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Warum KEINE UNO-Anerkennung

Erstellt von Amphion, 19.02.2009, 16:27 Uhr · 268 Antworten · 14.428 Aufrufe

  1. #261
    Avatar von Dissention

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    Zitat Zitat von Shelby Beitrag anzeigen
    Siehe Kosovo Anerkennungen Thread
    Die Griechen helfen dem Kosovo in irgendwelche Institutionen, aber eine Anerkennung ist kein Thema.

  2. #262
    Avatar von BIG-Eagle

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    Zitat Zitat von Dissention Beitrag anzeigen
    Welche Griechenland-Anerkennung?
    Rein hypothetisch gesehen, wobei eine formelle Anerkennung gar nicht nötig wäre, wenn die griechische Seite Kosovo nirgends blockiert.
    Selbst von Serbien bräuchten wir keine, wenn man den Kosovo nirgends hindern würde.

  3. #263
    Avatar von Dissention

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    Zitat Zitat von BIG-Eagle Beitrag anzeigen
    Rein hypothetisch gesehen, wobei eine formelle Anerkennung gar nicht nötig wäre, wenn die griechische Seite Kosovo nirgends blockiert.
    Selbst von Serbien bräuchten wir keine, wenn man den Kosovo nirgends hindern würde.
    Diese Lösung ist nur dann denkbar, wenn alle Seiten etwas davon haben.

  4. #264
    Avatar von BIG-Eagle

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    Tja so funktioniert serbische Politik aber nicht, denn "Vorteile für beide Seiten" würde bedeuten, dass man die Unabhängigkeit anerkennen müsste, welche ein Vorteil für die albanische Seite wäre. Und man möchte sich fairerweise auf halben Wege entgegenkommen, doch während die Albaner dies tun und den Staat Kosovo fast handlungsunfähig machen wegen dem absurden Ahtisaari-Plan, verlangen die Serben Dinge, die sich gar nicht fordern dürften.

    Euer Glück, dass Belgrad damit droht Moskau den Schwanz zu lutschen und man die EU somit daran hindert, serbische Interessen völlig zu zerstören, denn sonst würde Brüssel einen Scheißdreck auf Serbien geben, genauso wie es auf Kosovo einen Scheiß geben würde, wäre die EU nicht so pro-westlich und hätten die USA nicht das Sagen in Europa.

  5. #265
    Avatar von Dissention

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    Zitat Zitat von BIG-Eagle Beitrag anzeigen
    Tja so funktioniert serbische Politik aber nicht, denn "Vorteile für beide Seiten" würde bedeuten, dass man die Unabhängigkeit anerkennen müsste, welche ein Vorteil für die albanische Seite wäre. Und man möchte sich fairerweise auf halben Wege entgegenkommen, doch während die Albaner dies tun und den Staat Kosovo fast handlungsunfähig machen wegen dem absurden Ahtisaari-Plan, verlangen die Serben Dinge, die sich gar nicht fordern dürften.

    Euer Glück, dass Belgrad damit droht Moskau den Schwanz zu lutschen und man die EU somit daran hindert, serbische Interessen völlig zu zerstören, denn sonst würde Brüssel einen Scheißdreck auf Serbien geben, genauso wie es auf Kosovo einen Scheiß geben würde, wäre die EU nicht so pro-westlich und hätten die USA nicht das Sagen in Europa.
    Du faselst so viel wirres Zeug

    Serbien wird NIE die Unabhängigkeit anerkennen, alle Lösungen werden auf diese Prämisse bezogen zu suchen sein. Es gibt keinen Vorteil aber Millionen Nachteile, wenn man sowas anerkennt.

    Zu dem Rest: Du belegst gerade wieder wie unendlich dumm du bist, ich verstehe nicht, wie man jahrelang so ungebildet und dämlich wie du sein kann

  6. #266
    Avatar von Holzmichl

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    Das Auswärtige Amt hat für seine Vertretungen auf dem Westbalkan ein Video produziert. Es warnt eindringlich vor einer Einreise nach Deutschland.


