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Interessen der Serben nördlich/südlich des Ibar

Erstellt von Dissention, 04.08.2011, 12:01 Uhr · 110 Antworten · 6.545 Aufrufe

  1. #61
    Zar

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    Zitat Zitat von Carl Marks Beitrag anzeigen
    Jetzt äußere ich mich mal als halber Kosovoserbe dazu :klugscheiß:

    Ich teile fast uneingeschränkt die Betrachtungen von Grobar!!!

    Die serbischen Dörfer und Gebiete im Zentralkosovo sind LOST! Anders kann man es nicht ausdrücken...
    Es gibt zwar verschiedene Lösungansätze, sie sind aber alle nicht hilfreich.

    Das Beispiel Berlin zum Beispiel kann nicht herangezogen werden, da es sich bei Berlin um eine Millionenstadt handelte, die lustigerweise einen Großteil der eigenen Versorgung sicherstellen konnt. Berlin musste Lebensmittel und Kohle einführen, alles andere konnte die "Enklave" aber selber sicherstellen, von den Kraftwerken bis hin zu den Wasserwerken. Bei den serbischen Enklaven handelt es sich aber um Dörfer, die nicht ihre eigene Versorgung sicherstellen können, außer man geht von mittelalterlichen Verhältnisen aus. Man wäre zu einem großen Teil abhängig von den Nachbargemeinden.

    Der Lösungansatz Monaco oder Vatikanstaat sind noch weniger hilfreich, da diese Länder ja absolut auf das Wohlwollen ihrer Nachbarn angewiesen sind. Aufgrund der ethnischen Differenzen, ich meine nicht Gewalt, gäbe es aber vielfältige Probleme, die so nicht zu lösen wären.

    Ich habe irgendwo vernommen das die serbische Minderheit etwa 25% der Gebiete des Kosovo hält, das ist sogar mehr als das mit dem ich gerechnet hätte.

    Die einzige Möglichkeit eines friedlichen Zusammenlebens ist ein friedlicher vertraglich vereinbarter Gebietsaustausch. Die nördlichen Gebiete, so wie die serbischen Grenzdörfer, auch im Westen, sollten die Möglichkeit einer Volksabstimmung bekommen. In dieser sollte der Anschluß an Serbien auf dem Plan stehen. Die Serben die im Zentralkosovo leben sollten die Möglichkeit eines Gebietsaustausches bekommen, dafür müssten die Albaner einige Dörfer an der Grenze zu Serbien räumen und die Serben die Dörfer im Zentrum. Im gegenseitigen Austausch sollte man den Menschen einen Umzug anbieten. Diese Praktik wird ähnlich auf der ganzen Welt angewandt, zB gibt es beim Braunkohletagebau die Umsiedlung ganzer Dörfer oder Regionen und in China wurden beim Dreischluchtenstaudamm Millionen Menschen umgesiedelt. Jedem aber sollte die Möglichkeit gegeben werden dort zu leben, wo er will, das würde für die Serben bedeuten die nicht umziehen wollen, das sie eben ungestört im Kosovo leben können und für die Albaner das sie unbehelligt in Serbien leben können.

    Die Frage der Presevo-Albaner sollte aber auch auf den Plan kommen. Hier sehe ich eine Abspaltung als absolut unrealistisch an. Sogar die Albaner würden im moment eher bei Serbien bleiben als ins Kosovo zu wollen. In Serbien haben die Albaner immerhin Arbeit, den ganzen Tag Strom, also eine funktionierende Infrastruktur und eine demokratische Regierung. Was negativ ist, dass ist die Abscheu und die unbegründete Angst der Serben ihnen gegenüber.
    Das Presevo-Tal braucht dringend finanzielle Unterstützung um einen wirtschaftlichen Aufschwung zu garantieren, denn Wohlstand führt zu Frieden und Ruhe. Und die Menschen sehnen sich nichst mehr als Wohlstand, da sind sich Serben wie Albaner gleich.

    Der Balkan kann einen neuen Krieg gar nicht gebrauchen, das Kosovo sogar noch weniger als Serbien. Seien wir ma ehrlich, Belgrad würde vielleicht von der NATO bombardiert werden, aber die Panzer würden im Kosovo rollen. Das was Stahl und Feuer anrichten können ist ungeheuerlich, haben wir zu oft gesehen und wir können alle darauf verzichten.

