hat Serbien sich hier auf dem Kosovo heldenhaft selbst verteidigt und auch Europa verteidigt. Folglich erscheint es heute nicht nur ungerecht, sondern auch unhistorisch und absurd, darüber zu diskutieren, ob Serbien zu Europa gehört. Es gehörte immer dazu, heute wie früher. In diesem Geiste streben wir heute danach, eine reiche und demokratische Gesellschaft zu errichten. Und damit tragen wir zum Wohlstand unseres schönen und in diesem Augenblick zu Unrecht gefolterten Landes bei. Und damit helfen wir den Bemühungen aller progressiven Menschen unserer Zeit, die für eine neue und bessere Welt arbeiten.



    Möge das Andenken an den Kosovo-Heroismus für immer leben! Lang lebe Serbien! Lang lebe Jugoslawien!"
    Boah was eine krasse faschistische Rede, könnte ja direkt von Adolf Hitler sein oder??? Hier wird Rassismus, Ungleichheit, Sklaverei und Krieg gepredigt. Alle Forumsalbaner hatten schon immer Recht!

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