    Von Stefan Braun, Berlin

    Die Hintergrundstimme klingt freundlich, der Erzähler spricht leise, offensichtlich will er mit seinem Aufklärungsfilm mögliche Abwehrreflexe verhindern. Während auf dem Bildschirm Familien mit kleinen Kindern Koffer packen, erzählt die Stimme, dass seit Monaten sehr viele Menschen aus Bosnien und Serbien, Mazedonien und Montenegro, Albanien und Kosovo nach Deutschland aufbrechen würden. Sehr viele würden den falschen Versprechungen von Betrügern glauben; alle würden hoffen, in Deutschland oder anderen EU-Staaten als Asylbewerber arbeiten zu dürfen. Derweil auf dem Bildschirm die Familien bei nasskaltem Wetter in deutsche Polizeibusse steigen, sagt der Sprecher, dass die Wirklichkeit in Deutschland ganz und gar anders aussehe.
    Es sind mahnende Worte, die hier wirken sollen. "Die Wahrheit ist", sagt die Stimme, "dass die Suche nach Arbeit in Deutschland nicht als Asylgrund anerkannt wird." Richtig sei auch, dass die Chance auf politisches Asyl für Menschen vom Westbalkan äußerst gering sei. Aus diesem Grund seien alle Versuche, in Deutschland ein neues Leben zu beginnen, zum Scheitern verurteilt. Und die Gewinner bei all dem seien nicht die Menschen, die ihre Heimat verließen, sondern kriminelle Schlepper, die ihren Opfern für viel Geld einen vermeintlich sicheren Transport anböten. "Wer diesen Kriminellen glaubt", warnt die freundliche Stimme, "tauscht sein Vermögen nur gegen Lügen und Illusionen ein, die mit der Wahrheit nichts zu tun haben."
    Die Zahl der Flüchtlinge aus Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien geht zurück

    Der Videofilm dauert knapp fünf Minuten, produziert hat ihn die Bundespolizei im Auftrag des Innenministeriums. Das Ziel ist klar: Der Film soll abschrecken. Hergestellt wurde er für das Auswärtige Amt und die Auslandsvertretungen auf dem Westbalkan. Im Einsatz ist der Film noch nicht, abgedreht ist er gleichwohl. Und wenn alles fertig ist, werden auch Fassungen in albanischer, serbischer, mazedonischer und bosnischer Sprache vorliegen.

    Damit erweitert die Bundesregierung ihre Bemühungen, gerade in jenen Ländern für einen Verzicht auf die Flucht Richtung EU zu werben, aus denen neben den syrischen und irakischen Bürgerkriegsflüchtlingen derzeit die meisten Menschen nach Europa strömen. Schon jetzt mühen sich die Auslandsvertretungen, den Menschen über Zeitungsinterviews, Fernsehauftritte und Besuche in besonders betroffenen Regionen klarzumachen, dass ihre Chancen minimal sind und ihre Kosten womöglich exorbitant sein werden. Das Ergebnis der Bemühungen fällt indes gemischt aus. Trotz aller Kampagnen steigen die Zahlen der Asylbewerber. Erfolge lassen sich allenfalls daran messen, dass die Anstiege teilweise deutlich geringer ausfallen.


    So zeigt die jüngste Statistik, dass die Flüchtlingszahlen aus Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina seit Jahresbeginn im gemeinsamen Durchschnitt nur noch um gut 12 Prozent steigen. Aus Montenegro, aus Albanien, vor allem aber aus Kosovo dagegen sind derart viele Menschen gekommen, dass der Anstieg durchschnittlich bei 450 Prozent liegt. In absoluten Zahlen sind aus Serbien, Mazedonien und Bosnien von Januar bis Juni 26 000 Asylbewerber nach Deutschland gekommen; aus Montenegro, Albanien und Kosovo stellten 55 000 Menschen einen entsprechenden Antrag.

