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HEUTE: UN-Sicherheitsrat berät über Situation im Kosovo

Erstellt von Zurich, 21.04.2008, 14:34 Uhr · 111 Antworten · 5.525 Aufrufe

  1. #31

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Das ist absoluter Quatsch und das habe ich mehrmals hier im Forum kommentiert. Sicher gibt es Länder, die wegen einem Präzedenzfall das Kosovo ablehnen (wie du bereits aufgezählt hast), dennoch sind es die Wenigsten. Ich wüsste nicht, welche Präzedenzfälle für die Lateinamerikanischen Staaten gelten, oder für die unzähligen asiatischen Staaten oder arabischen Staaten in Nordafrika. Auch Südafrika ist mir ein Rätzel, welcher Präzedenzfall da gelten würde.

    Ich denke eher, dass das Hauptargument darin liegt, dass diese einseitige Unabhängigkeitserklärung sämtliche internationalen Staatsrechte bricht und auch gegen die vertraglich geregelte UN-Resolution 1944 (vom Jahr 1999) eindeutig bricht. Deswegen sind die meissten Staaten gegen die Anerkennung und nicht, weil jedes Land einen Präzedenzfall hat. Das ist absoluter Quatsch.

    Auch ist es eine Trotzreakion gegenüber den USA, die sich zum X-ten mal über die internationalen UN-Gesetze (vorallem zwischenstaatliche Gesetze) und die UNO überhaupt als ganzes, über ihr stellen möchte.
    Diese Staaten sind doch ein Witz in Lateinamerika lauft sowieso alles schief dort achtet keiner auf Minderheiten

    Edit: Als du Südafrika erwähntest hab ich rumgegoogelt ----> Südafrika hat selber Provinzen?! Na wenn das mal kein Zufall ist.
    Und was redest du von Gesetzen die ''gebrochen'' wurden? Wenn dein Volk (sry für die verallgemeinerung) Kriegsverbrecher schützt und nicht ausliefern will sollte Serbien nicht von Gesetzen sprechen.

  2. #32

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    Zitat Zitat von Zhan Si Min Beitrag anzeigen
    Eben, denen ist im Grunde egal, ob bei Serbien ein Völkerrecht übergangen wird oder nicht (sowie es ein paar serbische user hier darstellen), die erkennen Kosovo nur deswegen nicht an, weil sie dadurch auch eigenen Probleme kriegen würden. Das heisst dass sie Serbien nicht unbedingt Recht geben aber auf der andren Seite besagten Leuten nichts andres übrigbleibe, als sich gegen eine unabhängigkeit auszusprechen. Sobald sich das legt wirds denen eh egal sein ob ks unabhängig ist oder nicht.
    Toll, dass du all das wiedergibst, was du in den deutschen und albanischen Zeitungen liest. Wie erklärst du dir dann das Verhalten Kubas, Venezuelas, Argentiniens, Tschehiens, Weissrusslands, Vietnams, Ägyptens, Lybiens, Portugals, Algeriens, etc.? Sind das auch alles Vielvölkerstaaten, welche Angst haben zu zerfallen?

  3. #33

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    Zitat Zitat von Tesla Beitrag anzeigen
    Toll, dass du all das wiedergibst, was du in den deutschen und albanischen Zeitungen liest. Wie erklärst du dir dann das Verhalten Kubas, Venezuelas, Argentiniens, Tschehiens, Weissrusslands, Vietnams, Ägyptens, Lybiens, Portugals, Algeriens, etc.? Sind das auch alles Vielvölkerstaaten, welche Angst haben zu zerfallen?
    Google mal nach jedem dieser Staaten und du wirst merken dass die Mehrheit ein Problem mit Minderheiten oder Provinzen hat. !!

    Ach ja noch zu Südafrika
    Trotz der Aufwärtstendenz in Südafrika seit den Wahlen 1994 gibt es noch immer sehr große soziale Probleme. So werden Schwarze auch nach dem Ende der Apartheid meist immer noch weitaus schlechter bezahlt als Weiße.

  4. #34

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    Neue Gespräche zwischen Belgrad und Pristina

    Serbische Medien berichten von Unterredungen unter UNO-Vermittlung zur Lösung "praktischer Fragen"

    Belgrad - Wie serbische Medien am Montag berichten, sollen mehr als zwei Monate nach der einseitigen Unabhängigkeitserklärung des Kosovo von Serbien offenbar neue Gespräche zwischen Belgrad und Pristina bevor stehen. Die Gespräche drehen sich angeblich um die Klärung "praktischer Fragen" und sollen unter Vermittlung der UNO-Verwaltung im Kosovo (UNMIK) stattfinden.

