BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 1 von 6 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 59

Historische Versöhnung: Teilung Serbiens!

Erstellt von ooops, 18.06.2011, 13:48 Uhr · 58 Antworten · 7.273 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    19.09.2008
    Beiträge
    16.600

    Historische Versöhnung: Teilung Serbiens!

    Bis zum Schluss Lesen und dann Antworten, Danke


    ich möchte nun klar stellen, ich bevorzuge keine Groß-Irgendwas aber ich las den Artikel und widme einen kritischen geschichtlichen Betrachtungswinkel dem was man zuletzt (oder auch schon früher) von Serbien (quasi inoffiziell) propagierte, Kosovo-Teilung.

    Der Artikel wurde von einem Journalisten Halil Matoshi geschrieben und wurde vom Ooops übersetzt


    wenn die Führungsköpfe Serbiens Tadic und Dacic, eine territoriale Lösung anbieten, sogar dass man bereit wäre ein "Gros-Albanien" zu akzeptieren um das "Historische Versöhnung" zu erreichen als Camuoflage um das historische Gebiet Kosovo aus der Landkarte zu radieren, Kosovo-Albaner können ihnen genug Geschichte und genug Territoriale Lösungen anbieten. Wenn Serbien eine Teilung Kosovo sich erwünscht, OK, auch Kosovo will eine Teilung Serbiens.

    Weiß heute jemand in Belgrad oder Tirana oder gar in Pristina (besonders die jungen Patrioten die Kosovarische Flagge zerreißen) warum im Kosovo und westlichen Mazedonien gibt es Dörfer mit solchen Namen und Albaner im Kosovo mit solchen Familiennamen wie:
    Balltici, Banjska, Bajçinca, Bajçinovci, Banja, Babatica, Bajra, Batusha, Bellanica, Beselica, Bërbatoci, Bellopoja, Belegu, Bubavci, Bllaca, Borovci, Bojniku, Bogujevci, Breznica, Brajshori, Bullatovci, Buqinca, Bublica, Byqmeti, Bugunuvci; Cernoverni, Dedinca, Dediqi, Dushullovci, Dobratiqi, Dobrasheva, Dobërdolli, Dragidella, Dragusha, Draganci, Drevinja, Drenova, Drenovci, Dubrava, Dubova, Dukati, Gajtani, Gërguri, Gojnoci, Gollaku, Govori, Graboci, Gërbaci, Gubetini, Gurguroci, Gjelekari, Gjaka, Gjushinca, Gjurkoci, Gjurgjeci, Huruglica, Igrishta, Ivanja, Jashanica, Kamenica, Kacabaqi, Kapiti, Klaiqi, Klisurica, Konjufca, Koprani, Konxheli, Kodra, Konjuhi, Kremenata, Krivaqa, Krushevica, Kutllovci, Kozmaqi, Koznica, Kastrati, Lebana, Leci, Leposhtica, Lepenica, Lipovica, Lusha, Llapashtica, Llozana, Llugiqi, Llumnica, Magashi, Makoci, Maqedonci, Maqestena, Magjera, Matarova, Merqezi, Merovci, Megjuana, Mehanja, Medveci, Mikullovci, Miroci, Novosella, Orana, Obërtinca, Ostrogllava, Paqarada, Pasjaqa, Pallata, Petrovci, Përvetica, Pllana, Pllashniku, Popovci, Popova, Prebeza, Prekedini, Prevallci, Prekopuca, Prekorogja, Prekashtica, Qyqalla, Radeci, Radovci, Rafuna, Rakovica, Rashica, Restelica, Raqa, Ramabaja, Ramnishta, Raputoci, Ramadeni, Reçica, Retkoceri, Rudari, Rukoci, Ruboci, Selishta, Sekiraqa, Sllamniku, Sllatina, Siarina, Slishani, Slivova, Simnica, Skovërqa, Statovci, Stublla, Starobanja, Sfirca, Sfarqa, Sagonjeva, Spanca, Shahiqi, Shillova, Shulemaja, Taliroci, Tërstena,Tërnava, Tërpeza, Tërmkolli, Tërbunja, Toqani, Tovërlani, Topanica, Tmava, Tupalla, Vërbica, Vërbovci, Vrella, Vllasa, Vishesella, Vllahinja, Visoka, Vërshevci, Vranoci, Zagragja, Zebica, Zhegrova… und viele andere, es sind über 500 Dörfer die ethnisch albanisch waren???