    Das Kosovo braucht die Anerkennung durch Serbien, um sich als richtiger Staat aufzustellen, auch wenn das Hardliner aus Pristina nicht wahrhaben wollen. Und Serbein braucht das Kosovo, weil serbische Tradition und Kultur dort ihre Wurzeln haben und die Zeugnise tausendfach zu sehen sind. Auch als Handelspartner wäre das Kosovo für Serbien wichtig.
    Das beste und konstruktiefste was ich in dem thread gelesen hab.:claps:

  2. #62
    Avatar von BIG-Eagle

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    Kosovo-Krise: Beilegung von Belgrad und Pristina bestätigt

    So , der 10-Punkteplan von Thaci wurde von beiden Seiten anerkannt.
    Tja , sieht nach nem Sieg fuer Kosovo aus , weil unsere Zoellner und Polizisten zumindest in Bernjak bleiben.
    KFOR hat sie im Griff , die Posten , die Blockaden muessen weg , auch auf Anordnung Belgrads und die KFOR bewacht es fuers erste bis Mitte September.

    Es wird wie an allen Grenzpunkten sein. Eine Zeit lang KFOR-Kontrolle aber danach wird es an die Dogana/Customs/Carina abgegeben.

    Immerhin wird das Embargo durchgesetzt.

  3. #63
    Zar

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    Bist du jetzt stolz, bigmac?

  4. #64
    Avatar von BIG-Eagle

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    Klar doch Zar Lazar.

  5. #65
    Eli
    Avatar von Eli

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    Warum sollen Serben in einem ''Mehrheitlich von Albanern bewohnten Staat leben'' Das ist das Problem der meisten Menschen in Serbien u. die Diaspora Serben.
    Man stelle sich vor als man das Kosovo von Albanien trennte u. dem Staat Serbien (beziehungsweise Jugoslawien) angliederte hat auch keiner gefragt ''Wollen denn die Albaner überhaupt in einem Staat leben das Mehrheitlich von Serben/Jugoslawen bewohnt ist Leben''
    Kein Mensch hat danach gefragt, u. diese Menschen haben dennoch in Jugoslawien gelebt, u. da hatten die Albaner bestimmt nicht die selben Rechte welche die Serben geniessen, ich finde das Verhalten von den Serben im Norden des Kosovo's so sehr Typisch für Serbisch Extremisten.

    Die Albaner im Kosovo sind Doof, sie sind richtig Doof, ich würde auf das stück Land verzichten, dafür Presheva nehmen u. sich an Albanien anschliessen. Das würde heissen Nato beitritt, und nur wenn die Albaner Vereint sind sind sie Stark gegen das Serbische Regime, falls dieses irgendwann wieder Wüten sollte.

    Noch etwas:
    Wenn irgend ein Freak behauptet die Serben Südlich von Mitrovica würden irgendwie benachteiligt, der hat einfach seine Belgrader Zeitung in die Hand genommen u. hat irgendwie mal wieder Propaganda in sich gesogen, das ist Schwachsinn, die Serben im Norden grenzen sich aus, weil diese sich nicht Integrieren wollen, Serbische Politiker helfen auch noch daran um an dieser Idee ''Gesetzlose Ecke'' festzuhalten.

    Wenn da oben nicht irgendwann etwas geschieht, wird noch mehr passieren als irgendwelche Grenzanlagen brennen!

  6. #66
    Zar

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    Zitat Zitat von Eli Beitrag anzeigen
    Warum sollen Serben in einem ''Mehrheitlich von Albanern bewohnten Staat leben'' Das ist das Problem der meisten Menschen in Serbien u. die Diaspora Serben.
    Man stelle sich vor als man das Kosovo von Albanien trennte u. dem Staat Serbien (beziehungsweise Jugoslawien) angliederte hat auch keiner gefragt ''Wollen denn die Albaner überhaupt in einem Staat leben das Mehrheitlich von Serben/Jugoslawen bewohnt ist Leben''
    Kein Mensch hat danach gefragt, u. diese Menschen haben dennoch in Jugoslawien gelebt, u. da hatten die Albaner bestimmt nicht die selben Rechte welche die Serben geniessen, ich finde das Verhalten von den Serben im Norden des Kosovo's so sehr Typisch für Serbisch Extremisten.

    Die Albaner im Kosovo sind Doof, sie sind richtig Doof, ich würde auf das stück Land verzichten, dafür Presheva nehmen u. sich an Albanien anschliessen. Das würde heissen Nato beitritt, und nur wenn die Albaner Vereint sind sind sie Stark gegen das Serbische Regime, falls dieses irgendwann wieder Wüten sollte.