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    UNO und EU unterstützten diese "neuen Ideen" über direkte oder indirekte Gespräche zwischen den Streitparteien, um die Verhältnisse im Kosovo zu klären, meldete die serbische Nachrichtenagentur Beta.
    Pristina hatte am 17. Februar einseitig die Unabhängigkeit des Kosovo ausgerufen. Von Belgrad wurde sie nicht anerkannt. Laut Beta soll es bei der neuen Gesprächsrunde explizit nicht um die Frage des völkerrechtlichen Status des Kosovo gehen, die eine Mehrzahl der EU-Staaten als geklärt ansieht. Vielmehr solle die frühere Idee des EU-Kosovo-Verhandlers Wolfgang Ischinger aufgegriffen werden, wonach Belgrad und Pristina ein Abkommen nach dem Vorbild des deutsch-deutschen Grundlagenvertrags aus den 1970er Jahren ausverhandeln sollten, heißt es unter Berufung auf EU-Diplomatenkreise.
    Die Bundesrepublik Deutschland (BRD) und die Deutsche Demokratische Republik (DDR) hatten mit dem Vertrag im Dezember 1972 ihre Beziehungen geregelt, ohne dass es zu einer völkerrechtlichen Anerkennung der DDR durch die BRD gekommen wäre.
    Interesse an Lösungen
    Sowohl Serbien als auch die kosovarischen Serben hätten ein großes Interesse an der Lösung der praktischen Fragen wie etwa der Eigentumsrechte von Flüchtlingen und Firmen, aber auch der orthodoxen Kirche, meldete Beta. Durch die Vermittlerrolle der UNMIK solle der Eindruck vermieden werden, Belgrad werde bei den Gesprächen zu einer Anerkennung Pristinas gedrängt. Vielmehr sollen die Verhandlungen zur Beruhigung der derzeit gespannten Lage und der Lösung der Probleme im serbischen Nordteil des Kosovo beitragen. Die Serben erkennen die Unabhängigkeitserklärung nicht an und boykottieren auch die internationalen Institutionen wie die EU-Mission EULEX, denen sie vorwerfen, die Unabhängigkeit des Kosovo zu unterstützen.
    Der serbische Kosovo-Minister Slobodan Samardzic sprach am Wochenende von "sensiblen technischen Vorbereitungen für den Beginn von Gesprächen" über den Vorschlag Belgrads, die UNO-Resolution 1244 "in den neu entstandenen Verhältnissen" im Kosovo umzusetzen. Belgrad sei bereit, die Befugnisse der UNMIK in den Bereichen Polizei, Justiz und Zoll anzuerkennen, doch könnten diese nach der Unabhängigkeitserklärung Pristinas "nur in Zusammenarbeit mit Serbien" exekutiert werden.
    Am Dienstag Gespräche in Belgrad
    Der stellvertretende UNO-Generalsekretär für Friedensmissionen, Jean-Marie Guehenno, soll am Dienstag zu Gesprächen nach Belgrad kommen, berichtete die serbische Tageszeitung "Danas". Dabei solle es um den erwarteten Wechsel an der UNMIK-Spitze gehen. Medien hatten zudem spekuliert, dass Guehenno die Vermittlerrolle zwischen Belgrad und Pristina übernehmen könnte. Dies wurde jedoch am New Yorker UNO-Sitz dementiert.
    Die albanischsprachige kosovarische Tageszeitung "Zeri" berichtete am Montag von drei geheimen Treffen des Leiters des UNO-Büros in Belgrad, Richard Wilcox, mit Samardzic und Außenminister Vuk Jeremic. Dabei soll es um die Übertragung der UNMIK-Befugnisse auf die kosovarischen Institutionen in den Bereichen Polizei, Justiz, Zoll- und Transportwesen, Grenzkontrolle und Schutz von Kulturgut gegangen sein. "Zeri" sieht in den Gesprächen jedoch eine "für den Kosovo und seine Stabilität gefährliche Initiative". Wilcox bemühe sich um eine Einigung mit Belgrad noch vor der serbischen Parlamentswahl am 11. Mai. (APA)


    derstandart.at


    viel wird es in der uno nicht rauskommen , weil jede seite von ihren partner mit einem veto-recht unzterstützt wird.....

    zudem kann es nicht viel rauskommen da der status schon gelöst ist.....

    auch wenn unser zürich dies immer noch nicht einsehen will und ständig öl in feuer giesst.....


    für serbien aber auch kosova ist mein beitrag viel wichtiger , weil dieser die wirklich dringenden fragen behandelt welche die menschen unmittelbar betrifft....

    und das ist ein guter ansatz...
    D.s. der aktuelle Status des Kosovos ist eine zum Teil selbstausgerufene und von wenigen Staaten anerkannte Republik, welche nicht die Kontrolle über das gesamte Gebiet hat und zum Teil eine serbische Provinz, welche in Teilen unter (in)direkter serbischer und Verwaltung Belgrads steht, von den meisten Staaten der Welt und der UNO auch als Teil Serbiens anerkannt wird. Das ist also für dich ein gelöster Status?

    Der Zugang Kosovos zu sämtlichen internationalen Organisationen wird von Serbien und seinen verbündeten blockiert. Dann mal viel Spass im Schweizer Käse blockiertem Kosovo! Schweizer Käse, wel viele Löcher im Kosovo gar nicht zur "Republjik" gehören...