    Auffallend an den Zahlen ist, dass sie deutlich mit der Entscheidung vom vergangenen Herbst korrelieren, Serbien, Mazedonien und Bosnien zu sogenannten sicheren Herkunftsländern zu machen. Diese drei sind es, bei denen der Anstieg viel geringer ausfällt. Und das dürfte der Grund dafür sein, dass Bayern und Baden-Württemberg nun laut darüber nachdenken, diese Regelung auch auf Montenegro, Albanien und Kosovo auszudehnen.
    Interessant ist außerdem, dass die Dauer der Asylverfahren allmählich sinkt. Zuletzt hatte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge noch mal tausend zusätzliche Stellen bewilligt bekommen. Seither dauern die Verfahren nicht mehr, wie noch vor einem halben Jahr, mehr als sieben Monate. Durchschnittlich liegt diese Zahl nun bei 5,3 Monaten; bei Serbien, Mazedonien und Bosnien liegt sie noch etwas darunter. Mazedonier müssen derzeit 4,8Monate auf eine Entscheidung warten, Bosnier warten 4,2 und Serben 3,6Monate. Ob auch die schnelleren Verfahren für den deutlich geringeren Anstieg gesorgt haben, kann niemand genau sagen.
    Sicher dagegen ist, dass die Regierungen in den Westbalkanstaaten einen drohenden Exodus von gut ausgebildeten Menschen befürchten. Mehr als einmal sind deshalb die Innenminister Albaniens und Mazedoniens bei ihren Besuchen in Berlin nicht alleine gekommen. Stets hatten sie ein eigenes Fernsehteam dabei, um deutsche Minister zu bitten, vor laufender Kamera noch einmal zu erklären, warum Flüchtlinge keine Chance auf politisches Asyl hätten. Deutlicher konnten die Besucher aus dem Südosten Europas kaum zeigen, dass sie wenig Interesse haben, viele Menschen an die EU zu verlieren.
    Möglicherweise ist das auch der Grund dafür, dass Berlin den zentralen legalen Weg nach Europa, der auch Menschen vom Westbalkan offen steht, nicht besonders laut nennt: die offizielle Liste sogenannter Mangelberufe in Deutschland. Wer in seinem Heimatland einen dieser Berufe erlernt hat, kann von Tirana, Belgrad oder Pristina aus prüfen lassen, ob seine Ausbildung in Deutschland anerkannt wird. Ist das der Fall, hat er oder sie große Chancen, eine Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Ganz ohne Flucht, Schlepperkosten und der Wahrscheinlichkeit, am Ende doch wieder heim geschickt zu werden.







  7. #267
    Avatar von BIG-Eagle

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    Zitat Zitat von Dissention Beitrag anzeigen
    Du faselst so viel wirres Zeug

    Serbien wird NIE die Unabhängigkeit anerkennen, alle Lösungen werden auf diese Prämisse bezogen zu suchen sein. Es gibt keinen Vorteil aber Millionen Nachteile, wenn man sowas anerkennt.

    Zu dem Rest: Du belegst gerade wieder wie unendlich dumm du bist, ich verstehe nicht, wie man jahrelang so ungebildet und dämlich wie du sein kann

    Mit dem Wörtchen NIE sollte man sehr vorsichtig umgehen

  8. #268

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    warum soll man kosovo anerkennen wo doch selbst die meisten albaner so schnell wie möglich kosovo verlassen wollen?am liebsten würde die eu und usa, kosovo wieder unter serbische kontrolle geben und sich nicht mehr damit rum ärgern .doch ihnen fehlt der mut dazu.gruss oliver

  9. #269
    Avatar von BIG-Eagle

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    Sie "ärgern" sich nicht rum, weil es nicht unter serbischer Hand ist, sondern weil man versucht, serbische Institutionen aufrecht zu erhalten.
    Egal was du für Zeug nimmst...setz es ab.

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