    Noch etwas:
    Wenn irgend ein Freak behauptet die Serben Südlich von Mitrovica würden irgendwie benachteiligt, der hat einfach seine Belgrader Zeitung in die Hand genommen u. hat irgendwie mal wieder Propaganda in sich gesogen, das ist Schwachsinn, die Serben im Norden grenzen sich aus, weil diese sich nicht Integrieren wollen, Serbische Politiker helfen auch noch daran um an dieser Idee ''Gesetzlose Ecke'' festzuhalten.

    Wenn da oben nicht irgendwann etwas geschieht, wird noch mehr passieren als irgendwelche Grenzanlagen brennen!
    Weil albaner unrecht getan wurde soll man jetzt serben unrecht tun oder was? Deine logik ist destruktiv

  7. #67
    Eli
    Avatar von Eli

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    Zitat Zitat von Carl Marks Beitrag anzeigen
    Jetzt äußere ich mich mal als halber Kosovoserbe dazu :klugscheiß:

    Ich teile fast uneingeschränkt die Betrachtungen von Grobar!!!

    Die serbischen Dörfer und Gebiete im Zentralkosovo sind LOST! Anders kann man es nicht ausdrücken...
    Es gibt zwar verschiedene Lösungansätze, sie sind aber alle nicht hilfreich.

    Das Beispiel Berlin zum Beispiel kann nicht herangezogen werden, da es sich bei Berlin um eine Millionenstadt handelte, die lustigerweise einen Großteil der eigenen Versorgung sicherstellen konnt. Berlin musste Lebensmittel und Kohle einführen, alles andere konnte die "Enklave" aber selber sicherstellen, von den Kraftwerken bis hin zu den Wasserwerken. Bei den serbischen Enklaven handelt es sich aber um Dörfer, die nicht ihre eigene Versorgung sicherstellen können, außer man geht von mittelalterlichen Verhältnisen aus. Man wäre zu einem großen Teil abhängig von den Nachbargemeinden.

    Der Lösungansatz Monaco oder Vatikanstaat sind noch weniger hilfreich, da diese Länder ja absolut auf das Wohlwollen ihrer Nachbarn angewiesen sind. Aufgrund der ethnischen Differenzen, ich meine nicht Gewalt, gäbe es aber vielfältige Probleme, die so nicht zu lösen wären.

    Ich habe irgendwo vernommen das die serbische Minderheit etwa 25% der Gebiete des Kosovo hält, das ist sogar mehr als das mit dem ich gerechnet hätte.

    Die einzige Möglichkeit eines friedlichen Zusammenlebens ist ein friedlicher vertraglich vereinbarter Gebietsaustausch. Die nördlichen Gebiete, so wie die serbischen Grenzdörfer, auch im Westen, sollten die Möglichkeit einer Volksabstimmung bekommen. In dieser sollte der Anschluß an Serbien auf dem Plan stehen. Die Serben die im Zentralkosovo leben sollten die Möglichkeit eines Gebietsaustausches bekommen, dafür müssten die Albaner einige Dörfer an der Grenze zu Serbien räumen und die Serben die Dörfer im Zentrum. Im gegenseitigen Austausch sollte man den Menschen einen Umzug anbieten. Diese Praktik wird ähnlich auf der ganzen Welt angewandt, zB gibt es beim Braunkohletagebau die Umsiedlung ganzer Dörfer oder Regionen und in China wurden beim Dreischluchtenstaudamm Millionen Menschen umgesiedelt. Jedem aber sollte die Möglichkeit gegeben werden dort zu leben, wo er will, das würde für die Serben bedeuten die nicht umziehen wollen, das sie eben ungestört im Kosovo leben können und für die Albaner das sie unbehelligt in Serbien leben können.

    Die Frage der Presevo-Albaner sollte aber auch auf den Plan kommen. Hier sehe ich eine Abspaltung als absolut unrealistisch an. Sogar die Albaner würden im moment eher bei Serbien bleiben als ins Kosovo zu wollen. In Serbien haben die Albaner immerhin Arbeit, den ganzen Tag Strom, also eine funktionierende Infrastruktur und eine demokratische Regierung. Was negativ ist, dass ist die Abscheu und die unbegründete Angst der Serben ihnen gegenüber.
    Das Presevo-Tal braucht dringend finanzielle Unterstützung um einen wirtschaftlichen Aufschwung zu garantieren, denn Wohlstand führt zu Frieden und Ruhe. Und die Menschen sehnen sich nichst mehr als Wohlstand, da sind sich Serben wie Albaner gleich.

