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Kishat ortodokse në Kosovë nuk janë trashëgimi serbe

Erstellt von Jean Gardi, 17.11.2012, 16:08 Uhr · 64 Antworten · 4.386 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von VoxPopuli

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    Zitat Zitat von PašAga Beitrag anzeigen
    Vojvoda ist aber ein slawischer Titel :S
    Danke dass du mir zuvor gekommen bist und diese Leute aufklärst.

  2. #12

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    Zitat Zitat von PašAga Beitrag anzeigen
    Vojvoda ist aber ein slawischer Titel :S
    Hat doch niemand bestritten hört man auch sofort raus.

  3. #13
    Avatar von FloKrass

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    Jovan Radonić, Mitglied der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste schrieb: Sie [Die orthodoxen Klöster im Kosovo] wurden während der byzantinischen Herrschaft in diesem von Albanern bewohnten Gebiet erbaut. Es sind also Denkmäler einer fremden Kultur, die sich Serbien lediglich angeeignet hat und heute der Welt als seine eigenen historischen Denkmäler präsentiert. InJOVAN RADONIĆ, Rimska kurija i južnoslvenske zemlje od XVI do XIX veka (Beograd 1950) [Die römische Kultur und die südslawischen Länder vom 16. bis 19.Jahrhundert. Belgrade1950]

    Es wird auch von dem serbischen Wissenschaftler PERO SLIJEPČEVIĆ bestätigt, der schrieb, dass die Serben weder die Möglichkeiten noch architektonischen Fähigkeiten zum Bau solcher Kirchen gehabt haben, welche nicht die ihren sind, sondern aus einer Zeit stammen, in der sie noch nicht einmal in Kosovo gewesen sind.
    In: (Zeitschrift „Ogledi" 1934)

    Dass diese Kirchen und die Kultur in dieser Region albanisch sind, zeugt auch der Umstand, dass die europäischen Großmächte (das sog. europäische Konzert) während der Botschafterkonferenz in London 1912-1913 anfangs dazu tendierten, die Städte Peja, Decan, Gjakova, Prizren Albanien einzuverleiben, die jedoch durch Russland und mit Unterstützung Frankreichs, sowie der Ankündigung Englands und Frankreichs gegenüber Deutschland, dass im Falle eines Angriffskrieges von Österreich-Ungarn gegen Serbien, diese sich auf die Seite Russlands - der Schutzmacht der Balkanslawen - schlagen würden, Serbien zugeschlagen. So waren Österreich-Ungarn - der Schutzmacht der Albaner - und Deutschland - dem Dreipackt-Verbündeten Österreich-Ungarns - die Hände gebunden. Diese Städe fielen an Serbien und konnten endgültig serbiesiert werden, Pasics Serbien konnte danach seine Mythen frei darauf aufbauen und entfalten. Dieser Umstand wird durch unsere Regierung überhaupt nicht zu geltung gebracht, ja sie serbisiert sie sogar weiter, in dem sie stillschweigend den Anspruch Serbiens auf diese Kirchen duldet und keine geschichtlichen Fakten sprechen lässt.

    Interessant zu dieser Thematik sind auch: Konstantin Jirecek, Die Geschichte der Serben I., Belgrad 1952,S.193, 264, 265; Mirela Shira, Balkan-Konflik- ein Clash of Civilizations? (Nationalistische) Hintergründe eine Konflikts sowie Zukunftsstrategien und Zukunftsperspektiven des balkanischen Multikulturalismus, S.92ff, S.102ff.

  4. #14
    Feuerengel
    Das ist schon lange klar, dass diese Kirchen in Wirklichkeit ein Bestandteil der albanischen Kultur sind.
    Das wollen aber nun mal unsere serbischen Kollegen leider nicht wahrhaben.

  5. #15
    Avatar von Novljanin

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    1.394
    Ein lustiger Haufen seid ihr

  6. #16
    Feuerengel
    Zitat Zitat von Novljanin Beitrag anzeigen
    Ein lustiger Haufen seid ihr
    Wenn Menschen keine Argumente haben fangen sie entweder an zu beleidigen/provozieren
    oder sie lallen irgend einen Stuss der keinen Sinn ergibt.