    die Antwort ist einfach:
    weil Serbien und Montenegro, besonders in Jahren der Ostenkrise (1875) und in Zeiten der Russo-Osmanische-Kriege (1876-1878) haben Sandzak, Nis wo die ganzen Albaner ohne dass sie ihr Vieh, Klamotten oder Essen mitnehmen dürften, vertrieben wurden.

    in "Arnavutllak" waren auch Toplica, Kusumlia, Vranja, Masurica, Leskovac, Prokuple, Bujanovac, Mededscha usw

    Laut osmanischem Registerbuch in Kazana von Leskovac lebten 24.000 Albaner, Kusumlia 29.000, Prokuple 15.000, Vranje 25.000 also ca 93.000 Albaner. Laut der serbischen Registerbuch im Jahre 1879 Lebten in diesen gebieten gerade noch 6000 Albaner.

    Gewaltsame Vertreibung der 30.000 Albaner aus Toplica bestätigen auch serbischer nationalistischer Geschichtler wie Jovan Cvijic

    Laut Jovan Ristic in seinem Buch "Diplomatische Geschichte Serbiens" buch II (1898) nach Eindringen der serbischen Armee in das "Arnavutllak war genug Essen und Vieh als Beute dass Willkommen für unsre Armee war" (Lese auch darüber: Petrit Imami, “Srbi i Albanci kroz vekova”)
    Und als Gegenantwort zu "Liga von Prizren" Serbien setzte die ethnische Säuberungen dieser Kosovo-Gebiete fort bis 1912-1913 dass dann zu Annexion von diesen kosovarischen Gebieten (Gebiete auch in heutiger Mazedonien und Montenegro) kam.

    Danach die Serbische Monarchie (SKS) und dann die föderal-kommunistische und bist zu faschistischem Serbien von Milosevic, unter dem verlogenen Kosovo-Mythos, haben ihren Nachbarn viel Leid verursacht, Blut vergossen bis hin bis zum grenzwertigen Genozid, in diesem Zusammenhang am meisten haben die Albaner abbekommen.
    Über 100 Jahre wurde die Erde Kosovos im Namen des Kosovo-Mythos als "Wiege der serbischen Kultur" verbrannt und jetzt kommt der Tadic und tritt in eine "Historische Mission" ein und will diesen verlogenen Mythos einfach so zerstören, das laut Schriftsteller Svetislav Basara "nicht dass der Mythos verlogen ist sondern es ist ein banalisiertes Instrument der Tagespolitik Serbiens dass Serbien auf dem Weg der Prosperität und der Integration verhindere"

    Tadic wäre sogar bereit "die Wiege des Serbismus" (die südliche serbische Provinz) nicht weniger als mit Albanien (Betrachtet dass in Albanien Kosovo genauso als Provinz Albaniens betrachtet wird) zu teilen um angeblich "in historische Versöhnung zw 2 Nationen zu erreichen"

    Natürlich zum Sachaden des Dritten
    Sein ziel ist klar und deutlich: Radieren des Kosovo als geografische Notion und juristische Entität aus der Landkarte Europas aber auch aus den geschichtlichen Erinnerungen.

    und als die Kosovo-Führung dies nicht zusstimmte, kam Tadic in der Rolle des "Osmanischen Kadi" und kritisierte Pristina dass sie ein "Großalbanien zu Gründen" als Ziel haben

    Und jetzt wo Serbien interessiert ist der EU beizutreten und auch nach einer Lösung der Probleme mit den Nachbarn suchen muss um mit ihnen zu versöhnen, besonders mit Albanern, scheint dies Serbien ein Jahrhundert in die Geschichte zurückgedrängt zu haben. Anstatt dass Westbalkan demokratisiert, die Spannungen zw den Ethnien abgebaut werden und dort einen freien Markt voran bringen, Serbien drängt wieder neue ethnische grenzen zu setzen und diesen Ethnonationalistischen Trick, scheinen auch manche Albaner auch zu fressen, sei es die in Albanien oder auch in Pristina.

    in dieser Intention Serbiens scheint immer noch platz für Tricks, Spielchen und Fallen zu geben, in den vermutlich die Kosovo-Albaner nicht reinfallen werden, weil serbischer Imperialismus sieht Albanien als erster Nachbar und will quasi ihnen "die Hand der Versöhnung Reichen" (unabhängig davon ob dies als "großes, ethnisches oder natürliches Albanien" angesehen wird) aber keinesfalls der Republik Kosovo als Faktor des internationalen rechts insbesondere nach der IGH-Urteil

    Und hier beginnt Wiedererwecken der Geschichte die weder Gestern, noch heute eine Lösung des Konflikts angeboten hat und auch nie eine Lösung anbieten wird außer Unglück für die Balkan-Völker.