    Der Balkan kann einen neuen Krieg gar nicht gebrauchen, das Kosovo sogar noch weniger als Serbien. Seien wir ma ehrlich, Belgrad würde vielleicht von der NATO bombardiert werden, aber die Panzer würden im Kosovo rollen. Das was Stahl und Feuer anrichten können ist ungeheuerlich, haben wir zu oft gesehen und wir können alle darauf verzichten.

    Das Kosovo braucht die Anerkennung durch Serbien, um sich als richtiger Staat aufzustellen, auch wenn das Hardliner aus Pristina nicht wahrhaben wollen. Und Serbein braucht das Kosovo, weil serbische Tradition und Kultur dort ihre Wurzeln haben und die Zeugnise tausendfach zu sehen sind. Auch als Handelspartner wäre das Kosovo für Serbien wichtig.
    Ich könnt bei deinem Text Kotzen! Ganz Ehrlich! DU bist absolut nicht Objektiv, aber Hauptsache ist, schreibe gutes Deutsch verpack dein Nationalismus getarnt gut, so das man kaum was erkennt u. schon kann man das so stehen lassen!

    Was Du glaubst Interessiert niemanden, Serbien und Demokratisch Phaa das ich nicht lache, u. Uganda ist ein Asiatischer Staat..

  8. #68
    Eli
    Avatar von Eli

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    Zitat Zitat von Zar Beitrag anzeigen
    Weil albaner unrecht getan wurde soll man jetzt serben unrecht tun oder was? Deine logik ist destruktiv
    Wo genau schrieb ich dass man den Serben Unrecht tun sollte ?
    Ich habe niemals Geschrieben oder behauptet man solle den Serben Unrecht tun!
    Die Serben geniessen sehr hohe Minderheitenrechte in einem Staat, in einem Multi Ethnischen Staat Kosovo! Diese Menschen die Albaner welche Vergewaltigung Brandstiftung u. Hemmungsloses Leid vom Serbischem Regime über sich ergehen lassen mussten, wollen bestimmt nicht in einem Staat Leben welches tausende von Vermissten in ihrem Staatsgeheimnis verankert haben. Die Serben im Norden wollen keine Verhandlungen, u. diese wollen auch keine Integration, nein diese wollen einfach nur Chaos verursachen! Die ''Normalen'' Serben siehe Gracanica haben sich schon längst mit der Situation abgefunden, u. leben Friedlich neben ihren Nachbarn den Albanern Bosniaken Türken und what weiss ich!

  9. #69
    Avatar von Mbreti Bardhyl

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    Zitat Zitat von Carl Marks Beitrag anzeigen
    Jetzt äußere ich mich mal als halber Kosovoserbe dazu :klugscheiß:

    Ich teile fast uneingeschränkt die Betrachtungen von Grobar!!!

    Die serbischen Dörfer und Gebiete im Zentralkosovo sind LOST! Anders kann man es nicht ausdrücken...
    Es gibt zwar verschiedene Lösungansätze, sie sind aber alle nicht hilfreich.

    Das Beispiel Berlin zum Beispiel kann nicht herangezogen werden, da es sich bei Berlin um eine Millionenstadt handelte, die lustigerweise einen Großteil der eigenen Versorgung sicherstellen konnt. Berlin musste Lebensmittel und Kohle einführen, alles andere konnte die "Enklave" aber selber sicherstellen, von den Kraftwerken bis hin zu den Wasserwerken. Bei den serbischen Enklaven handelt es sich aber um Dörfer, die nicht ihre eigene Versorgung sicherstellen können, außer man geht von mittelalterlichen Verhältnisen aus. Man wäre zu einem großen Teil abhängig von den Nachbargemeinden.

    Der Lösungansatz Monaco oder Vatikanstaat sind noch weniger hilfreich, da diese Länder ja absolut auf das Wohlwollen ihrer Nachbarn angewiesen sind. Aufgrund der ethnischen Differenzen, ich meine nicht Gewalt, gäbe es aber vielfältige Probleme, die so nicht zu lösen wären.

    Ich habe irgendwo vernommen das die serbische Minderheit etwa 25% der Gebiete des Kosovo hält, das ist sogar mehr als das mit dem ich gerechnet hätte.