  7. #17

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    1.157
    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Jovan Radonić, Mitglied der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste schrieb: Sie [Die orthodoxen Klöster im Kosovo] wurden während der byzantinischen Herrschaft in diesem von Albanern bewohnten Gebiet erbaut. Es sind also Denkmäler einer fremden Kultur, die sich Serbien lediglich angeeignet hat und heute der Welt als seine eigenen historischen Denkmäler präsentiert. InJOVAN RADONIĆ, Rimska kurija i južnoslvenske zemlje od XVI do XIX veka (Beograd 1950) [Die römische Kultur und die südslawischen Länder vom 16. bis 19.Jahrhundert. Belgrade1950]

    Es wird auch von dem serbischen Wissenschaftler PERO SLIJEPČEVIĆ bestätigt, der schrieb, dass die Serben weder die Möglichkeiten noch architektonischen Fähigkeiten zum Bau solcher Kirchen gehabt haben, welche nicht die ihren sind, sondern aus einer Zeit stammen, in der sie noch nicht einmal in Kosovo gewesen sind.
    In: (Zeitschrift „Ogledi" 1934)

    Dass diese Kirchen und die Kultur in dieser Region albanisch sind, zeugt auch der Umstand, dass die europäischen Großmächte (das sog. europäische Konzert) während der Botschafterkonferenz in London 1912-1913 anfangs dazu tendierten, die Städte Peja, Decan, Gjakova, Prizren Albanien einzuverleiben, die jedoch durch Russland und mit Unterstützung Frankreichs, sowie der Ankündigung Englands und Frankreichs gegenüber Deutschland, dass im Falle eines Angriffskrieges von Österreich-Ungarn gegen Serbien, diese sich auf die Seite Russlands - der Schutzmacht der Balkanslawen - schlagen würden, Serbien zugeschlagen. So waren Österreich-Ungarn - der Schutzmacht der Albaner - und Deutschland - dem Dreipackt-Verbündeten Österreich-Ungarns - die Hände gebunden. Diese Städe fielen an Serbien und konnten endgültig serbiesiert werden, Pasics Serbien konnte danach seine Mythen frei darauf aufbauen und entfalten. Dieser Umstand wird durch unsere Regierung überhaupt nicht zu geltung gebracht, ja sie serbisiert sie sogar weiter, in dem sie stillschweigend den Anspruch Serbiens auf diese Kirchen duldet und keine geschichtlichen Fakten sprechen lässt.

    Interessant zu dieser Thematik sind auch: Konstantin Jirecek, Die Geschichte der Serben I., Belgrad 1952,S.193, 264, 265; Mirela Shira, Balkan-Konflik- ein Clash of Civilizations? (Nationalistische) Hintergründe eine Konflikts sowie Zukunftsstrategien und Zukunftsperspektiven des balkanischen Multikulturalismus, S.92ff, S.102ff.
    Mich würde die Meinung des Users "Das Imperium" zu dem Artikel interessieren.

  8. #18
    Avatar von VoxPopuli

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    AW: Kishat ortodokse në Kosovë nuk janë trashëgimi serbe

    Edit

  9. #19

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    Ich betone nochmals, dass endlich die "Autokephale orthodoxe Kirche des Kosovo" gegründet werden sollte und zwar mit den beiden Liturgiesprachen Albanisch und Serbisch.

  10. #20
    Avatar von BIG-Eagle

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    2.041
    Das wundert mich nicht. Serbien hat immer seine Politik basierend auf Lügen, Propaganda oder Völkermord betrieben. Man fing schon damals 1389, wo sich die Slawen breit machten am Balkan und die Albaner bereits seit Jahrhunderten dort lebten an. Eine Schlacht, die nicht nur von Serben, sondern von Albanern, Montenegrinern und jedem, der eine osmanische Herrschaft verhindern wollte, geführt wurde. Doch Serbien machtaus einer Niederlage einen Sieg und verwendet es als Vorwand für sein "heiliges serbisches Kosovo". Das gleiche auch mit den Ungerechtigkeiten, die die Albaner seit eh und je durchgemacht haben. Anfangs die Türken, dann die Serben, Osmanen, man kann kaum sagen, von wem wir nicht unterdrückt wurden. Der Gipfel der Unverschämtheit war 1912, als man Albanien ohne Bedenken einfach so spaltete und albanische Gebiete verschenkte. Natürlich fiel Kosovo und Presheve an Serbien, das wiederum einen Mythos draus macht und sein "serb. Kosovo" wieder hat. Zum Schluss kamen noch Baba Milo und die anderen Cetniks in den Jugoslawienkriegen, die sich auch alle auf ihre hirnverbrannte Propaganda vom Amselfeld stützten und so Albaner systematisch vertrieben hat, um ein "rein serb. Kosovo" zu haben.

    Doch am Ende siegt immer die Gerechtigkeit.

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