    Demokratie und prosperative Politik sucht keine geschichtliche Lösungen sondern nur juristische

    Wenn Serbien die Wiedergeburt der Geschichte als Masche für die "historische Versöhnung" mit den Albanern wählt, dann haben auch die Albaner große Fakten um eine "historische Versöhnung" bezüglich Teilung. Also wenn wir die Lösung in der Geschichte suchen dann dies führt in Teilung Serbiens zw Serben und Kosovo-Albanern weil Serbien die Gebiete Kosovos: Sandzak, Nis (Toplica) das ca 10000 km² umfasst ethnisch gesäubert hat das von "Vilajet Kosovo" geführt wurde.

    Dies sagt die Geschichte.....

    aber "Die Geschichte ist ein Todesangst aus der die Menschheit aufwachen wird" (James Joyce) dann gehen wir zu Realität.

    Euro-Atlantische Integration als vitales Interesse Serbiens und Kosovos als "Historische Versöhnung" zw 2 Staaten.

    Hat dies eine Chance?



    für albanische Leser. hier Klicken

  2. #2
    Avatar von Lilith

    Registriert seit
    15.04.2010
    Beiträge
    19.295
    Solche Themen machen mich immer traurig.
    Weißt du, so oft lese ich Thesen von "Das Land gehörte schon immer uns Illyrern und geht ihr zurück nach Sibirien" bis hin zu "Ihr Albaner habt Kosovo in den letzten 100 Jahren durch eure Geburtenrate erobert". Usw. *seufz*

    Ich bin wahrlich kein Experte, aber nach allem was ich weiß hat Kosovo eine sehr wechselvolle Geschichte, wurde das Land seit wenigstens 1500 Jahren gemischt besiedelt, kam es in der Geschichte immer wieder zu "Bevölkerungsverschiebungen". Die einen verbanden und verbinden damit Heimat, einen Teil ihrer Geschichte und Kultur genauso wie die anderen. Und ich denke, jeder hat irgendwo Recht. Ohne dass man sich wie zwei Kinder zanken sollte: "Das ist meins". "Nein, meins" usw.

    Die demografischen und politischen Verhältnisse heute sind wie sie sind und haben ihre Ursachen, die selbstverständlich auch serbischerseits selbstkritisch aufgearbeitet gehören. Aus vielen Gründen, die man nicht verstehen muss aber vieleicht versuchen sollte zu verstehen, für Serben und Serbien ist der Verlust des Kosovo nicht leicht zu akzeptieren. Meiner Einbildung nach geht es in der serbischen Kosovoeinstellung scheinbar vielleicht auch etwas aus Prinzip darum: "Wie kann es sein, dass dabei die Albaner alle Wünsche erfüllt bekamen und wir nichts?" Ein Gebt ihnen Zeit, es passiert trotz sicher auch viel Negativem auch immer wieder positives, an Fortschritten.

    Was allerdings wirklich ein Pulverfass aus meiner Sicht wäre und einem Wegkommen auch leider immer noch genügend Serben, leider, von Nationalismus usw. bestimmt nicht zuträglich ist die Debatte um noch weitere Aufteilung, Aufsplitterung. Wenn Serbien Kosovo so wie es ist, anerkennen oder wenigstens nicht mehr "torpedieren" soll und eine wenigstens pragmatische Politik gewünscht ist. Dann soll man seinerseits den Nachbarn in der Form genauso auch in seinen Grenzen respektieren und nicht in Frage stellen. Und die sind schon kleiner geworden.

  3. #3

    Registriert seit
    19.09.2008
    Beiträge
    16.600
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Solche Themen machen mich immer traurig.
    Weißt du, so oft lese ich Thesen von "Das Land gehörte schon immer uns Illyrern und geht ihr zurück nach Sibirien" bis hin zu "Ihr Albaner habt Kosovo in den letzten 100 Jahren durch eure Geburtenrate erobert". Usw. *seufz*

    Ich bin wahrlich kein Experte, aber nach allem was ich weiß hat Kosovo eine sehr wechselvolle Geschichte, wurde das Land seit wenigstens 1500 Jahren gemischt besiedelt, kam es in der Geschichte immer wieder zu "Bevölkerungsverschiebungen". Die einen verbanden und verbinden damit Heimat, einen Teil ihrer Geschichte und Kultur genauso wie die anderen. Und ich denke, jeder hat irgendwo Recht. Ohne dass man sich wie zwei Kinder zanken sollte: "Das ist meins". "Nein, meins" usw.