  5. #35

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    Zitat Zitat von acttm Beitrag anzeigen
    Google mal nach jedem dieser Staaten und du wirst merken dass die Mehrheit ein Problem mit Minderheiten oder Provinzen hat. !!

    Ach ja noch zu Südafrika
    Trotz der Aufwärtstendenz in Südafrika seit den Wahlen 1994 gibt es noch immer sehr große soziale Probleme. So werden Schwarze auch nach dem Ende der Apartheid meist immer noch weitaus schlechter bezahlt als Weiße.
    Ich hbe die eine Reihe von Staaten genannt, welche keine Probleme mit Minderheiten haben. Und selbst mächtige Staaten wie Russland und China werden sicherlich nicht aus diesem Grund NEIN gesagt haben, als ob die Tschetschenen etwas gegen Russland anstellen könnten...LOL

  6. #36

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    Zitat Zitat von Tesla Beitrag anzeigen
    D.s. der aktuelle Status des Kosovos ist eine zum Teil selbstausgerufene und von wenigen Staaten anerkannte Republik, welche nicht die Kontrolle über das gesamte Gebiet hat und zum Teil eine serbische Provinz, welche in Teilen unter (in)direkter serbischer und Verwaltung Belgrads steht, von den meisten Staaten der Welt und der UNO auch als Teil Serbiens anerkannt wird. Das ist also für dich ein gelöster Status?

    Der Zugang Kosovos zu sämtlichen internationalen Organisationen wird von Serbien und seinen verbündeten blockiert. Dann mal viel Spass im Schweizer Käse blockiertem Kosovo! Schweizer Käse, wel viele Löcher im Kosovo gar nicht zur "Republjik" gehören...
    Versteh ich nicht was willst du damit sagen? Was ist blockiert im Kosovo die Konten bestimmt nicht ? Was meinst du mit Schweizer Käse past nicht zu Kosovo??

  7. #37

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    Zitat Zitat von Tesla Beitrag anzeigen
    Ich hbe die eine Reihe von Staaten genannt, welche keine Probleme mit Minderheiten haben. Und selbst mächtige Staaten wie Russland und China werden sicherlich nicht aus diesem Grund NEIN gesagt haben, als ob die Tschetschenen etwas gegen Russland anstellen könnten...LOL
    Keine Probleme nennst du es dass wahrscheinlich jedes 2 aufgezählte Land Provinzen hat und selbst mit Minderheiten zu kämpfen hat.
    Nein bestimmt nicht China hat keine Probleme.




    Tibet??

  8. #38
    Avatar von illyrian_eagle

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    Ach gott lass die doch reden.


    Immer wieder die gleichen holen user.
    Die nichts anderes zu tun haben, als hier irgendwas zu beschwören....


    Und dan noch es ist Völkerrechtlich illegal........

    Na und kratzt uns das..........???
    Nein ihr redet umsonst.


    Kosova Pavarsiiiii

  9. #39

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    Zitat Zitat von acttm Beitrag anzeigen
    Keine Probleme nennst du es dass wahrscheinlich jedes 2 aufgezählte Land Provinzen hat und selbst mit Minderheiten zu kämpfen hat.
    Nein bestimmt nicht China hat keine Probleme.




    Tibet??
    China ist eine Macht, was will Tibet da großes durchsetzen??? Kanad hat auch Probleme mit Quebec und hat das Kosovo anerkannt. hat sich etwas getan? Nein! GB hat Probleme mit Nordirland und Schottland, es tat sich auch nichts. China und Russland haben aufständische Minderheiten, diese können jedoch gegen das Muttlernad nichts anerichten und auch der Westen darf sich in die Angelegenheiten nicht einmischen. Außerdme habe ich bewusst Länder genannt, welche homogen sind und/oder keine abtrünnigen Provinzen besitzen. Dazu gehören länder wie Weissrussland, Kuba, Argentinien, Tschechien, Portugal, Libyen, etc.

    Willst du etwa behaupten, dass Russland ohne das Tschetschenien-Problem und China ohne das Tibet Problem Kosovo anerkannt hätten? Alleine die Tatsache, dass die USA dahinter stecken genügt als Argument, hinzu kommen die guten Beziehungen dieser Länder zu Serbien.

  10. #40

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    Zitat Zitat von acttm Beitrag anzeigen
    Versteh ich nicht was willst du damit sagen? Was ist blockiert im Kosovo die Konten bestimmt nicht ? Was meinst du mit Schweizer Käse past nicht zu Kosovo??
    Schau mal auf die Karte des Kosovos, der Norden und zahlreiche Enklaven im Süden stehen außer Kontrolle der selbstausgerufenen Unabhängigkeit. Nur ein "durchlöchertes" und "abgemagertes" Kosovo steht unter Kontrolle der Regierung in Pristina, der rest des Kosovos betrachtet sich und funktioniert auch als Teil Serbiens.

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