    Die einzige Möglichkeit eines friedlichen Zusammenlebens ist ein friedlicher vertraglich vereinbarter Gebietsaustausch. Die nördlichen Gebiete, so wie die serbischen Grenzdörfer, auch im Westen, sollten die Möglichkeit einer Volksabstimmung bekommen. In dieser sollte der Anschluß an Serbien auf dem Plan stehen. Die Serben die im Zentralkosovo leben sollten die Möglichkeit eines Gebietsaustausches bekommen, dafür müssten die Albaner einige Dörfer an der Grenze zu Serbien räumen und die Serben die Dörfer im Zentrum. Im gegenseitigen Austausch sollte man den Menschen einen Umzug anbieten. Diese Praktik wird ähnlich auf der ganzen Welt angewandt, zB gibt es beim Braunkohletagebau die Umsiedlung ganzer Dörfer oder Regionen und in China wurden beim Dreischluchtenstaudamm Millionen Menschen umgesiedelt. Jedem aber sollte die Möglichkeit gegeben werden dort zu leben, wo er will, das würde für die Serben bedeuten die nicht umziehen wollen, das sie eben ungestört im Kosovo leben können und für die Albaner das sie unbehelligt in Serbien leben können.

    Die Frage der Presevo-Albaner sollte aber auch auf den Plan kommen. Hier sehe ich eine Abspaltung als absolut unrealistisch an. Sogar die Albaner würden im moment eher bei Serbien bleiben als ins Kosovo zu wollen. In Serbien haben die Albaner immerhin Arbeit, den ganzen Tag Strom, also eine funktionierende Infrastruktur und eine demokratische Regierung. Was negativ ist, dass ist die Abscheu und die unbegründete Angst der Serben ihnen gegenüber.
    Das Presevo-Tal braucht dringend finanzielle Unterstützung um einen wirtschaftlichen Aufschwung zu garantieren, denn Wohlstand führt zu Frieden und Ruhe. Und die Menschen sehnen sich nichst mehr als Wohlstand, da sind sich Serben wie Albaner gleich.

    Der Balkan kann einen neuen Krieg gar nicht gebrauchen, das Kosovo sogar noch weniger als Serbien. Seien wir ma ehrlich, Belgrad würde vielleicht von der NATO bombardiert werden, aber die Panzer würden im Kosovo rollen. Das was Stahl und Feuer anrichten können ist ungeheuerlich, haben wir zu oft gesehen und wir können alle darauf verzichten.

    Das Kosovo braucht die Anerkennung durch Serbien, um sich als richtiger Staat aufzustellen, auch wenn das Hardliner aus Pristina nicht wahrhaben wollen. Und Serbein braucht das Kosovo, weil serbische Tradition und Kultur dort ihre Wurzeln haben und die Zeugnise tausendfach zu sehen sind. Auch als Handelspartner wäre das Kosovo für Serbien wichtig.
    Sonst noch ein Wunsch



    Ti ce dobijes jedan veliki Albanski Kurac ,razumes ti zemloradnik

  10. #70

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    Zitat Zitat von Carl Marks Beitrag anzeigen
    ...

    Die einzige Möglichkeit eines friedlichen Zusammenlebens ist ein friedlicher vertraglich vereinbarter Gebietsaustausch.
    Sonst noch Wünsche du hoffnungsloser Träumer?! Mit wem willst du denn einen derartigen Gebietsaustausch-Vertrag - doch nicht etwa mit dem verhassten Prishtina?

    Merksatz: Der Gewinner (Prishtina) hat es nicht nötig, irgendwelche Verträge mit dem Verlierer (Belgrad) abzuschließen.

    Prishtina fordert, Belgrad muss einknicken! - Fangt mal endlich an, sich mit dieser neuen Rolle vertraut zu machen.


    Die Frage der Presevo-Albaner sollte aber auch auf den Plan kommen. Hier sehe ich eine Abspaltung als absolut unrealistisch an.
    Die Presheva Tal - Albaner bleiben dort, wo sie sind. Sie und deren Gebiete dort braucht Prishtina noch in naher Zukunft für alle Eventualitäten.

    Der Balkan kann einen neuen Krieg gar nicht gebrauchen, das Kosovo sogar noch weniger als Serbien. Seien wir ma ehrlich, Belgrad würde vielleicht von der NATO bombardiert werden, aber die Panzer würden im Kosovo rollen. Das was Stahl und Feuer anrichten können ist ungeheuerlich, haben wir zu oft gesehen und wir können alle darauf verzichten.
    Mach dich nicht lächerlich oder bist du auch so einer, der sich unbedingt ein Schrumpf-Serbien um Belgrad herum wünscht?!


    Das Kosovo braucht die Anerkennung durch Serbien, um sich als richtiger Staat aufzustellen, auch wenn das Hardliner aus Pristina nicht wahrhaben wollen.
    Falsch! Der Kosovo will keine freiwillige Anerkennung durch Serbien, der Kosovo will Serbien vielmehr dazu zwingen, den Kosovo anzuerkennen - das ist ein wesentlicher Unterschied und den müsst ihr als Verlierer noch begreifen.

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