    Die demografischen und politischen Verhältnisse heute sind wie sie sind und haben ihre Ursachen, die selbstverständlich auch serbischerseits selbstkritisch aufgearbeitet gehören. Aus vielen Gründen, die man nicht verstehen muss aber vieleicht versuchen sollte zu verstehen, für Serben und Serbien ist der Verlust des Kosovo nicht leicht zu akzeptieren. Meiner Einbildung nach geht es in der serbischen Kosovoeinstellung scheinbar vielleicht auch etwas aus Prinzip darum: "Wie kann es sein, dass dabei die Albaner alle Wünsche erfüllt bekamen und wir nichts?" Ein Gebt ihnen Zeit, es passiert trotz sicher auch viel Negativem auch immer wieder positives, an Fortschritten.

    Was allerdings wirklich ein Pulverfass aus meiner Sicht wäre und einem Wegkommen auch leider immer noch genügend Serben, leider, von Nationalismus usw. bestimmt nicht zuträglich ist die Debatte um noch weitere Aufteilung, Aufsplitterung. Wenn Serbien Kosovo so wie es ist, anerkennen oder wenigstens nicht mehr "torpedieren" soll und eine wenigstens pragmatische Politik gewünscht ist. Dann soll man seinerseits den Nachbarn in der Form genauso auch in seinen Grenzen respektieren und nicht in Frage stellen. Und die sind schon kleiner geworden.

    darum (steht es da auch): "Die Geschichte ist eine Todesangst aus der die Menschheit erwachen wird" (James Joyce) dann gehen wir zu Realität.


    man soll dieses subjektive Empfinden (oder eingebildetes Empfinden)zur Seite lassen, und einfach (wie es da auch steht) Juristisch (und für mich noch wichtiger) humanistisch der Sache angehen. Kosovo wird Serbien nie wirklich bemerkbar fehlen, es ist nur ein "Stolz-Angelegenheit" denn Kosovo hat Serbien auch nie wirklich interessiert (gerade aus dem Grund dass mehrheitlich albanisch war) aber ja man versucht nun was abzugekommen

    ich weiß es nicht warum ich das schreibe, in diesem Artikel steht genau beschrieben und meine Bitte war. bitte bis zum Schluss lesen.

  4. #4
    Avatar von Lilith

    Registriert seit
    15.04.2010
    Beiträge
    19.295
    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    darum (steht es da auch): "Die Geschichte ist eine Todesangst aus der die Menschheit erwachen wird" (James Joyce) dann gehen wir zu Realität.


    man soll dieses subjektive Empfinden (oder eingebildetes Empfinden)zur Seite lassen, und einfach (wie es da auch steht) Juristisch (und für mich noch wichtiger) humanistisch der Sache angehen. Kosovo wird Serbien nie wirklich bemerkbar fehlen, es ist nur ein "Stolz-Angelegenheit" denn Kosovo hat Serbien auch nie wirklich interessiert (gerade aus dem Grund dass mehrheitlich albanisch war) aber ja man versucht nun was abzugekommen

    ich weiß es nicht warum ich das schreibe, in diesem Artikel steht genau beschrieben und meine Bitte war. bitte bis zum Schluss lesen.
    Was ich jetzt schreiben werde wird bestimmt falsch verstanden werden. Das Dilemma für mich, unabhängig von allem wie man dazu stehen mag, ist die absolut einseitige Erklärung der Unabhängigkeit und im Prinzip, dass man alles quasi vom "Kuchen " bekommen hat. Sie wurden damit konfrontiert und müssen irgendwie damit umgehen. Und das fällt nicht leicht. Und klar kommen dann historische oder auch "ethnische" Argumente. "Dann wollen wir wenigstens Nordkosovo" u.ä.Tadic will wieder gewählt werden uns er muss alle möglichen Eiertänze tanzen. Sagt ja niemand, dass dabei alles korrekt läuft. Hoffen wir, dass die vielen kleinen Schritte irgendwann spürbarere Ergebnisse zeigen werden als die negativen Seiten. Aber albanischerseite konnte und kann man realistischerweise auch nicht erwarten, dass die Unabhängikeitserklärung 2008 innerhalb kürzester Zeit auch in der Form einfach so "geschluckt" wird. Was natürlich nicht rechtfertigt, wenn sogar staatlicherseits ethnische Spannungen im Nachbarland sogar geschürt zu werden scheinen oder es zumindest der Fall gewesen zu sein scheint usw.

  5. #5

    Registriert seit
    19.09.2008
    Beiträge
    16.600
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Was ich jetzt schreiben werde wird bestimmt falsch verstanden werden. Das Dilemma für mich, unabhängig von allem wie man dazu stehen mag, ist die absolut einseitige Erklärung der Unabhängigkeit und im Prinzip, dass man alles quasi vom "Kuchen " bekommen hat. Sie wurden damit konfrontiert und müssen irgendwie damit umgehen. Und das fällt nicht leicht. Und klar kommen dann historische oder auch "ethnische" Argumente. "Dann wollen wir wenigstens Nordkosovo" u.ä.Tadic will wieder gewählt werden uns er muss alle möglichen Eiertänze tanzen. Sagt ja niemand, dass dabei alles korrekt läuft. Hoffen wir, dass die vielen kleinen Schritte irgendwann spürbarere Ergebnisse zeigen werden als die negativen Seiten. Aber albanischerseite konnte und kann man realistischerweise auch nicht erwarten, dass die Unabhängikeitserklärung 2008 innerhalb kürzester Zeit auch in der Form einfach so "geschluckt" wird. Was natürlich nicht rechtfertigt, wenn sogar staatlicherseits ethnische Spannungen im Nachbarland sogar geschürt zu werden scheinen oder es zumindest der Fall gewesen zu sein scheint usw.

    niemand beschuldigt Tadic für die Taten von Milosevic. Milosevic-Ära muss aber ein Ende haben und nicht daran hängen.

  6. #6
    Avatar von Pjetër Balsha

    Registriert seit
    02.05.2010
    Beiträge
    6.287
    alle von albaner bewohnten gebiete die früher zu serbien kamen wurden systematisch ethnisch gesäubert viele wurden vorallem in die türkei vertrieben aber auch umgebracht
    zum glück kam kosovo nicht sofort zu serbien sonst wäre das land heute auch so gut wie albanerfrei


  7. #7
    Avatar von Carl Marks

    Registriert seit
    04.05.2011
    Beiträge
    1.004
    Original von Pjetër Balsha
    alle von albaner bewohnten gebiete die früher zu serbien kamen wurden systematisch ethnisch gesäubert viele wurden vorallem in die türkei vertrieben aber auch umgebracht
    zum glück kam kosovo nicht sofort zu serbien sonst wäre das land heute auch so gut wie albanerfrei
    Da du nur die aktuellste Geschichte zur hand nimmst...

    Die Serben ihrerseits wurden aus dem Kosovo und Südserbien nach den ersten Blakanaufständen der Neuzeit vertrieben. Insoweit sind die Serben seit dieser Zeit die Minderheit im Kosovo und das nur ein paar Jahre vor dem Zeitraum den du erwähnst!

    Wo wir nunmal bei den Fakten sind lieber Pjeter!

  8. #8
    Avatar von Sheqa

    Registriert seit
    20.05.2011
    Beiträge
    1.561
    Zitat Zitat von Carl Marks Beitrag anzeigen
    Da du nur die aktuellste Geschichte zur hand nimmst...

    Die Serben ihrerseits wurden aus dem Kosovo und Südserbien nach den ersten Blakanaufständen der Neuzeit vertrieben. Insoweit sind die Serben seit dieser Zeit die Minderheit im Kosovo und das nur ein paar Jahre vor dem Zeitraum den du erwähnst!

    Wo wir nunmal bei den Fakten sind lieber Pjeter!
    Quelle

  9. #9

    Registriert seit
    15.02.2011
    Beiträge
    2.948
    Zitat Zitat von Armend Beitrag anzeigen
    Quelle
    Serbische Geschichte

  10. #10
    Avatar von Sheqa

    Registriert seit
    20.05.2011
    Beiträge
    1.561
    Zitat Zitat von Karl der Kuehne Beitrag anzeigen
    Serbische Geschichte
    Und das von Pjeter war albanische Geschichte.

Seite 1 von 6 12345 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Schule der Versöhnung
    Von BosnaHR im Forum Rakija
    Antworten: 19
    Letzter Beitrag: 10.11.2010, 21:15
  2. Ein Zeichen der Versöhnung in Srebrenica
    Von snarfkafak im Forum Politik
    Antworten: 12
    Letzter Beitrag: 13.07.2010, 13:05
  3. Rechtsprechung ohne Versöhnung
    Von Emir im Forum Politik
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 28.02.2010, 20:00
  4. Der bunte Zug der Versöhnung
    Von BosnaHR im Forum Rakija
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 17.01.2010, 13:40
  5. Aufruf zur Versöhnung im Kosovo
    Von Luli im Forum Politik
    Antworten: 135
    Letzter Beitrag: 21.03.2008, 13:40